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Heilstein · Vesuvianit (Gruppen-Silikate)-Familie

Vesuvianit

Die Steinheilkunde verwendet das Gruppen-Silikat "Vesuvianit" (Vesuvian) in den Farben Braun bis Gelb, Rosa bis Violett und Grün, wobei ebenso hellblaue, fast schwarze und selten auch farblose Exemplare vorkommen.

grünrotblaugelbbraunschwarzrosaviolettVesuvianit (Gruppen-Silikate)Herz-Chakra-(grünrosa)-ChakraNabel-Cahkra-Chakra
Vesuvianit - Heilstein

Faktenbox

Mineralfamilie
Vesuvianit (Gruppen-Silikate)
Mohshärte
6.5
Farbe
grün, rot, blau, gelb, braun, schwarz, rosa, violett
Chakra
Herz-Chakra-(grün, rosa)-Chakra, Nabel-Cahkra-Chakra
Fundorte
Italien, Norwegen, Kanada

Vesuvianit im Überblick

Die Steinheilkunde verwendet das Gruppen-Silikat “Vesuvianit” (Vesuvian) in den Farben Braun bis Gelb, Rosa bis Violett und Grün, wobei ebenso hellblaue, fast schwarze und selten auch farblose Exemplare vorkommen.

Dieser Heilstein kann dabei helfen, sich ohne Scheu offen und ehrlich zu verhalten und ungesunde Gewohnheiten sowie erlernte Verhaltensmuster und Ängste hinter sich zu lassen. Vesuvianit (Vesuvian) kommt außerdem nach schweren Erkrankungen therapiebegleitend zum Einsatz, um die Regeneration zu beschleunigen.

Vesuvianit, Vesuvian und Idokras

Erstmals im Jahre 1795 erkannte der deutscher Geologe und Mineraloge “Abraham Gottlob Werner”, dass es sich bei mineralogischen Funden aus Italien um ein bisher noch unbekanntes Mineral handelte. Da man die italienischen Fundstücke als Auswürfe des Vulkans “Vesuv” identifiziert hatte, wählte der Wissenschaftler für das neue Mineral, nach seiner Typlokalität, die Bezeichnung “Vesuvian”. Doch nicht jeder war mit Werners Namensgebung einverstanden, sodass im Jahre 1801 der französische Mineraloge “René Just Hauy” das Calcium-Aluminium-Silikat kurzerhand in “Idokras” umbenannte. Da sich die Kristallform eines Vesuvians gewissermaßen aus verschiedenen Kristallformen zusammensetzt, erschien Hauy der Bezug auf dessen “gemischte Gestalt”, nach dem griechischen “idea” für “Gestalt” und “krasis” für “gemischt”, einleuchtender.

Synonyme Handhabung

Doch Vesuvian und Idokras sollten im Laufe der Zeit noch weitere namentliche Konkurrenz bekommen, die sich auf die jeweilige Farbe, den Fundort oder die chemische Zusammensetzung beziehen. Im 20. Jahrhundert bevorzugte man allerdings noch die Mineralbezeichnung “Vesuvian” und das Gestein mit etwa 85% Vesuvian-Gehalt aus Kalifornien (USA) trug den Namen “Vesuvianit”.

Weitere Synonyme und Handelsnamen wie beispielsweise Duparcit, Egeran, Frugardit, Gevenit, Gökumit, Heteromerit, Jewreinowit, Kollophonit, Loboit, Wiluit, Xanthit oder Zyprin (Cyprin) entstanden, von denen einige bis heute als Varietäten Gültigkeit haben.

Heutige Synonyme und Varietäten der Vesuvianit-Gruppe

Heute behandelt man **Vesuvian **und Idokras gleichermaßen als Synonyme, wobei Vesuvianit in der mineralogischen Klassifizierung als Untergruppe eine bezeichnende Rolle spielt. Dabei sind Duparcit mit einem erhöhten Eisen-Kalium-Gehalt aus Marokko und himmelblauer Cyprin aus Norwegen sowie stängelig-bräunlicher Egeran und grüner Californit anerkannte Varietäten.

Der mineralstoffreiche Vesuvianit

Bei der Varietäten-Bildung eines Minerals macht die Anwesenheit verschiedener chemischer Elemente immer den entscheidenden Unterschied. Vesuvianit hat eine besonders große Vielfalt an variierenden Fremdstoffen zu bieten, die einige stofflich abweichende Varietäten hervorbringen. Das als Calcium-Aluminium-Gruppen-Silikat definierte Mitglied aus der Mineralklasse der “Silikate und Germanate” kann somit, neben Calcium (Ca) und Aluminium (Al), auch Magnesium (Mg), Eisen (Fe), Natrium (Na), Fluor (F) und Mangan (Mn) enthalten. Die Bezeichnungen Fluor-Vesuvianit oder **Mangan-Vesuvianit **sind beispielhaft und lassen sofort den markanten Anteil erkennen, der den kleinen Unterschied macht.

Die häufigsten Spurenelemente

In Vesuvianit kann man zusätzlich viele Spurenelemente finden, vor allem bis zu 9,2% Beryllium und bis zu 4,7% Titan (Ti). Chrom (Cr) kann bis zu 4,3% und das seltene Lithium (Li) bis zu 1,5% erreichen. Ab und zu kommen auch einige “Seltene Erden” wie beispielsweise Cer (Ce) vor, das dann, wenn schon denn schon, gleich bis zu 16,7% ausmachen kann.

Farbgebende Metallspuren

Verschieden farbige Varietäten entstehen, wenn sich bestimmte Mineralstoffe (meistens Metalle) im Gefüge eines Vesuvianits einlagern konnten. Dabei tauchen die zusätzlichen Bestandteile des Calcium-Aluminium-Silikats oft in dessen Bezeichnung auf, wie die Beispiele des smaragdgrünen Chrom-Vesuvianitsund des rötlich bis dunkelbraunen Mangan-Vesuvianits zeigen. Bei dem sogenannten Titan-Vesuvianit entstehen in der Kombination mit Eisen wiederum bräunliche bis olivgrüne Farbtöne.

Eine Insel mit antiken Kupfervorkommen

Obwohl der himmelblaue Cyprin dem Namen nach anderes vermuten lässt (Cyprianus = aus Zypern stammend), kommt er aus Norwegen. Mit seinem hohen Kupfer-Gehalt bezieht er sich namentlich allerdings doch auf das griechische “kypros” für “Kupfer” (lat. cyprium, cuprum), das wiederum auf die Insel “Zypern” (griech. Kypros) verweist. Diese war in der Antike für ihr enormes Kupfervorkommen und den entsprechenden Kupferabbau bekannt, der die Insel zum Kupfer-Hauptlieferanten des gesamten Mittelmeerraumes machte. So ist es kein Wunder, dass das rötliche Metall “Kupfer” nach der Insel “Kypros” benannt wurde.

Vesuvianit-Merkmale

Je nach Klassifikation (Strunz, Weiß, Dana) variiert die Einordnung des Vesuvianits in der Untergruppe, wobei alle das Mitglied aus der Mineralklasse der “Silikate und Germanate” als Calcium-Aluminium-Silikat unbestreitbar zu den Gruppen-Silikaten rechnen.

Die Vesuvianit-Gruppe

Die “Lapis-Systematik nach Weiß” orientiert sich an der “Systematik Strunz” und ordnet Vesuvianit zusammen mit Alumo-, Fluor-, Magnesio- und Mangan-Vesuvianit sowie Cyprin und Wiluit unter einer Systemnummer in eine namenlose Gruppe ein. Im Jahre 2009 führt schließlich die Systematik der “International Mineralogical Association” (IMA) innerhalb der Gruppen-Silikate die Untergruppe “Vesuvianit-Gruppe” ein, die ebenso bei der im englischen Sprachraum üblichen “Systematik der Minerale nach Dana” auftaucht.

Zu der dort aufgeführten Vesuvianit-Gruppe gehören die Minerale Mangan-Vesuvianit sowie Wiluit (mit Borgehalt aus Sibirien) und Fluor-Vesuvianit, wobei die IMAnoch drei weitere Minerale dazurechnet, die rein hypothetisch möglich sind (Chlor-, Hydroxyl- und Oxyvesuvianit).

Bestimmungsmerkmale bei Verwechslungen

Da man Vesuvianit farblich mit den Edel- und Schmucksteinen Diopsid, Epidot, Peridot, Hyazinth, Demantoid (Granat, Grossular), Turmalin oder Zirkon verwechseln kann, muss man oft über gemmologische Untersuchungen das tatsächlich vorliegende Mineral identifizieren. Dabei können allerdings nicht alle Bestimmungsmerkmale weiterhelfen, denn beispielsweise Diopsid, Demantoid, Zirkon und auch viele Turmaline zeigen ebenfalls wie Vesuvianit eine weiße Strichfarbe und durchsichtige bis durchscheinende Transparenz. Einzig Epidot hat einen grauen Strich.

Härte und Dichte

Leider hilft auch die Mohshärte von 6 bis 7 (Californit 5,5) und Dichte von 3,32 bis 3,42 des Vesuvianits nur bedingt weiter. Beispielsweise Epidot (6-7), Demantoid (7-7,5), Diopsid (5-6), Peridot (6,5-7) oder Zirkon (6,5-7,5) können alle in dessen Härtebereich liegen. Immerhin zeigt wenigstens die unterschiedliche Dichte der Minerale “Demantoid” (ab 3,5), Zirkon (ab 3,9) und Turmalin (max. 3,26) den gewünschten Unterschied an.

Spaltbarkeit und Bruch

Auch mit diesen Bestimmungsmerkmalen kann man nur wenige Minerale eindeutig unterscheiden, denn auch beispielsweise Demantoid, Diopsid oder Peridot (spröder, kleinmuscheliger Bruch) lassen sich wie Vesuvianit unvollkommen spalten, der allerdings zusätzlich splittrige, unebene Bruchstellen zeigt. Turmaline hingegen besitzen gar keine Spaltbarkeit und können so über diesen Weg klar identifiziert werden.

Stoffliche Zusammensetzung und Struktur

Schlussendlich muss man oft die stoffliche Zusammensetzung und die spezielle Silikat-Struktur betrachten, um vor allem die Mitglieder der Mineralklasse “Silikate und Germanate” zu unterscheiden.

Calcium-Aluminium-Silikat

Vesuvianit ist ein Calcium-Aluminium-Silikat und zeigt die Struktur eines Gruppen-Silikats, während beispielsweise grüner “Demantoid” (Granat) und das Magnesium-Eisen-Silikat “Peridot” zu den Insel-Silikaten gehören. Turmaline mit ihrem charakteristischen Bor-Gehalt sind wiederum Ring-Silikate und Diopsid ist ein Calcium-Magnesium-Ketten-Silikat.

Einzig das grüne Calcium-Aluminium-Silikat “Epidot” ist schwerer zu identifizieren, denn es gehört ebenfalls wie Vesuvianit zu den Gruppen-Silikaten, allerdings kann man bei einer genauen Analyse hier auch Insel-Silikat-Moleküle finden.

Vesuvianit-Entstehung und Kristallsystem

In den meisten Fällen entsteht Vesusianit metamorph (**Tertiäre Bildung) **durch eine Kontaktmetamorphose in Gesteinen mit hohem Calcium-Gehalt. Dazu gehören beispielsweise das Carbonat-Gestein “Marmor”, das metamorphe Gestein “Rodingit” oder das metamorph oder metasomatisch entstandene Gestein “Skarn”. Äußerst selten kann man das Gruppen-Silikat auch in magmatischen Gesteinen finden.

Vorkommen

Metamorph entstandener Vesuvianit kommt aus Italien (Vesuv-Umgebung), Norwegen, Mexiko, Südafrika, Kanada oder Kalifornien (USA). Seltene, magmatisch entstandene Exemplare stammen aus Schweden und hydrothermale Kristallisationen auf Klüften kann man in Russland, den Alpen und in Skandinavien finden. Begleitminerale sind unter anderem Grossular (Granat) und Diopsid.

Tetragonales Kristallsystem

Üblicherweise bildet Vesuvianit gut ausgebildete kurz-prismatische bis dicksäulige Kristalle, wobei auch manchmal nadelförmige und “Doppelender-Kristalle” vorkommen. Kristallgruppen sind oft ziemlich ungleichmäßig verwachsen und Aggregate entweder radialstrahlig oder körnig, derb, dicht und massig im Aufbau.

Vesuvianit-Farben und Glanz

Die Kristalle des Vesuvianits zeigen eine enorme farbliche Vielfalt, die von weniger attraktiven schwarzbraunen bis mittelbraunen Exemplaren hin zu gelben, rotbraunen, rosenroten und violetten sowie hellblauen und smaragdgrünen Schönheiten reicht. Mit unter kann man sogar mehrfarbige Kristalle finden.

Mit einer durchsichtigen bis durchscheinenden Transparenz kann Vesuvianit ein mattes Erscheinungsbild zeigen, aber auch Fett- und besonders attraktiven Glasglanz präsentieren.

Vesuvianit-Verwendung

Wirtschaftlich wird Vesuvianit nicht genutzt, sodass er ausschließlich in der Schmuckbranche und Steinheilkunde als Schmuck- und Heilstein auftaucht.

Vesuvian-Schmucksteine

Mit einer mittleren Härte von um die 6,5 versieht man seine durchsichtigen Kristalle für die Schmuckherstellung ebenso wie andere Edel- und Schmucksteine mit wertvollen Facetten-Schliffen. Durchscheinende Exemplare mit minderer Qualität hingegen erscheinen in Schmuckstücken meistens im Cabochon-Schliff. Da Vesuvianit nur eine geringe Neigung zur Spaltung zeigt, ist seine Verarbeitung zum Schmuckstein verhältnismäßig problemlos.

Attraktive Kristallgruppen sind außerdem begehrte Sammelstücke.

Vesuvianit-Heilsteine

Seit die Steinheilkunde in den letzten Jahrzehnten wieder an Bedeutung gewonnen hat, sind auch schlichte Trommelsteine des Vesuvianits auf dem Markt. Diese eignen sich besonders gut für Heilstein-Anwendungen und lassen sich bequem auf betroffene Problemzonen des Körpers legen.

Da Vesuvian Ende des 19. Jahrhunderts überhaupt erst als eigenständiges Mineral auftaucht und scheinbar weltweit erstmals in Italien am Vesuv (Typlokalität) entdeckt wurde, hat dieser Heilstein keine Tradition vorzuweisen. Dementsprechend taucht er auch nicht als Heilstein in der “Traditionellen Chinesischen Medizin” (TCM) auf. Seine Wirkung auf die verschiedenen Energiezentren (Chakras) und Energiebahnen (Meridiane) ist somit noch ein Forschungsfeld und ziemlich offen für individuelle Erfahrungen.

Vesuvianit als Heilstein

Die moderne Steinheilkunde verbindet mit diesem mineralstoffreichen Gruppen-Silikat vor allem einen charakterstärkenden Aspekt. Vesuvianit soll nämlich dabei helfen, unangenehme Maskeraden zu erkennen und Ränkespiele zu durchschauen, wobei man den Mut findet die eigene, falsche Fassaden abzubauen.

Aufrichtigkeit braucht Mut

Dieser Heilstein verpflichtet durch seine Ausstrahlung zur absoluten Ehrlichkeit, was allerdings nicht jedem gefällt. Menschen, die im gesellschaftlichen Miteinander eine “prickelndere” Grauzone für manipulierende Spielereien bevorzugen, machen um diesen Heilstein sicherlich einen Bogen. Wer sich jedoch selbst besser kennen lernen möchte und sich auch mehr Mut für offene, aufrichtige Begegnungen wünscht, kann einen Vesuvianit-Trommelstein auf dem Solarplexus (Nabel-Chakra) tragen und abwarten, wer und was sich daraufhin zeigt.

Erforsche dich selbst!

Eine glaubwürdige Ehrlichkeit steht in direkter Verbindung zu einem gewissen “Forschergeist”, der immer alles genau ergründen möchte. Wobei man sich selbst in Bezug zu anderen Menschen und Lebewesen setzt, aber auch zu Ideologien und zu erlangtem Wissen über die irdische Welt sowie Spekulationen über außerirdische und überirdische Welten. Dieser neugierig forschende Geist ermöglicht uns, eine Position zu beziehen, unseren Sinn im Leben zu finden und Glaubwürdigkeit in unsere Aussagen und Handlungen zu bringen.

Hierbei kann ein brauner Vesuvianit auf dem Nabel-Chakra die charakterliche Weiterentwicklung und standfeste Prinzipientreue unterstützen.

Überwinde dich selbst!

Mithilfe eines Vesuvianits können sich starke Verhaftungen an ungesunde Gewohnheiten und gesellschaftliche Prägungen sowie Ängste und tiefsitzender Ärger (Wut, Groll, Frust, Gereiztheit…) mit der Zeit auflösen, damit man sich authentisch verhalten kann. Die eigene Mitte zu finden und aus ihr heraus zu handeln, Konflikte zu lösen und klärende, offene Gespräche zu führen, ohne sich selbst untreu zu werden, ist eine sehr große Herausforderung, der man sich ganz bewusst stellen muss. Hierfür eignen sich am besten braune Vesuvianit-Trommelsteine, die einen standfesten Charakter stärken sollen.

Grüner oder rosa bis violetter Vesuvianit wiederum kann vor allem bei emotional tiefsitzenden Schwierigkeiten (Ängste, Frustration, Unaufrichtigkeit aufgrund von Minderwertigkeitsgefühlen…) helfen, wenn man ihn auf dem Herz-Chakra trägt. Allerdings ist auch eine Position zwischen Herz- und Nabel-Chakra denkbar.

Die Regeneration des Körpers verbessern

Körperlich wirken die verschieden Varietäten des Vesuvianits je nach Farbe teilweise recht unterschiedlich. Beispielsweise sollen vor allem grüne und braune Exemplare die Genesung nach langen Erkrankungen unterstützen, während rosa bis violette Heilsteine sich positiv auf die Haut und Schleimhäute auswirken können.

Brauner Vesuvianit (Vesuvian, Idokras)

Alle Brauntöne des Vesuvianits sollen hauptsächlich die Verdauung verbessern, weshalb man braune Trommelsteine am besten im Bereich des Nabels trägt oder auflegt. So kann sich die Energie des Heilsteins sowohl auf den Magen (Nabel-Chakra / Solarplexus) als auch auf den Darm (Sakral-Chakra) auswirken. Bei chronischen und schweren Erkrankungen ist ebenfalls zur Regeneration die braune Varietät therapiebegleitend angeraten.

Grüner Vesuvianit (Vesuvian, Idokras)

Grüntöne stehen ebenfalls für die Förderung von regenerativen Prozessen, doch diese Farbe des Vesuvianits wirkt sich zusätzlich stärkend auf die Leber aus, die das größte Entgiftungsorgan des Körpers ist. So kann sich die Entsäuerung und Regeneration im ganzen Organismus verbessern, wenn man grünen Vesuvianit unterhalb des rechten Rippenbogens auf die Leber-Region legt oder als Anhänger im Bereich des Nabels trägt.

Die grüne Vesuvianit-Varietät soll außerdem nervenstärkend und entzündungshemmend wirken, sodass man Schmuck- und Trommelstein-Anhänger auch im Bereich des Herz- und Hals-Chakras (z. B. auf der Thymusdrüse hinter dem Brustbein) tragen kann.

Rosa bis violetter Vesuvianit (Vesuvian, Idokras)

Diese Farbtöne sollen sich hauptsächlich auf den Elektrolythaushalt auswirken, der die Aufnahme von Mineralstoffen (z. B. Calcium, Magnesium, Natrium, Kalium…) und deren Verteilung in den Körperflüssigkeiten sowie die spätere Ausscheidung reguliert. Damit kann diese Farbvarietät des Vesuvianits etwas zu einem ausgewogenen Flüssigkeitshaushalt beitragen, der die Zellfunktion im ganzen Körper gewährleistet.

Allerdings einen Mineralstoffmangel kann dieser Heilstein sicherlich nicht beseitigen, denn dazu benötigt man eine gesunde Ernährung und im akuten Mangelzustand oder bei erhöhtem Bedarf (Schwangerschaft, Stillzeit, Leistungssport…) auch gut bioverfügbare Supplemente. Denn nur was vorhanden ist, kann auch nach Bedarf entsprechend im Körper verteilt werden.

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