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Heilstein · Sulfide (Kupfer-Eisen-Sulfide)-Familie

Buntkupfer

Buntkupfer zeigt frisch gebrochen rotbraune Färbung, entwickelt aber durch Oxidation spektakuläre gelbe, violette und blaugrüne Effekte mit Metallglanz.

rotbraungoldviolettblaugrünSulfide (Kupfer-Eisen-Sulfide)Wurzel-Chakra
Buntkupfer - Heilstein, Nahaufnahme einer typischen Probe
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Faktenbox

Mineralfamilie
Sulfide (Kupfer-Eisen-Sulfide)
Mohshärte
3
Farbe
rotbraun, gold, violett, blaugrün
Chakra
Wurzel-Chakra
Sternzeichen
Alle Sternzeichen
Fundorte
Mexiko, USA, Großbritannien (Cornwall)
Reinigung
Nur Entladung erforderlich - kein längerer Wasserkontakt
Aufladung
Mit Bergkristall aufladen
Element
Erde
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Buntkupfer im Überblick

Die Bezeichnung „Buntkupfer” ist ein Synonym für „Bornit” und zeigt an frischen Bruchstellen eine rotbräunliche Farbe. Doch durch Oxidation entstehen schnell gelbe, violette oder blaugrüne Farbeffekte mit Metallglanz.

Buntkupfer kann bei einer Übersäuerung des Körpers und bei immer wiederkehrenden Menstruationsbeschwerden helfen. Außerdem soll angeblich das Haarwachstum gefördert werden.

Synonyme für „Buntkupfer”

Der eigentliche Handelsname von Buntkupfer ist „Bornit„. Dieser ist seit dem Jahre 1845 nach dem Direktor des Wiener Hofmineralienkabinetts Ignatius von Born benannt. Sankt Joachimsthal in Tschechien gilt als sogenannte „Typlokalität” für Bornit, die ersten Funde mit einer wissenschaftlichen Beschreibung.

Aufgrund seines optischen Erscheinungsbildes existieren jedoch inzwischen neben Buntkupfer noch weitere Bezeichnungen. Buntkupfererz, Braunkupfererz, Kupferglas, Kupferlasur, Kupferlebererz, Pfauenerz und Purpurkupfer sind weitere der vielen Synonyme.

Die Bezeichnung „Buntkupferkies” stammt aus der Bergmannssprache, da Bornit an der Luft oxidiert und bunt anläuft.

Buntkupfer ist nicht so leicht einzuordnen

Die Grundlage stammt von Karl Hugo Strunz

Bornit gehört nach der „Lapis-Systematik” von Stefan Weiß in die Gruppe der sogenannten „Komplexen Kupfer-Eisen-Sulfide„. Allerdings basiert diese Systematik der Minerale nach wie vor formal auf der Einteilung nach Karl Hugo Strunz. Diese systematische Liste aller bekannter Minerale wird hier regelmäßig ergänzt.

Auch die IMA (International Mineralogical Association) orientiert sich am System von Strunz und ordnet Bornit in den Bereich der „Metallsulfide„.

Allgemein gilt jedoch die Zuordnung nach Strunz (und „Dana” im englischen Sprachraum) zu den „Sulfiden und Sulfosalzen” (Abteilung Sulfidminerale).

Wie entsteht Bornit?

Da Bornit in allen drei Bildungsbereichen entstehen kann („Durchläufer-Mineral„), kommt er weltweit vor. Als Begleitmineral (Akzessorium) ist Buntkupfer in Spuren ebenfalls in vielen anderen Mineralien zu finden. Da Bornit ein eher seltenes Kupfererz ist, ist er oft als „Sammlerstufe” im Handel erhältlich. Er hat keine Bedeutung als Schmuckstein.

Primäre Entstehung

So entsteht Bornit primär als Teil eines Gemenges in magmatischen Sulfid-Lagerstätten und hydrothermalen Erzgängen. Vor allem Exemplare aus Schweden, Großbritannien, Südafrika, Mexiko und den USA sind primär entstanden.

Sekundäre Entstehung

Am häufigsten kommt Buntkupfer jedoch in Sedimenten, wie beispielsweise in deutschen Kupferschiefern, vor. In der Zementationszone von Kupferlagerstätten entsteht Bornit allerdings seltener. Außerdem kann sich Buntkupfer auch unter bestimmten Bedingungen aus Chalkopyrit und Chalkosin sekundär bilden.

Deutschland, Schweden und Großbritannien haben Vorkommen dieser sekundären Bildungen zu bieten.

Tertiäre Entstehung und „Vergesellschaftung”

Wenn Bornit in metamorphen Lagerstätten von Sulfiden neu gebildet wird, ist er tertiär entstanden.

Da dieses Mineral eher leicht verwittert, ist er oft in „Gemeinschaften” anzutreffen. So befindet sich Buntkupfer nicht selten in einer sogenannten „Paragenese” mit den dabei entstehenden Zerfallszwischenstufen (z.B. Chalkosin, Covellin, Azurit, Malachit). Aber auch Verwachsungen mit Pyrit, Calcit, Granat und Quarz sind möglich.

Buntkupfer in der Steinheilkunde

Bornit steht für Vertrauen und Unverzagtheit, deshalb soll er ganz besonders ängstlichen Menschen Lebensmut und Freude vermitteln. So kann der Alltag mit all seinen Aufgaben leichter fallen. Außerdem soll Buntkupfer den Zellstoffwechsel, das Zellwachstum und den Mineralstoffhaushalt ausgleichen, sowie das Gewebe entsäuern. Er wird bei Fieber und Schwellungen empfohlen.

Erkennungsmerkmale und Verwechslungsgefahren

Da der sogenannte „Buntkupferkies„, den man auf dem Markt finden kann, oft jedoch Chalkopyrit und nicht Bornit ist, sollte man genauer nachfragen. Kann im Handel keine deutliche Aussage gemacht werden, sollte man besser keinen Kauf tätigen. Hier kann nämlich nur eine mineralogische Untersuchung Klarheit bringen.

Der opake Bornit bildet selten unregelmäßige kleine Kristalle. Meistens kommt er in derben, dichten, körnigen Aggregaten vor, die eine knollige, plattenbildende oder krustige Form zeigen. Er hat eine geringe Mohshärte von 3 und eine hohe Dichte von 4,9 bis 5,3. Man kann ihn nicht spalten und seine frischen Bruchstellen zeigen eine rötlich-braune Färbung. Doch sobald jedoch die Oxidation einsetzt, entstehen bunte, metallisch-schimmernde Anlauffarben. Buntkupfer zeigt Metallglanz und hat eine grauschwarze Strichfarbe.

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