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Was sind Trommelsteine?

white green and brown stones

Den Begriff „Trommelsteine“ haben viele, die sich mit Heilsteinen befassen, bestimmt schon einmal gehört. Aber was sind eigentlich Trommelsteine, und was verbindet sie mit den beliebten Edel-, Schmuck- und Heilsteinen?

Trommelsteine tragen viele als Glücksbringer oder Handschmeichler regelmäßig bei sich, da sie eine angenehme, abgerundete Form besitzen. Dabei gleicht kein Stein ganz genau dem anderen, sodass man immer ein echtes Unikat erwirbt.

Es gibt inzwischen eine riesige Auswahl an Trommelsteinen auf dem Markt, die keine Wünsche offen lässt. Wer besondere Mineralien und Heilsteine sucht, wird bei den Trommelsteinen mit Sicherheit fündig.

Wie werden Trommelsteine hergestellt?

Trommelsteine sind auch unter dem Namen „Barocksteine“ bekannt, da ihre unregelmäßig geschliffenen runden Formen, ähnlich wie bei den sogenannten „Barockperlen“, niemals identisch sind. Allerdings sind Barockperlen als Natur- oder Zuchtperlen in diesen unterschiedlichen Formen gewachsen, während Trommelsteine in einem Schleifprozess hergestellt werden.

In einer Schleiftrommel, mit Wasser und Poliermittel versehen, erhält ein Gemisch aus rohen Steinen ihre spätere Gestalt. Durch das ständige Schütteln und Bewegen in der Trommel werden die Steine rundgeschliffen, wie Kieselsteine im Flussbett, sodass sie sich anschließend angenehm glatt anfühlen.

Diese Prozedur kann bis zu fünf Wochen in Anspruch nehmen, bis aus einem Rohstein ein Trommelstein entstanden ist. Das Ergebnis ist dabei aber immer ein Einzelstück, das eine zufällige, individuelle Formgebung zeigt.

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„Getrommelte“ Heilsteine für entspannende Tage

Trommelsteine sind nicht nur beliebte Handschmeichler, die man in der Hosen- oder Jackentasche bei sich trägt, oder am Band um den Hals trägt. Auch in verschiedenen „Wellness-Therapieformen“ spielen angenehm runde Trommelsteine, als Massage– oder Meditationssteine genutzt, eine wesentliche Rolle.

Massage- und Bade-Steine

So kann beispielsweise die inzwischen bekannte Hot-Stone-Massage mit den passenden Trommelsteinen zur Linderung von Rückenschmerzen beitragen. Für zuhause können diese besonderen Heilsteine auch für ein entspannendes Heilstein-Bad verwendet werden. Nach einem anstrengenden Tag kann man einfach acht bis zehn Trommelsteine ins Badewasser dazugeben. Während des Bades ist es wichtig, dass die gewählten Steine stets Kontakt zum Körper haben. Etwa 45 Minuten sollte ein solches Bad dauern, damit die Trommelsteine ihre ganze Wirkung entfalten können.

Um sich von einem hektischen Tag zu erholen, können diese Steine aber auch, wie die asiatischen Gua Shas, für sanfte Selbst- oder Partner-Massagen genutzt werden.

Trommelsteine für die Meditation

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Um den oft lauten und hektischen Alltag für eine kurze Zeit hinter sich zu lassen, ist für viele Menschen eine Meditation eine Möglichkeit, zu entspannen. Ein ruhiger Raum, bequeme Kleidung und ein Kissen sind dabei die üblichen Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit eine meditative Entspannung funktioniert.

Ob sitzend oder auf einer weichen Decke liegend, ist dabei eine Geschmacksfrage. Die klassische Stellung im Yogasitz ist nicht jedermanns oder -fraus Sache, deshalb ist auch jede andere Sitz- oder Liegeposition erlaubt, die für eine gewinnbringende Meditation dienlich ist.

Heil- und Trommelsteine können hier einen entspannenden, belebenden oder geistig anregenden Impuls setzen. Dabei ruhen die jeweiligen Trommelsteine während der Meditation in den Händen oder liegen auf dem Körper. Mit geschlossen Augen sollte man sich anschließend auf die verwendeten Trommelsteine konzentrieren, sodass die physikalische Schwingung der Steine mit der körpereigenen in Resonanz treten kann.

Entspannende Musik oder auch geführte Meditationen können zusätzlich bei manchen Menschen helfen, die Gedanken des Alltags zu vertreiben. So kann Hektik und Stress für eine Weile verschwindet. Eine solche Meditation mit Heilsteinen kann bis zu einer Stunde dauern und regelmäßig je nach Geschmack wiederholt werden.

Trommelsteine der Natur

Trommelsteine sind eigentlich, wie so vieles, keine Erfindung des Menschen. Steine dieser besonderen Art werden schon immer von der Natur selbst geschaffen. Dort wird der Vorgang des Schleifens von Bächen, Flüssen oder Meeresbrandung übernommen.

Dabei war auch der Sand, der hier die Rolle des Schleifpapiers oder Poliermittels übernimmt, auch einmal ein Stein, der noch früher zu einem größeren Felsen oder Gebirge gehörte. Auch die natürliche Erosion schafft im Lauf der Jahrzehnte und Jahrhunderte einzigartige steinerne Gebilde, deren Kieselstein-Vorkommen eine wichtige Ressource in unserem expandierenden Baugewerbe darstellt. Der einzelne, kleine Kiesel wird dabei als gewöhnlich und bedeutungslos angesehen.

Doch wer einen natürlichen, auffallend geformten Kiesel- und „Trommelstein“ im Bach oder am Wegesrand findet, sollte diesen besonderen Stein unbedingt mitnehmen, denn auch er kann viel aus seiner Entstehungsgeschichte energetisch „mitteilen“. Deshalb sammeln viele Kinder gerne auch scheinbar unattraktive Steine, deren Ausstrahlung rationalen Erwachsenen verborgen bleibt.

Bild: @ depositphotos.com / FotoHelin