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Heilstein · Kupfersilikat (sekundäres Erzmineral)-Familie

Chrysokoll

Chrysokoll - das blaugrüne Kupfersilikat. Beruhigt bei Stress und Stimmungsschwankungen, macht "automatische Reaktionen bewusst". Verwandt mit dem berühmten Eilat-Stein aus Israel.

blaugrüntürkisblauKupfersilikat (sekundäres Erzmineral)Hals-ChakraHerz-ChakraStirn-Chakra
Chrysokoll - Heilstein, Nahaufnahme einer typischen Probe
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Faktenbox

Mineralfamilie
Kupfersilikat (sekundäres Erzmineral)
Mohshärte
3
Farbe
blaugrün, türkis, blau
Chakra
Hals-Chakra, Herz-Chakra, Stirn-Chakra
Sternzeichen
Krebs, Stier, Wassermann, Waage
Fundorte
USA, Peru, Israel
Reinigung
Trocken abreiben - kein Wasser, keine Säuren! Mohshärte 2-4 ist sehr empfindlich.
Aufladung
Auf Bergkristall-Gruppe regenerieren. Vor Sonne schützen.
Element
Wasser
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Chrysokoll im Überblick

Die typischen Farben von Chrysokoll sind ein kräftiges Blaugrün bis Türkis. Er kann Stimmungsschwankungen entgegenwirken, damit man einen kühlen Kopf bewahren kann. Körperlich soll er fiebersenkend, krampflösend, kühlend und beruhigend wirken.

Das Kupfermineral Chrysokoll

Schon an seiner Farbe lässt sich erkennen, dass das wasserhaltige Kupfersilikat Chrysokoll zu den kupferhaltigen Mineralien gehören. Da die Färbung dieses Heilsteins idiochromatisch ist, ist auch die Strichfarbe grün. Idiochromasie bezeichnet die „Eigenfarbigkeit” eines Gesteins. Keine Fremdstoffe oder durch das Gefüge bedingte physikalischen Effekte sind hier für die Farbe des Minerals verantwortlich. Deshalb ist die Körperfarbe und die Strichfarbe der Chrysokolls gleichermaßen grün.

Entstehung und Vorkommen von Chrysokoll

Die Voraussetzung für die Entstehung dieses Heilsteins sind kupferhaltige Lagerstätten. So wird im ersten Schritt durch Sicker- oder Grundwasser, das Kieselsäure enthält, das Kupfer aus dem Gestein herausgelöst. Durch Verwitterungsprozesse in den sogenannten Oxidationszonen der Ausgangsgesteine nahe an der Erdoberfläche entsteht durch Umwandlung (Metamorphose) Chrysokoll schließlich sekundär aus anderen Kupfermineralen. Diese Oxidationszonen reichen von der Erdoberfläche bis zum Grundwasser und sind ein Teil der Verwitterungszone. Chrysokoll gehört, wie Malachit oder Azurit auch, zu den sogenannten „Leitmineralien” der Oxidationszonen von Kupfererz-Lagerstätten.

Aggregate und Spaltenfüllungen von Brekzien

Obwohl Chrysokoll eine monokline Kristallbildung zeigt, sind Kristalle sehr selten. Meistens bilden sich derbe, knollige oder stalagtitische Aggregate, die durch einen schönen Wachs- oder opalartigen Glasglanz bestechen. Am häufigsten ist Chrysokoll jedoch als Spaltenfüllungen von Brekzien (eckige Gesteinstrümmer in einem „Bindemittel”) entstanden. Daher gibt es auch Aggregat, die aus verschiedenen Kupfererzen gebildet werden. Typische innige Verwachsungen sind Chrysokoll mit Quarz (Chrysokollquarz), Malachit, Türkis, Azurit oder Cuprit. Der sogenannte „Eilatstein” aus Israel beinhaltet verschiedene Mineralien und bezeichnet beispielsweise das Gesteinsgemenge aus Chrysokoll, Malachit und Azurit oder Türkis.

Nennenswerte Vorkommen dieses Heilsteins liegen in Amerika Arizona, Nevada/USA (z.B. Bisbee) und Peru. Aber auch in Australien (Broken Hill), Deutschland (Schnee-, Kupfer- und Lauterberg) und im russischen Ural gibt es Chrysokoll-Funde.

Wie erkennt man Chrysokoll?

Aufgrund der geringen Mohshärte von 2 bis 4, Dichte von 2 bis 2,3 und seinen Wassereinlagerungen neigt ein Chrysokoll zu Rissbildungen. Auch reagiert er empfindlich auf starke Erwärmung, chemische und physikalische Eingriffe. Er kann nicht gespalten werden und zeigt eine unebene Bruchstelle. Der meistens undurchsichtige Heilstein hat eine grünliche Strichfarbe.

Optisch sind Verwechslungen mit Türkis, Variscit und Eilatsteinen (Gesteinsverwachsungen aus verschiedenen Kupfermineralen) möglich. Im Handel sind gefärbte Chalcedone im Umlauf, die Chrysokoll imitieren. Allerdings hat Chalcedon eine Härte von 7 und eine weiße Strichfarbe. Nur eine mineralogisch-gemmologische Untersuchung kann hier bei allen Beispielen zu einer klaren Unterscheidung beitragen.

Chrysokoll in der Tradition

Aus dem Griechischen übersetzt bedeutet „chrysos” Gold und „kolla” Leim. Woher diese Bezeichnung „Goldleim” jedoch ursprünglich stammt, ist nicht geklärt.

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