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Heilstein · Sulfide (Kupfersulfid)-Familie

Covellin

Covellin, ein tiefblaues Kupfersulfidmineral, unterstützt emotionale Akzeptanz und körperliches Wohlbefinden durch Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung.

indigoblaublauschwarzviolettSulfide (Kupfersulfid)Sakral-Chakra
Covellin - Heilstein, Nahaufnahme einer typischen Probe
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Faktenbox

Mineralfamilie
Sulfide (Kupfersulfid)
Mohshärte
2
Farbe
indigoblau, blauschwarz, violett
Chakra
Sakral-Chakra
Sternzeichen
Skorpion
Fundorte
USA, Argentinien, Chile
Reinigung
Nur Hautkontakt - kein Wasserstein (giftig-lösliche Inhaltsstoffe!)
Aufladung
Mit Bergkristall
Element
Wasser
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Covellin im Überblick

Covellin ist blau und im nassen Zustand zart-violett. Er steht für Selbstakzeptanz und soll das Körpergefühl verbessern, indem er Anspannung und Entspannung in ein gesundes Gleichgewicht bringt.

Wie ist sein Name entstanden?

Aus dem Jahre 1815 stammt die erste Erwähnung eines blauen Kupfererzes, das aufgrund seiner äußeren Erscheinung zwischen Buntkupfererz (Chalkopyrit) und Kupferglas (Chalkosin) eingeordnet wurde. Drei Jahre später stellte man fest, dass es sich nicht um ein äußerlich angelaufenes Buntkupfererz oder Kupferglas handelte, denn das Mineral war durch und durch blau. So entstand der Name „Kupferindig„, der sich einzig auf die blaue Farbe bezieht.

Nicola Covelli

Erst im Jahre 1826 untersuchte der italienische Mineraloge Nicola Covelli (1790-1829) Fundstücke aus der Vesuv-Region und stellte endlich die genaue chemische Zusammensetzung des „Kupferindigs” fest. Schließlich erhielt das Mineral ohne passenden Namen im Jahre 1832 die heute noch gültige Bezeichnung „Covellin„, post mortem nach Nicola Covelli. Synonyme sind Covellinit, Covellit und Covellonit.

Entstehung und Vorkommen von Covellin

Nur sehr selten bildet sich Covellin primär unter hydrothermalen Bedingungen.

Eigentlich ist er ein ganz typisches „Sekundärmineral„, das zusammen mit anderen Mineralen in der sogenannten „Zementationszone” entsteht. Diese befindet sich unterhalb der Oxidationszone, die von der Erdoberfläche bis maximal zum Grundwasserspiegel reicht. Covellin kann sich in der Nähe oder auch knapp unterhalb dieses Grundwasserspiegels bilden. Dabei befinden sich die Ausgangsminerale Pyrit und Chalkopyrit, zusammen mit dem sich bereits lösenden Kupfersulfat „Chalkanthit” durch das Eindringen von Regen- und Oberflächenwasser in einem Verwitterungs- und Umwandlungsprozess.

In vielen Kupfermineral-Lagerstätten findet sich Covellin als dünner, pulveriger Überzug oder feinkörniger, krustiger Belag auf anderen Gesteinen. Aber man fand auch dicke Platten an Covellin zwischen Kupferschiefer-Lagen.

Die US-Bundesstaaten Montana, Colorado, Utah und Alaska, sowie Argentinien, Chile und Bolivien besitzen große Vorkommen an Covellin. Weitere Fundorte liegen in Italien (Typlokalität Vesuv-Region), auf Sardinien, in Polen, Österreich, Deutschland und Serbien.

Farbe und Glanz des Covellins

Ein frischer Mineralfund zeigt die Farben Indigo- bis Dunkelblau und einen deutlichen Metall- und Fettglanz. Mit der Zeit oxidiert jedoch die Oberfläche des Covellins, sodass er blauschwarz bis teilweise buntfarbig anläuft und matt wird. Mit einem Kupfer-Gewichtsanteil von 66% besitzt Covellin ein hohe Lichtstreuung (Dispersion) und färbt sich im Wasser violett, sowie in lichtbrechendem Öl sogar rot. Sein sichtbarer Pleochroimus reicht von blau bis bläuliches Weiß mit halbmetallischem Glanz.

Covellin-Vatietäten

Eine Varietät mit einem überschüssigen Anteil an Kupfer bleibt allerdings stets blau. Covellin mit einem hohen Kupfer-Gewichtsanteil von 68 Prozent (statt 66) verändert seine Farbe weder durch Wasser noch durch Öl. Zwei weitere Covellin-Varietäten enthalten neben Kupfer- und Schwefelanteilen außerdem noch Silber, bzw. Selen.

Das Kristallsystem

Covellin bildet sich im hexagonalen Kristallsystem, entwickelt jedoch meistens keine tafel-blättrigen Kristalle. Seine häufigste Erscheinungsform sind krustige Beläge auf anderen Mineralen, derb-dichte Aggregate und Füllungen in Gesteinshohlräumen und Spalten. Der Aufbau des Covelins ist kompliziert und zeigt je nach Blickrichtung auf die verschiedenen Achsen eine andere Struktur, da die Schwefel- und Kupferatome in je zwei verschiedenen Formen vorliegen. So entsteht ein charakteristisches „Schichtengitter”.

Spaltung und Transparenz

Da das Kupfersulfid ein typisches „Schichtengitter” aus zwei verschiedenen sich abwechselnden Kupfer-Schwefel-Strukturen bildet, kann man Covellin hervorragend spalten. Er zeigt dabei einen unebenen Bruch. Seine weichen, hauchdünnen Spaltblättchen sind biegsam und durchscheinend, während das reine Covellin-Mineral völlig opak ist. Tafelige, blättrige Kristalle von maximal 10 cm Länge sind selten.

Härte, Dichte und Strichfarbe

Die Mohshärte des Covellins ist mit 1,5 bis 2 sehr gering, sodass er als Schmuckstein nie eine Rolle spielte. Als Heilstein ist er jedoch beliebt, deshalb kann man ihn inzwischen als Trommelstein und Anhänger auf dem Markt finden. Seine Dichte ist mit 4,68 dagegen sehr hoch. Ein weiteres Prüfmerkmal des Covellin ist seine Strichfarbe, die von grau bis schwarz schimmernd variiert. Erst nach dem Verreiben wird sie jedoch dunkelblau.

Der Supraleiter Covellin

Eine herausragende Eigenschaft zeigt Covellin unterhalb einer Temperatur von 1,63 Kelvin, das entspricht minus 271,52 Grad Celsius. Ab hier wird er als einzig bekanntes, natürliches Mineral zu einem sogenannten „Supraleiter” (Die „Supraleitung” ist ein Begriff aus der Tieftemperatur-Physik). Das bedeutet, dass beim Unterschreiten der oben definierten „Sprungtemperatur” ein sogenannter „makroskopischer Quantenzustand” entsteht, bei dem der elektrische Widerstand eines Materials praktisch auf Null sinkt. Dieses Phänomen lässt sich nur noch durch die Gesetze der Quantenphysik erklären.

Covellin als Heilstein

Wie oben schon erwähnt, hat Covellin als Schmuckstein keine große Bedeutung. Auch als alleiniger Kupfererz-Lieferant ist er weniger lukrativ und deshalb meistens nur ein zusätzliches Produkt beim Abbau anderer Erze.

Allerdings als Heilstein hat sich Covellin in den letzten Jahren hervorgetan, sodass man ihn vor allem als Trommelstein oder Anhänger kaufen kann.

Selbstwert und Selbsterkenntnis

Wer sehr hohe Ideale und fast nicht erreichbare Ziele hat, geht mit sich selbst und dem Umfeld oft unverhältnismäßig hart und unnachgiebig um. Minderwertigkeitsgefühle aufgrund von Versagensängsten und realen Misserfolgen lasten dann schwer auf der Seele. In diesen Gefühlen der Abwertung bis hin zur Selbstverachtung gefangen, benötigt man dringend eine besänftigende, aber realistische Sicht auf sich selbst und die Welt.

Covellin kann hier eine gesunde Selbstliebe fördern, indem man sich seiner eigenen überspannten Vorstellungen zuerst einmal bewusst wird. Denn Selbsterkenntnis ist tatsächlich der erste Weg zur Besserung!

Danach kann eine liebevollere Betrachtung der eigenen Person und des eingeschlagenen Lebensweges erfolgen, bei der ungesunde Abwehrhaltungen wie Eitelkeit, Überheblichkeit oder Besserwisserei als Maske abgelegt werden kann.

Ein lebendiges Körpergefühl

Ohne unsere Masken verändert sich auch unser Körpergefühl. Endlich kann der Geist und die Seele entspannen, wenn extremer Ehrgeiz verschwindet. Der Körper erfährt eine gesteigerte Lebendigkeit, sobald der enorme, selbstgemachte Druck nachlässt. So soll Covellin zwischen Spannung und Entspannung ein gesundes Gleichgewicht schaffen, sodass die Prozesse der Verdauung, Entgiftung und des Zellwachstums harmonischer verlaufen können.

Anwendung des Heilsteins Covellin

Am Tag kann Covellin als Trommelstein-Anhänger getragen werden. Doch er ist kein Stein für die Nacht. Morgens und abends sollte man ihn außerdem für einige Minuten auf den Bauch im Bereich des Sexual- bzw. Sakral-Chakras legen, um seine belebende Wirkung auf diese Zone zu verstärken.

Bergkristall Abzieherkristall

Wirkung: schenkt Vitalität, löst Spannungen.

Bergkristall Blitzquartz

Wirkung: reinigt, reguliert Menstruation, stärkt Intuition, fördert Achtsamkeit

Bergkristall Doppelender

Wirkung: fördert die Kommunikation und Verständnis, schenkt Klarheit

Bergkristall Dow Kristall

Wirkung: für Ausgeglichenheit und stärkt geistige Fähigkeiten

Bergkristall Fadenquarz

Wirkung: löst Zwiespalt auf und hilft bei Erfahrungsbewältigungen

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Wirkung: Schenkt Selbsterkenntnis macht ungenutzte Fähigkeiten bewusster

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Wirkung: hilft bei Überwindung von Schicksalsschlägen und Konfliktlösungen

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