Der richtige Umgang mit Heilsteinen

Der richtige Umgang mit Heilsteinen

Nicht nur die bekannten Edelsteine, auch Heilsteine sind sehr empfindlich und wollen entsprechend gepflegt sein. Der richtige Umgang mit Heilsteinen beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Pflege, sondern zudem auf andere wichtige Aspekte. Jeder, der lange Freude an seinen Heilsteinen haben möchte, sollte sich vor dem Kauf ausführlich informieren, was die Handhabung der Heilsteine angeht. Es gibt einige Tipps und Tricks, damit der richtige Umgang mit Heilsteinen gelingt und die Steine lange schön und wirksam bleiben.

Vertragen Heilsteine das Sonnenlicht?


Ganz gleich, welcher Heilstein es ist, besser ist es, die Steine nicht allzu lange dem Sonnenlicht auszusetzen. Einige Heilsteine reagieren sogar sehr empfindlich, was die UV-Strahlen der Sonne angeht. So haben beispielsweise Opale einen hohen Anteil an Wasser und dieser geht verloren, wenn ein Opal zu lange in der Sonne liegt. Heilsteine wie der Chalcedon können ihre wunderschöne Farbe verlieren, wenn sie zu lange dem hellen Sonnenlicht ausgesetzt sind. Bei anderen Heilsteinen kann das Gleiche passieren, da das UV-Licht der Sonne die besondere Farbstruktur der Steine angreift.

Der Umgang mit Heilsteinen und Wasser

Es gibt einige Heilsteine, die reagieren mit Wasser. Werden sie auf der Haut getragen, dann sind diese Steine vollkommen unbedenklich, gefährlich wird es nur, wenn sie mit Wasser in Berührung kommen, denn in dieser Verbindung geben sie giftige Stoffe ab. So etwas ist beim Türkis, beim Azurit und beim Magnetit der Fall. Diese Steine verändern sich, sobald sie mit Wasser in Berührung kommen oder sie werden sogar zerstört. Der Alunit ist dafür ein Beispiel, denn dieser Heilstein löst sich im Wasser vollständig auf.

Kann die Haut den Heilstein auch vertragen?

Wer sich einen bestimmten Heilstein kaufen möchte, sollte vorher immer überprüfen, ob sich Haut und Stein überhaupt vertragen. Es gibt Heilsteine, die können Allergien auslösen, was besonders häufig bei Steinen der Fall ist, die Metallverbindungen enthalten. Wer kein Nickel verträgt, sollte einen Heilstein wie den Millerit oder den Bunsenit meiden, Steine wie der Lopezit können die Haut im schlimmsten Fall sogar verätzen. Andere Heilsteine wie der Türkis reagieren auf Schweiß und sind daher nur bedingt tragbar.

Nicht in Form von Pulver einnehmen

Beim richtigen Umgang mit Heilsteinen ist es wichtig, sie nicht in Form von Pulver einzunehmen. Die überwiegende Zahl der Steine besteht aus ganz unterschiedlichen chemischen Verbindungen, die je nach Heilstein stark variieren können. Die Einnahme als Pulver birgt in dem Fall ein großes gesundheitliches Risiko. Ebenfalls vermieden werden sollte ein direkter Kontakt von Heilsteinen mit Salz. Salz hat die ungute Eigenschaft, den pH-Wert von Edel- und Heilsteinen zu beeinflussen, da das Salz dem Stein die Flüssigkeit entzieht.

Fazit zum Umgang mit Heilsteinen

Zu den wichtigen Tipps rund um das Thema Heilsteine gehört noch, dass die Steine unbedingt in regelmäßigen Abständen gründlich gereinigt werden müssen. Wer seinen Lieblingsstein immer wieder tragen und verwenden möchte, muss ihn einer energetischen Reinigung unterziehen. Wird der Heilstein bei einer bestimmten Krankheit aufgelegt, dann nimmt er die Informationen des Trägers in sich auf. Damit diese Informationen über die Krankheit nicht weitergetragen werden, muss der Heilstein entweder unter lauwarmen Wasser oder in einer Schale mit Hämatiten sehr sorgfältig gereinigt werden.

Bild: @ depositphotos.com / Dmitry.Zimin

Ralf

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