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Heilstein · Staurolith (Insel-Silikate)-Familie

Staurolith

Das "Eisen-Aluminium-Silikat "Staurolith" bildet oft kreuzförmige Durchdringungszwillinge im Winkel von 60° (schiefwinklig) oder 90° (rechtwinklig) aus, sodass das Synonym "Kreuzstein" das äußere Erscheinungsbild treffend beschreibt.

braunschwarzgrauStaurolith (Insel-Silikate)Stirn-ChakraSakral--ChakraNabel-Chakra
Staurolith - Heilstein

Faktenbox

Mineralfamilie
Staurolith (Insel-Silikate)
Mohshärte
7.3
Farbe
braun, schwarz, grau
Chakra
Stirn-Chakra, Sakral--Chakra, Nabel-Chakra
Fundorte
Skandinavien, Schottland, Deutschland

Staurolith im Überblick

Das “Eisen-Aluminium-Silikat “Staurolith” bildet oft kreuzförmige Durchdringungszwillinge im Winkel von 60° (schiefwinklig) oder 90° (rechtwinklig) aus, sodass das Synonym “Kreuzstein” das äußere Erscheinungsbild treffend beschreibt.

Staurolith kann dabei helfen, den Sinn in einer bedrückenden Lebenslage zu erkennen und den Wunsch stärken, alte Muster loszulassen und anstehende Veränderungen endlich anzugehen. Er soll sich positiv auf die Gesundheit der Körperflüssigkeiten auswirken und bei Infektionen helfen.

Staurolith - ein “Kreuz” als Markenzeichen

Die Bezeichnung “Staurolith” setzt sich aus den beiden griechischen Wörtern “stauros” für “Kreuz” und “lithos” für “Stein” zusammen. Doch der Name “Kreuzstein” galt vor dem 19. Jahrhundert nicht ausschließlich nur für den heutigen Staurolith, sondern für verschiedene Minerale, die eine deutlich sichtbare Kreuzbildung oder entsprechende Zeichnung zeigten. So taucht ebenso für das Alumosilikat “Chiastolith” aus der Andalusit-Gruppe bis heute immer wieder der Beiname “Kreuzstein” auf.

Zwei unterschiedliche “Kreuzsteine”

Staurolith ist der wahre “Kreuzstein”, auch wenn Chiastolith fälschlicherweise bis heute immer wieder auch so genannt wird. Äußerlich betrachtet, verdienen allerdings beide diese Bezeichnung, denn das teilweise gleichschenklige Kreuzsymbol (Griechisches Kreuz) ist hier mehr oder weniger rechtwinklig oft charakteristisch.

Vor allem im Christentum hatte dieses alte Symbol eine große Bedeutung, sodass Staurolith und Chiastolith gleichermaßen als Amulett zum Einsatz kamen. Im Jahre 1800 erhielten die beiden “Kreuzsteine” schließlich durch den Berliner Oberbergrat “Dietrich Karsten” ihre heute noch gültige Bezeichnung, die den “stauros-lithos” (Kreuz-Stein) von “chiastos-lithos” (der mit einem X gekennzeichnete Stein) unterscheidet.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Wenn man nach Gemeinsamkeiten sucht, so kann man diese zum einen in der Zugehörigkeit der Mineralklasse finden, denn Staurolith und Chiastolith gehören beide zu denInsel-Silikaten. Dabei handelt es sich jedoch bei Staurolith um ein Eisen-Aluminium-Silikat, während Chiastolith als Aluminium-Silikat eine Varietät des Andalusits bildet. Zum anderen stammen beide Minerale aus einer Tertiäre Bildung, die jedoch zu unterschiedlichen Kristallsystemen führte.

Staurolith kristallisiert nämlich im “Monoklinen Kristallsystem” und bildet oft charakteristische, dreidimensionaleKreuzformen” aus sich durchdringenden Zwillingskristallen. Diese sind meistens “schief” verwachsen, aber manchmal entstehen auch “rechtwinklige Kreuze”.

Im Gegensatz dazu werden die kreuzähnlichen Zeichnungen auf dem Querschnitt der rhombischen Kristallformen des Chiastoliths durch Einschlüsse hervorgerufen.

Bestimmungsmerkmale des Staurolith

Da man Staurolith und Chiastolith rein optisch gut unterscheiden kann, ist eine gemmologische Prüfung nicht notwendig. Allerdings wären die charakteristischen Bestimmungsmerkmale hier sehr hilfreich, denn die höhere Mohshärte (7 bis 7,5) und Dichte (3,65 bis 3,77) des reinen Stauroliths sind klare Indikatoren (Chiastolith: Härte 5 - 5,5 und Dichte 3,12). Jedoch können mögliche Quarzeinschlüsse diese hohen Werte beeinträchtigen und die Dichte des Stauroliths herabsetzen.

Monokline Kristallformen

Der monokline Staurolith kristallisiert oft zu prismatischen bis tafeligen Kristallen, deren dicke, kurzen Prismen oft in Form von “Durchwachsungszwillingen”, wie oben schon erwähnt, ein schiefes (etwa 60°) oder rechtwinkliges (90°) Kreuz bilden. In der Regel sind diese sechsseitigen, säulenförmigen Makrokristalle fest in das Umgebungsgestein eingewachsen.

Allerdings kann Staurolith auch in feinen Nadeln als Einschlüsse im Gestein vorkommen und körnige bis massige Aggregate bilden. Meistens treten jedoch in feinkörnigeren Mineralen eingewachsene, größere Staurolith-Kristalle auf, die man Porphyroblasten nennt.

Farbe und Strichfarbe

Während die Erscheinungsfarbe des Stauroliths von graurötlichen, rotbraunen bis bräunlich schwarzen Tönen reicht, ist die Strichfarbe weiß, gelblich bis gräulich. Eine Ausnahme bildet hier die bläulich schwarze Varietät “Lusakit” aus Sambia (Lusaka) mit Cobalt-Gehalt, die einen entsprechend cobaltblauen Strich zeigt.

Transparenz und Glanz

Während die meisten matten Kristalle eine undurchsichtige Transparenz zeigen, können kleinere Splitter durchaus auch durchscheinend sein. Sehr selten sind jedoch durchscheinende bis durchsichtige Kristalle, die als Schmucksteine in unterschiedlichen Schliffformen für die Sammelgemeinde auf dem Markt erscheinen. Diese können Harz- und im besten Falle **Glasglanz **erreichen.

Spaltung und Bruch

Staurolith besitzt eine unvollkommene Spaltbarkeit und hinterlässt unebene, leicht muschelige Bruchstellen.

Staurolith-Entstehung

Bei einer Regionalmetamorphose tonhaltiger Sedimente zu “Kristallinem Schiefer” kann Staurolith tertiär entstehen, wobei er ein typisches Mineral der sogenannten “Mesozone” ist. In dieser mittleren Stufe der Gesteinsumwandlung herrschen Temperaturen zwischen 300 und 700 °C, sowie mittlerer, allseitiger Druck. Allerdings kann sich Staurolith erst ab 500 °Cbilden und wird auch schon wieder abgebaut, wenn die Hitze auf 600 bis 750 °C steigt. Deshalb kann man seine Kristalle nur in einem Bereich oberhalb von 50 Kilometern Tiefe finden, da in tieferen Regionen neben den Temperaturen ebenso die Druckbelastung zu hoch für eine Staurolith-Entstehung ist.

Eisenreicher Staurolith und Begleitminerale

Die Umwandlung (Metamorphose) von tonigen Sediment-Gesteinen (Peliten) führt bei mittleren bis hohen Drücken und Temperaturen um die 500 °C bis 750 °C zur Bildung von Amphibolit-Fazies (metamorpher Pelit). In diesen Peliten (meistens Glimmerschiefer) ist eisenreicher Staurolith ein typischer Bestandteil und kommt oft zusammen mit den Begleitmineralen “Muskovit” und “Biotit” aus der Glimmer-Familie sowie Almandin aus der Granat-Gruppe vor. Aber auch die Alumosilikate “Kyanit”, “Sillimanit” und “Andalusit” sowie Quarz und Vertreter der Chlorit-Gruppe sind keine Seltenheit.

Das “Index-Mineral” Staurolith

Außer den erwähnten Begleitmineralen, findet sich auch Chloritoid (Sprödglimmer), der sich als “Abbauprodukt” aus Staurolith bilden und umgekehrt ab 500 °C ebenso zu diesem wieder zurückverwandeln kann. Aufgrund dieses klar begrenzten, thermischen Entstehungsbereiches zwischen etwa 500 °C und 750 °C, dient Staurolith als sogenanntes “Index-Mineral”, an dem sich wissenschaftlich die Entstehungsbedingungen ablesen lassen. Er zeigt eine mittelgradige Metamorphose toniger Sedimente (Peliten) an, wobei sich die Grenze zwischen Staurolith-Bildung und Wiederabbau bei etwa 600 °C in 50 Kilometern Tiefe (Druck ca. 15 Kilobar) vollzieht. Tiefer findet man keine Staurolith-Kristalle mehr.

Die Zusammensetzung entscheidet

Die Stabilität von Staurolith-Kristallen hängt entscheidend von ihrer Zusammensetzung ab, denn das charakteristische Eisen kann teilweise durch Magnesium oder Zink ersetzt sein (Substitution). So kann sich die Toleranz gegenüber Temperatur- oder Druckverhältnissen bei der Entstehung durch diese sogenannte “Diadochie” anders gestalten.

Eisen-Aluminium-Silikate mit Spuren von Zink oder Magnesium

Zink-Einlagerungen erhöhen beispielsweise die Stabilität gegenüber höheren Drücken und niedereren Temperaturen. Das bedeutet, dass auch unterhalb von 500 °C Staurolith entstehen kann und stabil bleibt. Ein Austausch der Eisenionen durch teilweise Magnesium wiederum erhöht das stabile Feld der Staurolith-Bildung allgemein in Richtung höhere Drücke und Temperaturen. Demnach können Exemplare mit Magnesium-Gehalt auch noch über 600 °C entstehen und erhalten bleiben.

Eisenreiche Staurolithe bilden somit das Mittelfeld, während zinkhaltige Minerale auch bei geringeren und magnesiumhaltige Minerale ebenso bei höheren Temperaturen entstehen können und dabei stabil bleiben.

Staurolith in Sedimenten

Da reiner Staurolith eine hohe Härte besitzt, übersteht er meistens auch den “Zahn der Zeit”, der jedes Gestein früher oder später wieder in seine Einzelteile zerlegt. Nach dem Abtransport durch erosive Wasserströme in die Niederungen, landet er somit auch in Flusssedimenten als “Seifenmineral”.

Traditionelle Verwendung des Stauroliths

Da dieses Eisen-Aluminium-Inselsilikat oft aus zwei Zwillingskristallen ein mehr oder weniger rechtwinkliges Kreuz bildet, war Staurolith im europäisch christlichen Raum traditionell ein beliebter Talisman. Größere gekreuzte Kristallzwillinge wurden als Amulett getragen und in Schmuckstücke eingearbeitet. Besonders im Bereich der Schweizer Alpen war Staurolith nachweislich als sogenannter “Basler Taufstein” verbreitet. Ob neben der christlichen Symbolbedeutung auch eine therapeutische Wirkung damit verbunden war, ist allerdings nicht überliefert. Somit stammen alle gesammelten Heilstein-Erfahrungen bezüglich des Stauroliths aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Heutige Bedeutung des Stauroliths

Wie oben schon erwähnt, bildet Staurolith nur selten Kristalle, die eine gute Qualität erreichen, sodass sich ein aufwendiges Schleifen zum Schmuckstein lohnt. Trotzdem kann man ihn natürlich auf dem internationalen Markt in verschiedenen Schliffformen finden.

Charakteristische “Kreuz-Kristallzwillinge” aus North Carolina(USA) werden regional unter dem Handelsnamen “Fairy Stone” (Elfenstein) als attraktives Amulett angeboten. Außerdem dient die erwähnte Varietät “Lusakit” aus dem afrikanischen Sambia unter anderem auch als blaues Farbpigment.

Staurolith als Heilstein

Wer einen bewussten Wandel in seinem Leben vollziehen möchte oder in einer Identitätskrise steckt, kann sich die energetische Ausstrahlung des Stauroliths zunutze machen. Er kann nämlich in uns erste Impulse auslösen, damit man genauer hinschaut und alte, schädliche Muster entlarvt. Nach dem Prinzip “Immer wieder grüßt das Murmeltier”, wiederholen sich plötzlich Situationen und drängen sich dermaßen auf, damit man endlich darüber nachdenkt. Daraus kann der Wunsch nach einem notwendigen Wandel im Leben entstehen, der Altes hinter sich lässt und neue Horizonte anstrebt..

Ein Stein des Anstoßes

Staurolith kann den ersten Anstoß geben, alte Glaubens- und Verhaltensmuster zu erkennen, zu überdenken und schließlich auch zu verändern. Denn übernommene, unpassende Weltbilder und epigenetische, ungesunde Prägungen sind oft so mächtig, dass man sich immer wieder gleich verhält und fatale Entscheidungen trifft, selbst wenn man sich ihrer negativen Auswirkungen bewusst ist. Mit der Zeit können sich diese unguten Prägungen und Verhaltensmuster auch psychosomatisch auf den Körper auswirken, sodass Beschwerden immer wieder zurückkehren und sich zu chronischen Erkrankungen ausweiten können (z. B. Allergien, Magen- und Darmprobleme, Pilzbefall, Bakterieninfektionen).

Staurolith und das geeignete Charka

Wer ganz bewusst seine Denk- und Verhaltensweise verändern möchte, sollte Staurolith als Anhänger oder Handschmeichler stets bei sich tragen. Ein Amulett eignet sich vor allem für den Bereich des Nabel-Chakras (Solarplexus), wenn eine Identitätskrise uns aus der Bahn geworfen hat. Dann sind dringend innere “Aufräumarbeiten” fällig, die man ganz praktisch durch ein äußeres “Entrümpeln” unterstützen kann (Feng Shui Maßnahmen!). Staurolith kann dabei helfen, Schritt für Schritt die Richtung zu ändern, erlernte Traditionen zu hinterfragen und den Sinn, oder aber auch Unsinn dahinter zu erkennen. Denn Erkenntnis ist der erste Schritt für einen wesentlichen Wandel. Eine abendliche Meditation mit Staurolith auf dem Stirn-Chakra unterstützt den Wechsel in andere Gedankenwelten zusätzlich.

Die Vorstellung siegt!

Unter diesem Leitsatz kann Staurolith beispielsweise Potenzstörungen ohne erkennbare, körperliche Ursache in ein ganz neues Licht rücken. Wer sich nämlich in seiner sexuellen Leistungsfähigkeit eingeschränkt fühlt, obwohl körperlich alles in Ordnung ist, leidet unter Umständen an einer seelischen oder geistigen Blockade. Um die körperliche Potenz zu befreien, muss man hier zuvor wahrscheinliche, mentale Schranken beseitigen, damit die körperlichen Energien wieder frei fließen können. Staurolith soll dabei helfen, schädliche, blockierende Gedanken- und Gefühlsmuster zu erkennen und mit der Zeit durch positive Gedanken und angenehme Gefühle zu ersetzen. Oft muss man dafür herkömmlich geltende Wertmaßstäbe, Leistungskriterien, Konkurrenzgedanken und publizierte Schönheitsideale über Bord werfen, um endlich inneren Frieden zu finden. Dann zeigen sich die verloren geglaubte Identität und die daran gebundene, ganzheitliche Potenz endlich in ihrer ganzen individuellen Schönheit.

Anwendungsvorschlag

Mit einem entsprechend langem Band kann man am Tage einen Staurolith-Anhänger bequem unter der Kleidung auf oder über dem Sakral-Chakra unterhalb des Nabels tragen. Auch ein Exemplar in der Hosentasche, das regelmäßig als Handschmeichler dient, macht hier Sinn. Während man Staurolith tagsüber am Körper trägt, sollte man sich zusätzlich jeden Abend vor dem Einschlafen eine liegende, entspannende Meditation gönnen. Dabei kann beispielsweise ein Staurolith-Rohstein oder ein seltener Staurolith-Kristall auf dem Stirn-Chakraruhen.

Therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen!

Gedanken und Bilder, die während dieser abendlichen, inneren Versenkungen auftauchen, sollte man ganz bewusst betrachten und in ihrer emotionalen Kraft anerkennen. Ein Verdrängen wäre hier fatal, da man in dieser Atmosphäre den Ursachen auf der Spur ist. Hier dürfen Tränen der Trauer, Enttäuschung, Verzweiflung oder auch Wut sein, denn das Alltagsschauspiel hat für eine kurze Zeit Pause.

Wer jedoch traumatische Erlebnisse aufarbeiten muss, die überwältigend wirken, sollte sich unbedingt eine professionelle Hilfe suchen, die durch diesen Prozess begleitet. Erst wenn man die schmerzhaften Emotionen aus der Vergangenheit auflösen und gehen lassen konnte, kann der nächste Schritt erfolgen, der die “Umprogrammierung” unserer Gedankenmuster ins Visier nimmt.

Ein gesundes Milieu schaffen

Da Emotionen so stark sind, dass sie uns lähmend blockieren können, muss man sich ihnen stellen. Selbst wenn wir verzweifelt gedanklich dagegen angehen, verbleiben sie trotzdem verdrängt im Untergrund und treiben ihr selbstzerstörerisches Unwesen. Deshalb sollte man die Wahrheit über sich selbst erkennend zulassen und schädliche Emotionen ähnlich wie Giftstoffe aus dem ganzheitlichen Körper leiten. Danach können positive Affirmationen und innere, wohltuende Bilder endlich Fuß fassen.

Dementsprechend soll Staurolith im Organismus die Gesundheit der Körperflüssigkeiten fördern und Infektionen (Pilze, Viren und Bakterien) mildern. Außerdem soll dieser Heilstein dabei helfen, immer wieder zurückkehrende Infekte, Erkältungserscheinungen und ähnliche Erkrankungen abzuschwächen und schließlich zu beenden.

Staurolith-Granatschiefer als Heilstein

In der Steinheilkunde taucht auch das Mineralgemisch “Staurolith-Glimmerschiefer-Granat” auf, das ebenfalls tertiär entstanden ist. Allerdings zeigt es monokline (Staurolith und Glimmerschiefer) und kubische (Granat) Eigenschaften. Hier kommen drei Heilsteine zusammen, die jeder für sich genommen ein eigenes Wirkfeld besitzen.

Eine notwendige Vernunft stärken

Staurolith-Granatschiefer steht für eine standhafte Selbstbeherrschung, die dabei hilft auch schwerste Belastungen zu überstehen. Manchmal kann man nicht einfach davonlaufen oder den Kopf in den Sand stecken, manchmal muss man zupacken und das Nötige tun, um eine unangenehme Situation zu meistern. Wer Schwierigkeiten hat Wesentliches und Unerledigtes endlich abzuschließen, kann diesen Heilstein nutzen, um die Leistungskraft und das Durchhaltevermögen bis zum Abschluss zu stärken.

Körperlich soll Staurolith-Granatschiefer entsprechend die Nerven, den Kreislauf und das Immunsystem unterstützen. Aber auch der Magen, die Nieren und Galle sowie der Darm sollen von diesem Heilstein profitieren.

Staurolith-Pflege

Wie fast alle Heilsteine, muss man auch Staurolith nach einer intensiven, therapeutischen Anwendung reinigen, entladen und sich wieder regenerieren lassen. Nach einer oberflächlichen Reinigung und Ableitung aufgenommener Fremdenergien unter lauwarmem, fließenden Wasser, kann man den Heilstein am besten in einer Schale mit Hämatit-Trommelsteinen einige Stunden lagern. Damit seine ursprüngliche Energie sich wieder gut entfalten kann, ist ein nächtlicher Aufenthalt in einer Amethyst-Druseoder auf einer Bergkristall-Gruppe ratsam. Manche nutzen für diesen Zweck allerdings auch die Morgen- oder Abendsonne.

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