Malachit

Heilstein Malachit

Malachit soll insbesondere das Herz stärken. Jedoch findet er für praktisch alle Körper- und Geistregionen Anwendung.

FARBE: GRÜN
Familie: Malachit
Licht: Mond
Chakren: Herzchakra, Wurzelchakra, Sakralchakra, Solarplexus Chakra, Halschakra, Drittes Auge, Kronenchakra
Länder: überall auf der Welt, insbesondere Zaire und Südafrika

Dass die positiven Schwingungen und Energien von Heilsteinen Menschen helfen können, ist bereits seit Jahrtausenden bekannt. Bis heute werden diese besonderen Steine genutzt, um körperliche sowie seelische Leiden zu lindern und das Wohlbefinden zu steigern. Die Energie der Heilsteine wird dabei auf sehr unterschiedliche Art und Weise übertragen, wobei der direkte Kontakt mit der Haut aber die wohl häufigste Variante ist. Zu den Heilsteinen, die eine besonders große Kraft und viel Stärke haben, gehört der wunderschöne grüne Malachit.

Dem Malachit wird allein, aber auch in Verbindung mit anderen Heilsteinen eine große positive Kraft nachgesagt. Er gilt als Stein der Hoffnung, er stärkt die Selbsterkenntnis und kann dabei helfen, wieder Zufriedenheit aufzubauen.

Was ist ein Malachit und wie entsteht der Heilstein?

Der Stein ist keine Seltenheit, eher ist das Gegenteil der Fall, denn der Stein ist ein häufig vorkommendes Mineral, was zur Familie der Carbonate gehört. Diese Mineralien kristallisieren im sogenannten monoklinen Kristallsystem und entwickeln dabei zumeist sehr massige, aber auch gebänderte Aggregate in Form von Trauben. In sehr selten Fällen können diese Kristalle sogar die Form von Nadeln in ganz unterschiedlichen Grüntönen haben. Der Malachit ist ein basisches Carbonat aus Kupfer, was in einer Oxidationszone entsteht. So etwas passiert immer, wenn Kupfererze in ihren natürlichen Lagerstätten verwittern.

Vielfach besteht der Heilstein zu mehr als 70 Prozent aus Kupfer und er entsteht in einer Schicht des Bodens, die sich sehr nahe an der Oberfläche der Erde befindet. Regenwasser, was mit Kohlensäure und Sauerstoff angereichert ist, sickert in diese Schicht und da der Sauerstoff zu einer chemischen Reaktion führt, bilden sich metallische Erze und Kupferkies mit einem sehr fein kristallisierten Überzug: dem Malachit. In der Oxidationszone ist der Stein ein wichtiges Leitmetall. Gefunden wird der Malachit besonders häufig dort, wo es neben Erzen auch Kalkstein gibt.

Welche besonderen Eigenschaften hat der Malachit?

Der Heilstein ist immer grün, wobei die Farbskala von einem hellen Grün bis zu einem tiefen, schon fast schwarzem Grün reicht, je nachdem, wie das Licht auf den Stein fällt. Der Heilstein zeichnet sich vor allem durch seine ausgeprägte Farbenpracht und Mehrfarbigkeit aus. Für diese interessante Mehrfarbigkeit ist der schalenartige Aufbau des Steins verantwortlich. Seine Strichfarbe ist ebenfalls grün, kann jedoch auch kupferrot sein. Auf der sogenannten Mohs-Skala liegt die Härte des Malachits bei 3,5 bis vier, und damit ist er ein Edelstein, wenn auch nur ein weiches Exemplar.

Malachite lassen sich vollständig spalten und haben dabei einen muschelähnlichen, spröden und unebenen Bruch. Der natürliche Stein ist glänzend wie Glas und bekommt durch eine Politur einen seidenen Glanz. Kommt der Heilstein jedoch mit Wasser in Berührung, dann kann es passieren, dass er seine Farbe ändert. Da es sich um einen weichen Edelstein handelt, bringen Sonnenstrahlen den Stein dazu, blasser zu werden.

Wo gibt es Malachit Vorkommen?

Geschätzt gibt es auf der Erde rund 8800 Stellen, wo bereits Malachite gefunden wurden. Wer danach sucht, muss sehr aufmerksam sein, denn in der Erde ist der Heilstein eher unscheinbar.

Besonders viele Fundstellen gibt es:

Im Süden von Australien New Mexiko Im Ural Kongo Rumänien
New South Wales, im Südosten von Australien Namibia Arizona Auf der Insel Elba Frankreich

In Deutschland, genauer gesagt im Schwarzwald, sowie im Landkreis Schulenberg im Oberharz wurden ebenfalls einige schöne Exemplare des Heilsteins gefunden.

Die Mythologie und die Geschichte des Malachits

Der Malachit hat eine sehr lange Geschichte hinter sich. Bereits im alten Ägypten, im antiken Griechenland und im alten Rom gehörte der Malachit zu den beliebtesten Heilsteinen. Dies lag zum einen an seiner intensiven grünen Farbe und zum anderen an seiner immer wieder ausdrucksstarken Maserung. Auf alten Papyruszeichnungen kann man bereits sehen, wie der Malachit in Schmuckstücke eingearbeitet wurde und wie Amulettsteine entstanden sind. Frauen nutzten den Heilstein sogar zum Schminken, um der Haut einen glänzenden Schimmer zu geben. Aus dem alten China wird berichtet, dass aus dem Malachit filigran gearbeitete Figuren hergestellt wurden. Dies hat bis heute noch Tradition und Kunstgegenstände aus Malachiten werden hoch gehandelt.

In der Mythologie spielte der Malachit eine ebenso wichtige Rolle. Schon immer galt der grüne Stein als geheimnisumwittert und sagenumwoben, zudem wurden ihm wundersame Kräfte nachgesagt. Deshalb ist es nicht weiter verwunderlich, dass er den Göttinnen Hathor in Ägypten, sowie der Venus und der Aphrodite geweiht war. Er galt als Stein der Hoffnung, der Sinnlichkeit, der Schönheit, der Neugier und der Verführung.

In allen Kulturen bekannt und beliebt

Wie der Name Malachit entstanden ist, darüber streiten sich die Gelehrten noch bis heute. Einige sind davon überzeugt, dass sich das Wort Malachit vom griechischen „malache“ für Malve ableitet. Der römische Gelehrte Gaius Plinius Secundus Maior, der von 23 bis 79 nach Christus lebte, beschrieb einen „grün funkelnden Glückstein“, dem er den Namen „Molochites“ gab. Die Bedeutung als Heilstein war aber schon damals in vielen Kulturen bekannt. In China wurde der Stein verehrt, auch die Maya kannten den Malachit und seine Bedeutung, eine ganz besondere Rolle spielte der grüne Stein aber im alten Ägypten.

Dort wurden aus dem Malachit kunstvolle Amulette und kostbare Skarabäen hergestellt. Der Stein wurde gemahlen und von den Damen anschließend als Lidschatten aufgetragen. Besonders beeindruckend ist der Malachit jedoch in der Totenmaske des legendären Kindkönigs Tutanchamun. Der Stein wurde nicht nur in die Totenmaske eingearbeitet, auch die Zeichnungen in der Grabkammer wurden mit einer Paste aus Malachitstaub und Wasser angefertigt.

Die Rolle des Heilsteins in der Esoterik

Seit die Menschen den grünen Stein für sich entdeckt haben, gilt er als Kraftstein, in erster Linie aber als Glücksstein. Dem Malachit werden sowohl physische als auch psychische Wirkungen nachgesagt. Verstärkt wird die Kraft des Malachits noch durch seinen Bruderstein, den Azurit. Die Menschen in allen Epochen haben auf die Wirkkraft des grünen Steins vertraut und ihn gegen Krankheiten eingesetzt. Seeleute nahmen ein Amulett oder einen Malachit als Anhänger mit an Bord, denn der Heilstein steht für die Hoffnung und die Zuversicht. Er soll Harmonie in eine Partnerschaft bringen, für mehr Fruchtbarkeit sorgen und die Kinder gesund heranwachsen lassen.

Noch im späten Mittelalter nahmen Hebammen zu jeder Geburt einen Malachit mit. Er sollte den Frauen eine leichte Geburt bescheren, zudem galt er als wirksames Mittel gegen Menstruationsbeschwerden. Im 16. Jahrhundert gab es vor allem im alpenländischen Raum sogenannte Wehenkreuze, die mit Malachiten verziert waren. Wundärzte und Heiler schreiben dem Malachit eine reinigende Wirkung für den gesamten Körper zu, ferner galt er als Heilstein für die Seele.

Wie wirkt der Malachit auf die Psyche?

Das sagenumwobene Kupfercarbonat soll dem Malachit die vielen guten Eigenschaften für die Seele geben, wie folgend aufgeführt:

  • Die Linderung von Krankheiten, die psychosomatischer Natur sind.
  • Die Verstärkung der Vollstellungskraft.
  • Negative Erlebnisse aus der Vergangenheit lösen sich auf.
  • Unbewusste Gefühle werden wieder bewusst gemacht.
  • Der Malachit kann für eine Direktheit auf emotionaler Ebene und für mehr Ehrlichkeit sorgen.
  • Selbstzweifel und Unsicherheit gehen zurück.
  • Unbewusste Gefühle gelangen stärker ins Bewusstsein.
  • Die Geduld wird verbessert.
  • Der Heilstein soll einen Schutz vor Strahlungen bieten.

Der Malachit soll denjenigen, die ihn tragen, Ausgeglichenheit verleihen und ihnen die Lebensfreude zurückgeben. Wer den Heilstein regelmäßig bei sich trägt, kann sich nicht nur über die guten Eigenschaften für die Seele, sondern zugleich über die positiven Auswirkungen auf den Körper freuen.

So wirkt der Malachit auf den Körper

Wie auf die Psyche, so zeigt der Malachit auch in Bezug auf den Körper viele gute Eigenschaften. So beeinflusst er das Herz-/Kreislaufsystem positiv und versorgt den Körper mit dem nötigen Sauerstoff. Er soll effektiv dazu beitragen, dass Durchblutungsstörungen gelindert werden und zudem eine entkrampfende Wirkung auf den Organismus haben. Der grüne Heilstein kann beim Entschlacken und beim Entgiften des Körpers aktiv mithelfen und er kümmert sich um die Knochen. Wer Probleme mit der Wirbelsäule oder Schwierigkeiten mit den Bandscheiben hat, unter schmerzhaftem Rheuma leidet, einhergehend mit Entzündungen der Gelenke, sollte immer einen Malachit bei sich tragen.

Der Stein kann ebenfalls bei chronischen Erkrankungen der Atemwege und bei Asthma für Linderung sorgen. Seine Kraft dringt in das Nervensystem vor und hilft dabei, das Zittern und die Lähmungen zu verringern, die im Rahmen von Multipler Sklerose auftreten. Viele Ärzte setzen den Malachit außerdem als natürliches Hilfsmittel bei der Behandlung von Parkinson Patienten ein. Das Besondere an diesem Stein ist aber, dass er die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktiven kann. Dies hilft dabei, viele Leiden seelischer wie auch körperlicher Natur zu lindern.

Die vielen Anwendungsmöglichkeiten des Malachits

Wie kann ein Heilstein seine Kräfte auf den Menschen übertragen? Ganz einfach, indem er direkt am Körper getragen wird, denn nur so kann er seine einzigartigen Kräfte entfalten. Dabei ist nicht von Bedeutung, ob er als Schmuckstein oder als flacher Heilstein, mit einem Pflaster fixiert, direkt auf der Haut getragen wird. Da der Malachit ein weicher Heilstein ist, wird er auch als Heilsalbe oder als Lidschatten angeboten. Als Edelsteinwasser darf der Heilstein allerdings nicht getrunken werden und Eltern sollten immer darauf achten, dass Kinder keinen Malachit in den Mund nehmen.

Wird er direkt auf der Haut getragen, dann nimmt er das schlechte Karma des Trägers auf, er verfärbt sich oder wird trüb.

Wie wird der Stein gereinigt, entladen und wieder aufgeladen?

Beim Reinigen des Malachits reicht es, den Heilstein unter klares Wasser zu halten und ihn vorsichtig mit einem Tuch oder mit den Fingern abzureiben. Zum Entladen und um ihn von den schlechten Energien zu befreien, ist es eine gute Wahl, den Malachit am besten über Nacht auf Hämatit-Trommelsteine zu legen. Da der Stein weich und damit sehr empfindlich ist, sollte er zur Vorsicht in ein weiches Tuch eingewickelt werden.

Um den grünen Heilstein wieder richtig aufzuladen, sollte eine Nacht mit Vollmond gewählt werden. Der beste Effekt wird dabei erzielt, wenn der Malachit neben einem Bergkristall oder einem Amethysten liegt, wobei das Licht des Vollmondes direkt auf den Heilstein scheinen sollte. Im Anschluss ist es eine gute Idee, ihn gründlich mit grobem Meersalz noch einmal zu reinigen. Vorsicht ist immer geboten, wenn der Malachit mit Seifen, Säuren oder mit zu starker Hitze in Berührung kommt, denn sie zerstören den Stein. Lange Wasserbäder nehmen dem schönen Stein seinen Glanz und bei zu viel Sonnenlicht bleicht er schnell aus. Ob es Zeit für eine Reinigung ist, lässt sich leicht daran erkennen, wenn der Stein eine dunkle Färbung annimmt.

In welchem Zusammenhang stehen Malachite und Sternzeichen?

In der Jahrtausende alten Tradition, die Heilsteine wie der Malachit bereits hinter sich haben, hat immer die Astrologie eine wichtige Rolle gespielt. Jeder Heilstein wird dabei einem oder mehreren Tierkreiszeichen zugeordnet, beim Malachit sind es der Wassermann und der Steinbock. Eine genaue Zuordnung ist hier aber leider nicht möglich, da es immer wieder regionale Unterschiede gibt. Dies liegt womöglich auch daran, dass die Mythen und Legenden, die den Malachit und die Astrologie betreffen, bereits mehr als 12.000 Jahre als sind. Damals gab es noch keine so exakte Zuordnung der Steinzeichen zu den einzelnen Heilsteinen.

Aufgrund dessen ist der Malachit in einigen Regionen bis heute der Heilstein, der dem Stier, der Waage und dem Skorpion zugeordnet wird. Vielfach dient er zugleich nur als sogenannter Nebenstein und spielt keine allzu wichtige Rolle, was die Charaktereigenschaften der Sternzeichen betrifft.

Die Chakrenzuordnung des Malachits

Nur wenige Heilsteine sprechen alle Chakren im Körper gleichermaßen an, der Malachit ist einer dieser seltenen Steine. Seine lichtbringende Kraft wirkt sich auf alle Chakren des Körpers immer positiv aus. Einen besonders starken Energiefluss entfaltet der grüne Heilstein jedoch über dem Herzchakra. Hier steht der Malachit für mehr Lebendigkeit, für mehr Transformation und für mehr Liebe, die tief in die Seele eindringen kann.

Zusammen mit seinem Bruderstein, dem Azurit, löst der Malachit besonders tief liegende Blockaden in der Seele auf. Er weckt mehr Hoffnung, schenkt mehr Treue und Liebe, sowie mehr Verbundenheit mit der Natur.

Vorsicht Fälschung!

Wie bei allen Edelsteinen, so besteht auch bei einem Malachit immer die Gefahr, dass ein Stein gefälscht sein könnte. Besonders gern werden beispielsweise gefärbte Fälschungen von Achaten oder simple Imitate aus Glas angeboten. Die Gefahr, einen synthetischen Stein zu kaufen, ist bei Malachiten gegeben, denn diese werden vor allem in China in riesigen Mengen hergestellt und anschließend weltweit verkauft.

Diese künstlichen Steine lassen sich von den echten Heilsteinen kaum unterscheiden. Der Malachit ist ein weicher und damit sehr empfindlicher Stein. So etwas nutzen viele Fälscher aus und verkaufen Steine, die mit Kunstharz versehen sind, auch an die Schmuckindustrie. Das Harz macht den Malachit robuster und leichter in der Verarbeitung zu Schmuckstücken. Diese Art der „Stabilisierung“ lässt sich aber relativ einfach erkennen, da der Stein Flecken bekommt und grobkörnig aussieht. Zudem lässt sich die Spachtelmasse in den Lücken der einzelnen kleinen Klumpen sehr deutlich erkennen.

Bitte nicht verwechseln!

Neben gefälschten Steinen sind noch andere Heilsteine auf dem Markt, die dem Malachit zwar ähnlich sind, aber nichts mit ihm zu tun haben. Eine sehr große Ähnlichkeit besteht mit dem Aventurin, mit dem Heliotrop und dem eher seltenen grünen Jaspis, der mit roten Pünktchen gesprenkelt ist. Rohe Malachite, die noch nicht verarbeitet wurden, werden nicht selten mit Smaragden und ebenfalls noch rohen Turmalinen verwechselt. Für einen Laien ist es praktisch unmöglich, die Steine auseinanderzuhalten. Mit bloßem Auge lässt sich nur anhand der Farbe vielleicht erahnen, ob es ein echter Malachit ist oder nicht.

Falsche Malachite haben nicht nur eine helle und eine dunkelgrüne Farbe, sehr häufig sind noch andere Farben zu finden, die es so bei einem natürlichen Malachit nicht gibt. Ein weiteres unverkennbares Zeichen dafür, dass es sich nicht um einen echten Malachit handelt, ist, dass die Schichtung des Steins nur sehr dünn ist.

Wie kann die Echtheit des Steins überprüft werden?

Nicht selten versuchen Händler im Internet einen Malachit als einen sehr selten vorkommenden Roten Malachit zu verkaufen. Bei diesen Angeboten ist es besser, darauf zu verzichten, denn in der Regel handelt es sich dabei lediglich um einen Roten Jaspis, da alle Malachite von Natur aus grün sind. Ein Experte für Edelsteine hat mehrere Möglichkeiten, einen Malachit auf seine Echtheit zu überprüfen. Wird der Stein nur als Dekoration benutzt, dann ist es nicht so schlimm, wenn es ein Imitat ist, bei einem Heilstein sieht das Ganze schon anders aus. Hier ist es wichtig, dass der Malachit in jedem Fall echt ist, denn allein durch das Behandeln des Steins kann die gewünschte Wirkung in großem Maße beeinträchtigt oder sogar abgeschwächt werden.

Deshalb ist es immer wichtig, bei einem vertrauenswürdigen und seriösen Händler zu kaufen. Für diesen Händler sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, die Echtheit des Steins durch ein gemmologisches Zertifikat zu bestätigen.

Fazit zum Malachit

Der Malachit ist kein Edelstein, der selten gefunden wird, eher das Gegenteil ist der Fall. Vor allem auf dem afrikanischen Kontinent und in Australien gibt es noch große Vorkommen, die in den Rest der Welt exportiert werden. Der grüne Heilstein ist ein geheimnisumwitterter Stein, der in allen Kulturen immer eine besondere Rolle gespielt hat. Hebammen legten den Malachit zu den gebärenden Frauen ins Bett oder gaben ihnen den Stein in die Hand, um die Wehen zu fördern. Er wurde sogar Königen als Grabbeigabe für die Reise ins Jenseits mitgegeben und als Lidschattenfarbe oder als Farbe für Wandmalereien genutzt.

Bis heute ist der Malachit aber eines geblieben: Ein starker Heilstein, der für Körper und die Seele sehr viel Gutes tun kann. Ihn bei sich zu tragen, kann also nicht von Nachteil sein.

Bild: @ depositphotos.com / vvoennyy