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Stein-Aspekt · Kaufen

Citrin kaufen - Echte Citrine, gebrannte Amethyste und "Topas"-Tricks

Worauf du beim Kauf eines Citrins achtest - echte Citrine sind selten, viele "Citrine" sind gebrannte oder bestrahlte Amethyste. Mit Topas-Mogelpackung-Hinweisen.

Lesezeit ~7 Min Aktualisiert 9. Juni 2026 Zur Citrin-Übersicht
Citrin - Heilstein, Nahaufnahme einer typischen Probe
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Auf einen Blick

1

Echtheit

Natürliche Citrine sind selten - schwache, hellgelbe Farben sind authentischer als knallige Madeira-Töne.

2

Vermeiden

Gebrannte Amethyste (sehr intensiv gelb-orange) und bestrahlte Steine - kein Heilstein.

3

Topas-Tricks

"Bahia-Topas", "Madeira-Topas", "Goldtopas" sind keine Topas-Steine, sondern Citrine.

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Citrin kaufen

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Wie aus Amethysten Citrine werden

Es ist schwer einen echten, gelben Citrin zu finden, dessen Farbe zu 100 Prozent natürlichen Ursprungs ist. Natürliche Citrine sind eine große Seltenheit und dementsprechend begehrt. Der größte Teil der im Handel erhältlichen Citrine sind gebrannte Amethyste.

Das Brennen von Mineralien

Eine bekannte und gängige Methode, um die Farbe eines Edel- oder Schmucksteins dauerhaft zu verändern ist das Brennen. Dabei kann auch die Reinheit nachträglich positiv beeinflusst werden.

Damit sich ein Amethyst in einen Citrin verwandelt, muss der Amethyst ein sehr helles Violett besitzen und möglichst trüb sein. Je nachdem mit welcher Temperatur gebrannt wird, lassen sich ganz unterschiedliche Gelbtöne erzielen. Liegt die Temperatur beim Brennen beispielsweise bei 470° Grad, dann schlägt das helle Violett in ein helles Gelb um. Steigert man die Temperatur anschließend auf 550° Grad, dann wird das Gelb kräftiger und bekommt einen Stich ins Orange oder Rötliche.

Die Bestrahlung von Mineralien

Eine weitere Möglichkeit für die Herstellung eines Citrins ist das Bestrahlen. Um die Farbe eines minderwertigen Amethysten nachhaltig zu verändern, wird er mit Uran oder Thorium bestrahlt. Wenn die sogenannte „Abklingzeit” ausreichend lang war, soll von diesen bestrahlten Steinen keine gesundheitliche Gefahr mehr ausgehen.

Als Heilsteine sollte man diese bestrahlten Exemplare trotzdem vorsichtshalber nicht verwenden. Alle manipulierten Edelsteine verlieren ihre natürliche Ausstrahlung und somit auch ihre Wirkkraft.

Gebrannte und bestrahlte in Citrin umgewandelte Amethyste sind schöne Schmucksteine für die Industrie, finden aber in der Steinheilkunde keine Verwendung.

Die Geschichte eines „gelben Edelsteins”

Die ältesten, bekannten Beschreibungen des gelben Minerals stammen von Anselmus de Boodt, einem Chemiker, Mineralogen und Botaniker aus Flandern, der von 1550 bis 1623 lebte. In seinem Buch „Gemmarum Et Lapidum Historia„, Edelsteine und Steine, beschreibt er einen zitronengelben Edelstein. Dieser Citrin ist einer der bis heute sehr seltenen Steine mit einer natürlichen gelben Farbe. Aufgrund seiner typisch gelben Farbe gab de Boodt dem Edelstein den Namen „Zitrin”, so gelb wie eine Zitrusfrucht.

In der Folgezeit wurde der gelbe Heilstein immer wieder mit einem gelben Turmalin, Beryll, Topas oder gar Diamanten verwechselt.

Irreführende Bezeichnungen für Citrine

Da Citrine so leicht mit anderen Edelsteinen verwechselt werden können, hat sich schnell ein Markt mit falscher Namensgebung für diesen Heilstein entwickelt. Um den Eindruck eines wertvolleren Edelsteins zu erwecken, entstanden beispielsweise für Citrine folgende Bezeichnungen:

  • Schottischer Topas

  • Madeira-Topas

  • Spanischer Topas

  • Indischer Topas

  • Palmira-Topas

  • Goldtopas

  • Böhmischer Topas

  • Quarztopas

  • Bahia-Topas

Bis heute werden Citrine (Kristallquarze) unter diesen Bezeichnungen angeboten und verkauft, obwohl es sich hier natürlich nicht um Topas (Inselsilikat) handelt. Wer gesichert einen echten, natürlichen Citrin erwerben möchte, sollte sich in einem seriösen Schmuck- und Edelsteinhandel beraten lassen. Ohne diese „Echtheitsgarantie” kann der Edelstein nicht als Heilstein genutzt werden.

Echte, gelbe Citrine, die die Farbe von reifen Zitronen besitzen, sind sehr rar und dementsprechend teuer. Wer bei der Farbe bereit ist, Abstriche zu machen, kann einen echten Citrin (Zitrin) in schwachem, fast klarem Gelb auch günstiger bekommen. Als Heilstein kann jeder natürliche Citrin eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper ausstrahlen, egal wie intensiv die Färbung ausfällt.

Radioaktive Strahlung

Herrscht, während die Ausgangsschmelze kristallisiert, leichte radioaktive Strahlung, können die in der Schmelze enthaltenen Spuren an Aluminium ebenfalls die gelbe Färbung auslösen.

Die unterschiedlich entstandenen Quarze werden jedoch wegen ihrer gemeinsamen Gelbfärbung beide als Citrin bezeichnet.

Fundorte von Citrinen

Im Laufe ihrer Entstehungsgeschichte sind Quarze an ihren jeweiligen Entstehungsorten immer wieder unterschiedlichen Temperaturen ausgesetzt, welche die Farbe dementsprechend beeinflussen. So sind unterschiedliche Farbnuancen, je nach Land und Region zu finden, die sich als lohnende Vorkommen für einen Abbau anbieten.

Weltweite Citrin-Vorkommen :

Citrine werden auf fast allen Kontinenten gefunden. Natürlich sind auch hier wieder die „klassischen Ländern” für Edelstein-Vorkommen dabei.

Dazu gehören Brasilien, Bolivien, Argentinien und Mexiko, Russland (Ural), Teile Australiens, Südafrika, Namibia, Madagaskar und Indien.

Außerdem kommen natürliche Citrine aus einigen Staaten der USA (z.B. Kalifornien, Arkansas, Texas), Mosambik, Birma und China in den Handel.

In Europa gibt es Citrin-Vorkommen in Spanien, Frankreich, Ungarn, Tschechien (Böhmen, Mähren), Norwegen, Österreich (Steiermark, Waldviertel, Hohen Tauern) und den englischen Grafschaften Somerset und Cornwall.

Auch in Deutschland werden Citrine gefunden:

Sachsen (Schneeberg im Erzgebirge, sächsisches Vogtland / Tannenbergthal)

Bayern (Kronach bei Wunsiedel)

Hessen (Phillipstein bei Weilmünster)

An all diesen Orten können Citrine gefunden werden. Aber es ist sehr selten, dass einer der Edelsteine die begehrte natürliche hellgelbe Farbe besitzt. Diese reinen Zufallsfunde werden dementsprechend teuer als Schmucksteine anschließend gehandelt.

Die Tradition…

Als Heilsteine haben Citrine eine lange Tradition. Im Mittelalter war der gelbe Stein sehr beliebt, denn seine intensive Färbung stand symbolisch für die Sonne, das Leben und das Licht. Jedoch bereits in der Antike wurde der gelbe Edelstein gerne als Schmuckstein verwendet.

Für die alten Ägypter schenkte der „Sonnenstein”, wie sie den Citrin nannten, angeblich das ewige Leben. Außerdem sollte seine Heilkraft an Stärke zunehmen, je intensiver der Gelbton ausfiel.

… und Heute?

Die Steinheilkunde unterscheidet bei den Citrinen als Heilsteine zwischen den eisenhaltigen und den eisenfreien Exemplaren.

Eisenhaltige Citrine (Zitrine)

Diese Citrine erhalten ihre Gelbfärbung durch das eingelagerte Eisen. Sie sollen die Lebensfreude stärken, damit durch Mut und Entschlossenheit depressiven Stimmungen entgegengewirkt werden kann. Besonders die Milz, Bauchspeicheldrüse und der Magen sollen von dem erwärmend wirkenden Citrin profitieren. Allgemein fördert dieser Citrin das Leistungsvermögen.

Eisenfreie Citrine (Zitrine)

Dieser Citrin soll den Wunsch nach neuen Erfahrungen und Abenteuern wecken. Dadurch wird eine unternehmungslustigere Selbstsicherheit gestärkt und das Bedürfnis nach mehr individueller Selbstverwirklichung gefördert. Eine bessere geistige und emotionale Verarbeitung von alten und neuen Eindrücken wird in dieser optimistischen Stimmung möglich.

Wer beispielsweise unter depressiven Verstimmungen oder Liebeskummer leidet, kann einen Citrin als Anhänger direkt auf der Haut tragen (etwas oberhalb des Nabels) oder in der Hosentasche immer wieder in die Hand nehmen. Da der Heilstein der Sonne und dem Solarplexus zugeordnet wird, soll ein Citrin helfen, dunkle Gedanken und Stimmungen zu vertreiben.

Häufige Fragen

Wie erkenne ich einen gebrannten Citrin?
Damit sich ein Amethyst in einen Citrin verwandelt, muss der Amethyst ein sehr helles Violett besitzen und möglichst trüb sein. Je nachdem mit welcher Temperatur gebrannt wird, lassen sich ganz unterschiedliche Gelbtöne erzielen. Sehr intensive, kräftige Orange-Töne sind oft Hinweis auf gebrannte Steine. Schwache, fast klare Gelbtöne sind authentischer.
Was ist mit bestrahlten Citrinen?
Eine weitere Möglichkeit für die Herstellung eines Citrins ist das Bestrahlen. Um die Farbe eines minderwertigen Amethysten nachhaltig zu verändern, wird er mit Uran oder Thorium bestrahlt. Wenn die "Abklingzeit" ausreichend lang war, soll von diesen bestrahlten Steinen keine gesundheitliche Gefahr mehr ausgehen. Als Heilsteine sollte man diese bestrahlten Exemplare trotzdem vorsichtshalber nicht verwenden.
Was kostet ein natürlicher Citrin?
Echte, gelbe Citrine, die die Farbe von reifen Zitronen besitzen, sind sehr rar und dementsprechend teuer. Wer bei der Farbe bereit ist, Abstriche zu machen, kann einen echten Citrin (Zitrin) in schwachem, fast klarem Gelb auch günstiger bekommen. Als Heilstein kann jeder natürliche Citrin eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper ausstrahlen, egal wie intensiv die Färbung ausfällt.

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