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Heilstein · Kupfer-Carbonate-Familie

Malachit

Der grüne Malachit gilt in der Steinheilkunde als kraftvoller Heilstein für emotionale Transformation und weibliche Energie. Sein charakteristisches Farbenspiel und seine historische Bedeutung machen ihn zu einem der beliebtesten Schmuck- und Energiesteine.

grünhellgründunkelgrünKupfer-CarbonateHerz-ChakraSakral-ChakraNabel-Chakra
Malachit - Heilstein, Nahaufnahme einer typischen Probe
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Faktenbox

Mineralfamilie
Kupfer-Carbonate
Mohshärte
3.5
Farbe
grün, hellgrün, dunkelgrün
Chakra
Herz-Chakra, Sakral-Chakra, Nabel-Chakra
Sternzeichen
Wassermann, Steinbock, Stier, Waage, Skorpion
Fundorte
Russland (Ural), Zaire, Namibia
Reinigung
Wöchentlich unter fließendem Wasser, sanft abtrocknen
Aufladung
Vollmondnacht auf Bergkristall oder Amethyst-Druse
Element
Wasser
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Malachit im Überblick

Als basisches Kupfercarbonat ist der grüne Malachit laut Steinheilkunde nur für äußere Anwendungen geeignet. Er soll insbesondere das Gehirn, die Nerven und die Leber anregen, sowie bei Menstruationsbeschwerden helfen.

Dass die Schwingungen und Energien von Steinen Menschen helfen können, ist eine bereits Jahrtausende alte Vermutung. Bis heute werden besondere Steine genutzt, um körperliche sowie seelische Leiden zu lindern und das Wohlbefinden zu steigern. Die Energie dieser Heilsteine wird dabei auf sehr unterschiedliche Weise übertragen, wobei der direkte Hautkontakt die wohl geläufigste Variante ist. Zu den Heilsteinen, die eine besonders große Energie entfalten sollen, gehört der wunderschöne, grüne Malachit.

Das Leitmineral “Malachit”

Eine Seltenheit ist dieses Kupfer-Mineral aus der Mineralklasse der Carbonate wahrhaft nicht, aber sein Grün ist für viele eine Augenweide. Malachit gehört zu den optisch beeindruckenden Schmucksteinen, obgleich er sich durch seine geringe Mohshärte von maximal 4 nicht wirklich dazu eignet. Dieses Mineral kristallisiert im sogenannten “Monoklinen Kristallsystem” und entwickeln dabei zumeist dichte, knollige oder glaskopfartige Aggregate. Die oft auftretende, hell- und dunkelgrün gebänderte Zeichnung entsteht durch eine schalenartige Ablagerung während der “Sekundären Bildung” des Malachits. In sehr selten Fällen können aber auch nadelige Büschel an Malachit-Kristallen entstehen, deren Nadeln unterschiedliche Grüntöne zeigen.

Entstehungsort

Da Malachit als basisches Kupfer-Carbonat in der sogenannten “Oxidationszone” sekundär entsteht, gehört er zusammen mit seinem “Verwandten” Azurit zu den Leitmineralien. Diese weisen in der Geologie und im Bergbau auf begehrte Kupfererz-Lagerstätten hin. Vielfach kann Malachit dabei aus bis zu 70 Prozent Kupfer bestehen. Normalerweise besitzt er aber einen Kupfergehalt von etwa 57 Prozent.

Er bildet sich in einer Schicht des Bodens, die sich nahe an der Oberfläche der Erde (Oxidationszone) befindet. Während die kupferhaltigen Gesteine durch Regen- und Sickerwasser mit einem hohen Sauerstoff- und Kohlensäuregehalt verwittern, reagieren vor allem Kupfer-Schwefel-Verbindungen schnell mit den Anteilen an Carbonat des Wassers. So entsteht durch eine chemische Reaktion das Kupfererz “Azurit” und der wasserreichere “Malachit”. Da sich Azurit durch Wasseraufnahme nach und nach in Malachit verwandelt, kann dieser Prozess an einem seltenen “Azurit-Malachit” anschaulich beobachtet werden. Hier zeigen die blauen und grünen Farbbereiche deutlich die Umwandlung des blauen Azurits in grünen Malachit.

Die Merkmale des Malachits

Um ein Mineral oder Gestein zweifelsfrei identifizieren zu können, benötigt man manchmal eine mineralogisch-gemmologische Untersuchung. Dafür vergleicht man die charakteristischen Merkmale der jeweiligen Exemplare, damit man trotz optischer Ähnlichkeit die einzelnen Steine zuordnen kann.

Farbe und sichtbarer Aufbau

Malachit ist immer grün, wobei die Farbpalette von einem sehr hellen Grün bis zu einem tiefen, fast schwarzen Dunkelgrün reicht. Je nachdem, wie das Licht auf den Stein fällt, kann sich der Farbeindruck verändern und es zeigt sich ein sogenannter “Pleochoismus” (Mehrfarbigkeit) im “Grünen Bereich”. Hier zeigt sich, dass Grün nicht gleich Grün ist***.*** Für diese interessante Farbigkeit an Grünvielfalt ist der schalenartige Aufbau des Steins verantwortlich.

Die Strichfarbe eines Malachits ist aufgrund des hohen Kupfergehalts ebenfalls meistens hellgrün, kann jedoch selten auch ein zartes Kupferrot zeigen. Das farbgebende Kupfer führt dabei zu einer sogenannten “idiochomatischen Färbung”, die dem Heilstein seine starke Eigenfarbe verleiht.

Farbveränderungen

Bei längerem Kontakt mit Wasser kann Malachit seinen Glanz verlieren und zusätzlich auch die Farbintensität verändern. Ebenso hinterlässt eine intensive Sonnenbestrahlung ihre Spuren, denn sie führt dazu, dass die Grüntöne des Malachits sogar verblassen. Deshalb sollte man lange Wasser- oder Sonnenbäder vermeiden, wenn man die optische Schönheit dieses Heilsteins erhalten will.

Weitere Bestimmungsmerkmale

Da die Mohshärte bei 3,5 bis 4 liegt, gehört Malachit zu den weichen Schmucksteinen. Dabei ist seine Dichte mit 3,6 bis über 4 verhältnismäßig hoch. Aufgrund seiner Struktur zeigt er eine vollkommene Spaltbarkeit und hinterlässt eine muschelig unebene, spröde Bruchstelle. Deshalb kann der weiche Malachit leider auch leicht zerbrechen. Natürliche Rohsteine können unscheinbar, erdig matt sein oder Glasglanz zeigen. Nach einer Politur entwickelt Malachit jedoch auch Seiden- bis Diamantglanz. Allerdings ist die Transparenz meistens undurchsichtig, nur sehr selten zeigt Malachit ein leichtes Durchscheinen.

Das Mischmineral “Azurit-Malachit”

Die Energie des Malachits soll sich durch die Anwesenheit seines “Brudersteins” Azurit zusätzlich verstärken. Da beide an ihrem Bildungsort in einer engen sogenannten “Paragenese” (Vergesellschaftung verschiedener Gesteine) vorkommen, können sie ihre Wirkungsfelder gegenseitig ergänzen.

Das blaue Kupfer-Carbonat “Azurit” ist ebenfalls ein meist sekundär entstandenes Mineral, das wie Malachit durch hohe Kupfereinlagerungen idiochromatisch gefärbt ist. Deshalb zeigt Azurit auch gemäß seiner farblichen Erscheinung eine blaue Strichfarbe.

Aus Azurit wird Malachit

Durch Wasseraufnahme wandelt sich Azurit mit der Zeit langsam in Malachit um, der im umgekehrten Fall bei Wasserverlust erneut Azurit hervorbringt. Steckt das Mineral-Gemisch in einer Phase dieser Umwandlungen konkurrieren bei diesen Exemplaren teilweise ein wundervoll leuchtendes Blau des Azurits mit den charakteristisch kräftigen Grüntönen des Malachits. Dabei entstehen verschiedenste Zeichnungen, Flecken, Streifen, Maserungen und Marmorierungen, die durch mehr oder weniger blaue oder grüne Zonen geprägt sind, je nachdem welches Mineral gerade überwiegt.

Der seltene Azurit-Malachit als Heilstein

Hier verbinden sich das Gefühl auf harmonische Weise mit dem Verstand. Während der blaue Azurit eine nachdenkliche Selbsterkenntnis fördert und alles kritisch hinterfragen lässt, bringt der grüne Malachit-Anteil ein aufgeschlossenes, hilfsbereites Interesse fürs Leben. Dadurch entsteht eine größere Beweglichkeit im Denken, die alle Eindrücke im Leben mit einbezieht. Azurit-Malachit lässt den inneren Spagat zwischen Gefühlen und rationalen Überlegungen gelingen, sodass man Konflikte harmonischer lösen kann.

Körperlich soll dieses Mineralgemisch Krämpfe lindern, die Leber stärken und das Zellwachstum regulieren. Die Steinheilkunde setzt Azurit-Malachit außerdem zur Entgiftung des Körpers ein.

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