Welche Heilsteine traditionell erdend wirken - bei Zerstreutheit, Bodenlosigkeit und in Phasen, in denen man "neben sich steht".
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Heilsteine in unserem Bestand werden mit Erdung in Verbindung gebracht - von Hämatit und Obsidian über versteinertes Holz bis Shiva-Lingam.
Erdung ist eines der häufigsten Anliegen in der Steinheilkunde-Praxis. Wer sich „neben sich” fühlt, kopflastig oder unruhig ist, sucht oft nach einem Anker - und Steine sind, ganz wörtlich, das gewichtigste Symbol für Bodenkontakt.
Erdende Steine sind meist dunkel, schwer und matt: Hämatit, Obsidian, Schörl. Sie liegen wie Gewichte in der Hand und ziehen die Aufmerksamkeit nach unten - vom Kopf in den Körper, vom Außen ins Innen.
Die Auswahl
Obsidian - vulkanisches Naturglas, kraftvoller "Seelenspiegel" zur Auflösung innerer Blockaden und für tiefe Schattenarbeit.
Das Shiva Lingam ist ein ovales Flussgeröll aus Quarz-Sedimentgestein, das in der hinduistischen Tradition die Gottheit Shiva symbolisiert und für spirituelle Transformation steht.
Peanut Wood ist ein seltenes, versteinertes Holz aus Australien mit charakteristischen hellen Flecken, das innerliche Zufriedenheit und Bodenständigkeit fördern soll.
Jaspis ist eine vielfältige Quarzmineralfamilie, bekannt für ihre unterschiedlichen Farben und Musterungen. Der Stein steht in der modernen Steinheilkunde für Willenskraft, Ausdauer und innere Stabilität.
Der Granat gilt seit Jahrtausenden als vielseitiger Heilstein für Körper, Geist und Seele. Seine Farbvielfalt von Rot über Grün bis Orange spiegelt sein großes Wirkspektrum wider.
Baumopal entsteht durch Opalisierung von fossilem Holz und vereint erdende Stabilität mit optimistischem Lebensgefühl.
Phlogopit ist ein goldbraun schimmernder Magnesium-Glimmer aus der Familie der Schichtsilikate. Als weicher, blättriger Kristall gilt er in der Steinheilkunde traditionell als erdender Stein, der Halt und Geborgenheit vermitteln soll.
Das Silberauge ist eine silbergraue Quarz-Varietät aus der Familie der „Augensteine" um Tiger- und Falkenauge. Sein matt schimmerndes Lichtband gilt traditionell als nüchterner Schutz- und Erdungsstein.
Vulkanjaspis ist ein natürliches Gemisch aus rotem Jaspis und grünlich-grauem Chalcedon, dessen feuriger Farbkontrast an einen glühenden Vulkan erinnert – in der Steinheilkunde gilt er als Stein für bedachtes und zugleich rasches Handeln.
Empfehlungen
Ausgewählte Bücher und Kurse, die über die Heilstein-Anwendung hinaus wirklich weiterhelfen können.
Buchtipp
Hier erscheint bald ein passendes Buch oder ein Kurs zum Thema Erdung.
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Anwendung
In der Hosentasche tragen
Hämatit oder Obsidian als Trommelstein in der Hosentasche - bei Zerstreutheit kurz in die Hand nehmen und drei tiefe Atemzüge in die Füße spüren.
Barfuß-Ritual
Stein in die Hand, barfuß auf den Boden (drinnen oder draußen). 2 Minuten still stehen, Aufmerksamkeit nach unten - der Stein wird zum Anker, der "nach unten zieht".
Vor wichtigen Terminen
Vor Gesprächen, Vorträgen oder Entscheidungen den Stein bewusst in die Hand nehmen. Die Schwere wird zur Erinnerung: jetzt hier sein, nicht im Kopf.
Vertiefen
Granat Wirkung - Mut, Tatkraft, Durchblutung
Was Granat traditionell bewirkt - Energiespender bei Melancholie, Mut zur Tat, körperlich Durchblutung, Blutbildung, Herz, Kreislauf und sogar Potenz-Probleme.
Hämatit Wirkung - Vitalität, Tatkraft und Blutbildung
Was Hämatit nach Steinheilkunde bewirkt - dynamische Vitalität, Tatkraft, Mut. Körperlich Blut, Leber, Eisenaufnahme und Hämatome.
Jaspis Wirkung - Willenskraft, Ausdauer und der bunte Steinheilkunde-Klassiker
Was Jaspis nach traditioneller Steinheilkunde bewirkt - Willenskraft, Belastbarkeit, Schutz. Je nach Varietät unterschiedliche Wirkungs-Schwerpunkte.
Obsidian Wirkung - Seelenspiegel, Schattenarbeit und Transformation
Was Obsidian nach Steinheilkunde bewirkt - schonungsloser Seelenspiegel, Konfrontation mit Schattenseiten, Schutz und Erdung.
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