Schneeflocken-Epidot oder Unakit?
Ähnlich wie sein Verwandter "Unakit" ist Schneeflocken-Epidot ein hervorragender Heilstein für regenerative Lebensphasen, nachdem Schicksalsschläge und Enttäuschungen ihre Spuren hinterlassen haben. Allerdings ist das "grüne Schneegestöber" weltweit um einiges weniger zu finden, als sein rosa geflecktes Pendant. Trotzdem gehören die beiden Epidot-Feldspate "Schneeflocken-Epidot" und "Unakit" zu den vergleichsweise günstigen Heilsteinen.
Schneeflocken-Epidot bei großer Schwäche
Auch wenn die Steinheilkunde beide Epidot-Varietäten gleichermaßen für eine schnellere, ganzheitliche Regeneration und Heilung einsetzt, so zeigt vor allem die weiß gefleckte Form eine bessere Wirkung, wenn eine sehr große, seelische und körperliche Erschöpfung vorherrscht. Manchmal kann man sich nämlich selbst bei besten Bedingungen nicht mehr erholen, weil die Seele an ihrem tiefsten Punkt angekommen ist. Hier hat der Körper für eine Heilung schlechte Karten und der Geist ist seines Mitspracherechts beraubt. In diesen wahrhaft dunklen Stunden des Lebens nützen auch keine Durchhalteparolen und "Positiv-Denkmodelle" mehr.
Die Seele zu ihrem Recht kommen lassen
Wer an einem Scheideweg im Leben angekommen ist, kann sich nicht mehr "zusammenreißen", kann nicht mehr durchhalten und kann auch nicht mehr "positiv denken". Auch wenn die Umwelt kein Verständnis zeigt, sollte man wenigstens sich selbst Mitgefühl entgegenbringen und sich das genehmigen, was die Seele in dieser Zeit nicht nur braucht, sondern durch die völlige Erschöpfung auch einfordert. Wer kann, sollte sich über eine längere Zeit zurückziehen, damit die Seele Raum für eine Trauerphase erhält. In diesen Tagen der Selbstreflexion können Heilsteine wie Schneeflocken-Epidot eine hilfreiche Maßnahme sein, damit man selbst erkennt wie wichtig diese Erholungsphase genau zu dieser Zeit wirklich ist.
Jammern hilft nur vordergründig
Normalerweise sind wir gewohnt, uns keine Schwäche anmerken zu lassen, denn wer ist schon gern ein Weichei. Solange wir noch von einem Event zum anderen eilen können und den Freunden ab und zu erzählen, wie schlecht es uns eigentlich geht, sind wir noch lange nicht am Ende. Erst wenn diese Flucht vor dem eigentlichen Problem nicht mehr funktioniert, der Körper vor Schwäche kapituliert und alle Freunde von unserem Gejammer genervt sind, dann ist es soweit, dass nichts mehr geht. Jetzt ist es Zeit für Einsamkeit, damit man allen Schmerz und alle Belastungen der Vergangenheit gebührend reflektieren kann. Allerdings ist hier auch eine professionelle Hilfe von Nöten, die nicht emotional verstrickt ist, wie eventuell Familienmitglieder oder Freunde.
Therapiebegleitende Maßnahme
Heilsteine sind oft im seelischen Bereich eine große Hilfe, sie öffnen den Geist für neue Horizonte und lindern so manchen körperlichen Schmerz. Allerdings in einer schwächenden Lebenskrise benötigt man mehr als einen kleinen Heilstein. Deshalb kann auch ein Schneeflocken-Epidot in diesen Zeiten nur eine hilfreiche Ergänzung sein, während man sich ernsthaft seinen Problemen stellt und dabei professionelle Unterstützung annimmt.
Einfach geschehen lassen!
Vielleicht öffnet sich beim Tragen dieser Epidot-Varietät zuerst ein mal die "Tränenschleuse" und aller Schmerz kommt noch einmal in seiner ganzen Wucht an die Oberfläche. Das ist zwar für den Augenblick erschreckend, aber notwendig, denn Emotionen vergehen so wie sie gekommen sind. Tränen und manchmal auch "ins Kissen schreien" helfen dabei. Vor allem aufgestaute Wut kann so in einem geschützten Rahmen abgebaut werden, ohne andere Menschen dabei zu verstören.
Schneeflocken-Epidot am passenden Platz
Da jeder Mensch etwas anders tickt, muss man die aufgestauten und im Unterbewusstsein sicher verstauten Emotion am eigenen Körper zuerst einmal verorten, denn alles hinterlässt seine Spuren. So kann beispielsweise bei einer aggressiven Grundstimmung ein Schneeflocken-Epidot unter dem rechten Rippenbogen im Bereich der Leber sinnvoll sein, um die dort gespeicherte Emotion langsam loszulassen. Eine leberschonende Kost kann dabei zusätzlich helfen.
Auf dem Nabel-Chakra
Wer jedoch unter Minderwertigkeitskomplexen leidet, kann sich oft nicht von Personen trennen, selbst wenn deren Ausstrahlung sich ungut auf die eigene Psyche auswirkt. Doch diese unbewusste Stresssituation kann mit der Zeit in eine Opferrolle mit depressiven Zuständen führen, sodass die Lebensfreude darunter leidet. Auf längere Sicht gesehen wird dadurch jedoch vor allem der Bereich des Nabel-Chakras mit all den beteiligten Organen (Milz, Bauchspeicheldrüse, Leber, Magen, Dünndarm, Nieren...) geschwächt und Lustlosigkeit, Energiemangel und Sinnlosigkeit machen sich breit.
Hier kann ein Schneeflocken-Epidot unter dem linken Rippenbogen im Bereich der Milz oder auf dem Solarplexus (Magen und Bauchspeicheldrüse) eine Unterstützung sein. Vielleicht kann er dabei helfen, endlich selbstbewusst Entscheidungen zugunsten der eigenen Gesundheit zu treffen. Dann macht man nämlich, wenn möglich, einen großen Bogen um überfordernde Aufgaben sowie belastende Situationen und Menschen.
Auf dem Herz-Chakra
Liebeskummer ist der Klassiker, der meistens das Herz-Chakra und die dazu gehörenden Organe "Herz" und "Lunge" schwächt. Aber auch große Verluste anderer Art können sich nicht nur sprichwörtlich auf das Herz schlagen, sodass die Atmung abflacht und früher oder später auch die Lunge darunter leiden kann.
Um das Herz-Chakra zu stärken, kann man in diesen Lebensphasen eine längere Kugelkette um den Hals oder einen Schneeflocken-Epidot-Anhänger auf der Brust tragen. Dabei kann sich mit der Zeit der gesamte Brustraum entspannen und die Verarbeitung der schmerzhaften Erlebnisse und Verluste fällt leichter.