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Heilstein · Metamorphit (Pyroxen-Granat-Gestein)-Familie

Eklogit

Dieser rot-grün gesprenkelte Metamorphit unterstützt Ausdauer und psychische Widerstandskraft während belastender Lebensphasen.

rotgrünbraunMetamorphit (Pyroxen-Granat-Gestein)Wurzel-ChakraSakral-ChakraNabel-Chakra
Eklogit - Heilstein, Nahaufnahme einer typischen Probe
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Faktenbox

Mineralfamilie
Metamorphit (Pyroxen-Granat-Gestein)
Mohshärte
6.5
Farbe
rot, grün, braun
Chakra
Wurzel-Chakra, Sakral-Chakra, Nabel-Chakra
Sternzeichen
Skorpion
Fundorte
Deutschland, Norwegen, Österreich
Reinigung
Regelmäßig unter lauwarmem, fließenden Wasser
Aufladung
Mit Bergkristall-Gruppen oder Amethyst-Drusen
Element
Erde / Feuer
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Eklogit im Überblick

chd - Selbst fotografiert

Eklogit ist rot-grün gesprenkelt. Er soll die Ausdauer und den Überlebenswillen fördern. Bei Belastungen kann er die notwendige Hoffnung schenken, um durchzuhalten und nicht aufzugeben.

Der Metamorphit Eklogit

Mineralogisch vereint Eklogit Kettensilikate aus der Pyroxengruppe (reich an Omphazit) und Epidot als Gruppensilikat (grüner Anteil) mit dem roten, pyropreichen Inselsilikat „Granat”. Dabei kann man deutlich mit bloßem Auge die roten Granat-Kristall-Flecken vom fein- bis grobkörnigen grünen Pyroxen-Hintergrund (Matrix) unterscheiden. Neben den Hauptgemenge-Anteilen Granat, Pyroxen und Epidot, hat der Eklogit aber auch einige Teile an Nebengemengen zu bieten. So kann sich im Gestein zusätzlich beispielsweise Hornblende, Disthen, Quarz, Rutil, Zoisit oder wenig Plagioklas befinden.

Mitteleuropa

Als Typlokalität gilt die Saualpe in Kärnten (Bezirk Sankt Veit) im Süden Österreichs. Auf der Münchberger Hochebene im Nordosten Bayerns befindet sich das größte Vorkommen an Eklogit in ganz Mitteleuropa. Es entstand im Präkambrium (Erdfrühzeit) vor etwa 570 Millionen Jahren. Allerdings existieren auch in den europäischen Alpen (Ötztal und Böhmisches Massiv) Vorkommen, die jünger sind und auf 100 bis 360 Millionen Jahre geschätzt werden.

Asien

Das Himalaya-Hochgebirge in Asien weist noch jüngere Eklogit-Massen auf. Sie sind etwa 47 Millionen Jahre alt (Eozän) und kommen im pakistanischen und indischen Herrschaftsbereich vor. Im östlichen Papua-Neuguinea hat man 2004 die derzeit jüngsten Eklogit-Vorkommen entdeckt, die „nur” etwa 4,3 Millionen Jahre alt sein sollen. Die ältesten Eklogit-Funde stammen inzwischen aus Russland von der Halbinsel Kola. Sie sollen über 2,8 Milliarden Jahre alt sein.

Hoher Druck und mittlere Temperaturen

Der Metamorphit Eklogit bildet sich tertiär bei hohem Druck in etwa 35 Kilometern Tiefe. Dabei liegen die Temperaturen bei 500 bis 1000 Grad Celsius. Diese kommen in den oberen Regionen der Erdkruste vor, die auch vom Menschen als Erdwärme genutzt werden kann. Eklogit ist ein Beweis dafür, dass an seinem Entstehungsort die ozeanische Erdkruste unter die kontinentale Erdkruste (Subduktion) geschoben wurde. Während dieser plattentektonischen Verschiebungen bildet sich im Bereich dieser Subduktionszone die oberste Gesteinsschicht der Lithosphäre. Hier kann die kontinentale Kruste sich mit der Zeit verdicken.Die Eklogite auf der Halbinsel Kola sind so entstanden und dementsprechend alt. Sie weisen eine hohe Dichte auf und sind über 2,8 Milliarden Jahre alt. Aus wissenschaftlicher Sicht hält man eine Eklogit-Bildung vor über 3,3 Milliarden Jahren für eher unwahrscheinlich, da der Erdmantel dafür noch viel zu heiß war.

Extraterrestrischer Eklogit

Seit 2013 weiss man außerdem, dass Eklogit auch einst durch einen Meteoriten auf die Erde transportiert wurde, der mondähnliche Ausmaße hatte. Durch den verheerenden Einschlag zerschellte der kleinere Meteorit auf der Erde und hinterließ unzählige Fragmente, deren gefundene Proben seine Existenz beweisen.

Eklogit eine Hilfe für die erdgeschichtliche Geografie

Für die sogenannte „Paläogeografie” kann Eklogit hilfreiche Erkenntnisse beisteuern. In diesem Teilbereich der Geografie versucht man die verschiedenen Entwicklungsphasen der Erde von ihrer Entstehung bis heute zu rekonstruieren. Eine genaue Untersuchung der vorhandenen Eklogite und ihrer Bildung am jeweiligen Fundort erzählen Fachkundigen viel über die vorherrschenden Bedingungen zu dieser Zeit. So kann unter anderem auch das Alter der umliegenden Gesteine besser bestimmt werden. Eklogite, die beispielsweise im Bereich einer Nahtlinie zweier einst getrennter Kontinente gefunden werden, liefern für die Wissenschaft den Beweis, dass sich vor Urzeiten ein salzhaltiges großes Gewässer mit ozeanischer Erdkruste dazwischen befunden haben muss.

Eklogit unter Geotop-Schutz

Obwohl Eklogite die höchste Dichte (3,2 bis 3,6) aller Silikatgesteine aufweisen, die an der Erdoberfläche zu finden sind, ist ihre kommerzielle Verwendung eher selten. Dabei besitzen diese Natursteine hohe witterungsresistente Eigenschaften. Aufgrund des geringen Vorkommens als aufgeschlossenes Gestein, stehen Eklogit-Natursteine und ihre Fundorte oft unter sogenanntem „Geotop-Schutz”. Dieser Teilbereich des Naturschutzes versucht besonders seltene Gesteinsvorkommen und Formationen vor dem zerstörenden Abbau zu schützen.

Eklogit als Heilstein

Das Omphazit-Granat-Gestein Eklogit kann im minoklinen oder kubischen Kristallsystem auskristallisieren, bildet aber meistens unterirdische große Gesteinsmassen. Sobald dieser Naturstein an der Erdoberfläche aufgeschlossen vorliegt, tritt meistens auch der erwähnte Geotop-Schutz ein. In der Steinheilkunde spielt Eklogit deshalb eine eher untergeordnete Rolle, da er auf dem Markt geringer gehandelt wird. Wer diesen Heilstein jedoch ergattern kann, hat eine sinnvolle Unterstützung für alle Heilungsprozesse des Körpers zur Hand. Seine Einsatzmöglichkeiten sind somit vielfältig.

Hoffnung auf Gesundung

Da Eklogit den Heilungswillen und dadurch die Regeneration des gesamten Körpers fördern kann, kommt er besonders bei langwierigen Erkrankungen therapiebegleitend zum Einsatz. Hier kann Eklogit eine professionelle Behandlung mental und seelisch unterstützen, damit man die Hoffnung auf Heilung nicht verliert. Denn eine Zusammenarbeit der ganzen menschlichen “Dreifaltigkeit” (Körper, Geist und Seele) hat die größten Chancen auf Gesundung. Deshalb ist man inzwischen auch in der wissenschaftlichen, westlichen Schulmedizin dazu übergegangen jede körperliche Behandlung, die sich länger hinzieht und vielleicht schon chronisch geworden ist, auch psychosomatisch zu behandeln. So wundern sich so manche Patienten in einer Reha-Maßnahme, dass sie bei nur “Rückenproblemen” auch psychosomatische Betreuung erhalten.

Tiefgreifender Kurswechsel

Wer sich beispielsweise bewusst oder unbewusst vom Unglück verfolgt fühlt, kann sich mit diesem Heilstein als „Begleiter” besser von diesen destruktiven Gedanken lösen und auch nach Misserfolgen und Krisen noch zuversichtlich bleiben. Allerdings nimmt uns kein Heilstein, auch der Eklogit nicht, die Arbeit der Umwandlung unseres Denkens ab. Er kann lediglich dabei unterstützen, sodass wir schließlich auch unsere Gefühlswelt in einen glücklicheren Zustand versetzen können.

Bei einer sogenannten “Metanoia” befindet sich das gesamte, individuelle Wesen eines Menschen in einem schwierigen Prozess der Transformation, sodass hinterher nichts mehr ist, wie es einmal war. Diese völlige Umstellung der Gedanken- und Gefühlswelt betrifft das ganze persönliche Leben und benötigt sehr viel Unterstützung. Eklogit kann hier ein hilfreicher “Baustein” sein, diese tiefgreifende Veränderung und Heilung auf vielen Ebenen unseres Lebens unbeschadet zu meistern.

Eklogit mit Chakras nutzen

Um die Wirkung von Eklogit zu verbessern, empfiehlt sich ein Tragen oder Auflegen beispielsweise im Bereich der ersten zwei Hauptchakras. Das Wurzel- und Sakral-Chakra eignen sich, um den Lebenswillen, kreative Impulse und Lebensfreude zu fördern. Allerdings ist durch die grüne Farbe der Matrix des Eklogits auch eine Anwendung am Herz-Chakra (viertes Chakra) denkbar. Hier können nur individuelle Erfahrungen eine Richtung weisen, die jedoch keine Allgemeingültigkeit beanspruchen. Mit Eklogit kann man sich intensiv wirkenden Heilsteinen langsam annähern.

Das Wurzel-Chakra

Das erste Chakra ist das Basis-Chakra und befindet sich am Ende der Wirbelsäule in der Region des Steisses und Beckenbodens. Hier verortet die asiatische Heilkunde den Sitz unseres Urvertrauens, das schon seit der Kindheit durch traumatische Erlebnisse geschwächt sein kann. Dann hat auch der spätere Erwachsene Probleme sich angstfrei auf den Lauf des Lebens einzulassen. Schmerzen im Bereich der Sitzbeinhöcker, Hüfte und des unteren Rückens können auf ein blockiertes Wurzel-Chakra hinweisen. Da dieses Chakra unter anderem dem End-, Mast- und Dickdarm zugeordnet wird, hängen auch die Ausscheidung von Abfallstoffen, der Zellaufbau und die Qualität des Blutes von seiner Funktion ab. Schließlich leiden die Knochen, Gelenke, Zähne, Nägel und die gesamte Wirbelsäule unter einer Blockade in diesem Körperbereich. Dann kann die Energie für alle lebens- und gesundheitsstärkenden Prozesse nicht ungehindert fließen.

Vertrauen ins Leben und der Wille gesund zu werden, sind jedoch für eine Selbstheilung in jeder Therapie wichtige Voraussetzungen. Deshalb ist ein freies, aktives Wurzel-Chakra, das die Lebensenergie ungehindert fließen lässt, immer der erste wichtige Schritt für eine körperlich-seelische Selbstheilung. Die Aktivierung des Wurzel-Chakras kann seelische Ausgeglichenheit, Zufriedenheit, ein positives Körper- und Selbstbewusstsein stärken. Ein Gefühl von Sicherheit und Erfüllung im Leben ist ein Beweis für ein intaktes Basis-Chakra.

Geeignete Heilsteine für das Wurzel-Chakra

Die Steinheilkunde und asiatische Heilmethoden empfehlen vor allem hell- bis dunkelrote Heilsteine (z.B. Jaspis, Rosenquarz, Rubin, Achat, Granat) für das Basis-Chakra. Eklogit mit seinen roten Granat-Einschlüssen kann hier eine sanfte, günstige Voraussetzung für dieses Energiezentrum schaffen, obwohl man ihn wegen seiner grünen Matrix allgemein dem Herz-Chakra zuordnen würde. Wer sehr sensibel auf kräftig rote Heilsteine reagiert, kann sich mit Eklogit langsam an ihre Energie herantasten.

Das Sakral-Chakra

Wer nach kreativen Lösungen sucht, um eine Lebenskrise zu umschiffen, kann dazu das Sakral-Chakra in der Kreuzbeinregion zwischen Geschlechtsorganen und Nabel (gesamter Beckenraum) nutzen. Fixe Ideen und Unglücksgläubigkeit können sich mit der Zeit auflösen, wenn wir zulassen, dass sich eine positivere Weltsicht ausbreiten darf. Eklogit kann dabei helfen unsere unglücklich- und krankmachenden Wertevorstellungen zu hinterfragen und in glückbringende Gedanken umzuwandeln. Denn jeder neue Schritt zur Besserung beginnt in unseren Gedanken.

Leidenschaftliche Begeisterungsfähigkeit und eine erfüllte Sexualität sind ein Zeichen eines intakten zweiten Chakras (Sakral-, Sexual- oder auch Milz-Chakra genannt). Unser Unterbewusstsein benötigt freudvolle Impulse aus unserer kreativen Zentrale, um mentale und seelische Neuorientierungen vornehmen zu können.

Geeignete Heilsteine für das Sakral-Chakra

Die Steinheilkunde und asiatische Heilmethoden empfehlen für das “Milz-Chakra” jedoch vor allem orangefarbene Heilsteine, wie beispielsweise Beryll, Aventurin, Karneol, Koralle, Jaspis und den sehr kräftig wirkenden Feueropal. Allerdings können hier diese Heilsteine für sehr Sensible anfänglich zu heftig ausfallen. Eine “Vorbereitung” auf diese feurigen Exemplare könnte ein grüner Eklogit mit roten “Granatpunkten” sein.

Das Nabel-Chakra

Das Nabel-Chakra (Solarplexus) eignet sich für ein längeres Tragen von Heilsteinen an einem langen Band. Hier zwischen Nabel und Brustbein kann sich langsam, aber dauerhaft der Heilungswille und eine optimistische Sichtweise verstärken. Aber auch das Auflegen größerer Eklogit-Heilsteine, während einer ganzheitlichen Behandlung oder Meditation, ist an diesem dritten Chakra sinnvoll. Da dieses Energiezentrum auch “Magen”- oder “Leber-Chakra” genannt wird, macht ein grüner, beruhigender Eklogit besonders bei unkontrollierten, übertriebenen Bedürfnissen jeder Art, Dominanzgehabe, Aggressionen und Wutausbrüchen auf diesem “Persönlichkeitschakra” viel Sinn. Dieses Energiezentrum steht für Lebendigkeit, Kraft und Macht, die uns handlungsfähig machen. Ruhige Besonnenheit, Selbstdisziplin, Selbstreflexion und ein selbstbewusster Willen lässt uns auch in Stresssituationen stabil und zuverlässig bleiben.

Geeigete Heilsteine für das Nabel-Chakra

Gelbe und goldfarbene Heilsteine sind für dieses “Persönlichkeitschakra” nach der Steinheilkunde und asiatischen, ganzheitlichen Therapien besonders hilfreich. Bernstein, Honig- und Orangencalcit sind dafür perfekte Beispiele. Individuelle Erfahrungen zeigen, dass Eklogit auch hier eine positive Vorarbeit leisten kann, nach der die sonnigen, hellen Farben effektiver wirken können. Ausprobieren kann nicht schaden!

Pflege des Eklogits

Wie bei den meisten Heilsteinen empfiehlt sich auch hier eine regelmäßige Reinigung unter lauwarmem, fließenden Wasser. Je nach persönlicher Belastung und bei dauerhafter Verwendung, kann diese alle drei Tage erfolgen. Bergkristall-Gruppen oder Amethyst-Drusen eigenen sich zum Aufladen und „Zwischenlagern”, wenn der Eklogit gerade nicht im Einsatz ist.

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