Diamanten als Heilsteine – welche Wirkung hat der König der Edelsteine?

Diamanten als Heilsteine – welche Wirkung hat der König der Edelsteine?

„Diamonds are a girl‘s best friend“ sang einst Marilyn Monroe, und vielleicht hatte sie recht und Diamanten sind wirklich die besten Freunde der Frauen. „Diamonds are forever“ sang Shirley Bassey für den James Bond Film „Diamantenfieber“ und sie hatte ebenfalls recht: Diamanten sind etwas für die Ewigkeit. Dass Diamanten noch als Heilsteine Karriere gemacht haben, daran denken nur wenige Menschen, für viele ist er der König unter den Edelsteinen und der Edelstein der Könige.

Schon in der Antike heiß begehrt

Bereits im alten Griechenland und bei den Ägyptern war der Diamant der schönste und wertvollste aller Edelsteine. Sein Name leitet sich vom griechischen Wort „Adamas“ ab, was so viel wie „Der Unbezwingbare“ bedeutet. Unbezwingbar ist der Diamant, weil er der härteste Edelstein der Welt ist und für die Ewigkeit geschaffen wurde. Für Plinius den Älteren war der Diamant das Wertvollste unter den menschlichen Gütern, höher einzuschätzen als Könige und doch nur wenigen bekannt. Im tiefgläubigen Mittelalter wurde den Steinen nachgesagt, dass sie ihren Trägern einen göttlichen Glanz schon auf Erden verleihen sowie die höchste Reinheit und Erleuchtung. Nicht einmal der Teufel kann diesen Kräften widerstehen. Diamanten durften nicht bearbeitet werden, da die Menschen Angst hatten, er würde seine magischen Kräfte verlieren. Erst im 13. Jahrhundert wurden die Steine zu Schmucksteinen, später gab es dann Diamanten als Heilsteine.

Wie wirken Diamanten als Heilsteine?

Der Diamant ist das Symbol der Unbezwingbarkeit, der Schönheit und der Kraft. Diamanten als Heilsteine übertragen diese Eigenschaften auf seinen Träger oder seine Trägerin. Der Diamant verleiht Charakterstärke, mehr Selbstbewusstsein und mehr Willenskraft. Als Heilstein vermittelt der König der Edelsteine zudem den Drang nach geistiger Freiheit. Er stärkt Eigenschaften wie Einsicht und soll die Lernfähigkeit verbessern. Das Streben des Diamanten nach Reinheit kann sich außerdem auf seine Umgebung auswirken. Den Träger selbst soll es verantwortungsbewusster machen, und zwar gegenüber sich selbst als auch anderen Menschen. Leiden, die einen psychischen Ursprung haben, lassen sich angeblich durch das Tragen eines Diamanten leichter erkennen und behandeln. Diamanten fördern zudem die Harmonie und lindern die Eifersucht in einer Beziehung.

Wie entfaltet der Heilstein am besten seine Kraft?

Sicherlich kann es nicht schaden, einen Diamanten als Schmuckstein zu tragen, aber besonders effektiv ist er in Form von Edelsteinwasser. Der möglichst ungeschliffene Stein sollte dazu über Nacht in ein Glas mit stillem Wasser gelegt werden. Am nächsten Morgen wird das Wasser dann getrunken. Hildegard von Bingen war ebenfalls vom Edelsteinwasser überzeugt. Sie empfahl, den Diamanten für einen Tag entweder in Wasser oder in Wein zu legen und anschließend das Wasser zu trinken. Dies sollte bei Gichtanfällen ebenso helfen wie bei einem Schlaganfall. Patienten, die von der Gelbsucht geheilt wurden, sollten laut Hildegard von Bingen vier Wochen lang einen Diamanten in Wasser einlegen und jeden Tag davon trinken. Das Ganze sollte der Leber helfen, sich wieder zu regenerieren.

Fazit zu Diamanten als Heilsteine

Bis heute sind viele Menschen überall auf der Welt davon überzeugt, dass der Diamant die Menschen vor hämischen Worten beschützen kann, ebenso wie vor Boshaftigkeit und Jähzorn. Wem der Verzicht in der Fastenzeit schwerfällt, der sollte, so die weise Äbtissin Hildegard, einen Diamanten im Mund tragen, um das Hungergefühl zu reduzieren.

Bild: @ depositphotos.com / AnatolyM

Ralf

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