Faktenbox
- Mineralfamilie
- Insel-Silikate
- Mohshärte
- 7
- Farbe
- rot, rotviolett, rosa, rotbraun, grün, gelb, orange
- Chakra
- Wurzel-Chakra, Sakral-Chakra, Nabel-Chakra, Herz-Chakra
- Sternzeichen
- Widder, Löwe, Stier, Skorpion
- Fundorte
- USA, Kanada, Brasilien
- Reinigung
- Unter fließendem, lauwarmem Wasser ohne Zusatzstoffe reinigen
- Aufladung
- 15 Minuten in der Sonne oder 12 Stunden in einer Bergkristall-Gruppe bzw. Amethyst-Druse
- Element
- Feuer

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Granat im Überblick
Granate gelten seit jeher als vielseitige Heilsteine für Körper, Geist und Seele. Ihre verschiedenen Farbtöne reichen von Rot-, Rosa- Rotviolett- und Brauntönen bis hin zu Grün-, Orange- und Gelbtönen. Allerdings gibt es auch farblose, graue, dunkelbraune bis fast schwarz wirkende Granate. So lässt sich das große Wirkspektrum dieser Heilsteine erklären.
Die große Familie der Granate
Wer an einen Granat denkt, hat meistens einen blutroten bis schwarzroten Edelstein vor seinem inneren Auge, der in manchen Zeiten einen regelrechten Granat-Boom ausgelöst hat. Dabei handelt es sich hier um eine wahrhaft vielfältige Gruppe, die aus 16 eigenständigen Mineralien besteht. Diese zeigen ihrerseits weitere Unter-Varietäten und eigene Synonyme. So ist innerhalb der verschiedenen Granate, Varietäten und Synonyme eine unüberschaubare Vielfalt entstanden, dass Unkundige auf verlorenem Posten stehen.
Die 16 Mineralien der Granat-Gruppe
Da die meisten Namensgebungen zu Ehren verschiedener Mineralogen, Entdecker oder Wissenschaftler entstanden sind, wirkt manche Bezeichnung einiger Mineralien für Unkundige wenig einprägend.
ALMANDIN
Er ist angeblich nach der antiken Edelstein-Stadt “Alabanda” benannt (… naja) und könnte vielen als Granat-Varietät bekannt sein. Einige seiner Synonyme lauten “Allochroit”, “Ceylon-Rubin”, Syrischer oder “Sibirischer Granat”, “Kandyspinell” oder “Vermeille”, die allesamt weniger geläufig sein dürften.
Almandin-VorkommenFundorte liegen vor allem in Europa (Skandinavien, Österreich), in Asien (Indien, Sri Lanka, Nepal, Thailand), Amerika (Brasilien, Alaska) und Australien.
ANDRADIT
Diese Varietät ist nach dem portugiesischen Granat-Forscher J.B. d´ Andrada e Silva benannt und hat so einige Synonyme zu bieten. Je nach Farbe und zusätzlichen Bestandteilen variieren die Bezeichnungen.
“Aplom” ist beispielsweise ein dunkelbrauner, “Pechgranat” ein schwarzer und “Topazolith” ein hellgelber Andradit. “Rothoffit” (gelbbraun) enthält Mangan und “Bredbergit” ist reich an Magnesium. Ein “Regenbogen-Granat” zeigt eine opalisierende Oberfläche und “Pyrimäit” kennzeichnet den Fundort des Andradits.
Andradit-Vorkommen Diese Granat-Varietäten gibt es in Europa (Skandinavien, Schottland, Österreich, Italien, Deutschland), Amerika (Kanada, USA, Mexiko), Asien (Japan, Afghanistan), Afrika (Namibia) und Australien.
CALDERIT
Er ist nach dem britischen Geologen James Calder benannt und hat keine weiteren Synonyme :)
GOLDMANIT
Diese Granat-Varietät trägt seinen Namen nach M.I. Goldman und ist ebenfalls “synonymfrei”.
GROSSULAR
Hier steht eine Stachelbeere (botanisch “Grossularia”) als farblicher Namenspate. Diese Varietät gehört ebenfalls zu den bekannteren Granat-Varietäten, hat aber auch die meisten Synonyme zu bieten. Einige kennzeichnen bestimmte Farbeindrücke, wie beispielsweise die grüne “Granatjade” oder der “Transvaalnephrit”. Der eisenhaltige “Hessonit” ist rot, “Landerit” rosa, “Romanzowit” braungelb und “Succingranat” zeigt einen bernsteinfarben Gelbton. “Kalifornischer Rubin” beschreibt einen roten und “Leukogranat” einen farblosen Grossular. Weitere beispielhafte Synonyme sind Gissonit, Ernita, Olyntholith, Rosolith, Telemarkit und Wiluit.
Grossular-VorkommenFundorte dieser Varietäten liegen in Europa (Skandinavien, Schottland, Irland, Russland/Ural, Italien), Afrika (Kenia, Tansania, Mali, Namibia) und Amerika (USA, Kanada, Mexiko).
HENRITERMIERIT
Dieser Granat ist dem französischen Geologen Professor Henri F. Termier gewidmet und hat glücklicherweise ebenfalls keine weiteren Synonyme.
HIBSCHIT
Josef Emanuel Hibsch ist Mitte des 19. Jahrhundert in Böhmen geboren und war Anfang des 20. Jahrhunderts kurze Zeit Präsident der “Wiener mineralogischen Gesellschaft”. Außerdem lehrte er die Fächer Geologie, Petrographie und Mineralogie an der “Hochschule für Bodenkultur” in Wien.
Hibschit und sein Synonym “Plazolith” sind Mischkristalle, die aus zwei Teilen “Grossular” und einem Teil der sehr seltenen Granat-Varietät “Katoit” bestehen. Feinkörniger Plazolith wiederum trägt den Namen “Rodingit”.
KATOIT
Diese Varietät ist nach dem japanischen Geologen Akira Kato benannt und ist sehr selten.
KIMZEYIT (KERIMASIT)
Als seltene Granat-Varietät kommt Kimzeyit in seiner Typlokalität in “Kimzey Quarry” in Arkansas (USA) vor. Er wird auch mit dem Mineralien-Sammler Joe Kimzey verknüpft. Seit dem Jahre 2010 ist jedoch die Bezeichnung “Kerimasit” üblich.
KNORRINGIT
Zu Ehren des russischen Mineralogen Dr. Oleg von Knorring (1914-1996) ist diese Varietät des Granats benannt. Das einzige Synonym für Knorringit ist “Hanleit”.
MAJORIT
Namensgeber ist hier Alan Major, der ein Assistent des australischen Experimental-Geophysikers und Geochemikers Ted Ringwood (1930-1993) war. Synonyme sind nicht bekannt.
MORIMOTOIT
Der japanische Mineralogie-Journalist Nobuo Morimoto steht hier mit seinem Namen Pate. Auch dieser Granat ist frei von Synonymen.
PYROP
Das griechische Wort “pyropos” für “feurig” hat diesem glutroten Granat seinen Namen gegeben. Hier liegt der Vergleich und das Verwechseln mit dem Edelstein “Rubin” sehr nahe. Dies spiegelt sich in einer Reihe an Synonymen wider.
Amerikanischer, Kalifornischer, Australischer oder “Böhmischer Rubin” verweisen auf die optische Ähnlichkeit, aber auch auf den Fundort der Granate. Ebenso weiss man sofort, woher ein sogenannter “Arizona Rubin”, “Adelaide Rubin”, “Colorado Rubin” oder “Rocky Mountain Rubin” kommt. Allerdings darf man sich nicht durch die Bezeichnung “Rubin” irreführen lassen. Granate sind zwar beeindruckend in ihrer Farbe, aber niemals so wertvoll wie ihr namengebender Edelstein. “Aufrichtigere” Synonyme sind hier “Rhodolith “Kap-Granat”, “Vermeille-Granat” und “Vogesit”. “Rhodolith” ist ein Mischkristall aus Pyrop und Almandin.
Pyrop-VorkommenBöhmen ist der traditionell bekannteste Fundort für Pyrop. Weitere liegen in Amerika (USA, Argentinien), Ostafrika, Madagaskar, Indien, Sri Lanka, China, Russland und Australien.
SCHORLOMIT
Wegen seiner Ähnlichkeit mit dem schwarzen Turmalin “Schörl”, trägt dieser Granat den leicht abgeänderten Namen “Schorlomit”. Die im finnischen Teil Lapplands gefundenen Exemplare heißen “Iwarit”, diesem ähnlich ist das Synonym “Iiwaarait”.
SPESSARTIN
Nach seiner historischen Fundstelle im Spessart (Stengerts) ist dieser Granat benannt. Doch er besitzt wiederum einige Synonyme, die teilweise auch bei anderen Granat-Varietäten zu finden sind. Ein Beispiel ist der schwarze “Pechgranat”, der als Synonym auch beim schwarzen Andradit verwendet wird. “Bodenbenderit”, “Partschin” und leuchtend orangefarbener “Mandarin-Granat” sind jedoch einzig Synonyme für Spessartin.
Spessartin-VorkommenDiese Granat-Varietät taucht in Europa (Deutschland, Italien, Skandinavien), Amerika (USA, Brasilien), Asien (Sri Lanka, Indien, Pakistan, Russland) und Afrika (Madagaskar, Namibia) auf.
UWAROWIT
Sergei Semjonowitsch Uwarow (1786 -1855) war ein russischer Diplomat, Politiker und Literaturwissenschaftler. Um seine Verdienste zu würdigen, benannte man diese Granat-Varietät nach ihm. Synonyme sind “Chromgranat” oder “Kalkochromgranat”, da Uwarowit als Calcium-Chrom-Granat definiert ist.
Uwarowit-VorkommenRussland (Ural), Schlesien und Finnland haben diese Granat-Varietät zu bieten. Aber auch in Amerika (USA, Kanada) und im Himalaya-Gebiet gibt es Chromit-Lagerstätten, die Uwarowit führen.
Die Farbenvielfalt des Granats
Mineralien mit körnigen, charakteristisch vielflächig-rundlichen Kristallformen können nicht nur das typisch erscheinende Granatrot, sondern auch sehr unterschiedliche Farben zeigen. Die Palette reicht dabei von hellem Himbeerrot, Rotbraun, Braun, Rot- und Dunkelviolett bis hin zu Orange-, Gelb- und Grüntönen, Grau und Schwarz. Im farblichen Granat-Spektrum fehlten bis vor einiger Zeit allein Blautöne… Auch wenn inzwischen extrem rare, blaue Exemplare des Granats gefunden wurden, sollte man beim Kauf Vorsicht walten lassen, falls irgendwer “blaue Granate” anzubieten hat. Da die Farbe Blau sehr beliebt ist, könnten künstliche Manipulationen für den Markt lukrativ sein.
Die Farben der verschiedenen Varietäten
Damit man als Unkundiger realisiert, dass die Farbe keinesfalls ein sicheres Indiz für das Erkennen einer jeweiligen Granat-Varietät darstellt, soll diese Aufzählung alle Illusionen beseitigen.
Almandin
rot, rotbraun, braun, schwarz-rot bis schwarz
Andradit und seine Varietäten
grün, grünlich gelb, gelb, gelbbraun, rotbraun, braun bis schwarz
- Demantoid: leuchtend grün
- Melanit: schwarz
- Topazolith: gelbbraun bis honiggelb
- Regenbogen-Andradit: rot- bis dunkelbraun mit mehrfarbigem Schillern
Grossular und seine Varietäten
farblos, gelblich, bräunlich, grün, rosa, grau
- Hessonit: braungelb bis bräunlich orangerot
- Tsavorit: smaragdgrün
- Chrom-Grossular: kräftig grün
Pyrop und Rhodolith
blut- oder glutrot bis schwarzrot, braunorange, rosa Rhodolith: dunkelrot bis rosa, rotviolett
Spessartin
gelb bis orange, rotbraun bis schwarzbraun
Uwarowit
dunkelgrün bis smaragdgrün
Wie entsteht Granat?
Bei der Bildung metamorpher Gesteine entstehen tertiär die allermeisten Granate. Sie treten entweder in massiver Form oder aber körnig, oft auch als große Kristalle auf. Dabei findet man sie häufig in den “Metamorphiten” Gneis, Glimmerschiefer und Eklogit. Allerdings kommen Granate auch selten in “Magmatiten”, die aus erstarrter Gesteinsschmelze entstanden sind, und Strand- und Flusssedimenten vor.
Die Umgebung prägt
Es macht einen Unterschied, ob Granate sich in metamorphem Gestein (z.B. Glimmerschiefer), Tiefengestein (z.B. Granit) oder Vulkangestein (z.B. Basalt) bilden. Denn das umgebende Gestein ist für die unterschiedlichen, chemischen Zusammensetzungen der jeweiligen Granat-Varietäten verantwortlich. So bildet sich beispielsweise Pyrop (reich an Magnesium) nur in Peridotiten oder Serpentiniten in der Tiefe des Erdmantels. Chromhaltiges Serpentinit-Gestein wiederum lässt die Rarität “Uwarowit” entstehen.
Die Temperatur macht den Unterschied
Während einer Metamorphose von grobkörnigen Silikat-Sedimentgesteinen (Peliten), spielt die herrschende Temperatur eine wesentliche Rolle bei der Entstehung der jeweiligen Granat-Varietäten.
Spessartin, Almandin oder Pyrop?
Bei verhältnismäßig niederen Temperaturen entsteht zuerst der Mangan-Tonerde-Granat “Spessartin”. Erst ab etwa 450° C kann sich “Almandin” bilden. Dabei findet man Almandin hauptsächlich in Glimmerschiefer, Gneis, Granulit und Amphibolit. Erhöhen sich die Temperaturen weiterhin auf über 600° C und außerdem der Druck in der Tiefe der Erde, entsteht der magnesiumreiche “Pyrop”. Daher findet man Pyrop meistens in Eklogit, Peridotit oder Vulkangesteinen (z.B. Basalt-Brekzien, Kimberlit).
Allerdings ab 900° C kann sich entstandener Granat wieder abbauen und sich in Quarz und den wertvollen Edelstein “Spinell” umwandeln. Herrscht dabei noch sehr hoher Druck, bilden sich die Kettensilikate “Orthopyroxen” und “Sillimanit”.
Manche Granate brauchen hohen Druck
In metamorphen Gesteinen aus basischen Magmatiten (z.B. Basalt) treten Granate gesteinsbildend in dem sehr dichten metamorphen Silikatgestein “Eklogit” auf. Während sich “Granulit” als metamorph kristalliner Schiefer unter sehr hohem Druck (ab etwa 10kBar) und hohen Temperaturen (ab etwa 900° C) in Eklogit umwandelt, können Granate wie Pyrop und Grossular entstehen.
Granate aus einer Metasomatose
Treffen saure Magmatite auf Karbonat-Gesteine, können Granate als Reaktionsprodukte entstehen. Während sich die ursprünglichen Gesteine unter Einfluss von Lösungen und Dämpfen durch Stoffaustausch (Metasomatose) in “Skarne” umwandeln, können sich als “Nebenprodukt” auch oft Granate bilden. Skarne sind unter anderem die Ursprungsgesteine der Granat-Varietäten “Andradit”, “Grossular” und “Spessartin”.
Die charakteristischen Merkmale eines Granats
Obwohl die Granat-Familie so vielfältig ist, gibt es natürlich einige Eigenschaften, die sie alle verbindet. Granate gehören zu der Mineralklasse der “Insel-Silikate”, deren Moleküle durch Spuren verschiedener Metalle ergänzt werden.
Die Metallkombi macht das Granat-Mineral aus
Granate besitzen zwei- und dreiwertige, metallische Mineralstoffe in ihrem Gefüge. Dabei gehören Eisen (Fe), Magnesium (Mg), Mangan (Mn) oder Calcium (Ca) zu den möglichen zweiwertigen Metallen. Für dreiwertige Metalle kommen beispielsweise auch Chrom (Cr), Aluminium (Al), Titan (Ti), Vanadium (V) oder Zirkonium (Zr) in Frage. Je nachdem welche Metalle kombiniert in einem Mineral vorzufinden sind, ergibt sich die Definition für das jeweilige Granat-Mineral. Dementsprechend kann man beispielsweise “Pyrop” als ein “Magnesium-Aluminium-Insel-Silikat” und “Almandin” als ein “Eisen-Aluminium-Insel-Silikat” beschreiben. Durch die Beimengung verschiedener Fremdstoffe entstehen Granat-Untervarietäten, ebenso durch die Bildung von Mischkristallen aus unterschiedlichen Granat-Arten. “Rhodolith” ist beispielsweise ein Mischkristall aus Pyrop und Almandin.
Kristallsystem, Transparenz und Glanz
Granate kristallisieren alle im “Kubischen Kristallsystem”, bis auf eine Ausnahme. Der sehr seltene “Hernitermierit” gehört ausnahmsweise zum “Tetragonalen Kristallsystem”. Die kubische Symmetrie des Granats lässt hier üblicherweise die Kristallformen eines zwölfflächigen Rhomben-Dodekaedersoder 24-flächigen Ikositetraeders (Polyeder) zu. Sehr selten kommen Würfel oder Oktaeder vor. Dabei sind Granat-Kristalle entweder zu kantigen Aggregaten verwachsen oder aber als einzelne, größere Kristalle von Muttergestein umschlossen.
Die Transparenz von Granaten reicht von undurchsichtig bis durchsichtig. Als Rohstein mit rauen und rissigen Außenflächen ist das Mineral meistens matt, glatte Oberflächen zeigen jedoch schönen Glasglanz.
Strichfarbe, Härte und Dichte
Bis auf die schwarze, titan-haltige Andradit-Varietät “Melanit” (hellbrauner Strich) zeigen alle anderen Granate eine weiße Strichfarbe. Ihre Mohshärte liegt zwischen 6,5 und 7,5, was Granate nicht nur für die Schmuckindustrie interessant macht. Außerdem hat Granat die höchste Dichte von 3,5 bis 4,5 unter den Steinen vorzuweisen. Diese hohe Härte und Dichte machen den roten Schmuck- und Heilstein auch zu einem effektiven Hilfs- und Rohstoff (z.B. Schleifmittel beim Sandstrahlen und Wasserstrahl-Schneiden) für die Industrie. Künstlich erzeugte Granate verwendet man in der Feinmechanik und Optik.
Farbenwechsel extrem selten
Seine ganze Farbpracht zeigt ein Granat vor allem bei natürlichem Tageslicht. Künstliches Licht hat meistens ein reduziertes Spektrum an Lichtwellen, was den optischen Eindruck des Steines in wenigen Sekunden verändern kann. Besonders deutlich wird dies bei dem extrem selten vorkommenden “Blauen Granat”, der einen sogenannten “Alexandrit-Effekt” zeigt. Ähnlich wie bei dem chromhaltigen Chrysoberyll “Alexandrit”, der hier als Namensgeber fungiert, verändert sich auch bei diesem besonderen Granat die Farbe, sobald die Lichtquelle wechselt (“Changieren”).
Fundorte für den “Farbwechsel-Granat”
Farbwechselnde Granate stammen meistens aus Madagaskar oder Tansania. Diese als “Farbwechsel-Granat” angebotene Seltenheiten können bei Tageslicht blau erscheinen, aber unter Kunstlicht rot bis violett leuchten. Ein “Echtheitszertifikat” ist beim Kauf dieser Raritäten ein Muss. Selten ist auch der “Kamtonga-Farbwechsel-Granat” aus Kenia. Er zeigt einen sanften Farbwechsel zwischen verschiedenen Braun- bzw. Gelbbraun-Tönen (Zwiebel-Farbwechsel) und verfügt über einen schönen Glanz.
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