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Heilstein · Metamorphit-Familie

Gneis

Gneis ist ein metamorphes Gestein, das in Krisenzeiten Durchhaltevermögen stärkt und körperlich die Verdauung unterstützt.

graubraunrotbeigeweißMetamorphitSakral-ChakraNabel-ChakraStirn-Chakra
Gneis - Heilstein, Nahaufnahme einer typischen Probe
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Faktenbox

Mineralfamilie
Metamorphit
Mohshärte
6
Farbe
grau, braun, rot, beige, weiß
Chakra
Sakral-Chakra, Nabel-Chakra, Stirn-Chakra
Sternzeichen
Steinbock
Fundorte
Weltweit verbreitet
Reinigung
Unter fließendem Wasser reinigen
Aufladung
Mit Bergkristall aufladen
Element
Erde
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Gneis im Überblick

Gneis gibt es in den Farben grau, rot, braun und beige bis weiß. Er stärkt in Krisenzeiten die Ausdauer und unterstützt körperlich die Verdauung der Nahrung und Ausscheidung der Abfall- und Giftstoffe.

Gneis - ein metamorphes Gestein

Gneis ist ein weltweit verbreitetes Gestein, das zu den Metamorphiten gehört. Diese sind tertiär während einer Gesteinsumwandlung (Metamorphose) unter enormem Druck und hohen Temperaturen entstanden.

Die Entstehung von Metamorphiten

“Tertiär-Gesteine” und “Tertiär-Mineralien” können sich durch drei verschiedene Szenarios bilden, bei denen sich grundsätzlich immer das Gefüge des bereits bestehenden Gesteins verändert. Allerdings werden sie dabei nicht wieder eingeschmolzen.

Kontakt-Metamorphose

Eine sogenannte “Kontakt-Metamorphose” findet statt, wenn sich durch aufsteigendes heißes Magma das umliegende Gestein umwandelt. Dies geschieht im nahen Umfeld von Vulkanschloten.

Regional-Metamorphose

Bei einer “Regional-Metamorphose” bewegt sich Gestein durch die Überlagerung vieler neuerer Gesteinsschichten wieder in die Tiefe. Unter großem Druck und sehr heißen Temperaturen vollzieht sich hier ebenfalls eine Umwandlung des Gesteins.

Eine weitere Möglichkeit ist eine Regional-Metamorphose, während sich Gebirge bilden und Gesteinsschichten durch tektonische Verschiebungen gestaucht, zusammengedrückt und schließlich gefaltet in die Höhe “wachsen”. Bei solchen Gebirgsbildungen entstehen senkrecht verlaufende Gesteinsschichten, die einst sedimentär, waagrecht gelagert waren.

Die Gneis-Familie

Wenn sich die Bestandteile der einzelnen Mineralien durch Druck neu anordnen, können dabei mehrere Zentimeter oder Dezimeter dicke Platten entstehen. Diese Schichten bilden oft deutlich voneinander abgesetzte Bänder. Diese parallel gestreifte Textur (“Gneis-Bänderung”) ist charakteristisch für diese Gesteinsfamilie.

Die Zusammensetzung von Gneis

Das mittelhochdeutsche Wort “gneist” bedeutet “Funke” und bezieht sich auf den “funkelnden” Bestandteil der Gneis-Gesteine. Die Glimmer “Muskovit” und “Biotit” sind zwar nur mögliche Anteile des Nebengemenges, tragen aber viel zum glitzernden Eindruck bei. Hauptsächlich besteht Gneis jedoch aus Feldspat (mehr als 20%) und Quarz. Dazu kommt ein Nebengemenge, das aus Glimmer, Hornblende, Sillimanit, Cordierit und Granaten bestehen kann. Durch die unterschiedlichen Bestandteile kann man Gneis nicht eindeutig einem einzigen Kristallsystem zuordnen. Denn Quarz kristallisiert im trigonalen, Feldspat im monoklinen oder triklinen und Glimmer im monoklinen Kristallsystem aus.

Gneis-Varietäten

Durch die unterschiedlichen Bedingungen an ihren jeweiligen Entstehungsorten, können sich verschiedene Arten von Gneis bilden. Grundsätzlich ist Gneis immer grobkörnig, sodass man die einzelnen Kristalle der enthaltenen Mineralien gut erkennen kann. Da die Bestandteile jedoch von Region zu Region variieren, gibt es eine Vielzahl an Gneis-Varietäten. So unterscheidet man beispielsweise langfaserigen von dünn-plattigem Rotgneis, Graugneis, feinkörnig-plattiger Paragneis, Zweiglimmergneis, Granat-, Sillimanit oder Cordiertit-Gneis. Orthogneise wiederum zeigen nur gering ausgeprägte Textur-Merkmale.

Granulit

Ist Gneis frei von Glimmer, büsst er sein Funkeln ein und heißt “Granulit”. Diese Gneis-Varietät besteht dann vor allem aus Feldspat und Quarz, die zusammen große, mittel- bis feinkörnige Gesteinsplatten bilden. Als Nebengemenge können die Heilsteine Granat, Disthen und Sillimanit sowie Pyroxene vorkommen.

Migmatit

Das Mischgestein “Migmatit” hingegen besteht aus älterem Metamorphit mit Gneis-Merkmalen und jüngerem Magmatit (Granit), die teilweise erneut aufgeschmolzen wurden, bevor sie sich umwandelten. Dabei sind die verschiedenen Gesteinsschichten optisch klar und deutlich voneinander getrennt. Der Metamorphit-Anteil (Gneis) ist nämlich immer dunkler als die granitisch magmatischen Bestandteile. Auch Migmatit besteht überwiegend aus Feldspat und Quarz. Mit dem Nebengemenge aus Glimmer und Hornblende können teilweise sehr unterschiedliche Erscheinungsformen, Bänder und Zeichnungen entstehen.

Gneis als Naturstein

Als älteste Gesteinsformation der Erde hat Gneis oft mehrere Regionalmetamorphosen hinter sich. So erklärt sich ihre optische Vielfalt.

Trittplatten aus Gneis und ihre Eigenschaften

Da manche Gneise sehr ähnliche technische Eigenschaften wie Granit zeigen und man sie außerdem polieren kann, sind sie als relativ frostsichere Naturstein-Platten im Einsatz. Sie können dabei mehr Wasser aufnehmen und besitzen eine bessere “Biegefestigkeit” unter Druckbelastung als die Granit-Gruppe.

Die Gneis-Farben und Merkmale

Allerdings sind die Zeichnungen und Texturen von Gneis-Platten oft sehr lebhaft und somit nicht jedermanns oder -fraus Geschmack. Dabei bestimmen die verschiedenen Feldspate und Glimmer die Farbe und das “Funkeln” des jeweiligen Gneis-Gesteins, während der Quarz-Anteil für die “Abriebfestigkeit” bei mechanischer Beanspruchung zuständig ist. Wenn die Schichtsilikate des Gneises außerdem noch in großen, geschichteten Lagen auftreten, lässt er sich zusätzlich noch gut spalten. Seine Dichte liegt zwischen 2,65 und 2,79.

Migmatite oder Orthogneise sind normalerweise bunt, während Paragneise in der Regel grau und Granulite eher hell bis fast weiß gefärbt sind.

Dekorative Objekte

Größere Gneis-Skulpturen können den Garten, die Terrasse oder auch Wohn- und Arbeitsräume verschönern. Durch ihre sehr individuelle Textur ist kein Kunstobjekt wie das andere. Geometrische Formen lassen sich gut in jedes Ambiente einfügen. Je nach Körnung der Kristalle, Farbverteilung und vorhandener Schichten und Bänder entstehen durch die Steinschleiferei wahre Unikate.

Gneis als Heilstein

Leider ist Gneis als Heilstein noch nicht umfassender erforscht, da er durch seine vielfältigen Zusammensetzungen sehr unterschiedlich sein kann. Der Aufenthalt auf einem Gneis-Untergrund lässt sich, ähnlich wie bei Granit oder Marmor, als Naturstein-Platte leicht bewerkstelligen. Auch die meditative Betrachtung eines schönen Objektes aus Gneis kann in Phasen der Umwälzung und des Übergangs sehr beruhigend und tröstend wirken.

Gneis mit Heilstein-Mineralien

Dieser Metamorphit aus Quarz, Feldspat und Glimmer vereint das trigonale, trikline und monokline Kristallsystem in unterschiedlichen Anteilen. Die Steinheilkunde verwendet vor allem Gneise als Heilstein, die einen hohen Sillimanit- oder Granat-Anteil besitzen. Deshalb muss man deren Wirkspektren miteinbeziehen.

Gneis mit Sillimanit-Kristallen

Sillimanit-Gneis kann ein enormes Durchhaltevermögen stärken, gerade wenn man an seinem Tiefpunkt angelangt ist. So kann man schwierige Umstände leichter aushalten und zielsicher nach einer positiven Wandlung streben.

Gneis mit Almandin-Kristallen

Granat-Gneis beherbergt hauptsächlich “Almandine”, die in grobkörnigem Gneis durch ihre rote bis braunschwarze Färbung auffallen. Almandin steht in der Steinheilkunde für eine tatkräftige Vorstellungsgabe, die Projekte unbedingt zum Ziel führen möchte. Somit kann man diese Gneis-Varietät ebenfalls dazu nutzen, ungesunde Angewohnheiten und Verstrickungen zu erkennen und loszulassen. Auch hier steht das Durchhalten im Mittelpunkt, denn in Zeiten der Neuorientierung kann man auch einmal den Mut verlieren.

Körperlich soll Gneis die Verdauung der Nährstoffe und spätere Ausscheidung von Abfall- und Giftstoffen unterstützen, gemäß den geistig-seelischen Verarbeitungsprozessen.

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