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Heilstein · Versteinertes Holz (Oxide)-Familie

Peanut Wood

Peanut Wood ist ein seltenes, versteinertes Holz aus Australien mit charakteristischen hellen Flecken, das innerliche Zufriedenheit und Bodenständigkeit fördern soll.

braunhelle FleckenVersteinertes Holz (Oxide)Wurzel-ChakraSakral-ChakraNabel-Chakra
Peanut Wood - Heilstein, Nahaufnahme einer typischen Probe
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Faktenbox

Mineralfamilie
Versteinertes Holz (Oxide)
Mohshärte
7
Farbe
braun, helle Flecken
Chakra
Wurzel-Chakra, Sakral-Chakra, Nabel-Chakra
Sternzeichen
Stier
Fundorte
Australien
Reinigung
Einmal in der Woche unter fließendem Wasser
Aufladung
Mit Bergkristall, Amethyst-Druse oder Morgensonne
Element
Erde
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Peanut Wood im Überblick

Das versteinerte Holz “Peanut Wood” hat meistens die Farbe Braun und zeigt zusätzlich helle, verschieden große Flecken. Es soll auf die Nerven beruhigend wirken, Bodenständigkeit und Zufriedenheit vermitteln, die aus innerlich gewachsener Weisheit entsteht.

Peanut Wood - “Setze die Segel mit dem Wind!”

Wer immer versucht gegen den Strom zu schwimmen, verliert oft mit den Jahren seine Energie. Dies bezieht sich nicht allein auf den beruflichen, sondern auch gesellschaftlichen und familiären Bereich. Natürlich braucht man Mut und Durchsetzungsvermögen, wenn man eine ganz neue Idee gegen den herrschenden Zeitgeist umsetzen möchte… Und die größten Errungenschaften der Menschheit stammen von Menschen, die gegen den Strom geschwommen sind. Aber manchmal braucht man auch eine hilfreiche Welle, die zum Ziel trägt… oder den passenden Wind. Wer diese Unterstützung erfahren darf, gehört zu den Glücklichen.

Anpassungsfähigkeit und Selbstkontrolle

Wenn die Widerstände jedoch allzu groß werden, muss man die gesetzten Grenzen akzeptieren und nicht immer freiwillig das Leben so annehmen, wie es gerade ist. Hier helfen keine Luftschlösser weiter, um Zufriedenheit zu finden, denn wir können nicht den Wind ändern. Das erkannte schon der griechische Gelehrte “Aristoteles” und riet dazu, die Segel dementsprechend zu setzen.

In diesen Zeiten kann das fossile Holz “Peanut Wood” den Prozess der Akzeptanz erleichtern, sodass man auch aus einer ungeliebten Lage ein bestmögliches Wohlbefinden sowie Zufriedenheit ziehen kann. Denn wer sich an die gegebenen Umstände und kommenden Veränderungen anpassen kann, findet schneller eine Möglichkeit die herrschenden Bedingungen für sich selbst und die eigenen Ziele zu nutzen.

Bodenständigkeit und Seelenruhe

Körperlich wirken sich alle “Versteinerten Hölzer” beruhigend auf das Nervensystem aus, so auch Peanut-Wood. Vor allem bei Übergewicht, aufgrund mangelnder “Erdung”, soll dieses fossile Holz helfen, indem es die Verdauung, den Stoffwechsel und die Ausscheidung anregt.

Heimatplanet “Erde”

Versteinerte Hölzer können eine intensive Erdverbundenheit vermitteln, die den ganzen Planeten als Heimat begreift und ein Gefühl für den richtigen Ort und Zeitpunkt entstehen lässt. So tritt eine gesunde, ruhige Lebensführung in den Mittelpunkt, die viel Raum für Mußestunden und gedankliche Reflexionen bereithält.

Allerdings sollte man zusätzlich auch weitere “erdendeMaßnahmen ergreifen. Meditationen und Traumreisen zu diesem Thema sind sicherlich hilfreich, jedoch die einfachste und effektivste Methode ist das Barfußlaufen. Wer im Sommer viel Hautkontakt zur Erde sucht, zum Beispiel beim Spazierengehen oder Gärtnern, kann die energievolle und gleichzeitig beruhigende Wirkung der Natur spüren.

Die Anwendung von Peanut-Wood

Versteinerte Hölzer wie Peanut-Wood unterstützen den Prozess der körperlichen und emotionalen Erdung besonders gut, wenn man sie als Trommelstein direkt auf der Haut trägt. Ideal ist der Bereich des Nabels (Sakral- und Nabel-Chakra) bis hinab zum Wurzel-Chakra, wo laut der asiatischen Heilkunde (z.B. TCM) das bodenständige Urvertrauen generiert wird. Mit der Zeit kann sich eine emotionale Leichtigkeit einstellen, die dem Körper auch energetisch zugute kommt. So kann man sich erholter und energievoller, hoffentlich auch ohne Kaffee und Power-Drinks, dem Alltag stellen. Ein Handschmeichler in der Hosentasche sollte mehrmals am Tag den Weg in die Hände finden!

”Helfer” in Meditationen

Da “Versteinertes Holz” sehr zentrierend wirken soll, eignet es sich besonders gut für Meditationen. Fossiles Holz kann die angestrebte, innere Sammlung und Selbstreflexion effektiv unterstützen.

Verkieselte Hölzer sind dabei am häufigsten zu finden, sodass man mehrere Exemplare auch für einen Steinkreis nutzen kann. Es gibt zudem auch größere “Holz-Scheiben”, auf die man sich setzen kann (Wurzel-Chakra!). In esoterischen Kreisen glaubt man außerdem, dass diese fossilen Heilsteine auch dabei helfen können, um sich an frühere Leben zu erinnern.

”Therapie-Begleiter” Peanut-Wood

Opalisierte Versteinerungen und Peanut-Wood hingegen besitzen weltweit nur ein geringes Vorkommen, sodass sich ein einzelnes Exemplar eher für regelmäßiges Tragen am Körper und als therapiebegleitende Maßnahme eignet. Da auch Peanut-Wood eine ausgleichende Wirkung zeigen soll, die erhitzte Gemüter und unruhige Geister besänftigen kann, empfiehlt die Steinheilkunde die Verwendung dieses Heilsteins zur Unterstützung selbst bei Suchterkrankungen. Denn fossiles Holz bringt Bodenständigkeit, genügend Konzentration und eine nötige innere Ruhe, die dabei helfen, wichtige Angelegenheiten und Vorhaben durchzustehen, durchzuziehen und nicht aufzugeben.

Organuhr und Heilwasser

Unter Berücksichtigung der asiatischen “Organuhr”, kann man versteinerte Hölzer zusätzlich in den entsprechenden Zeiträumen auch auf betroffene Organe und Körperregionen zur Beruhigung und Harmonisierung auflegen. Dabei soll der Stoffwechsel, die Entschlackung und Entgiftung des Körpers aktiviert werden, sodass sich Beschwerden mit dem Bindegewebe, den Gelenken und Knochen verbessern können.

Außerdem empfiehlt die asiatische Steinheilkunde (TCM) Heilstein-Wasser aus versteinertem Holz als Mundspülung zur Stärkung der Mundschleimhaut und Zähne.

Wie pflegt man fossiles Holz?

Wer Peanut-Wood regelmäßig trägt, sollte den Heilstein einmal in der Woche unter fließendem Wasser reinigen. Bei einer intensiven, therapeutischen Anwendung kann jedoch auch eine Reinigung direkt im Anschluss notwendig sein, um die aufgenommenen, belastenden Schwingungen sofort wieder loszuwerden. Die Entladung findet wie so oft mithilfe von Hämatit-Steinen statt, während das erneute Aufladen des Heilsteins jedoch von seiner Zusammensetzung abhängt. Verkieseltes Holz (Quarzsubstanz) sollte man demnach in der Morgensonne und opalisiertes Holz (Opalsubstanz) im Mondlicht wieder aufladen. Aber eine Bergkristall-Gruppe oder Amethyst-Druse eignen sich jedoch ebenso.

Wie erkennt man Peanut-Wood?

Die Familie der “Versteinerten Hölzer” besteht aus verschiedenen ab- und teilweise auch ausgestorbenen Hölzern, die einst unter Luftabschluss mit Kieselsäure durchtränkt wurden. Durch den anschließenden Wasserverlust, kommt es zur Erstarrung dieser Lösung. Dabei wird die Holzsubstanz, je nach herrschenden Entstehungsbedingungen, meistens durch den Quarz “Chalcedon” und selten auch durch Opal-Sustanzen ersetzt. Dementsprechend kann das Kristallsystem trigonale oder amorphe Merkmale zeigen.

Ein Blick auf die Ursprungspflanzen

Neben der Einteilung in verkieselte und opalisierte Hölzer, existieren auch Bezeichnungen, die das ursprüngliche, pflanzliche Material berücksichtigen. Allgemeine Synonyme für verkieselte Hölzer sind beispielsweise Baumquarz, Kieselholz und Holzachat, dementsprechend tragen opalisierte Hölzer die Handelsnamen Baumopal oder Holzopal.

Versteinerte Hölzer haben sich sekundär meistens aus gewöhnlichen Laub- und Nadelhölzern gebildet, allerdings gibt es auch versteinerte Mammutbäume, Palmhölzer und Baumfarne. Letztere tragen Handelssynonyme wie beispielsweise Augenstein, Asterolith, Starstein, Starry-Stone oder Wurmstein. Versteinerte Mammutbäume (z.B. Araukarien) zeigen oft eine wahre Farbenpracht

Fossiles Holz mit Wurmgängen

Die Bezeichnung “Peanut-Wood” beschreibt ein australisches, seltenes, fossiles Holz mit deutlich sichtbaren Wurmgängen, die beim Zerfall des Holzes einst ebenso durch mineralische Substanzen ersetzt wurden, wie die pflanzlichen Zellen selbst. Die rasche Abdeckung durch Sedimente sorgte dafür, dass das Holz nicht vermodern konnte, da dazu die Luftzufuhr fehlte. Außerdem verhinderten die vorhandenen Lösungen mit hohem Mineralstoff-Gehalt, dass Kohle (Kohlegestein) entstehen konnte.

Bei diesem Austauschprozess verschwindet zwar die pflanzliche Substanz gänzlich, während eine mineralische Neubildung diese ersetzt, aber die optische Struktur der ehemaligen Pflanze bleibt im Stein erhalten. So kann man auch heute noch die einstige Urpflanze in ihrer Versteinerung erkennen.

Australisches Treibholz wird zum Stein

Peanut-Wood ist eine Seltenheit unter den versteinerten Hölzern, wobei seine Entstehung noch nicht völlig geklärt ist. Man vermutet, dass das löchrige Erdnuss-Holz aus der Kreidezeit einst als Treibholz von den Larven (“Schiffwurm”) eines Schalentieres durchfressen wurde. Heute sind diese Fraß-Gänge als weiße Flecken, die mit mineralischer Substanz gefüllt sind, gut sichtbar erhalten geblieben. Größere Peanut-Wood-Platten sind ausgesprochen selten und dementsprechend teuer.

Bestimmungsmerkmale und Verwechslungen

Da die Steinheilkunde vor allem Kieselhölzer verwendet, die der Quarz- oder Opal-Gruppe angehören, beziehen sich auch die Bestimmungsmerkmale hier auf diese Varietät der versteinerten Hölzer aus der Mineralklasse der Oxide.

So ergibt sich eine Mohshärte von 6,5 bis 7 und eine Dichte von 2,6 bis 2,65. Kieselhölzer sind im Naturzustand matt, lassen sich aber bis zum Glasglanz polieren. Ihre Transparenz ist immer undurchsichtig und die Strichfarbe meistens weiß, seltenst in den Farben des jeweiligen Holzes. Versteinerte Hölzer, und so auch Peanut-Wood, lassen sich nicht spalten und zeigen einen splitterigen, unebenen Bruch.

Peanut-Wood kann man oberflächlich betrachtet mit Jaspis-Varietäten verwechseln, wenn diese ebenfalls helle Punkte besitzen. Brekzien- und Poppy-Jaspis können beispielsweise dieses optische Merkmal zeigen, ein fachkundiges Auge erkennt jedoch schnell den Unterschied.

Ein magisches Kunstobjekt der Natur

Allgemein sind versteinerte Hölzer schon sehr lange als Kultobjekte in Gebrauch. Funde aus einem über 4300 Jahre alten, etruskischen Tempel bezeugen dies. Da man die teils gigantischen Baumstamm-Versteinerungen ursprünglich für die Werkzeuge der Götter oder auch die Knochen von Riesen hielt, nutzte man sie als Sinnbild für übernatürliche Kräftebei magischen Ritualen.

Kieselhölzer im dekorativen Bereich

Heute schleift man attraktive Exemplare mit besonders ansprechender Struktur und Färbung zu Schmucksteinen, die meistens ihrer natürlichen Maserung und Form folgen. So entstehen Schmuckstücke mit versteinerten Hölzern, die auch in amorphe Fassungen eingearbeitet sind. Hier erhält man auf alle Fälle immer ein Unikat. Typisch sind oft silberne Anhänger oder Armreife, in denen ein größerer, polierter Holzstein im Mittelpunkt steht.

Als einzigartiges, dekoratives Kunstobjekt in Form von natürlichen Säulen (ehemals Baumstamm) oder Scheiben (Querschnitt eines Holzsteins), aber auch als Bestandteil von Möbeln (Tischplatten) kann man Versteinerte Hölzer finden. Sie sind in der Sammelgemeinde sehr beliebt und ein absolutes energetisches und optisches High Lighteiner jeden Wohnung oder auch in Arbeitsräumen.

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