Wissen über Heilsteine – wichtige Tipps

Wissen über Heilsteine - wichtige Tipps

Einen schönen Heilstein kaufen und dann einfach als Anhänger an einer Kette um den Hals tragen – so stellen sich viele den Umgang mit diesen schönen Steinen vor. Aber so leicht ist es nicht, denn Heilsteine sind sehr empfindliche Steine, die bei einer nicht sachgemäßen Anwendung und Pflege sogar Risiken beinhalten. Das Wissen über Heilsteine hat sich über Jahrhunderte nicht verändert. Wer richtig mit diesen besonderen Steinen umgeht, sollte die folgenden Tipps unbedingt beachten.

Heilsteine richtig tragen


Zum Wissen über Heilsteine gehört auch, wie die Steine richtig auf der Haut getragen werden. Bevor es zu einem Kontakt mit der Haut kommt, ist es wichtig, zu wissen, ob die Haut und der Heilstein sich überhaupt vertragen. Es gibt nämlich Heilsteine und auch Edelsteine, die eine allergische Reaktion auslösen können, was besonders auf die Steine zutrifft, die Metall enthalten. Ein Beispiel sind Heilsteine mit einem hohen Gehalt an Nickel, wie es beim Millerit oder beim Bunsenit der Fall ist. Es gibt sogar Steine wie beispielsweise das giftige Mineral Lopezit, was die Haut sogar verätzen kann. Manche Steine regieren zugleich auf den Schweiß, der sich auf der Haut bildet und können daher nur eingeschränkt getragen werden. Dies trifft beispielsweise auf den schönen Türkis zu, der in Verbindung mit Schweiß seine giftigen Kupferverbindungen an die Haut abgeben kann.

Warum sollten Heilsteine nicht in der Sonne liegen?

Das Wissen über Heilsteine umfasst ebenfalls, dass die Steine nicht in der Sonne liegen sollten, denn einige Steine reagieren sehr empfindlich auf die UV-Strahlung. Opale, die einen hohen Wassergehalt haben, verlieren das Wasser in der Sonne. Heilsteine wie der Chalcedon, verlieren sogar ihre Farbe, wenn sie zu lange der Sonne ausgesetzt sind. Viele Edelsteine büßen ihre Farbstruktur ein, wenn sie über einen längeren Zeitraum in der prallen Sonne liegen.

Wissen über Heilsteine und Radioaktivität

Obwohl es vielleicht unwahrscheinlich klingt, aber es gibt Heilsteine, die radioaktiv strahlen können. Dabei handelt es sich aber um eher seltene Gesteinsarten und die Gefahr, einen solchen Stein zu kaufen, ist relativ gering. Der Zirkon gehört zu diesen Steinen, ebenso wie der Ekanit und der Monazit. Etwas anders sieht es bei Heilsteinen aus, die bestrahlt werden, um sie farblich und optisch aufzuwerten. Ein Indiz für ein solches Vorgehen könnte die sehr hohe Farbintensität sein, die Farbe des Steins erscheint zu grell. Handelt es sich um besonders teure und hochwertige Steine, dann ist die Gefahr, dass sie radioaktiv bestrahlt wurden, besonders hoch. Diamanten und Saphire, Topase und Turmaline gehören zu diesen Steinen, die bestrahlt werden, um ihre Farbe und ihren Glanz noch stärker hervorzuheben.

Fazit zum Wissen über Heilsteine

Edelsteine sind, wie bereits erwähnt, sehr empfindlich. Aus diesem Grund ist es auch keine gute Idee, den persönlichen Lieblings- oder Glücksstein mit Ölen oder mit Wachs zu bearbeiten. Öle können die natürliche Struktur von vielen Steinen verändern und unansehnlich machen, Wachs kann besonders empfindliche Steine im schlimmsten Fall sogar zerstören. Dringen Öle und Wachse einmal in die Steine ein, dann werden sie von innen beschädigt, in der Folge sind sie porös, stumpf und verlieren am Ende ihre wunderschönen Farben. Wer lange Freude an seinen Heilsteinen haben möchte, sollte sie daher immer pfleglich behandeln.

Bild: @ depositphotos.com / olhovyi_photographer

Ralf

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