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Heilstein · Pektolith (Ketten-Silikat)-Familie

Larimar

Larimar - der hellblaue Pektolith aus der Dominikanischen Republik. 1974 wiederentdeckt von Miguel Mendez, der den Namen aus seiner Tochter Larissa + lat. mare (Meer) bildete.

hellblauhelltürkisweißPektolith (Ketten-Silikat)Stirn-ChakraHals-ChakraNabel-Chakra
Larimar - Heilstein, Nahaufnahme einer typischen Probe
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Faktenbox

Mineralfamilie
Pektolith (Ketten-Silikat)
Mohshärte
5
Farbe
hellblau, helltürkis, weiß
Chakra
Stirn-Chakra, Hals-Chakra, Nabel-Chakra
Sternzeichen
Löwe, Wassermann
Fundorte
Dominikanische Republik, Norditalien
Reinigung
Wöchentlich unter lauwarmem fließendem Wasser - kurz, nicht lange wässern.
Aufladung
Auf Bergkristall-Gruppe regenerieren.
Element
Wasser
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Larimar im Überblick

„Gibt es in den Farben weiß, blau und türkis. Er ermöglicht eine neue Sichtweise, löst eingeschränkte Gedanken und schützt vor negativen Energie.”

Der Larimar - eine wiederentdeckte Kostbarkeit

Die hellblaue Pektolith-Varietät “Larimar” gehört zu den Heilsteinen mit einer langen Tradition, die jedoch leider im Laufe der Jahrhunderte mit all ihren Erkenntnissen verloren ging. Die Heimat des Larimars ist bis heute die Dominikanische Republik. Bereits die Ureinwohner wussten den hellblau bis türkisfarbenen Heilstein zu schätzen, jedoch wurde kein Wissen, um die Wirkung des Larimars, überliefert. Erst im Jahr 1974 tauchte der Stein plötzlich wieder auf und wurde im Grunde erneut entdeckt.

Stammt der Larimar aus Atlantis?

Um die hellblauen Steine aus der Pektolith-Familie ranken sich einige rätselhafte Geschichten. Allerdings hatte dieser Heilstein scheinbar keine Jahrhunderte überdauernde Wirkung auf den Menschen, obwohl immer wieder gerne behauptet wird, dass der Stein einst im sagenhaften Atlantis zu Hause war. Doch wer kann schon beweisen, dass ein oberflächlich betrachteter, eigentlich unscheinbarer Stein in einer versunkenen, aber nie gefundenen, legendären Welt existiert haben soll. So kann man wohl nie wirklich klären, ob der heutige Heilstein “Larimar” einst auch in Atlantis eine Bedeutung hatte.

Der Larimar - als Heilstein auf dem Vormarsch

Obwohl man noch viele Erfahrungswerte über den „wolkigen”, hellblauen Stein sammeln muss, steht Larimar trotzdem oft im Mittelpunkt von Heilstein-Ausstellungen. Naturheilkundige, Edelstein-Sammler, Esoteriker, sowie Fotografen sind ständig auf der Suche nach Neuigkeiten rund um den wiederentdeckten Heilstein.

Inzwischen werden die Rohsteine auch direkt auf seiner Inselheimat geschliffen, poliert und vor Ort an die Touristen als Schmucksteine verkauft. Trommelsteine, Kugelformen für Halsketten, Scheiben und Cabochons sind dabei besonders beliebt, denn sie liegen angenehm auf der Haut. Durch seine wolkenähnlichen Zeichnungen gleicht kein Stein dem anderen, so dass man meistens ein optisches Unikat erwirbt. Wahrscheinlich gibt es noch viele Eigenschaften des Larimars im Laufe der Zeit zu entdecken. Welche Kraft von ihm wirklich ausgeht, kann man nach wie vor nicht abschließend bewerten.

Auf zu neuen Horizonten!

Die besonderen Kräfte des Larimars sucht die Steinheilkunde in der Erweiterung der Wahrnehmung und geistigen Offenheit, die manche Menschen durch die Nutzung eines Larimars tatsächlich bestätigen können. Ein Gefühl von Weite kann den geistigen Raum vergrößern, sodass vor allem in schwierigen Lebenssituationen eine innere Ruhe entsteht, die ein kreatives Denken und Handeln unterstützt. Dadurch kann man sich aus einer lähmenden Opferrolle und Leidensspirale befreien und neue Sichtweisen zulassen. So kann sich vielleicht zeigen, dass der Geist eigentlich keine Grenzen kennt und nur unsere Glaubensvorstellungen in Schranken weisen. Mit diesem Wissen fällt es leicht, den Dingen einfach ihren Lauf zulassen und unnötiges Eingreifen oder gar Manipulieren zu unterlassen.

Linderung und Schutz

Eine lindernde und schützende Wirkung besonders im Brust-, Hals- und Kopfbereich hat die moderne Steinheilkunde inzwischen dokumentiert. Larimar soll die Gehirntätigkeit anregen, sodass sich die Sensibilität steigern kann und aufgenommene Eindrücke leichter verarbeitet werden. Die Erkenntnis über unsere ureigene Selbstheilkraft gibt uns die Freiheit für unseren Gesundheitszustand aktiv Sorge zu tragen und fördert so Gesundungsprozesse auf allen Ebenen. Larimar hilft dabei, Energieblockaden im Körper aufzulösen, wenn man ihn direkt auf die betroffene Körperregion legt.

Der “Stein aus Atlantis” ist nicht immer ein Larimar

Wer seine Ferien in der Dominikanischen Republik verbringt, kommt sicherlich am sogenannten “Stein aus Atlantis” nicht vorbei. Doch nicht jedes Schmuckstück, das mit dem sagenumwobenen Heilstein angeboten wird, ist auch mit einem echten Larimar bestückt. Deshalb ist beim Kauf, außerhalb von Schmuckgeschäften, Vorsicht geboten. Vielfach wurden die Ketten und Armbänder aus anderen, ähnlich aussehenden Steinen hergestellt, da die Nachfrage höher ist, als man in den Fundstätten echter Larimare erschließen kann.

Ein Echtheitszertifikat ist wichtig

Diese Schmuckstücke sind mit ihren hellblauen Schmucksteinen zwar sehr dekorativ, aber nicht im Bereich des Heilsteins wirksam. Wer also sicher gehen will, dass es sich um ein Schmuckstück mit echten Larimaren handelt, sollte besser den Kauf in einem Schmuckgeschäft tätigen. Dort sind zwar die Preise höher, aber in der Regel kann man hier auch durch ein Zertifikat die Echtheit des schönen Schmuck- und Heilsteines bestätigen lassen. Denn nach wie vor sind echte Larimare rar und kleine Kostbarkeiten.

Entstehung und Bestimmungsmerkmale

In den Gängen und Spalten eines verwitternden Basalts bildet sich Larimar primär durch hydrothermale Lösungen. Dabei löst die heiße Flüssigkeit die Kupfer-Ionen aus dem vorhandenen Kupfersulfid des Gesteins heraus, die dem entstehenden Pektolith seine, für den Larimar typische, hellblaue Farbe verleihen. Als Spaltenfüllung findet sich Larimar oft auch in Paragenese mit beispielsweise dem Faser-Zeolith “Natrolith” aus der Mineralklasse der Gerüst-Silikate.

Triklines Kristallsystem

Larimar bildet nicht, wie zu erwarten wäre, sichtbare Kristalle, sondern nur faserige, dichte Aggregate, die sich in Gängen und Spalten als Adern sowie in Hohlräumen als Knollen zeigen. Dabei entstehen radial-strahlige helle Bänder, die auch aus Natrolith bestehen können. Graue Flecken hingegen sind meistens Anzeichen für eine Einlagerungen aus Calcit, während dunklere Einschlüsse auf Chalkosin und rote Sprenkel auf Hämatit schließen lassen.

Larimar-Merkmale

Die durchscheinende bis durchsichtige Transparenz des Larimars zeigt je nach Ausprägung Seiden- bis Glasglanz. Sein einzigartig wolkiges Aussehen macht diesen Heilstein unverwechselbar, sodass man Imitationen als Fälschungen wahrscheinlich nicht befürchten muss. Mit einer Mohshärte von 4,5 bis 5 ist Larimar verhältnismäßig empfindlich gegen mechanische Beanspruchung und muss deshalb vor Kratzern geschützt werden. Seine Strichfarbe ist weiß, die Dichte liegt bei etwa 2,8 und er lässt sich vollkommen spalten.

Produkte

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