Faktenbox
- Mineralfamilie
- Verkieselung (Quarz- oder Opal-Gruppe)
- Mohshärte
- 7
- Farbe
- braun, gelb, rot, grün, grau
- Chakra
- Wurzel-Chakra, Nabel-Chakra
- Sternzeichen
- Stier
- Fundorte
- USA (Arizona), Brasilien, Australien
- Reinigung
- Wöchentlich unter fließendem Wasser abspülen und mit weichem Tuch trocknen
- Aufladung
- In Morgen- oder Abendsonne aufladen oder auf Bergkristall-Gruppe
- Element
- Erde

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Versteinertes Holz im Überblick
Verquarzte oder opalisierte Hölzer zeigen Braun-, Gelb-, Rot- und selten auch bläuliche Grüntöne. Aber “Versteinertes Holz” kann auch je nach Entstehungsort grau bis schwarz sein.
Dieser Heilstein soll in all zu hektischen Zeiten beruhigend wirken und allgemein die Regeneration des ganzheitlichen Körpers unterstützen. Man verbindet Bodenständigkeit und ein ausgeglichenes Wohlgefühl mit Kieselhölzern.
Versteinertes Holz aus Urzeiten
Die Bezeichnung “Holzstein” klingt zuerst etwas verwirrend, denn “Holz” und “Stein” scheint keine Verwandtschaft zu verbinden. So kann man sich schon fragen, ob es sich hier um ein steinhartes Stück Holz oder um einen verhältnismäßig weichen, leicht ritzbaren Stein handelt. Tatsächlich hält man aber beides in Händen, denn was einst hölzern war, hat sich im Laufe der Zeit in Stein verwandelt.
Fossilien aus Stein
Im Grunde ist “Versteinertes Holz” ein Fossil aus der Urzeit, das je nach ursprünglicher Baumart noch die ganz charakteristischen Strukturen des ehemaligen Holzes zeigt. Dabei kann während des Prozesses der Verkieselung auch ein wertvoller Edelstein entstehen, wenn sich durch eine Opalisierung schillernder, bunter Edelopal einlagern konnte. Meistens bleibt die ursprüngliche Struktur der jeweiligen Hölzer sowohl bei verquarztem als auch opaliertem “Versteinertem Holz” gut sichtbar erhalten.
Im allgemeinen Interesse
Da es sich bei Kieselhölzern um Baum-Fossilien handelt, ist auch die Wissenschaft sehr an ihnen interessiert, denn ihre Struktur und Wachstumsringe, die teilweise noch erhalten sind, geben Einblicke in die damalige Erd- und Vegetationsgeschichte (Paläobotanik) des Planeten “Erde”. Doch das Interesse an diesen einzigartigen Steinen reicht viel weiter zurück und war mit überirdischen Bezügen verknüpft. Als Werkzeuge der Götter und Knochen von Riesengestalten tauchen sie als kraftspendende Kultobjekte in Ausgrabungen auf, was ein 4300 Jahre alter Tempel der Etrusker vermuten lässt.
Besonders schöne Exemplare dienen heute als Rohstoff für Möbelstücke (z. B. Tischplatten) der unterschiedlichsten Art. Versteinertes Holz wird außerdem nicht nur zu Schmuck- sondern inzwischen auch ganz bewusst zu Heilsteinen verarbeitet, seit die moderne Steinheilkunde und die populär werdende TCM auf die besonderen Fähigkeiten der Versteinerungen aufmerksam gemacht haben.
Wenn Bäume sterben
Wie jedes Lebewesen auf diesem Planeten, so hat auch ein Baum ein Verfallsdatum, selbst wenn er tausende von Jahren alt werden kann. Stirbt der Baum, dann dauert es nicht allzu lange, bis Pilze und Bakterien das organische Material komplett zersetzen. Das Holz des Baumes verrottet und wird schließlich zu einem natürlichen Humus für seine Umgebung, auf dem erneut immer wieder Wachstum stattfindet.
Modernde und faulende Zersetzung
Damit der Prozess einer Zersetzung gelingen kann, ist unbedingt Feuchtigkeit und vor allem Sauerstoff erforderlich, denn ohne dieses Element kann organische Substanz nicht vermodern (Verwesung). Ist nur wenig Sauerstoff vorhanden, beginnen Fäulnisprozesse, die durch ihren penetranten Geruch auf sich aufmerksam machen. Damit organisches Material nicht diese Prozesse durchlaufen kann, muss es durch überlagernde Sedimente möglichst schnell luftdicht abgeschlossen werden. Wenn somit Sauerstoff gänzlich fehlt und Flüssigkeiten mit hohem Kieselsäure-Gehalt auf die abgestorbene, pflanzliche Substanz einwirkt, kann versteinertes bzw. fossiles Holz entstehen.
”Luftdichte Versiegelung”
Hauptsächlich Vulkanausbrüche können Bäume sehr schnell luftdicht unter glühend heißen Lavaströmen völlig begraben, aber auch abgestorbene Bäume, die in Gewässer stürzen und danach mit Schlamm und Geröll bedeckt werden, können versteinern. Manchmal sterben viele Bäume durch eine Naturkatastrophe (Vulkanausbruch, Wirbelsturm, Überflutungen, Erdbeben…) innerhalb kurzer Zeit gemeinsam ab, sodass bei den geeigneten Bedingungen an einem Ort im Laufe von Jahrmillionen fossile Baumstämme entstehen, die letztendlich zusammen tatsächlich einen “steinernen Wald” bilden.
Urwälder aus Stein
In **Griechenland **(Insel Lesbos), **Ägypten **(bei Kairo), Namibia (Region Kunene)und Ecuador (bei Puyango) sowie Argentinien und Neuseeland (Curio Bay) existieren große “Versteinerte Wälder”, die eine beispielhafte Touristenattraktion der Superklasse sind. Das Gleiche gilt ebenfalls für die “Steinwälder” in den USA, die sich allerdings in einer erweiterten Größendimension präsentieren. Da die Exemplare der kalifornischen Nationalparks aus abgestorbenen Mammutbäumen bestehen, fallen die versteinerten Baumstämme und Wälder entsprechend riesig aus.
Die steinernen Wunderwälder in den USA
Weltberühmt sind vor allem die versteinerten Wälder im Südwesten des Bundesstaates “Arizona” (USA), wobei der “Petrified-Forest-Nationalpark” besonders beeindruckt. Natürlich lässt sich dieses Naturschauspiel nicht mit einem herkömmlichen Wald vergleichen, denn die leblosen, versteinerten Baumstämme sind mehr als 200 Millionen Jahre alt und erinnern nur bedingt an ihren organischen Ursprung. Die besten Tageszeiten, um den Nationalpark zu besuchen, sind entweder in den frühen Morgenstunden bei Sonnenaufgang oder am Abend, wenn die Sonne wieder untergeht. So erhält man durch die besonderen Lichtverhältnisse die Möglichkeit, die ganze Vielfalt der Farbenpracht auf den verquarzten Urbäumen zu erleben.
Die “Bunte Wüste” in Arizona
Sehenswert ist ebenfalls der “Painted Desert Park” im Nordwesten von Arizona, in dem sich eine stattliche Anzahl an versteinerten Bäumen befindet. Dieser Nationalpark ist wissenschaftlich besonders gut erforscht, denn man weiss inzwischen, dass sich vor 200 Millionen Jahren in der heutigen “Bunten Wüste” ein riesiger Sumpf befand, in dem gigantische Nadelbäume wuchsen.
Eine beispielhafte Entstehungsgeschichte
Da sich im Laufe der Jahrmillionen zum einen die Erdkruste verschob und es zum anderen in der ganzen Region regelmäßig wiederkehrende Kälteperioden sowie sintflutartige Regenzeiten gab, wurden die Bäume irgendwann schließlich unter Schlammmassen begraben. Luftdicht eingeschlossen, konnten mineralstoffreiche Kieselsäure-Flüssigkeiten die abgestorbenen Baumriesen des Sumpfes durchtränken, sodass während die organische Substanz zerfiel, schließlich nur Mineralien wie Quarz (oft Chalcedon) zurückblieben. Diese ersetzten alles Organische, wobei allerdings die ursprüngliche Struktur des Holzes optisch erhalten blieb. Heute ist das ehemals sumpfige Gebiet verschwunden und als “Bunte Wüste” eine Touristenattraktion. Wer durch Arizona reist, sollte unbedingt diese Zeitzeugen der Erdgeschichte besuchen und die Urwald-Fossilien aus Stein bewundern.
Deutsche steinerne Wälder
Aber man muss nicht unbedingt ins Ausland reisen, um diese Naturwunder zu bestaunen, denn auch Deutschland kann einige wenige dieser seltsamen Wälder bieten. Einer soll sogar der Überrest des ältesten Waldes der Welt sein, doch wer kann das schon mit absoluter Sicherheit beweisen.
Der Chemnitzer “Steinwald”
Zu den bekanntesten und imposantesten Funden in Deutschland zählt der versteinerte Wald in der Nähe von Chemnitz (Sachsen). Er wurde vor etwa 290 Millionen Jahren durch Vulkanasche konserviert, in einer Phase (Erdzeitalter “Perm”), in der am Ende das größte Massenaussterben der Erdgeschichte stattfand. Als paläobotanische Fundstätte, die Einblicke in die Pflanzenwelt vergangener erdgeschichtlicher Perioden gewährt, gehören die Chemnitzer versteinerten Baumfossilien zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Baumfunde aus Stein
Schon der deutsche Universalgelehrte “Georgius Agricola”, der ab dem Jahre 1531 Stadtarzt und mehrmals auch Bürgermeister der Stadt “Chemnitz” war, berichtete im Jahre 1546 von Baumstämmen, die sich in Stein verwandelt hatten. Seine zehn Bücher “De natura fossilium” berichten von seinen Untersuchungen und eigenen Erkenntnissen im Bereich der Geologie und Mineralogie. Doch Agricola dokumentierte nicht nur sein persönliches sondern auch das gesamte diesbezügliche Wissen seiner Zeit und veröffentlichte viele Schriften und Bücher, beispielsweise zum Thema Bergbau und **Erzgewinnung **. Er schrieb ebenfalls über die Entstehung der Gesteine und Mineralien und ihre charakteristischen Eigenschaften, wobei er erstmals einen wissenschaftlich-systhemischen Ansatz wählte. Deshalb gilt er als Gründer der Geowissenschaften.
Neben seinen Forschungen im Bereich der Medizin, Pharmazie, Geologie und Alchemie, interessierte er sich unter anderem auch für Philologie, Politik und Geschichte sowie humanistisches Gedankengut und technischen Fortschritt.
Baumbestimmung der besonderen Art
Im Jahre 1709 fand im ganzen Land eine kurfürstlich-sächsische Inspektion statt, die ganz gezielt nach Edelsteinen suchen sollte. Berichte aus dem Volk über “steinerne Bäume” führten den sächsischen Edelgestein-Inspektor”David Frenzel” auch nach Chemnitz, wo er die Versteinerungen nach längeren Untersuchungen als ehemalige Buchen und Eichen identifizierte. Das Alter der steinernen Bäume wurde erst einige Zeit später auf etwa 290 Millionen Jahre geschätzt.
Exponate für eine “Naturaliensammlung”
Viele der bei Chemnitz gefundenen Baum-Fossilien brachte man zur Untersuchung und Lagerung nach Dresden, wo man einige “Versteinerten Hölzer” bis heute in der “Senckenberg Naturhistorischen Sammlung Dresden” bewundern kann. Das Museum für Mineralogie und Geologie stellt allerdings nicht nur geowissenschaftlich interessante Naturobjekte aus Sachsen sondern auch aus der ganzen Welt aus.
Ein schwerer Transport
Unter den ausgegrabenen und abtransportierten, versteinerten Baumstämmen befand sich auch ein Koloss mit einem Gewicht von mehr als 10 Tonnen, der noch versteinerte Wurzeln besaß. Ein Gespann mit 28 Pferden brachte das spätere Exponat mit dem fünffachen Gewicht eines heutigen SUVs nach Dresden, wo die imposante Naturschönheit einige Zeit im “Dresdner Zwinger” aufgestellt wurde. Heute kann man allerdings “Versteinertes Holz” ausschließlich im Museum für Naturkunde dauerhaft ausgestellt besichtigen.
Der älteste Wald der Welt?
Man könnte meinen, 290 Millionen Jahre sind genug Zeit für eine “Wald-Versteinerung”, doch es geht noch älter, denn die versteinerten Überreste des angeblich ältesten Waldes der Welt liegen bei Lindlar in Nordrhein-Westphalen. Dieser soll im früheren Devon vor ca. 420 bis 360 Millionen Jahren entstanden sein, sodass diese versteinerten Baumreste noch älter als die Funde in Sachsen ausfallen.
Wer hat den ältesten Wald?
Man sagt, die Konkurrenz schläft nie, so hat auch Großbritannien im Südwesten Englands den “ältesten versteinerten Wald” zu bieten, der mindestens 386 Millionen Jahre alt sein soll. Somit sind auch diese Urzeit-Fossilien ebenfalls im Devon-Zeitalter entstanden und konkurrieren im Alter mit dem deutschen “Steinwald” in NRW. Doch unabhängig von der Einschätzung des tatsächlichen Alters dieser steinernen Wälder aus der Urzeit, bleibt vor allem der Eindruck von unvorstellbar großen Zeiträumen, die der Mensch nicht wirklich begreifen kann, da er nicht daran teilnimmt.
Deutsches “Versteinertes Holz”
Im weltweiten Vergleich gibt es in Deutschland zwar nur wenige versteinerte Wälder, aber vereinzelt ist “Versteinertes Holz” auch hierzulande zu finden. Neben Chemnitz (Sachsen) und Lindlar (NRW), gibt es Holzstein-Funde auch in Hessen und an der Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Thüringen. Am südlichen Harzrand, unterhalb des sagenumwobenen Kyffhäuser-Gebirges, dessen Burgberg schon Zufluchtsort und Kultstätte der Germanen war, liegt ganz in der Nähe der Stadt “Kelbra” (Ortsteil Tilleda) ein kleiner versteinerter Wald. Er ist erdgeschichtlich im “Oberkarbon” entstanden und soll etwa 300 Millionen Jahre alt sein. Er gilt als der älteste, versteinerte Wald Thüringens und übertrifft somit den “Chemnitzer Steinwald” im Alter um etwa 10 Millionen Jahre.
Stets einzigartig!
Wer eine Vorliebe für diesen Heilstein entwickelt hat, ist vor allem von seinen vielfältigen Erscheinungsbildern fasziniert. Denn die Attraktivität der verschiedenen versteinerten Hölzer liegt nämlich nicht nur an der ehemaligen Holzart, sondern auch die jeweils versteinernde Substanz spielt dabei eine Rolle. Diese wiederum hängt von den Bedingungen der Umgebung ab, in der die Versteinerung einer organischen Substanz stattfindet.
Holzart und Mineralsubstanz
Natürlich richtet sich das Aussehen des späteren Holzsteins zunächst nach der Struktur des ursprünglichen Baumes, denn sein zellulärer Aufbau gibt die künftige räumliche Erscheinungsform vor. Zusätzlich macht es jedoch auch einen Unterschied, ob die neu entstehende, mineralische Substanz aus beispielsweise Quarz oder Opal besteht. Obwohl beide Minerale Kieselhölzer hervorbringen, variieren hier nicht nur die optischen Merkmale, denn verquarztes Holz kristallisiert im “Trigonalen Kristallsysteme” und opalisierte Exemplare sind quasi amorph wie alle Opale. Somit kann auch die Härten und Dichten entsprechend unterschiedlich ausfallen.
Klare Strukturunterschiede
Schon die beiden lebenden großen Baumarten treten als Nadel- und Laubbaum optisch unterschiedlich in Erscheinung, sodass auch ihre zelluläre **Struktur **des Holzes verschieden ist. Da diese bei “Versteinertem Holz” erhalten bleibt, kann man die Holzstein-Struktur relativ leicht mithilfe einer Lupe identifizieren.
Nadel- oder Laubbaum?
Alle Nadelhölzer wie beispielsweise Tannen, Fichten, Kiefern, Eiben, aber auch die riesigen Mammutbäume zeigen die gleichförmige Struktur eines “monotonen Zellgewebes”.
(Siehe Seite “Versteinerter Mammutbaum”)
Im Gegensatz dazu, besitzen Laubbäume wie Eichen, Buchen oder Linden eine Struktur mit größeren Löchern und außerdem auch Linien, die einst als Kapillare das lebensnotwendige Wasser in den Baum leiteten. Eine Ausnahme ist hier “Versteinertes Palmholz”, das feine, dunklere Poren und parallel verlaufende Leitbündel zeigt.
So können selbst Unkundige erkennen, welche Baumart versteinert wurde und sich beim Erwerb zwischen Nadel- oder Laubbaum entscheiden. Denn die Ausstrahlung eines Laub- oder Nadelholzes ist schon im Baumleben unterschiedlich und prägt später auch das Wesen seiner Versteinerung. Neuere Publikationen über das Leben und Wesen der Bäume beschäftigen sich seit einiger Zeit wieder mit den menschlichen Erfahrungen und dem Verhältnis “Baum und Mensch”, das so alt ist wie die Menscheit selbst.
Mensch und Baum
Da Bäume im Allgemeinen den Menschen um Jahrzehnte überdauern und manche sogar Jahrhunderte alt werden können, wenn keiner eingreift, hatten viele Kulturen großen Respekt vor diesen imposanten Lebewesen. Sie spürten die enorme Energie, die von den größten Pflanzen der Erde ausgeht, und hatten das Gefühl, dass diese Kräfte in ihrer Versteinerung gespeichert zurückgeblieben waren.
Eine traditionelle Verbindung
Grundsätzlich galten Bäume als “Vermittler” zwischen Erde und Himmel, denn sie stehen ja durch ihre Wurzeln in direkter Verbindung mit dem Erdreich und seinen Energien. Diese hohe Erdung fühlen manche Menschen bis heute und entwickeln unter Bäumen eine größere Bodenständigkeit bis hin zu einem gewissen Heimatgefühl. Doch ein Baum hat neben den “irdischen” auch “himmlische” Dimensionen zu bieten, wenn die Äste und Zweige seiner Baumkrone wachsen scheinbar völlig mühelos hoch hinauf in den Himmel Richtung Weltall. Unter diese Krone kann der Mensch ausruhen, sich erholen und träumend andere Gedankenwelten erforschen.
Jeder Baum hat einzigartige Qualitäten
Früher hatte jede Gemeinde eine “Dorflinde” bei der Tanzfeste (Tanzlinde), aber auch gerichtliche Verhandlungen abgehalten wurden. Der Angeklagte konnte in der Ausstrahlung einer Linde auf ein möglichst mildes Urteil hoffen. Manche Bäume stehen bis heute symbolisch für die “Liebe” wie beispielsweise der Pfirsich- oder Apfelbaum und die Eiche ist für ihre “unbeugsame Stärke” bekannt. Während die Esche mit “überirdischem Licht” in Verbindung gebracht wird, steht die Eibe und der Lebensbaum Thuja für den Übergang “Leben und Tod”. Daher sind diese Koniferen bis heute oft auf Friedhöfen anzutreffen.
Die Kraft des “Versteinerten Holzes”
Inzwischen sind Bäume angesichts der Klimakrise und der allgemeinen Erschöpfung vieler Menschen als Energiespender wieder gefragt. Doch auch die zu Stein gewordenen Urzeit-Bäume erleben seit einigen Jahrzehnten eine Renaissance, wobei mystische Aspekte mehr im Hintergrund stehen. Selbst wenn man “Versteinertes Holz” auch heute noch in esoterischen Kreisen zu sogenannten “Rückführungen” nutzt, stehen meistens rein irdische Vorteile im Vordergrund. Dazu gehören die Steigerung der körperlichen Energie, als auch eine ganzheitliche Regeneration und Erholung, denn viele Menschen sehnen sich inzwischen nach Entschleunigung, Ruhe und einem erholsamen Schlaf. Angesichts der hohen Geschwindigkeit, in der sich ständig so vieles verändert, kommt das Gewohnheitstier “Mensch” oft kaum noch mit, denn das Denken in Jahrhunderten ist längst überholt.
Erscheinungsformen im Handel
In den meisten Fällen zeigt “Versteinertes Holz” Beige- und Brauntöne in allen Schattierungen, allerdings sind auch Gelb- und Rottöne keine Seltenheit bei Holzsteinen. Die Angebote reichen von naturbelassenen Bruchstücken und versteinerten, kleineren Ästen, die teilweise auch polierte Querschnitte besitzen können, bis hin zu geschliffenen, polierten Handschmeichlern und Kugeln. Gebohrte Trommelsteine und flache Donuts eignen sich dabei besonders als Anhänger, denn der von Natur aus matte Holzstein erreicht hier durch Schleifen und Polieren einen attraktiven Glasglanz.
Schmuckstücke hingegen wie Kugel-Ketten, Ohrringe oder Armbänder sind eher selten, denn “Versteinertes Holz” benötigt eine gewisse Größe, um optisch und therapeutisch zu wirken.
Versteinerter Mammutbaum
Eine absolute Besonderheit unter den versteinerten Hölzern ist ein “Versteinerter Mammutbaum”, der aus Kalifornien (Arizona / USA) stammt und mitunter in vielen verschiedenen Farben auftritt. Mit etwas Glück findet man dort Holzstein mit blauen Chalcedon- oder farbenfrohen Opal-Einschlüssen, die das an sich eher schlichte Erscheinungsbild eines versteinerten Holzes in ein wahres Natur-Kunstwerk verwandeln.
Doch das besondere Holz der Mammutbäume kann in der Versteinerung nicht nur durch die Vielzahl an Farben einen bleibenden Eindruck hinterlassen, sondern soll als Heilstein zusätzlich eine gesteigerte Heilkraft besitzen, die andere versteinerte Nadelbaumarten in den Schatten stellt.
(Siehe Seite “Versteinerter Mammutbaum”)
Versteinertes Holz als Heilstein
Wie oben bereits erwähnt, soll die größte Heilkraft unter den versteinerten Hölzern eine Versteinerung des amerikanischen Mammutbaumes besitzen. Da dieses “Versteinerte Holz” in vielen schillernden Farben auftreten kann, soll seine Ausstrahlung ganz besonders ausgleichend, aber gleichzeitig auch **belebend **wirken. Doch alle Steinhölzer zeigen bei regelmäßiger Nutzung ihre therapeutische Wirkung, wobei in der Steinheilkunde vor allem die Kieselhölzer in ihrer verquarzten oder opalisierten Form vorkommen.
Entspanntes Beisammensein
Im Allgemeinen kann “Versteinertes Holz” zu einer größeren Harmonie und einem besseren Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb von Familien, Beziehungen und Freundschaften führen. Da ein Holzstein angeblich Menschen, die zu Wutausbrüchen und Überreaktionen neigen, besänftigen kann, können emotionale Eskalationen umgangen werden, die Beziehungen jeder Art schnell trüben und irgendwann auch zerstören können.
Wer also eine gereizte Stimmung dämpfen oder ganz fernhalten möchte, kann zu diesem Zweck ein großes, naturbelassenes Holzstein-Objekt aufstellen. Passend sind Wohn-, Gemeinschafts- oder Arbeitsräumen, in denen man “Versteinertes Holz” möglichst zentral und gut sichtbar platzieren sollte.
Gemeinschaftsfördernde Tugenden
In einer Welt, in der viele nur nach Selbstverwirklichung schreien und dabei einzig sich selbst und die eigenen Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen, kann ein harmonisches Zusammenleben, bei dem alle auf ihre Kosten kommen, kaum gelingen. Konkurrenzkämpfe reichen bis in die kleinste Zelle der Gesellschaft und zerstören Familienverbände, die eigentlich Schutz und Geborgenheit gewährleisten sollten.
Hier kann “Versteinertes Holz” die Kraft und den Mut fördern, nicht nur das Fehlverhalten der anderen wahrzunehmen und zu kritisieren, sondern auch die eigenen Fehler zu erkennen. Denn “Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung”. Dabei soll dieser Heilstein einen gnädigen Blick auf sich selbst und das Umfeld ermöglichen, während eine liebevolle Wertschätzung wächst.
Traditionen neu beleben
Heute werden ehemalige Tugenden wie beispielsweise die Bescheidenheit als allzu konservativ abgestempelt, aber manchmal ist ausgerechnet sie der Schlüssel zu einem besseren Lebensgefühl. Da viele Menschen **Traditionen **brauchen, die Geborgenheit und ein Heimatgefühl vermitteln können, kann eine einfachere Lebensführung Entspannung bringen, wo Überlebenskampf und Konkurrenzdenken vorherrschen.
“Versteinertes Holz” lehrt uns schon allein durch sein hohes Alter eine gewisse Demut vor der Vergangenheit, zu der auch täglich unsere eigene Gegenwart wird. Denn manchmal sehnt man sich nach einer friedvolleren Lebensweise, ohne ständige Aktionen, gesellschaftliche Vergleiche und nervenaufreibende Abenteuer.
Versteinerte Holzstein-Arten
Da es in der Steinheilkunde einen Unterschied macht, welche versteinernde Substanz und welches Ursprungsholz bei der Versteinerung vorliegt, unterscheidet sie im Bereich der Holzsteine verschiedene Arten. Dazu gehören zum einen verquarzte Holzarten, Palmholz, wurmstichiges Erdnussholz und zum anderen opalisierte Hölzer.
Verquarzter Holzstein
Hier ist die verkieselnde Substanz Quarz (oft Chalcedon), dessen trigonaler Kristallaufbau und Quarz-Härte den Holzstein von opalisierten Exemplaren unterscheidet. Die so versteinerten Hölzer fördern eine intensive “Verwurzelung” in sich selbst und stehen für einen bodenständigen Realitätssinn.
Körperlich sollen sie hauptsächlich den Stoffwechsel und die Verdauung anregen sowie das Nervensystem stärken.
Versteinertes Palmholz
Da Palmholz ebenso in verquarzter Form vorliegt, besitzt es ebenfalls einen trigonalen Aufbau und die entsprechende Quarz-Härte. Durch seine spezifische, feinporige Holz-Vorlage, die feine Linien durchbrechen, unterscheidet sich eine Palmholz-Versteinerung optisch deutlich von versteinertem Laub- oder Nadelholz.
Versteinertes Palmholz steht für Sammlung und gedankliche Konzentration auf das Wesentliche, die ein schnelles Handeln ermöglicht. Dabei sollen die Gefühle trotzdem frei fließen und stets zu einer inneren Ausgeglichenheit zurückfinden. Körperlich soll diese Versteinerung regulierend auf den Flüssigkeitshaushalt und den Stoffwechsel wirken.
Peanut Wood
Das sogenannte “Erdnussholz” ist einfach nur verquarztes, fossiles Holz, das verbliebene Gänge von ehemaligem Wurmfraß im Holz zeigt. Die Bezeichnung bezieht sich somit auf die teilweise erdnussartigen Flecken (Wurmgänge), die sich hell von der braunen Holzversteinerung abheben.
Peanut Wood steht für Wohlbefinden, Akzeptanz und Zufriedenheit. In der Ausstrahlung dieser Versteinerung liegt die Möglichkeit, dass man äußere Veränderungen ohne Widerstand leichter annehmen und im besten Falle auch noch für die eigenen Ziele nutzen kann. Körperlich soll Erdnussholz vor allem beruhigend auf das Nervensystem wirken und bei Übergewicht helfen, wenn eine schlechte Erdung vorliegt.
Opalisierter Holzstein
Im Gegensatz zu verquarzten Hölzern ist opalisiertes Holz quasi-amorph und weniger hart. Die Umwandlung in Opal bringt dessen Eigenschaften mit sich, sodass diese Holzsteine eine größere Offenheit und Lebendigkeit fördern können. Gleichzeitig kann eine intensive, innere Ausgeglichenheit wachsen, die dazu anregt, sich auf die positiven Seiten des Lebens zu konzentrieren. Deshalb bietet sich opalisierter Holzstein besonders an, wenn depressive Stimmungen und Unzufriedenheit vorherrschen, um die Dunkelheit zu vertreiben und ein Wohlgefühl zu schaffen.
Körperlich soll diese Holzstein-Art die Verdauung, Ausscheidung und Entschlackung sowie bei Untergewicht auch einen gesunden Appetit anregen.
Holzstein in der Meditation
In der buddhistischen Religion hat die Meditation mit sogenannten “Malas” eine sehr lange Tradition, die bei Mantra-Rezitationen als Zählhilfe dienen. Nicht selten sind die Perlen dieser Gebetsketten auch aus Heilsteinen gefertigt, die je nach Vorliebe und gewünschter Ausstrahlung individuell zusammengestellt sind. Dabei kommen Perlen aus “Versteinertem Holz” hauptsächlich zum Einsatz, wenn Meditierende mehr innere Ruhe und Gelassenheit suchen, die in einer Meditation natürlich von besonderem Interesse sind. Holzstein kann dabei helfen, den Alltag hinter sich zu lassen und störende, negative Einflüsse von außen abzuwehren. Wer am Abend einen entspannten, erholsamen Schlaf finden möchte, sollte regelmäßig mit Mala-Perlen aus Holzstein meditieren, um den alltäglichen Stress abzuschütteln.
Mala-Ketten aus Holzstein für den Alltag
Da sich nicht alle mit dem Umgang einer Mala-Kette und der dazu passenden Mantra-Meditation auskennen, kann man diese attraktiven Ketten auch einfach nur um den Hals tragen. An stressigen Tagen, die einem viel abverlangen, kann es schon hilfreich sein, die Holzstein-Perlen einfach nur bei sich zu tragen. So kann eine energievolle Erdverbundenheit die innere Gelassenheit und Standfestigkeit fördern, die man benötigt, um sich nicht von anderen Meinungen ständig verunsichern zu lassen. Denn wer sich selbst treu bleibt, verrät nicht seine Überzeugungen und Werte.
Holzstein und Onyx
Eine ideale Heilstein-Kombination ist in Extremfällen “Holzstein und Onyx”, denn letzterer gehört zu den stärksten Schutzsteinen und kann ebenfalls äußere, negative Einflüsse abwehren. Er ist ein hilfreicher Heilstein für alle Menschen, die sich all zu sehr dem Wohle der Gemeinschaft verschreiben und dabei selbst völlig zu kurz kommen. Eine Kette aus Holzstein- und Onyx-Perlen kann in diesen Situationen den nötigen Mut und die Kraft aktivieren, die es braucht, um sich von Erwartungshaltungen zu lösen und auch einmal an sich selbst zu denken. Diese Kombi ist perfekt für Vorstöße zur Selbstverwirklichung, ohne dabei selbstherrlich über die Bedürfnisse anderer hinwegzugehen.
“Versteinertes Holz” setzt nachhaltig Kräfte frei, macht bescheiden angesichts der Vielfalt und Schönheit in der Natur und bringt ein Gefühl von Geborgenheit und traditioneller Heimatverbundenheit. Onyx hingegen verbessert den Selbstwert, der seinen Platz im Leben finden und sich selbstbewusst verwirklichen möchte.
Versteinertes Holz für Knochen und Zähne
Laut Steinheilkunde und “Traditioneller Chinesischer Medizin” (TCM) wirken sich Kieselhölzer besonders positiv auf die Knochen und Gelenke aus. Wer beispielsweise Arthrose in den Gelenken oder sich beim Sport eine Verletzung des Knochens zugezogen hat, sollte therapiebegleitend regelmäßig einen Trommelstein aus verkieseltem Holz auf die betroffene Stelle legen.
Holzstein-Heilwasser
Da sich dieser Heilstein auch für die Herstellung von Heilsteinwasser eignet, kann man ihn zusätzlich für Waschungen und Mundspülungen nutzen. Regelmäßig angewendet, soll es sich heilsam auf die Zähne, die Kieferknochen und den ganzen Mundraum auswirken. Man weiss schon lange, dass die Gesundheit der Zähne bis in die Zahnwurzeln entscheidend für das Wohlgefühl des ganzen Körpers ist, deshalb kann jede diesbezüglich förderliche Maßnahme nur eine Bereicherung sein.
Den Stoffwechsel anregen
Da “Versteinertes Holz” den Stoffwechsel anregen soll, ist es außerdem ein idealer Heilstein während einer längeren **Diät **oder Entgiftungskur. Schnell geht im Laufe dieser nahrungsreduzierenden Maßnahmen das seelische Gleichgewicht flöten, denn der Körper ist natürlich gestresst und die für ihn unerwünschten Entzugserscheinungen gehen ans Nervenkostüm. Deshalb sollte man während dieser Zeit einen Holzstein mit Hautkontakt im Bereich des Nabel-Chakras tragen, damit sich der Organismus beruhigen kann und sich nicht alle guten Vorsätze durch eine Fressattacke auflösen. Wer allgemein Probleme mit dem Stoffwechsel hat, kann ebenfalls Kieselhölzer zur Unterstützung ständig bei sich tragen.
Holzstein für die Massage
Um den Stoffwechsel anzukurbeln, bietet sich ebenso eine Heilstein-Massage mit ergonomisch geschliffenen und polierten Holzsteinen an. Wer beispielsweise einige Kilos abnehmen möchte, sollte sich diese Massage gönnen. Eine ausgebildete Fachkraft kennt die Körperbereiche, an denen man besonders intensiv auf den Stoffwechsel einwirken kann. Dort aufgelegt, verbleiben die Heilsteine mindestens 30 Minuten bis zu einer Stunde und wer möchte, kann sich die Steine auch mit einem Tape auf die Haut kleben lassen.
Versteinertes Holz steht außerdem für Entspannung und Erholung… Ideal also für alle Stressgeplagten. Eine Massage mit Holzsteinen einmal pro Woche reicht aus, um die körperliche und seelische Balance wiederzufinden, wobei man zusätzlich die einzelnen Chakras berücksichtigen sollte. Versteinertes Holz wirkt nämlich laut TCM besonders intensiv auf das Wurzel- und Nabel-Chakra(Solarplexus).
Eine Besonderheit des Holzsteins
Im Gegensatz zu vielen anderen Heilsteinen, ordnet man Kieselhölzer traditionell keinem Sternzeichen und auch keinem Planeten zu, womit bei “Versteinertem Holz” trotz sehr langer Nutzung durch den Menschen kein Bezug zu den Sternen nachweisbar ist. Diese Tatsache ist eigentlich seltsam, da die Versteinerungen in manchen frühen Kulturen einen mystischen “Kultstatus” besaßen und bei Kulthandlungen auftauchten, wo oft auch bestimmte Planeten und die entsprechenden Götter eine Rolle spielten.
Kein Sternzeichen in Sicht
Allerdings kann diese “Unvoreingenommenheit” auch ein Vorteil sein, denn bei der therapeutischen Anwendung eines Heilsteins kann sich eine verallgemeinernde Aussage und Einordnung auch als hinderlich erweisen. Dadurch kann man die individuellen Bedürfnisse des ganzheitlichen Körpers unter Umständen ignorieren, nur weil man beispielsweise nicht im passenden Sternzeichen geboren wurde.
Außerdem sorgt die Zuordnung eines Heilsteins zu Tierkreis- bzw. Sternzeichen auch immer wieder für Verwirrung, da die verschiedenen Systeme mancher Horoskope unterschiedliche Kombinationen bevorzugen. Die “Lehre der Heilsteine” mit den dazu passenden Sternzeichen ist zwar schon sehr alt, doch der Spielraum für Interpretationen ist groß, sodass die Zuordnungen heute teilweise auch widersprüchlich ausfallen können.
Der Planet der Bäume
Wenn man Holzstein in seiner Entstehung betrachtet, erscheint es eigentlich logisch, dass man einst keinen Bezug zu einem fernen Planeten herstellen konnte. Denn wohl kaum ein anderer Stein hat eine größere Verbindung zu diesem Planeten, auf dem wir leben, als die Versteinerungen der größten Lebewesen, die wir kennen. Deshalb sollte man “Versteinertes Holz” dem Planeten “Erde” zuordnen, auf dem die Urzeit-Bäume einst gewachsen sind, denn schließlich ist das “Markenzeichen” von Holzsteinen die Erdung.
Indische Planetensteine
Den Ursprung sogenannter “Planetensteine” findet man in sehr alten, indischen Horoskopen, bei denen Heilsteine schon einige Jahrtausende eine große Rolle spielen. Diese Praxis war im Westen nicht bekannt und wurde erst relativ spät für westliche Horoskope entdeckt und schließlich auch bei ihrer Erstellung übernommen. Allerdings ist die Adaption der asiatischen Lehre auf den westlichen Standard schwierig zu durchschauen, sodass seriöse Quellen zu diesem Thema schwer zu finden sind. Somit ist “keine Zuordnung” eines Heilsteins unter Umständen besser, als eine irreführende.
Kein Monats- oder Geburtsstein
Zum Glück wird “Versteinertes Holz” auch keinem bestimmten Monat als Geburtsstein zugeordnet, denn diese Einteilung sorgt definitiv für mehr Verwirrung, als dass sie nützlich sein könnte. Hierbei ist nämlich zu beachten, dass man einen Geburtsstein nicht mit einem Monatsstein oder mit einem Heilstein für ein bestimmtes Sternzeichen vergleichen kann. Wer sich also mit diesen Unterschieden auseinandersetzen möchte, wird höchstwahrscheinlich auch auf einige Ungereimtheiten stoßen, deshalb…
Gelassene Bodenständigkeit für alle!
Man kann versteinerte Hölzer jederzeit anwenden, wenn man eine entsprechende Affinität verspürt, ohne dabei auf sein Sternzeichen oder Horoskop zu schielen. Wer Holzsteine als “Heilsteine der Erde” betrachtet, die irdische und kosmische Energien verbinden, bei dem kann sich eine bescheidene Demut einstellen, die alles ins rechte Licht rückt. Denn wer sich mit seinem Selbstwert beschäftigt und dabei den “Jahrmarkt der Eitelkeiten” verlässt, entdeckt nämlich nicht nur eine irdische Energiequelle, die emotionale Gelassenheit und pragmatische Bodenständigkeit fördert, sondern auch eine Hilfe, mehr Lebenswert zu schaffen.
Holzstein-Reinigung und Pflege
Als Heilstein benötigt “Versteinertes Holz” eine regelmäßige Reinigung, vor allem wenn man seinen Holzstein mit direktem Hautkontakt am Körper trägt. Winzige Schmutzpartikel, aber in erster Linie Rückstände von Kosmetika und Parfüm, die sich oft auf der Haut befinden, können den Heilstein auf Dauer schädigen. Deshalb sollte man im Bereich des Heilsteins auf die entsprechenden Produkte verzichten, damit die Versteinerung nicht ihren Glanz verliert.
Eine Dusche genügt
Mindestens einmal pro Woche sollte man “Versteinertes Holz” unter fließendem Wasser abduschen und anschließend mit einem weichen Tuch trocknen, damit sich keine Kalkablagerungen bilden. Danach erfolgt das obligatorische Aufladen in der Morgen- oder Abendsonne (keine starke Einstrahlung!), wobei ein nächtlicher Aufenthalt auf einer Bergkristall-Gruppe oder in einer Amethyst-Druse ähnliches leisten kann. Der Vorteil dabei ist, dass keine Überwachung nötig ist.
Schmuck aus Holzstein
Die Auswahl an Schmuckstücken, bei denen man “Versteinertes Holz” verarbeitet hat, ist im Handel leider nicht so groß wie es bei anderen Heilsteinen der Fall ist. Holzsteine dienen in erster Linie als Dekorationsobjekte und werden manchmal auch zu Kleinmöbeln oder Tischplatten verarbeitet.
Kugelperlen für Ketten
Der Handel bietet manchmal Ketten mit aufgefädelten Holzstein-Perlen in unterschiedlichen Längen an, wobei die Größe der einzelnen Kugelperlen variieren kann. Besonders attraktiv sind die verschiedenen Holzstein-Maserungen, sodass jede Perle individuell ausfällt und ebenso kein Trommelstein-Anhänger aus “Versteinertem Holz” dem anderen gleicht. In ihrer Machart erinnern sie optisch etwas an Bernsteinketten, sind aber meistens hell- bis dunkelbraun gefärbt und besitzen keine durchsichtige oder durchscheinende Transparenz.
Eleganz aus Holzstein und Silber
Versteinerte Holzperlen passen besonders gut zu Silber, deshalb gibt es elegante Ketten, bei denen sich filigrane Kugelperlen aus Silber und Holzstein abwechseln. Diese Ketten sind zeitlos, ebenso wie Holzstein-Anhänger an einer Silberkette und können mit jedem Kleidungsstil kombiniert werden. Viele dieser Holzsteine sind mit Chalcedon gefüllt und stammen in der Regel aus den USA, Ägypten, Madagaskar, Argentinien und hie und da auch aus Deutschland.
Mythologische Schmucksteine
In der Mythologie der nordamerikanischen Ureinwohner spielen bis heute Krafttiere eine wichtige Rolle, deshalb gehören Holzstein-Schnitzereien (Glyptik) zu den beliebtesten Schmuckstücken. Kombiniert mit echtem Silber findet man in Nordamerika, aber vereinzelt auch in Europa symbolträchtige Büffel-, Wolf-, Adler- oder Schlangen-Anhänger sowie Krafttier-Ohrgehänge aus “Versteinertem Holz”. Hier entsteht eine mystische Verbindung von Urenergien, die in bestimmten Tieren wohnen und sich in den versteinerten Zeitzeugen der Erdgeschichte manifestieren konnten.
Peanut-Wood-Schmuck
Ringe und Anhänger mit sogenanntem “Erdnussholz” (Peanut Wood) sind wegen ihrer interessanten, sehr individuellen Zeichnung in Weiß und Braun sehr beliebt. Dabei ist die Bezeichnung für das versteinerte Nadelholz mit Wurmfraß-Spuren ziemlich irreführend, denn sie bezieht sich einzig auf die hellen erdnussartigen Flecken auf dunklerem Untergrund. Da die Hülsenfrüchte unter der Erde wachsen und kein Holz produzieren, gibt es natürlich auch keine Erdnuss-Bäume und dementsprechend kein Erdnussholz.
Holzstein-Anwendungen
Heilsteine gibt es in unzähligen Variationen, unendlich vielen Farben und Formen, aber keine sind vergleichbar mit Holzsteinen. Allein die Entstehungsgeschichte dieser Versteinerungen macht sie zu extravaganten Naturkunstwerken, die der Mensch früh entdeckt hat und bis heute als symbolträchtiges Accessoire sehr schätzt. Vor allem Trommelsteine und Handschmeichler aus “Versteinertem Holz” erfreuen sich einer großen Beliebtheit und machen es möglich, den gewählten Glücksstein immer bei sich zu tragen.
Energievolle Informationen
Wer Schmuckstücke aus und mit Holzstein liebt, wird sich wohl kaum mit nur einer Anwendungsform zufriedengeben. Ein ergonomischer Handschmeichler in der Hosentasche, ein Kraftband am linken Armgelenk, eine Kugelkette oder ein Holzstein-Anhänger auf der Brust und eine abendliche Meditation in einem Steinkreis aus “Versteinertem Holz” ist dann für eine intensiven Verbindung mit dem Heimatplaneten “Erde” höchst willkommen. Denn Sensitive spüren schnell, dass die versteinerten Zeitzeugen der Erdgeschichte viele Informationen in sich gespeichert haben und somit energetisch gesehen auch einiges zu erzählen haben…
Holzstein-Meditationen
Nicht nur der Aufenthalt in einem Holzstein-Steinkreis zeigt seine Wirkung, denn wer sich einen versteinerten, kleineren Baumstamm oder Ast aufstellen möchte, hat in der Meditation für seine kontemplative Betrachtung auch ein optimales Naturobjekt gefunden. Zusätzlich kann eine versteinerte Baumscheibe als Stammquerschnitt eine “Sitz-Grundlage” in der Meditation sein, um das Wurzel-Chakra zu stärken, wobei das “Sitzkissen” allerdings etwas hart ausfällt.
Die Besonderheiten des steinernen Holzsteins
Versteintes Holz ist in vielerlei Hinsicht anders als die vielen anderen Heilsteine. So ist es beispielsweise nicht üblich, das versteinerte Holz einem bestimmten Sternzeichen zuzuordnen. Die Zuordnung eines Heilsteins zu einem Tierkreiszeichen sorgt immer wieder für Verwirrung. Dies liegt vor allem an den unendlich vielen Horoskopen, in denen dem Widder, dem Fisch oder der Jungfrau immer ein anderer Heilstein zugeordnet wird. Die Lehre der Heilsteine und der dazu passenden Sternzeichen ist schon sehr alt, wird aber heute immer wieder anders interpretiert.
Das versteinerte Holz hat ebenfalls keinen sogenannten Planetenstein, wie es bei traditionellen Heilsteinen der Fall ist. Der Ursprung der Planetensteine ist in den indischen Horoskopen zu finden und wurde erst relativ spät von den westlichen Horoskopen übernommen. Das indische Horoskop, in dem Heilsteine eine große Rolle spielen, ist einige Tausend Jahre alt, im Westen aber nicht so bekannt. Entsprechend schwierig ist es, seriöse Quellen zu diesem Thema zu finden.
Versteinertes Holz wird auch keinem bestimmten Monat als Geburtsstein zugeordnet. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass ein Geburtsstein nicht mit einem Monatsstein und auch nicht mit der Zuordnung zu einem Sternzeichen verglichen werden kann.
Wie wird versteinertes Holz gereinigt und gepflegt?
Da das fossile Holz auch ein Heilstein ist, muss es in regelmäßigen Abständen gereinigt werden, wie jeder andere Heilstein. Dies ist vor allem sehr wichtig, wenn der Heilstein ständig in direktem Kontakt mit dem Körper ist. Wird er nicht gereinigt und gepflegt, dann verliert das versteinerte Holz seinen einzigartigen Glanz sowie seine Farbe und wird matt. Winzige Schmutzpartikel, die Rückstände von Kosmetik und Parfüm, die sich auf der Haut befinden, dringen in den Heilstein ein und schädigen ihn mit der Zeit. Damit versteinertes Holz wieder zu seinem alten Glanz kommt, reicht es, ein weiches und trockenes Tuch für die Reinigung zu verwenden.
Das versteinerte Holz muss ebenfalls aufgeladen werden, wie jeder andere Heilstein auch. Dies sollte am besten in der Morgen- oder in der Abendsonne geschehen. Nicht optimal für die Aufladung ist die Mittagszeit, wenn die Sonne besonders hoch am Himmel steht und sehr heiß ist, da die Hitze der Oberfläche des Heilsteins Schaden zufügen kann.
Schöner Schmuck aus hölzernen Heilsteinen
Die Auswahl an Schmuckstücken aus versteinertem Holz ist leider nicht so groß wie es bei anderen Heilsteinen ist. Meist werden Stücke des Holzsteins als Dekorationsobjekte genutzt, sogar Möbelstücke werden daraus gefertigt. Beliebt sind besonders Kugeln aus Holzstein, die an einer Kette aufgefädelt werden. Diese Ketten gibt es in unterschiedlichen Längen mit Kugeln in vielen verschiedenen Größen. Was die Ketten so attraktiv macht, ist, dass jede der Kugeln eine andere Maserung hat. Eine schöne Schmuckidee sind noch die verschiedenen Anhänger aus versteinertem Holz. Sie erinnern in ihrer Machart an Bernstein, sind aber nicht transparent und haben ein dunkleres Braun.
Ringe und Anhänger werden vielfach aus Erdnussholz angeboten. Dieses versteinerte Holz hat eine interessante Zeichnung in Weiß und Braun, wobei kein Stück wie das andere aussieht, alle sind individuell.
Elegant zusammen mit Silber
Schmuck aus versteinertes Holz passt besonders gut zu Silber. Immer elegant sind Ketten, bei denen sich filigrane Kugeln aus Silber und Kugeln aus versteinertem Holz ablösen. Diese Ketten sind zeitlos und können wunderbar zu vielen Kleidungsstücken kombiniert werden. Anhänger aus Holzstein an einer Kette aus Silber sind ebenfalls eine hübsche Idee. Viele dieser Steine sind mit Chalcedon gefüllt, das steinerne Holz stammt in der Regel aus den USA, Ägypten, Madagaskar, Argentinien und aus Deutschland.
Tiere, die in der Mythologie der nordamerikanischen Indianer eine wichtige Rolle gespielt haben, gehören ebenfalls zu den beliebten Schmuckstücken aus Holzstein, kombiniert mit echtem Silber. Ein Büffel, ein Wolf, eine Schlange oder ein Adler sind die Vorbilder für Ohrringe und Anhänger aus versteinertem Holz.
Holzsteine für die Massage
Da die Steine, die ursprünglich mal Holz waren, den guten Ruf haben, den Stoffwechsel anzukurbeln, bieten sich diese besonderen Steine ebenso für Massagen an. Eine solche Massage mit Holzsteinen ist für diejenigen interessant, die beispielsweise einige Kilogramm abnehmen wollen. Für die Massage werden die Heilsteine auf bestimmte Partien des Körpers gelegt, die beim Stoffwechsel eine wichtige Rolle spielen. Dort verbleiben sie 30 Minuten bis zu einer Stunde und wer möchte, kann sich die Steine auch auf die Haut kleben lassen.
Versteinertes Holz steht außerdem für Entspannung und Erholung. Ideal für alle, die vom Stress geplagt sind, ist es, sich bei einer Holzstein Massage zu entspannen. Eine Massage mit Holzsteinen einmal in der Woche reicht schon aus, um die körperliche und seelische Balance wiederzufinden. Viele, die von der Heilkraft der versteinerten Hölzer überzeugt sind, legen sie zudem auf die einzelnen Chakrapunkte, um so wieder zur Ruhe zu kommen.
Fazit zu versteinertes Holz
Heilsteine gibt es in unzähligen Variationen, unendlich vielen Farben und Formen, aber kein anderer Heilstein ist so besonders wie der Holzstein. Allein die Geschichte dieses Steins macht ihn zu einem extravaganten Accessoire, was für den Körper und die Seele von besonderer Bedeutung sein kann. Trommelsteine und Handschmeichler erfreuen sich einer großen Beliebtheit und machen es möglich, den Glücksstein immer bei sich zu tragen. Wer versteinertes Holz als Schmuckstück tragen will, kann es in Form von Anhängern in vielen verschiedenen Varianten, als Platte auf einem Ring oder als Kugeln an einer Kette. Holzsteine sind Zeuge der Erdgeschichte und damit Heilsteine, die immer eine Geschichte erzählen.
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