Warum Bernstein als Heilstein so geheimnisvoll ist

Warum Bernstein als Heilstein so geheimnisvoll ist

Der Bernstein beeindruckt nicht nur diejenigen, die ihn kennen und mögen, dieser Stein zieht jeden in seinen Bann. Die herrlichen Farben, die von Gelb, über Grün, Rot, Orange, Weiß und Blau bis zur goldgelben Farbgebung reichen, haben den Bernstein bekannt gemacht. Der Bernstein als Heilstein hat sich über die Jahrtausende seinen wertvollen und geheimnisvollen Charakter bewahrt. Im Grunde ist Bernstein nichts anderes als ein fossiles Baumharz und durch verschiedene Bäume gibt es auch zahlreiche Unterarten.

Ein Stein von großer Bedeutung


„Succinit“, so lautet der wissenschaftliche Name des echten Bernsteins, der auch baltischer Bernstein genannt wird. Dieser Bernstein hat eine sehr große wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Bedeutung. Der Bernstein, der noch bis heute auf dem Baltikum gefunden wird, ist so weltberühmt und geheimnisvoll wie das „Bernsteinzimmer“. Das Zimmer aus Bernstein, was der preußische König Friedrich I. als Tauschobjekt gegen Soldaten, die sogenannten „Lange Kerls“ an den russischen Zaren Peter den Großen weitergab, ist verschwunden. Wer heute auf der Kurischen Nehrung, der größten Dünenlandschaft in Europa, die Ferien verbringt, kann mit etwas Glück am Strand noch Bernstein finden. Auch in Neuseeland, Kolumbien, in West- und Ostafrika, auf Madagaskar und in den baltischen Staaten ist Bernstein zu Hause.

Mysteriös und praktisch

Bernstein wird in der Hauptsache zu Schmuck verarbeitet und kann immer wieder durch seine zahlreichen Farbfacetten begeistern. Bernstein als Heilstein hat eine ebenso wichtige Rolle, vor allem für Esoteriker. Sie verehren den Bernstein als Kraft- und Heilstein, denn an ihm lässt sich die Geschichte der Menschheit bis in die Urgeschichte zurückverfolgen. Dem Bernstein als Heilstein wird eine mächtige Wirkkraft nachgesagt. Wird ein Bernstein längere Zeit zwischen den Händen gerieben, dann lädt er sich elektrostatisch auf, eine Fähigkeit, worauf „Electrum“, der lateinische Name des Steins hinweist. In früheren Zeiten diente Bernstein daher gerne als „Kleiderbürste“, denn die elektrostatische Aufladung zog selbst die kleinsten Staubpartikel und die dünnsten Haare von der Kleidung. Sammler schätzen den Stein vor allem, wenn Insekten oder kleine Pflanzen darin eingeschlossen sind.

Der Bernstein als Heilstein

Wie in der Esoterik, so hat der Bernstein auch in der Edelsteintherapie einen festen Platz, er soll für Mut, innere Stärke und Harmonie stehen. Menschen, die viele Zweifel haben oder oft misstrauisch sind, soll der goldgelbe Bernstein dabei helfen, sich mehr zu öffnen und zugleich negative Energien auszubremsen. Zu seinen Hauptanwendungsgebieten gehören Erkrankungen des Magens und des Darms, der Leber und der Galle, beeinflussen kann der schöne Stein noch Irritationen bei Blase und Nieren. Schon im Mittelalter galt der Bernstein als beliebtes Mittel bei Rheuma und Gicht. So soll der von Gicht arg geplagte König Friedrich der Große stets einen Bernstein in der Hosentasche gehabt haben.

Fazit zum Bernstein als Heilstein

Untersuchungen haben ergeben, dass die im Bernstein enthaltene Säure dem Immunsystem langfristig bei seinem Kampf gegen Krankheitserreger helfen kann. Aufgrund dessen wird er noch bis heute in der pharmazeutischen Industrie verwendet. Alle, die das Böse vertreiben und die positive Energie des Bernsteins für sich nutzen wollen, können den Heilstein mit den herrlichen Farben noch als attraktiven Schmuckstein bei sich tragen, beispielsweise als Ring, Kette, Anhänger oder Armband.

Bild: @ depositphotos.com / Renata.Ka

Ralf

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