Faktenbox
- Mineralfamilie
- Oxide (SiO₂·nH₂O)
- Mohshärte
- 6
- Farbe
- weiß, schwarz, blau, grün, orange, rot
- Chakra
- Wurzel-Chakra, Herz-Chakra, Hals-Chakra
- Sternzeichen
- Krebs, Skorpion, Fische
- Fundorte
- Australien, Brasilien, Mexiko
- Reinigung
- In kalkfreiem Wasser sanft reinigen, danach in feuchte Watte legen
- Aufladung
- Mit Bergkristall aufladen oder in Mondlicht energetisieren
- Element
- Wasser

Opal kaufen
Äthiopischer Opal, 100 % natürlich, Jumbo-Welo-Feuer-Opal, roher, seltener Edelstein, 04,20 Karat
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Opal im Überblick
Gemeine und edle Opale fördern eine gesellige Gastfreundschaft und ein freudiges, optimistisches Lebensgefühl. Jede Opal-Varietät bringt Bewegung ins Leben, indem sie ein kreatives Engagement mit Teamgeist in Gemeinschaften in den Vordergrund stellt. Er soll entgiftend auf den Körper und allgemein gesundheitsfördernd wirken.
Opal - seine Farben sind einfach magisch
Opale gehören zu den Edelsteinen, die auf allen Kontinenten in allerdings sehr unterschiedlicher Erscheinungsform zu finden sind. Je nach Größe, Farbenspiel und Glanz werden natürliche Edelopale ziemlich teuer gehandelt. Wer diesen Heilstein von teilweise atemberaubender Schönheit in sein Herz geschlossen hat, kann sich einer großen Vielfalt erfreuen…
…denn Opal ist nicht gleich Opal!
Seine außergewöhnliche Farbenvielfalt lässt seinesgleichen suchen. Für alle, die Schmuck lieben oder Heilsteine suchen, lohnt sich ein Eintauchen in die “Welt der Opale”. Sein einzigartiges Äußeres, seine Farben und sein schillernder Glanz machen diesen Edelstein so besonders. Man sagt, sein Funkeln erwärmt die Seele und das Herz, so dass mehr Lebensfreude einziehen kann. Seine Heilkraft verdankt der Opal nicht allein seinem schillernden Farbenspiel, das durch die Reflexion des Lichts entsteht. Traditionell wird diesem Edelstein eine große magische Wirkung zugeschrieben, die ihm bis heute einen wunderbaren Zauber verleiht.
Schillernde Schätze aus Australien
Wer mehr über die Vergangenheit des Opals wissen möchte, muss etwa 140 Millionen Jahre zurückreisen. Damals existierte ein riesiges Binnenmeer, aus dem sich mit der Zeit eine geologisch sehr interessante Formation entwickelte. Das sogenannte “Große Australische Becken” ist bis heute die Lagerstätte der schönsten Edelopale der Welt. Mehr als 95 Prozent aller weltweit angebotenen Opale stammen von dort, bevorzugt aus Coober Pedy, Mintabie und von den Queensland Boulder-Opal Feldern in Australien.
Aber auch in Europa waren Opal-Funde nicht unbekannt, vermutlich hat man die ersten Exemplare vor mehr als 2000 Jahren entdeckt. Aus der heutigen Slowakei (Czernowitza) stammen die sogenannten „Ungarischen Opale”, als das Gebiet noch zu Ungarn gehörte.
Eine lange Entstehungsgeschichte in aller Kürze
Die Entstehung von Opalen ist einerseits in Sedimenten möglich, die beispielsweise aus organischem Material bestehen. Andererseits kann die Opal-Bildung auch hydrothermal in Vulkanen (z. B. Tuffgesteinen) stattfinden. In der letzteren Form entstanden beispielsweise die durchsichtigen Feueropale, die teilweise in allen Spektralfarben schillern. Diese Edelopale sind vor allem in Mexiko oder Brasilien zu finden.
Kieselgel als Grundsubstanz
Aus wässrigem Kieselgel bildeten sich unter Flüssigkeitsverlust, während der langsamen Verfestigung, mikroskopisch-winzige Siliciumdioxid-Kügelchen, in denen bis zu 20 Prozent eingeschlossene Gas- und Wasserrückstände verbleiben konnten. Diese Einschlüsse reagieren auf den jeweiligen Lichteinfall, sodass Lichtreflexionen und Lichtwellen-Überlagerungen, sogenannte “Interferenzen” entstehen. Das berühmte “Opalisieren” ist nicht bei allen Opalen gleichermaßen deutlich ausgeprägt, entscheidet aber wesentlich über die Einstufung und Wertigkeit des jeweiligen Exemplars.
Teilweise kann man auch bei anderen Schmuck- und Edelsteinen ein ähnlich auffälliges Farbenspiel beobachten. Beispielsweise “Labradorit” und seine sehr bunte Varietät “Spektrolith” aus der Mineralklasse der Gerüst-Silikate zeigen ebenfalls beeindruckend bunte Lichtreflexe an den charakteristischen Spaltflächen der Feldspat-Familie. Entsprechend seiner typischen Entstehung, nennt man dieses reflektierende Farbenspiel jedoch “Labradorisieren”.
Quasi-amorpher Opal
Da Opale durch das langsame Verdunsten des Wassers in der Kieselsäure-Lösung keine Kristalle bilden können, ordnet man sie dem sogenannten “Amorphen Kristallsystem” zu, auch wenn es sich genau genommen ohne Kristalle um kein “Kristallsystem” handelt. Allerdings bezieht die spezielle Struktur des Opals selbst hier eine Ausnahmeposition, denn durch die Verdunstung des enthaltenen Wassers bilden sich winzige Kügelchen, die ihrerseits von der noch verbliebenen Kieselgel-Restlösung umgeben sind.
Tetragonale Silicium-Dioxid-Kügelchen
Je nach Anordnung dieser mikroskopisch kleinen Silicium-Dioxid-Kügelchen ergeben sich Strukturen, die unterschiedliche optische Eigenschaften zeigen. Dabei besitzen die Kügelchen selbst zwar meistens eine tetragonale (Cristobalit), seltener auch eine hexagonale (Tridymit) innere Struktur, bilden aber außerhalb der Kügelchen-Packung keine Kristallformen. Verständlicherweise lässt sich Opal mit dieser Besonderheit in der Mineralogie nur schlecht einordnen.
Die Klassifizierung des Opals
Da keine äußeren Kristallformen vorhanden sind, rechnet man Opal zu den amorphen Mineralien, obwohl er eigentlich keine völlig “gestaltlose”, innere Struktur besitzt. Somit ist er mit seiner fehlenden, äußeren Kristallbildung und inneren Kügelchen-Struktur eine Ausnahmeerscheinung in der Mineralienwelt. Deshalb hat sich für Opal der Begriff “quasi-amorph” entwickelt, denn er ist “gewissermaßen amorph”, wenn auch nicht durch und durch.
Quasi-amorpher Opal gehört nach der Klassifizierung von Strunz in die Mineralklasse der Oxide und Hydroxide. Bei einer fortschreitenden Austrocknung durch stetigen Wasserverlust im Kügelchen-Gefüge, kann sich Opal mit der Zeit in eine trigonale Kristallstruktur eines Quarzes (Chalcedon) umwandeln. Deshalb sollte man Opal in “feuchte Tücher” oder am besten “in Watte” packen.
Ort der Opal-Bildung
Im flüssigen Zustand konnte die Kieselsäure-Lösung, aus der später Opal entsteht, in Gesteinshohlräume, Risse und Spalten des vorhandenen, festen Gesteins eindringen und diese schließlich teilweise völlig ausfüllen. Nach der langsamen Verdunstung des Wassers und allmählichen Verhärtung der Substanz verbleiben “Ader-Füllungen” oder knollige Formen an Opal-Masse in den Hohlräumen der Gesteine.
Vorsicht bei der Lagerung!
Da die Schönheit eines Opals von seinen Wassereinlagerungen abhängt, ist er sehr hitzeempfindlich und trocknet im Laufe der Zeit immer weiter aus. Damit dieser natürliche Prozess möglichst langsam voranschreitet, kann man in der Opal-Pflege einiges beachten.
Es ist besonders wichtig, dass man Opale niemals lange direktem Sonnenlicht aussetzt. Ein Sonnenbad mit Opal-Schmuckstücken am Körper ist somit keine gute Idee. Wer sich am Pool mit Ring, Ohrringen oder einer Halskette schmücken möchte, sollte diesbezüglich robustere Schmuck- und Edelsteine wählen. Eine Lagerung neben der Heizung oder auf der Fensterbank ist ebenfalls ungünstig für den Erhalt eines Opals. Von einem Bad in kalkfreiem Wasser kann der Edelstein jedoch profitieren, damit er nicht stumpf und brüchig wird. Danach sollte man den Heilstein bei extrem trockener Raumluft in leicht feuchte Watte legen, damit sein charakteristisches Opalisieren erhalten bleibt.
Vorsicht beim Tragen!
Echte Opale gehören zu den empfindlichen Schmuck- und Edelsteinen, die sich eigentlich nicht für einen täglichen Gebrauch eignen, wenn sie in Hand- oder Armschmuck verarbeitet sind. Da sie bei mechanischer Belastung leicht verkratzen und durch Stöße auf härteres Material auch brechen können, sind Opal-Anhänger und Kettchen für den Hals sowie Ohrringe mit Opalen sicherer im alltäglichen Gebrauch.
Natürlicher Opal
Ein wundervoller echter Opal-Fingerring oder -Armreif sollte besser nur zu besonderen Anlässen getragen werden. Dabei liegt die Betonung hier auf “echter Opal”, denn die Industrie versucht natürlich Opale gebrauchsfreundlicher zu gestalten. Dazu eignen sich verschiedene Möglichkeiten der Manipulation, die zum einen die Optik, aber auch die Haltbarkeit des Schmucksteins verbessern können.
Opal-Kriterien
Neben dem so begehrten Farbenspiel besitzt jeder Opal eine Grundfarbe, die man auch Körperfarbe nennt. Diese ist abhängig von der chemischen Zusammensetzung des Umgebungsgesteins während der Opal-Bildung entstanden. Beispielsweise das Vorkommen von Eisen, Kupfer, Kobalt, Silber oder Nickel hinterlässt im Opal seine farblichen Spuren. Das Kieselgel selbst ist maximal schwach gefärbt, aber meistens farblos. Übliche Grundfarben der Opal-Varietäten sind das gefragte Schwarz, neben Grau, Weiß, Blau, Grün und Orange.
Einteilung nach Farbe und Transparenz
Die Einteilungsversuche dieser so variantenreichen Familie verfolgen unterschiedliche Ansätze. Den Anfang macht die Bewertung nach Farbenspiel und Transparenz der einzelnen Opale.
„Kristallopale” zeigen ein buntes Farbenspiel, wobei gleichzeitig auch eine klare bis durchsichtige Transparenz erreicht wird. Sie gehören zu den wertvollen Edelopalen mit einer hochwertigen Qualität.
„Edelopale” können ebenfalls ein starkes Farbenspiel vorweisen, sind aber meistens nur durchsichtig bis durchscheinend.
„Jelly-Opale” nennt man durchsichtige bis durchscheinende Opale, die jedoch nur ein schwaches Farbenspiel zeigen.
Gemeine oder „Gewöhnliche Opale” besitzen schließlich nur noch eine durchscheinende bis undurchsichtige Transparenz und weisen neben ihrer Grundfarbe gar kein buntes Farbenspiel mehr auf.
„Potch” heißt ein minderwertiger, undurchsichtiger Opal, der ganz ohne besondere farbliche Prägung und sowieso ohne Farbenspiel daherkommt.
„Opalith” ist die Bezeichnung für opalhaltiges Gestein.
(siehe: Moosopal, Dendritenopal und Opalith)
Wann ist ein Opal “gewöhnlich” und wann “edel”?
Opale werden ausschließlich als Schmucksteine und inzwischen auch als Heilsteine verwendet. Dabei unterscheidet die Schmuckindustrie zwischen dem “Gemeinen Opal” und dem wertvollen “Edelopal”. Letzterer zeichnet sich durch sein opalisierendes Farbenspiel (Opaleszenz) aus, während ein “Gemeiner Opal” über kein auffälliges Opalisieren verfügt. Für die traditionelle Schmuckherstellung schleift man Opale meistens zu ovalen Cabochons, aber auch Schliffformen mit Facetten kommen immer öfter vor. In der Steinheilkunde finden alle Opale in ihrer jeweiligen Ausstrahlung meistens als Roh- oder Trommelsteine einen Platz.
Gewöhnlicher Opal
Als auch sogenannter “Halbopal” oder “Gewöhnlicher Opal”, zeigt “Gemeiner Opal” lediglich dem Perlglanz ähnliche Eigenschaften, die mit milchig-bläulichen Effekten und einer leichten “Opaleszenz” beeindrucken. Mit einer maximal durchscheinenden Transparenz, besitzt er kein nennenswertes Farbenspiel.
Potch
Völlig undurchsichtige Opale gehören allerdings nicht mehr zu den “Gewöhnlichen Opalen”, sondern bilden die minderwertigste Opal-Qualität “Potch”. Sie dient in der Schmuckindustrie als Unterlage zur Herstellung von Opal-Dubletten und Opal-Tripletten.
Opalith
Das Gestein “Opalith” ist zwar von Opal-Substanzen durchdrungen, spielt aber in der hochwertigen Schmuckherstellung keine größere Rolle. Nur die Steinheilkunde kann seine Qualitäten besonders schätzen. Die derben Massen können eine maximal durchscheinende Transparenz mit Glas- bis Fettglanz erreichen, zeigen aber nie ein effektvolles Farbenspiel. Eine Opalith-Varietät mit Mangan-Dendriten (Goldlace-Opalith) taucht auf dem Markt außerdem auch unter der irreführenden Bezeichnung “Moos-Opal” auf. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass es sich hier um ein opalhaltiges Gestein handelt, das aber nicht zur klassischen Opal-Familie gehört.
Edelopal
Ein klassifizierter Edelopal muss zwei Vorraussetzungen in seinem Erscheinungsbild mitbringen. Das wichtigste Kriterium ist sein Farbenspiel, das sich unabhängig von seiner Körperfarbe entfaltet. Je effektvoller diese bunten Lichtreflexe ausfallen, umso wertvoller ist der Opal einzustufen. Außerdem sollte ein Edelopal eine hohe Transparenz vorweisen, die durchsichtig bis völlig klar ausfallen kann.
Allerdings spielt die Transparenz bei seltenen Exemplaren, wie beispielsweise den besonderen Boulder-Opalen, nicht immer eine entscheidende Rolle. Hier zählt das Farbenspiel deutlich mehr, wenn auch die Transparenz etwas zu wünschen übrig lässt. Daher rechnet man diese Opal-Varietät trotzdem zu den Edelopalen.
Keine Regel ohne Ausnahme
Das Farbenspiel ist bei Opalen sicherlich das wichtigste Qualitätsmerkmal, um Edelopale zu identifizieren. Trotzdem gibt es eine einzige Ausnahme, die auch ohne farbliches Opalisieren den Status “Edelopal” erreicht. Der mexikanische Feueropalist diese Seltenheit, die man auch ohne Farbspiel zu den Edelopalen rechnet. Allein schon seine besondere Klarheit und sein leuchtendes Feuerrot erreichen den “Edel-Status”. Allerdings zeigt er in sehr seltenen Fällen zusätzlich sogar noch ein königliches Opalisieren, sodass man diese Feueropale im oberen Edelstein-Preisniveau handelt.
Die Varietäten des Edelopals
Alle Opale werden, wie schon oben erwähnt, nach ihrer Transparenz und ihrem Farbenspiel bewertet. Hat es ein Exemplar in die Kategorie “Edelopale” geschafft, erfolgt eine erneute, schlichte Einteilung nach seiner Körperfarbe. Diese ist im Allgemeinen für alle schnell zu erkennen.
Sogenannte Edelopale müssen eine durchsichtige oder wenigstens durchscheinende Transparenz besitzen und außerdem ein lebhaftes, buntes Farbenspiel zeigen. Doch bei der einfachen Einteilung nach Hell und Dunkel, spielen diese Kriterien nur eine untergeordnete Rolle.
Beispielsweise erfüllt der helle und besonders klare Kristallopal beide Kriterien, was jedoch nicht auf alle hellen Edelopale zutrifft. So gehören auch andere Opale mit einer hellen Körperfarbe in seine Kategorie, wie der sogenannte “Jelly”, der nur ein schwaches Farbenspiel zeigt.
Edelopal-Einteilung nach der Körperfarbe
Hier gibt es nur drei Kriterien… nämlich “Schwarz”, “Dunkel” und “Hell”. Die verschiedenen Varietäten der Edelopale finden so ihren Platz als “Black Opal”, “Dark Opal” oder “Light Opal”. Da es bekanntlich keine Regel ohne Ausnahme gibt, kommt noch die vierte Kategorie des Feueropals hinzu.
Black Opal
Schwarzopal hat seinem Namen nach eine begehrte, schwarze Körperfarbe, die den perfekten Hintergrund für sein spektakuläres Farbenspiel bietet. Er gehört zu den gefragtesten Edelopalen auf der Welt, für die der Handel mit unter ziemlich hohe Preise aufruft. Hier zeigt sich die Wirkung des bunten Farbenspiels ganz besonders beeindruckend. Schwarzopale sind sehr selten und ein optisches Highlight für jede Sammlung. Sie stammen vorwiegend aus New South Wales (Opalfelder Coocoran) in Australien und Mintabie in South Australia. Aber auch in Mexiko, den USA (Nevada) und in Indonesien kommen schwarze Opale vor.
Dark Opal
Dunkler Opal besitzt als Edelopal eine dunkle, aber nicht schwarze Körperfarbe. Diese Färbung kann die unterschiedlichsten, dunklen Farbnuancen zeigen. Sein zusätzliches Farbenspiel kommt im Vergleich zu Schwarzopalen optisch nicht so kontrastreich zur Geltung.
Light Opale
Helle Opale nennt man alle helleren Opal-Varietäten, die ebenfalls ein Farbenspiel zeigen. Dazu gehören die erwähnten klaren “Kristallopale” und die leicht opalisierenden und weniger transparenten “Jellys”. Helle Opale stammen hauptsächlich aus South Australia und Brasilien.
Fire Opal
Feueropale zeigen meistens kein Farbenspiel, gehören aber wegen ihrer hohen Transparenz und “feurig” gelben, orangefarbenen oder roten Körperfarbe ebenfalls zu den Edelopalen. Dieser Ausnahme-Opal mit klarer Transparenz und leuchtender Körperfarbe gehört zu den wertvollsten Edelopalen überhaupt. Ganz selten zeigt ein Feueropal sogar ein Farbenspiel, dann hat er es in doppelter Hinsicht in die Kategorie der Edelopale geschafft.
Edelopal und seine Erscheinungsbilder
Eine einheitliche Kategorisierung fällt in diesem Bereich besonders schwer, denn je nach optischem Eindruck und Fundort sind einige Bezeichnungen und Begriffe für ganz spezielle Opale im Umlauf. Deshalb sollen hier die wichtigsten Benennungen beispielhaft für die große Vielfalt erwähnt werden.
Matrixopal
Diese vielgestaltigen Edelopale sind eng mit ihrem Muttergestein verwachsen. Bei ihrer Entstehung konnte flüssige Opal-Substanz in die Zwischenräume und feinen Risse des vorhandenen Gesteins eindringen und sich dort verfestigen. Auf diese Weise entstand eine einzigartige Verbindung verschiedener Anteile, die ein sehr individuelles Erscheinungsbild präsentiert.
Therapeutische Wirkung
Matrixopale stehen für inneren Frieden, Freude und Glück. Sie fördern die Wahrnehmung, das Gedächtnis und die Konzentration auf die gegenwärtige Situation. So helfen sie dabei, Ängste und stressende Zeiten zu bewältigen. Körperlich sollen sie die Verdauung, Entgiftung und Ausscheidung positiv beeinflussen.
Boulder-Opal
Obwohl Boulder-Opale keine Transparenz besitzen, zählt man sie zu den Edelopalen. Da die mit vielen Opal-Aderndurchzogenen Toneisen-Gesteine jedoch sehr selten vorkommen, erfüllen sie den Status einer “Rarität”. Außerdem fällt ihr Erscheinungsbild durch die opalisierenden Bereiche so individuell aus, dass man stets einen besonders einzigartigen Edelopal erwirbt. Ein Beispiel ist die australische, filigrane Variante “Yowah-Nuss”.
Therapeutische Wirkung
Boulder-Opale stehen für extrovertierte, optimistische Lebensfreude, die auf die Umgebung ansteckend wirkt. Diese Heilsteine können dabei helfen, widrige Umstände mit viel Humor zu umschiffen und Extremsituationen emotional unbeschadet zu überstehen. Körperlich sollen Boulder-Opale die Nieren, Lymphe und den Darm anregen sowie die Versorgung der Zellen mit Nährstoffen verbessern.
Die Besonderheit “Yowah-Nuss” fördert ein gutes Körpergefühl, eine liebevolle Erdverbundenheit, aber auch eine rege Fantasie. Die Vorstellungskraft und das Traumerleben können sich verstärken, sodass sich Lebensträume zeigen und ihre Verwirklichung einfordern.
Leoparden-Opal
Diese Edelopal-Varietät zeichnet sich durch kleine Bläschen aus, die sich einst im vulkanischen Ergussgestein “Basalt” bei dessen Entstehung bildeten. Dabei sind die winzigen Hohlräume dieses basischen **Vulkanit-**Muttergesteins mit Edelopal-Substanzen gefüllt, wodurch opalisierende Flecken in unterschiedlichen Brauntönen entstehen. Das Erscheinungsbild des Leoparden-Opals erinnert an das Fell des namengebenden Raubtieres.
Therapeutische Wirkung
Dieser Edelopal kann Gefühle intensiver erlebbar machen und soll bei Ängsten und tiefsitzender Trauer tröstende Impulse in uns wachrufen. Auch Leoparden-Opal steht für die vergnüglichen Seiten des Lebens und kann dabei helfen, den geistigen Fokus im Hier und Jetzt zu halten, ohne ständig in längst Vergangenes oder mögliches Zukünftiges abzudriften. Körperlich soll dieser Heilstein die Versorgung der Zellen mit Nährstoffen und die Regulierung des Stoffwechsels in Zellen und Gewebe fördern. Da er außerdem das Wachstum unterstützen soll, ist er auch für Kinder geeignet.
Veta Opal
Das Kennzeichnende dieser Varietät sind helle Edelopal-Lagen, die in einer dunkleren Matrix nebelige Streifen bilden. Das dadurch einzigartige Farbenspiel zeigt ein teilweise sehr buntes Opalisieren auf weißer, blauer bis fast schwarzer Körperfarbe. Die schönsten Exemplare des seltenen “Veta Opals” stammen aus Honduras und variieren farblich teilweise auch ins Rötliche und Violette.
Therapeutische Wirkung
Veta Opal steht für den Glauben an sich selbst. Er ist der richtige Heilstein für alle, die sich schwer tun, das Leben zu genießen. Manchmal wurden wir von unserem nahen Umfeld (z. B. Elternhaus oder Religion) darauf konditioniert, möglichst bescheiden durchs Leben zu gehen. Dann erzeugt jede Form von Genuss oder gar Luxus ein schlechtes Gewissen. Diese Heilsteine helfen dabei, sich selbst ein angenehmes, genüssliches Lebenzu gestatten und auch einmal angeblich Unmögliches zu wagen. Körperlich soll Veta Opal den Fluss in den Lymphen und die Entschlackung verbessern sowie das Immunsystem stärken.
Harlekin-Opal
Dieser beeindruckende Edelopal besitzt schachbrettartige Farbflecken, die eigentlich ziemlich “unnatürlich” aussehen. Man kann sich fast nicht vorstellen, dass die Natur tatsächlich ein Muster dieser Art hervorbringen kann, das an ein kariertes Harlekin-Kostüm erinnert. Das mosaikähnliche Farbmuster besteht aus rechteckigen bis quadratischen, teils abgerundeten, gleichmäßig großen Farbflächen, die beispielsweise in Rot-, Blau- und Grüntönen glitzern können.
Der seltenste Edelopal der Welt
Harlekin-Opale sind tatsächlich die seltensten Opale der Welt, und dementsprechend teuer. Wer ein echtes Exemplar in Natura bestaunen kann, erkennt auch warum. Ein schwarzer Opal, der dieses spezielle Farbmuster zeigt, kann je nach Ausprägung und Farbgestaltung fast 30. 000 Euro pro Karat wert sein.
In diesen Preisregionen sucht selten jemand nach Heilsteinen, deshalb ist die therapeutische Wirkung des Harlekin-Opals nicht explizit dokumentiert, aber vorstellbar… Lebensfreude pur, künstlerische Kreativität und Fantasie können hier ebenso zu finden sein, wie ein gesundheitsfördernder Lebenswille und ein genussvolles Interesse an sinnlichen Erfahrungen und Erotik.
Rolling Flash und Contra-Luz-Opal
Zwei weitere seltene Opal-Besonderheiten zeigen sich nicht in ihrer natürlichen Umgebung, sondern nur wenn der Mensch nachhilft. Hier ist die Erfahrung von kundigen Edelstein-Fachleuten gefragt, die ihre im Rohstein schlummernden Eigenschaften aufspüren können. So kennzeichnet der Begriff “Rolling Flash” Opale, die als Cabochon ein Lichtband zeigen, das sich bei einer Positionsveränderung des Lichtes über die Oberfläche des geschliffenen Steins bewegt. Hier kann man die besondere Kunst des Edelstein-Schleifens erkennen, die dafür sorgt, dass dieser Lichteffekt sichtbar wird. Sogenannte “Contra-Luz-Opale” hingegen zeigen ihr Farbenspiel nur unter Kunstlicht. Allein mithilfe der sogenannten “Durchlicht-Beleuchtung” kann ein Contra-Luz-Opal seine verborgene Schönheit für das menschliche Auge entfalten.
Varietäten-Reichtum des “Gewöhnlichen Opals”
Auch gewöhnliche Opale besitzen eine erstaunliche Vielfalt. Ihre verschiedenen Körperfarben und Glanz-Qualitäten sind oft namengebend und ergänzen diese beeindruckende Welt der Opale. So gibt es beispielsweise verschiedene “Andenopale” und optisch charakterisierte “Wasseropale” sowie “Milch”- und “Porzellan-Opale”.
Andenopale
Die milchig-trübe (farblose) Varietät des “Gewöhnlichen Opals” aus Peru ist die typische Erscheinungsform des Andenopals. Wie leicht zu erkennen, ist dieser Opal nach seinem Fundort benannt. Allerdings gibt es auch farbige Exemplare unter den Andenopalen, dazu zählt man blaugrüne “Chrysopale” und rosafarbene “Pinkopale”.
Farbloser Andenopal und seine Wirkung
Farbloser Opal steht in der Steinheilkunde für Flexibilität, die dabei hilft, auf der Welle des stetigen Wandels im Leben zu “reiten”, statt in der Tradition zu verharren und stoisch unterzugehen. Körperlich soll dieser Heilstein die Reinigung der Atemwege, Schleimhäute und Haut unterstützen sowie die Lymphe und Ausscheidungsprozesse anregen.
Chrysopal
Diesen blaugrünen Andenopal kann man optisch leicht mit dem nickelhaltigen Chalcedon “Chrysopras” verwechseln. Leider klingen auch für Unkundige ihre Bezeichnungen recht ähnlich, sodass man schnell in die Verwechslungsfalle treten kann. Allerdings entsteht das charakteristische Blaugrün des Chrysopals hier durch Kupfereinlagerungen.
Therapeutisch Wirkung
Die Steinheilkunde beschreibt Chrysopal als besonders stimmungsaufhellenden Heilstein, der eine befreiende Wirkung auf das Gefühlsleben haben soll. Er kann psychosomatische Beklemmungen im Herzbereich (Herz-Chakra) vertreiben, sodass sich eine natürliche Leichtigkeit ausbreiten kann. Die Wunder des Lebens treten in den Vordergrund, die man vielleicht zum ersten Mal staunend wahrnehmen kann. Körperlich soll Chrysopal eine entgiftende Wirkung zeigen, indem er die Leber und Nieren stärkt. Außerdem kann er kühlend und fiebersenkend wirken.
Pinkopal und seine Wirkung
Manganhaltiger Andenopal zeigt eine intensive Rosa-Tönung, die in der Steinheilkunde besonders mit Herzlichkeit und Zuneigung in Verbindung gebracht wird. Vor allem schüchterne Menschen, die sich oft durch Scham oder Minderwertigkeitsgefühle behindert fühlen, können durch diese Opal-Varietät aufgeschlossener und freundlicher agieren. Pinkopal soll bei Herzbeschwerden helfen, die durch sorgenvolle Gedanken und Befürchtungen entstanden sind. profitieren. Dementsprechend sollte man auch diesen Andenopal bevorzugt auf dem “Herz-Chakra” tragen, um von seiner Ausstrahlung zu profitieren.
Wasseropal
Hyalith (Wasseropal) gehört zu den “Gewöhnlichen Opalen” und ist durch ständigen Wasserverlust aus ehemaligen Edelopalen entstanden. Sie sind farblos und klar wie Wasser oder Glas (Glasopal) und können aber durch Verunreinigungen auch verschiedene Körperfarben zeigen.
Therapeutische Wirkung
Diese Opal-Varietät steht für klare Instinkte, die zur richtigen Zeit an den richtigen Ort führen können. Hyalith bringt Klarheit ins Gefühlsleben, sodass man die eigenen, inneren Bedürfnisse besser erkennen, verstehen und auch ausdrücken kann. Körperlich soll Wasseropal die Sinnesorgane (Augen, Ohren, Geschmacks- und Geruchssinn) stärken und alle Prozesse des Wasserhaushalts unterstützend anregen.
Milchopal
Ein milchweißer, matter Glanz und dezenter Opaleszenz ist charakteristisch für Milchopal. Auch er gehört zu den “Gewöhnlichen Opalen”. Angeblich kann diese Opal-Varietät in kalkfreiem Wasser sein ehemaliges Farbenspiel wieder erneut aufblühen lassen.
Therapeutische Wirkung
Milchopal kann eine friedvolle Kommunikation in Gemeinschaften fördern, sodass eine tolerante, aufgeschlossene Atmosphäre entstehen kann. Körperlich soll er den Wasserhaushalt und die dazu gehörenden Organe Nieren, Blase und Lymphe unterstützen.
Moosopal und Dendritenopal
Diese beiden Varietäten des “Gewöhnlichen Opals” können für Unkundige zum Verwechseln ähnlich sein. Wobei der Handel vor allem die Bezeichnung “Moosopal” teilweise sehr beliebig verwendet. (siehe oben “Opalith”)
Optische Unterscheidungsmerkmale
Echte Moosopale sind “Gewöhnliche Opale” mit Einschlüssen. Typisch sind dabei dunkelgrüne, moosartige Schlieren in einer helleren, durchscheinenden Opal-Substanz. Allerdings kann diese Grundmasse auch andere Färbungen besitzen, die dann Einschlüssen beispielsweise in gelbem Opal zeigen.
Dendritenopale aus Mexiko oder der Türkei besitzen dagegen Dendriten aus beispielsweise Mangan, die pflanzlichen Verästelungen gleichen. Allerdings haben diese Ablagerungen nichts mit fossilen Versteinerungen zu tun, weshalb sich allgemein die Bezeichnung “Pseudofossilien” für Dendriten-Gesteine eingebürgert hat. Neben der Opalith-Varietät “Goldlace” bietet der Handel ebenfalls irreführend die Varietät “Dendritenopal” als “Moosopal” an, sodass bei der Kundschaft oft maximale Verwirrung herrscht.
Weitere Fundorte
Man kann diese Opal-Varietäten außerdem im europäischen Niederösterreich, Tschechien sowie auch auf den Kontinenten Afrika (Sambia) und Südamerika (Peru) finden. Natürlich hat auch der unangefochtene “Opal-Kontinent” **Australien **genügend Fundorte zu bieten.
Echter Moosopal und seine Wirkung
Diese selten vorkommende Opal-Varietät fördert den “Team-Player” in uns. Moosopal hilft dabei, sich in Gemeinschaften engagiert einzubringen und ohne Vorurteile die vielfältigen Begegnungen als Gewinn für die Gruppe und sich selbst zu erkennen. Körperlich setzt die Steinheilkunde Moosopal bei Erkältungen und den dazugehörigen Symptomen wie beispielsweise Husten ein. Dabei soll er die Atemwege und Lymphe reinigen sowie die Verdauung, Entschlackung und Ausscheidung unterstützen.
Dendritenopal und seine Wirkung
Wer sich aufgrund schlechter Erfahrungen in sein Schneckenhaus zurückgezogen hat, kann von dieser Opal-Varietät profitieren. Dendritenopal soll dabei helfen, sich trotzdem eine gewisse Kontaktfreudigkeit zu bewahren, denn jeder Mensch braucht für seine seelische Gesundheit ab und zu soziale Begegnungen. Körperlich soll dieser Heilstein ähnlich wie Moosopal wirken und die Lymphe und Ausscheidungsprozesse fördern. Die Steinheilkunde setzt Dendritenopal außerdem bei starker Erkältung und den Folgen des Rauchens ein. Allerdings kann er nur die Entwöhnung und Entgiftung des Körpers erleichtern, nicht jedoch die Folgen von andauernden, ungesunden Verhaltensweisen reduzieren.
Pistazien-Opal
Dieser “Gewöhnliche Opal” ist nach seinem speziellen Pistazien-Grünton benannt. Er ist nicht immer leicht von anderen grünen Opalen zu unterscheiden, wie beispielsweise seinem Verwandten “Prasopal”, dessen Grünfärbung durch Nickel-Einlagerungen entsteht.
Fürs Herz- und Nabel-Chakra
Pistazien-Opal steht in der Steinheilkunde für Freude und Glück, die alle genussvollen Momente des Lebens in den Fokus rücken. Dieser Heilstein ist perfekt für alle redemuffeligen, eher unfreundlichen Zeitgenossen, um etwas mehr soziale Kompetenz zu erlangen. Denn scheinbar soll Pistazien-Opal den Austausch von Gedanken und Gefühlen erleichtern und redseliger machen. Körperlich wird dieser Opal bei Migräne eingesetzt, da er die Leber und Galle fördern und entspannen soll. Außerdem kann sich beim Tragen eines Pistazien-Opals mit der Zeit die Beweglichkeit des Körpers wieder verbessern. Das Herz- und Nabel-Chakra sowie der Leberbereich sind für eine therapeutische Anwendung besonders geeignet.
Prasopal und seine Wirkung
Der nickelhaltige “Gewöhnliche Opal” hat ähnliche Eigenschaften wie hellgrüner Pistazien-Opal. Auch Prasopal fördert eine angstfreie Zwanglosigkeit im Umgang mit anderen Menschen, indem er dabei hilft, sich von Unsicherheit und Schuldgefühlen zu befreien. So ist dieser Heilstein ideal für eine Gesprächstherapie, bei der man sich alles Belastende von der Seele reden kann. Körperlich soll Prasopal die Reinigung und Entgiftung aller Körperflüssigkeiten fördern sowie die Leber und Nieren stärken. Die Steinheilkunde setzt ihn deshalb therapiebegleitend auch bei Rheuma und Gicht ein.
Grüner “Gewöhnlicher Opal” und seine Wirkung
Ein seltenes Opal-Nontronit-Gemenge wird schlicht als “grüner Opal” gehandelt und hat auch einen Platz in der Steinheilkunde gefunden. Seine Zusammensetzung verleiht diesem Heilstein ein interessantes Wirkfeld, das vor allem bei Orientierungslosigkeit und Erschöpfung zum Einsatz kommt. Grüner Opal soll neue Lebensperspektiven aufzeigen und die Aufmerksamkeit auf erfüllende Lebensbereiche sowie Erholung und Optimismus lenken. Körperlich stehen die Regeneration des ganzen Körpers und die Stärkung der Leber, Nieren sowie weiblichen und männlichen Keimdrüsen im Mittelpunkt.
Blauer “Gewöhnlicher Opal” und seine Wirkung
Die blaue Opal-Varietät fördert ein gutes Gespür für die feineren Schwingungen im Alltag, eine aufrichtige Anteilnahme und ein größeres Einfühlungsvermögen, das jede Kommunikation in beide Richtungen verbessert. So kann man aufmerksamer zuhören, das Gehörte richtig verstehen und sich selbst verständlicher ausdrücken. Deshalb ist blauer Opal ideal für kurze Halsketten, damit er möglichst nahe am Hals-Chakra getragen werden kann. Körperlich soll er fieber- und blutdrucksenkend wirken, den Wasserhaushalt regulieren und die Nieren und Lymphe anregen.
Wachs- und Porzellanopal
Auf dem Markt kann man außerdem Wachs- und Porzellanopale finden, die sich durch ihren namengebenden Glanz auszeichnen. Der sogenannte “Kascholong” aus Russland zeigt einen attraktiven Perlmutt- oder Porzellanglanz, während Opale mit einer eher an Wachsglanz erinnernden Oberfläche entsprechend die Bezeichnung “Wachsopal” tragen. Dabei sind die goldbraunen Exemplare aus der Slowakei verhältnismäßig selten und erhalten oft einen Schliff in einer Donut-Form.
Kascholong und seine Wirkung
Weiße Kascholong-Trommelsteine sind im Handel als gebohrte Anhänger vertreten. Ihre therapeutische Wirkung unterstützt die Notwendigkeit unserer Zeit, sodass inzwischen wohl für viele Menschen ein Kascholong-Porzellanopal auf dem Herz-Chakra sinnvoll wäre. Da er allgemein die Empfindsamkeit und die Empfänglichkeit verbessern soll, kann der zwischenmenschliche Umgang empathischer ausfallen als üblich.
Unsere sprachlichen Äußerungen transportieren unser seelisches Innenleben und unsere Gedanken manchmal ungefiltert und wenig sensibel nach draußen. Viele wissen, dass fast nichts so verletzend sein kann, wie herzlos ausgesprochene Worte. Deshalb ist ein Kascholong auch gut in der Nähe des Hals-Chakras aufgehoben. Körperlich soll Kascholong die Entgiftung des ganzen Gewebes und der Haut anregen.
Optische Opal-High-Lights
Einige besonders attraktive Opal-Varietäten sollen hier noch einmal kurz aufgezählt werden, damit sich die Raritäten unter den Opalen im opalisierenden Dschungel deutlich hervorheben.
Black Opal als “Harlekin”
Alle Schwarzopale bilden mit ihrer schwarzen Körperfarbe den perfekten Hintergrund für bunte Farbreflexe und Interferenzen. Sie gehören unbestritten zu den teuersten Exemplaren, die in der Opal-Welt vorkommen. Zeigt sich ein Schwarzopal zusätzlich als extrem seltener, farbenfroher “Harlekin-Opal”, steigt sein Wert in die obersten Sphären des Edelstein-Himmels. Diese durchsichtigen, leuchtend bunten Varietäten können alle Farben zeigen, die mit unterschiedlich großen, schachbrettartigen “Konfetti-Flecken” aufwarten.
Ein klares “Ja” zum Leben
Black Opal hat eine starke Ausstrahlung und fördert vor allem einen optimistischen Lebenswillen, sodass er sich therapiebegleitend bei Depressionen, aber auch in kummervollen Zeiten einsetzen lässt. Er hilft dabei, die Schwierigkeiten des Lebens leichter zu nehmen und die positiven Aspekte, die in Krisen oft vergraben liegen, zu entdecken und zu schätzen. Körperlich beeinflusst Black Opal, ebenso wie alle Opale, intensiv alle Prozesse der Reinigung, Entschlackung und Ausscheidung. Er soll nach Erkrankungen ganz besonders aufbauend wirken.
Light-Opal wie schillernder Mondschein
Wer Mondsteine mag, wird diese hellen, weißen oder gar farblosen Edelopale lieben, denn sie bestechen durch ihr ätherisch wirkendes Farbenspiel. Sie sind hell glitzernd mit einer klaren (Kristallopal) oder durchsichtigen (Jelly) Transparenz, die an luftige Sphären oder mystisch klare Gewässer erinnern. Diese Opale scheinen aus Welten voller Feen und Einhörner zu stammen, sodass in ihrer Aura der Fantasie ganz besondere Flügel wachsen.
Kristallopal und Jelly und ihre Wirkung
Begeisterung, Sinnlichkeit und Erotik stehen hier im Mittelpunkt. Eine sprudelnde Ideenfülle und Kreativität weckt die Lebensfreude, wenn sie im harten, oft auch trostlosen Alltag verloren ging. Mit einem Light-Opal auf dem Herz-Chakra kann sich das Herz wieder für die Wunder des Lebens öffnen und begeistern.
Wenn Herz und Geist Flügel wachsen
Ausgelassene, aber auch tiefe Glücksgefühle sind in der Aura eines Kristallopals möglich, der den Geist beflügelt und besonders kreative Impulse in den Bereichen der Kunst und Poesie initiiert. Diese Rarität unter den Opalen soll sich positiv auf den ganzen Organismus auswirken und gilt als gesundheitliche Präventionsmaßnahme.
Alle hellen Edelopal sollen die Lymphe mobilisieren, sodass die Entschlackung über die Körperflüssigkeiten reibungsfreier gelingen kann. Die Steinheilkunde setzt Light-Opale außerdem bei Beschwerden mit den Atemwegen und bei Husten ein.
Feueropal mit Farbenspiel
Die begehrten Feueropale aus Mexiko können ihre Attraktivität noch steigern, wenn zu ihrer hohen Transparenz und orangeroten Farbe zusätzlich ein buntes, opalisierendes Farbenspiel auftritt. Dann sind die feurigen Edelsteine zwar nicht so hoch zu bewerten wie “Harlekin-Opale”, aber dennoch nicht mehr unter den “normalen Edelopalen”. Auch hier gibt es im Handel nur hochpreisige Angebote, die sich deutlich außerhalb von Schnäppchen bewegen.
Von vergnügter Lebenslust bis zur Euphorie
Während ein gewöhnlicher Feueropal ohne Farbenspiel dabei helfen kann, Hemmungen abzubauen und körperlich die Energie zu erhöhen, setzt seine Edelstein-Variante noch einiges obenauf. Aus einer Begeisterung für neue Ideen und der Freude an einer impulsiven Sexualität wird eine leidenschaftliche, temperamentvolle Euphorie, die Hindernisse nicht schrecken, und die sich von Herausforderungen geradezu anheizen lässt. Dementsprechend soll Feueropal die Durchblutung, den Kreislauf und die Leistungsfähigkeit ankurbeln sowie die Fruchtbarkeit und Potenz beider Geschlechter verbessern.
Boulder-Opal
Ganz besondere Erscheinungsbilder zeigt der berühmte Boulder-Opal aus Queensland in Australien. Mit seinen Edelopal-Adern in braunem bis rötlichem Toneisenstein gleicht kein Stein dem anderen, deshalb zählen Boulder-Opale ebenfalls zu den begehrten Edelopalen. Allerdings sind sie vor allem unter Sammlern und Sammlerinnen in Form von Roh- oder Trommelsteinen sehr beliebt.
Ansteckender Humor
Wer schwere Zeiten durchlebt, kann den Mut und seine Lebensfreude schnell verlieren. Um diese wahrhaft trostlosen Phasen möglichst unbeschadet zu überstehen, kann ein Boulder-Opal gute Dienste leisten. Er kann die Waffe des “Humors” in uns aktivieren, die unbeugsam allen Widrigkeiten trotzt und auch die größte Ungerechtigkeit und Grausamkeit erträglicher machen kann. Wer die herrschende Situation relativieren und sich den berühmten “Galgenhumor” bewahren kann, findet eher einen Ausweg, weil sich beim Lachen das Herz und der Geist entspannt. Außerdem ist Lachen und Lebensfreude bekanntlich ansteckend. Körperlich soll Boulder-Opal die Nährstoff-Aufnahme der Zellen verbessern und Nieren, Lymphe und Darm anregen.
Rolling Flash und Katzenauge
Der sogenannte “Rolling Flash” beschreibt eine Lichterscheinung, die manche Schmucksteine nach dem Schleifen zum Cabochon zeigen können. Dabei ist die Fingerfertigkeit und Erfahrung von Fachleuten gefragt, die am Rohstein Opal-Qualitäten entdecken können, die einem ungeübten Auge verborgen bleiben. Ein Rolling-Flash-Effekt kann allein durch einen dementsprechenden Schliff zur Geltung kommen. Wenn man den Opal-Cabochon im Licht bewegt, scheint ein Lichtstreifen über die glatte, glänzende Edelstein-Oberfläche zu wandern, die mit einem “rollenden Blitz” vergleichbar ist.
Ein Lichtschimmer am Horizont
Eine weitere “Lichterscheinung”, die auch bei Opal-Cabochons auftreten kann, heißt “Chatoyance-Effekt” (vom französischen “chat” für “Katze”). Hier zeigt sich ein Lichtreflex, der durch die Einlagerung von Asbest entsteht und an die Form eines Katzenauges erinnert. Auch hier ist die Erfahrung beim Schleifen gefragt, damit dieser Lichteffekt zur Geltung kommen kann. Dem äußeren Erscheinungsbild dieser geschliffenen Opale entsprechend, lautet ihr Handelsname “Katzenaugen-Opal”.
Diese echte Rarität unter den Opalen steht für Hoffnung und soll bei Niedergeschlagenheit eine aufmunternde Wirkung zeigen. Das Katzenauge lenkt die Aufmerksamkeit auf die positiven Aspekte, die es in jeder Situation gibt, sei diese auch noch so verfahren. Dadurch kann sich eine neue Sicht oder Denkweise entwickeln, die eine ungewöhnliche Problemlösung bereithalten kann. Körperlich soll sich ein Katzenauge-Opal dementsprechend positiv auf das Gehirn, die Nerven und Sinne, insbesondere den Tastsinn, auswirken.
Leoparden-Opal
Eine weitere optische Attraktion unter den Edelopalen ist der verschieden braun gefleckt Leoparden-Opal. Seine kleinen, glitzernden Flecken sind eigentlich Bläschen, die mit einer Edelopal-Substanz gefüllt und in Basalt gebettet sind. Dadurch entsteht das charakteristische Muster, dessen Erscheinungsbild an das Fell des namengebenden Raubtieres erinnert.
Nur der Augenblick zählt
Leoparden-Opal kann die Gefühle und Erlebniswahrnehmung vertiefen, sodass man sich ganz im Hier und Jetzt wiederfindet. Seine Aura unterstützt eine angenehme, freudvolle Atmosphäre, in der man Trost finden kann, wenn Ängste und Trauer aus der Vergangenheit den Augenblick trüben und die Zukunftsaussichten verdunkeln wollen. Körperlich soll sich Leoparden-Opal positiv auf das Wachstum, den Stoffwechsel und die Nährstoff-Versorgung in den Zellen und im Gewebe auswirken.
Dendriten und individuelle Zeichnungen
Sobald der oben schon beschriebene “Dendritenopal” ein opalisierendes Farbspiel aufweist, verändert sich der Status des “Gewöhnlichen Opals”. Diese seltene Kombination von Dendriten und buntem Opalisieren adelt ihn nämlich zum Edelopal. Auch diese Rarität ist natürlich vor allem in der Sammelgemeinde sehr geschätzt.
Opale mit ganz individuellen Zeichnungen, die beim Betrachten einen bildhaften Eindruck hinterlassen, bietet der Handel als sogenannte “Bilder-Opale” an. Auch hier handelt es sich immer um ein Unikat mit einer ganz einzigartigen Erscheinungsform.
Schmuckindustrie-Kriterien für Opale
In der Schmuckindustrie unterscheidet man zu allererst drei verschiedene Opal-Typen.
Typ 1 (Homogenität)
Alle Typ 1 Opale sind homogene (einheitlich aufgebaute) Edelsteine. Für diesen Typ ist vor allem der durchsichtige Feueropal ein gutes Beispiel.
Typ 2 (Opal-Gesteinsverbindungen)
Opale, die mit anderem Gestein untrennbar verbunden sind, wie beispielsweise der australische Boulder-Opal gehören zum Typ 2. Dieser Opal besticht durch Opal-Adern im Toneisenstein.
Typ 3 (Opal-Einlagerungen)
Opale aus Gesteinsadern und Hohlräumen oder “flitterartigen"" Einlagerungen gehören schließlich zum Typ 3. Die vielfältigen sogenannten Matrix-Opale sind typische Typ 3 - Mitglieder.
Allgemeine Bestimmungsmerkmale des Opals
Weitere Kriterien für die industrielle Schmuckherstellung sind natürlich, wie weiter oben bereits erwähnt, ebenso die Körperfarbe der verschiedenen Opale. So teilt man die drei Opal-Typen zusätzlich in Helle und Dunkle Opale mit ihren jeweils unterschiedlichen Graden an Durchsichtigkeit ein. Dabei zeigen “Edelopale” eine durchsichtige bis durchscheinende und “Gewöhnliche Opale” eine durchscheinende bis undurchsichtige Transparenz.
Um die Echtheit eines Opals zu bestimmen sind außerdem die charakteristische Mohshärte von 5,5 bis 6 und Dichte von 1,89 bis 2,5 sowie eine weiße Strichfarbe und nicht vorhandene Spaltbarkeit zielführend. Dabei zeigt sich der spröde, splittrige Bruch mit einer muscheligen Oberfläche.
Verwechslungen und Unterscheidungsmöglichkeiten
Teure Edelopale sollten immer gemmologisch getestet sein. Damit keine Verwechslungen mit beispielsweise “Korit” (Calcentin, Ammolit) oder “Angel Skin Opal” (Palygorsit) entstehen können, muss man die jeweilige Härte (Korit 3 bis 4 und Palygorsit 1 bis 2,5) untersuchen.
Gewöhnliche Opale kann man je nach Farbe mit Chalcedon, Chrysopras, Peridot , gelbem Karneol oder Jaspis verwechseln, die jeweils eine Härte von 6,5 bis 7 zeigen. Rosafarbener Aragonit kann außerdem Pinkopal sehr ähnlich sehen. Aber auch hier hilft die geringere Härte von 3,5 bis 4 des Aragonits weiter.
Die Manipulation von natürlichen Opalen
Für eine leichtere Nutzung und eine höhere, optische Qualität manipuliert man viele natürlich entstandene Opale. Durch industrielle Bearbeitungen und künstliche Eingriffe (Hitze, Einfärben, Wachse, Öle, Kleber und Chemikalien) verändert sich das Aussehen der Natursteine in eine gewünschte Richtung, sodass sie für die Herstellung von Schmuck attraktiver sind.
Synthetische Opale
Mit derselben chemischen Zusammensetzung wie ihre natürlichen Vorbilder, sind auch industriell hergestellte Opal-Synthesen eine umweltschonende Alternative, die den hohen Bedarf für reine Schmuckzwecke kostengünstig deckt. Wie bereits in unserem Beitrag über synthetische Steine erwähnt, handelt es sich auch hier um optisch wunderschöne Schmucksteine, die für einen breiteren Kundenkreis erschwinglich sind, aber keine Heilstein-Kriterien erfüllen müssen.
Außerdem sind aber auch Opal-Imitationen aus Plastik, Glas und Gießharz auf dem Markt zu finden. Hier handelt es sich, wenn nicht vorschriftsmäßig vom Handel angezeigt, um eine klare Fälschung. Diese sind nur für die Herstellung von billigem Modeschmuck akzeptabel.
Siehe Beitrag: “Sind künstliche Edelsteine als Heilsteine zu empfehlen?”
Komposit-Opale
Immer öfter findet man kostengünstige Schmuckstücke mit Opalen auf dem Markt. Hier sollte man jedoch unbedingt prüfen, ob es sich um vollwertige, “ganze” Opale handelt oder um eine günstigere “Hybrid-Version”, die man aus verschiedenen Materialien zusammengesetzt hat.
Dubletten
Beliebt sind sogenannte Opal-Dubletten, deren obere “Schauseite” aus einem natürlichen Edelopal-”Laminat” besteht. Diese Edelopal-Scheibe wird mit einem meist schwarzen Untergrund verbunden (geklebt oder verschweißt). Als Unterlagen dienen entweder gewöhnliche, minderwertige Opale, dunkler Chalcedon oder einfach nur Glaskörper.
Optisch gesehen, zeigen diese Dubletten ebenso wie ein echter “Vollblut-Opal” ein beeindruckendes Farbenspiel. Als Heilsteine sind manipulierte, künstlich zusammengesetzte Schmucksteine jedoch wertlos. Sie erfreuen unseren Schönheitssinn und haben somit in der Schmuckherstellung durchaus ihre Existenzberechtigung. Denn sie tragen dazu bei, dass sich mehr Menschen diesen beliebten Edelstein leisten können. Auch wenn es nur ein Teil- oder Bruchstück ist.
Tripletten
Bei dieser Komposit-Version dient ein Gemeiner Opal als Grundlage, auf der als Zwischenschicht ein Edelopal verklebt oder verschweißt wurde. Als schützende dritte Schicht erhält diese Dublette aus Gemeinem Opal und Edelopal noch zusätzlich eine Lage aus Bergkristall, Hart- oder Bleiglas. So kann die Edelopal-Schicht bei der entstandenen Triplette nicht mehr verkratzen oder brechen.
Da Opale sehr empfindlich auf Hitzeschwankungen reagieren und auch bei Zusammenstößen mit hartem Material (z. B. bei Fingerringen) leicht brechen können, ist eine passende Schutzschicht durchaus sinnvoll. So kann der Opal im Schmuckstück bei regelmäßigem Tragen nicht so leicht beschädigt werden. Diese Maßnahme sichert die gleichbleibende, optische Qualität des Schmucksteins.
Intarsien
Einlegearbeiten haben eine lange Tradition, wobei die ältesten Funde an Intarsien von ägyptischen Holzsärgen stammen. Üblicherweise ersetzte man zuerst ausgestochene Formen in Holzplatten durch andere Holzarten, die sich farblich abhoben. Später verwendete man dieses Verfahren auch bei der Gestaltung von Metallgegenständen. Die Materialien für die musterbildenden Einlegearbeiten variieren dabei von Holz- und Metallarten bis Perlmutt und verschiedenste Schmuck- und Edelsteine. Kleine Edelopale sind in wertvollen Einlegearbeiten sehr beliebt, da sie durch ihr Opalisieren attraktive Glanzpunkte in den Mustern, bildhaften Motiven oder Symbolen setzen. Auf einer passenden Unterlage angebracht, können so kleine Schmuck-Intarsien entstehen, die durch eine besonders ausgefallene, lebhaft bunte Optik beeindrucken.
Fingerringe für Herren, Manschettenknöpfe oder Armreife zeigen beispielsweise gerne solche ornamentalen Intarsien-Arbeiten. Neben Opal-Intarsien ist auch das kostengünstigere Perlmutt dafür sehr beliebt.
Komposit-Opale in der Heilkunde
Dubletten, Tripletten und Intarsien können allesamt wegen ihrer künstlichen Bearbeitung nicht als Heilsteine wirksam sein. Aber sie eignen sich durchaus für ausgefallene, farbenfrohe und ansprechende Schmuck-Kreationen, denn sie erfreuen unser Bedürfnis nach Schönheit, Farbe und “Glamour”.
Mythologischer Unglücks- oder Glücksstein
Bereits im alten Rom galt der Opal aufgrund seiner einzigartigen Schönheit als Rarität. Sein Name geht auf das lateinische Wort “opalus” und das griechische Wort “opallios” zurück, das eventuell aus der Sanskrit-Bezeichnung “upala” übernommen worden war. Das griechische “opallios” bedeutet “kostbarer Stein”.
Opale - schöner als Diamanten
In der Antike übertraf so mancher Opal in der Bewertung sogar Diamanten. Beispielsweise der griechische Philosoph Platon und der griechische Geschichtsschreiber Herodot beschrieben völlig fasziniert “opallios” und seine einzigartigen Farben. Zeitgenossen vergleichen diese Farbenpracht und das darin glitzernde Feuer des Opals außerdem mit anderen Edelsteinen wie beispielsweise Amethyst oder Smaragd und beurteilen das reflektierte Licht als “unglaublich”.
Freudentränen oder “zu Stein erstarrt”?
Nach der griechischen Mythologie sollen Opale aus den Freudentränen des Göttervaters Zeus entstanden sein, nachdem die Titanen besiegt worden waren. Diese positive Deutung zeigt deutlich den hohen Grad an Beliebtheit dieser Edelsteine in der gesamten antiken Welt.
In Indien hat der Opal jedoch eine negative, mythologische Entstehungsgeschichte. Hier ist er die zu Stein erstarrte Göttin des Regenbogens. Ihre Verwandlung in Stein erfolgte auf der Flucht vor aufdringlichen Göttern, die ihre Verweigerung nicht akzeptieren wollten.
Stein des Glücks?
Die jeweilige Kultur und ihre entsprechenden Assoziationen verbinden eine glücksbringende Schwingung oder eine Trauer unterstützende Atmosphäre mit dem schillernden Opal. Aus astrologischer Sicht gehören in vielen Kulturen diese Edel- und Heilsteine außerdem aus zu den ambivalenten Glückssteinen. Hier werden sie, aus welchen Gründen auch immer, nur für ganz bestimmte Personengruppen empfohlen. Denn nicht jedem soll dieser Heilstein seine positiven Dienste zur Verfügung stellen. So hält ein Opal für die eine Person angeblich Glück bereit, während andere beim Tragen mit Pechsträhnen rechnen müssen. Deshalb ist diesbezüglich keine eindeutige Einschätzung aus der Vergangenheit überliefert, die man auf die Gegenwart übertragen könnte. Die Bewertung eines Opals bleibt somit jedem Nutzer und jeder Nutzerin sowie dem jeweiligen Glauben an Glück oder Unglück selbst überlassen.
Stein des Herzens oder der “Schwarzen Magie”?
Auf dem Opal-Kontinent Australienkönnen die funkelten, bunten Edelsteine eine lange Tradition mit magischer Bedeutung vorweisen. Für die australischen Ureinwohner besitzt vor allem der beeindruckende Black Opal eine herausragend schützende Wirkung, die außerdem auch zur Veredelung des Charakters führen soll. Denn dieser Edel- und Heilstein steht aus Sicht der Aborigines mit dem Herzen des Menschen in Verbindung und soll besonderes Glück verbreiten.
Allerdings verbindet man traditionell gerade die schwarze Varietät des Opals nicht erst seit dem Mittelalter auch mit sogenannter “Schwarzer Magie”. Angeblich verwendeten einst Hexen und Zauberer Schwarzopale, um ihre dunklen Mächte zu verstärken und zu kanalisieren. Auch hier zeigt sich die Zweideutigkeit dieses beliebten Schmucksteins.
Opale in der modernen Steinheilkunde
Je nach Intensität der Farbe entfaltet Opal seine mehr oder weniger starke Wirkung. Edelopale stehen im Allgemeinen fürintensive Lebensfreude, Kreativität und Fantasie. Seine einzigartige Kraft den Lebenswillen zu stärken, wirkt sich auf den ganzen Organismus belebend aus… so zumindest lautet die verkürzte, heutige Deutung des Opals in der modernen Steinheilkunde.
Black Opal
Besonders Schwarzopalen schreibt man eine enorm stärkende Wirkung zu. Seine prächtige Erscheinungsform steht für Stolz und große Willenskraft. Der schwarze Edelstein zählt zu den wirksamsten Schutzsteinen in der Steinheilkunde. Er ist eine Kraftquelle für mehr Durchhaltevermögen und verleiht jedem neuen Projekt und Neuanfang eine optimistische Aufbruchsstimmung.
Light Opal
Helle Opale dagegen wirken ihrer zarten Färbung entsprechend sanfter. Sie sind im Vergleich zu schwarzen Varietäten in der Ausstrahlung eher unaufdringlich, aber gehören dennoch zu den gefragtesten Schmuck- und Heilsteinen überhaupt. Mit der milchigen Farberscheinung und den verschieden opalisierenden Effekten auf ihrer Opal-Oberfläche verbindet man lichtvolle Qualitäten, die inspirierende Impulse begünstigen, aber vor allem eine stimmungsaufhellende Wirkung zeigen sollen. Das bedeutet mehr beglückende Lebensfreude für eher pessimistische Gemüter!
Kein schillerndes Farbenspiel ohne passenden Schliff
Viele Menschen erkennen im Edel- und Heilstein “Opal” eine in allen Farben schillernde Kostbarkeit. Kein Wunder, denn die verschiedenen Muster sowie die Farbenvielfalt der einzelnen Opal-Varietäten sind immer wieder faszinierend. Deshalb tragen manche von ihnen gerne auch eigenwillige und “blumige” Handelsnamen. Beispiele dafür sind der bunte “Harlekin”, “Pfau” oder “Pinfire” (Nadelfeuer), die nur durch einen entsprechenden Schliff ihre ganze Pracht entfalten können. Natürlich sind diese besonders farbenprächtigen Exemplare sehr begehrt, aber leider auch sehr selten. Somit muss man tief in die Tasche greifen, wenn man einen solchen echten Edelopal erwerben möchte.
Harlekin, Pfau und Pinfire als Heilstein
Sinnbildlich stehen diese sehr bunten Exemplare für Sanftmut und Freundlichkeit. Sie sollen den Körper vor Krankheiten schützen, den Stoffwechsel harmonisieren und bei Blasen- sowie Nierenproblemen helfen.
Opal-Cabochons
Bei Opalen verwendet man üblicherweise den facettenlosen Cabochon-Schliff, der die verschiedenen, verborgenen Farbenspiele dieses Schmuck- und Heilsteins oft am besten zur Geltung bringen kann. Dieser schlicht gewölbte Schliff gehört zu den einfachsten und auch ältesten Edelstein-Schliffarten der Welt.
Einfache und doppelte Cabochon-Schliffformen
Die einfachste Form eines Cabochons ist unten abgeflacht und nur auf der “Schauseite” gewölbt. Ein sogenannter “Doppelter Cabochon” hat jedoch die Form einer Linse, die auf beiden Seiten gewölbt geschliffen wurde. Dieser Glattschliff ohne Facetten ist für alle Edel- und Schmucksteine bevorzugt geeignet, die einen besonderen Schimmer, irisierende Effekte, sternförmige Lichtreflexe (Asterismus) oder auffallende Farbmuster zeigen.
So kann man nicht allein Opalen ihre verborgene Schönheit entlocken. Perfekt zur Geltung kommen beispielsweise ebenso Katzen- und Tigeraugen in der Form eines Cabochons. Die geometrische Grundform eines Cabochons ist meistens kreisrund oder oval. Je nach Steinvorlage passt man die Schliffart und -form aber auch an die natürliche Form des jeweiligen Edelsteins an. So entstehen beispielsweise auch verschiedene Schiffchen- oder Tropfenformen.
Facetten für die “Ausnahme von der Regel”
Besonders klare Opale, wie beispielsweise der orangerote Feueropal, erhalten jedoch oft, ebenso wie andere Edelsteine mit hoher Transparenz, einen passenden Facettenschliff. Damit kann ihr “Feuer” noch verstärkt werden. Facetten lassen eine gezielt geführte Lichtbrechung zu, sodass der Glanz des geschliffenen Steines, durch eine besonders feurige Lichtreflexion aufgewertet, den optischen Eindruck der Edelstein-Qualität erhöht.
Trommelstein-Opale
Für den therapeutischen Einsatz eignen sich vor allem unbearbeitete Rohsteine oder schlichte Trommelsteine. Sowohl Matrix- als auch Boulder-Opale sind auf dem Markt oft in diesen Formen vertreten. Hier kann man meistens davon ausgehen, dass die ursprüngliche Ausstrahlung des Roh- oder Trommelsteins erhalten blieb und der Mensch nicht manipulierend eingegriffen hat.
Wer also Heilsteine sucht, kann in diesem Bereich fündig werden. Allgemein sollte man deshalb lieber einen Trommelstein erwerben, wenn die Herkunft eines anderen geschliffenen Opals eher zweifelhaft ist. Ein seriöser Goldschmiede- oder Schmuckhandel kann jedoch ein Zertifikat über die Echtheit des Edelsteins erstellen, das alle Unklarheiten beseitigt.
Außerirdische und irdische Opale
Im Jahre 2008 gab die NASA bekannt, dass man auf dem Mars größere Areale entdeckt hat, die Opal-Einlagerungen vorweisen. Diese Sensation lässt Wissenschaftler tief in den Aufbau und die Zusammensetzung der Elemente sowie die Entstehungsgeschichte des “Roten Planeten” blicken. Mars-Opale dürften wohl unbezahlbar sein, zumindest solange keine günstige Reiseroute zum Mars existiert.
Doch ein Blick aufirdischen “Black Opal” aus Australien zeigt, dass schon unsere Erdvorkommen je nach Größe und Farbenspiel mit über 20.000 € gehandelt werden. Besonders begehrt ist dabei der “Lightning Ridge - Black Opal” aus der namengebenden australischen Stadt im Norden von New South Wales. Seine schwarze Körperfarbe macht die verschiedenen Farbkontraste und Lichtreflexe ganz besonders gut sichtbar, deshalb gehört er in der Sammlergemeinde zu den begehrtesten Exemplaren in der gesamten Opal-Welt. Da hervorragende Qualitäten bei Edelopalen jedoch rar sind, können sich diese Opale preislich locker mit Diamanten messen, deren Vorkommen diesbezüglich weit größer ist.
Mythologischer Glücks- oder Unglücksstein
Bereits im alten Rom galt der Opal aufgrund seiner einzigartigen Schönheit als Rarität. Sein Name geht auf das lateinische Wort „opalus” und das griechische Wort „opallios” zurück, das eventuell aus der Sanskrit-Bezeichnung „upala” übernommen worden war.
Opale - schöner als Diamanten
In der Antike übertraf so mancher Opal in der Bewertung sogar Diamanten. Der griechische Philosoph Platon und der griechische Geschichtsschreiber Herodot schrieben beispielsweise beide fasziniert über die Farben des Opals. Seine Farbenpracht und sein Feuer wird von Zeitgenossen mit anderen Edelsteinen verglichen (z.B. Amethyst und Smaragd) und das reflektierte Licht als „unglaublich” beurteilt.
„Freudentränen” oder „zu Stein erstarrt”?
Nach der griechischen Mythologie sollen Opale aus den Freudentränen des Göttervaters Zeus entstanden sein, nachdem die Titanen besiegt waren. Diese positive Deutung zeigt auch den hohen Grad an Beliebtheit dieser Edelsteine in der gesamten antiken Welt.
In Indien hat der Opal jedoch eine negative, mythologische Entstehungsgeschichte. Hier ist er die zu Stein erstarrte Göttin des Regenbogens. Ihre Verwandlung erfolgte auf der Flucht vor aufdringlichen Göttern.
So verbindet die jeweilige Kultur und ihre Assoziationen mit diesem Edelstein eine glücksbringende Schwingung oder eine Trauer unterstützende Atmosphäre.
Australischer Black Opal - Stein des Herzens oder Schwarze Magie?
Für die australischen Ureinwohner hat besonders der Black Opal eine herausragende schützende und charakterveredelnde Wirkung. Dieser Edelstein wird mit dem Herzen des Menschen in Verbindung gebracht und soll Glück bringen.
Allerdings wird gerade der Black Opal auch mit schwarzer Magie in Verbindung gebracht, da er von Hexen und Zauberern einst dazu verwendet wurde, um ihre dunklen Mächte zu stärken und zu kanalisieren.
Der Opal als Glücksstein (oder auch nicht)
In vielen Kulturen wird der Edelstein außerdem aus astrologischen Gründen für nur ganz bestimmte Personen empfohlen. Nicht jedem soll dieser Stein somit seine positiven Dienste anbieten. Er kann Glück für die eine Person bereithalten und für die andere Pechsträhnen. Somit kann kein eindeutiges Urteil aus der Vergangenheit für die Gegenwart herangezogen werden.
Die Verwendung des Opals in der Steinheilkunde
Je nach der Intensität seiner Farbe entfaltet ein Opal seine mehr oder weniger starke Wirkung. Edelopale stehen im Allgemeinen für intensive Lebensfreude, Kreativität und Fantasie. Seine einzigartige Kraft den Lebenswillen zu stärken, wirkt sich auf den ganzen Organismus belebend aus.
Black opal
Besonders Schwarzopale schreibt man eine enorme stärkende Wirkung zu. Seine prächtige Erscheinungsform steht für Stolz und große Willenskraft. Der schwarze Edelstein zählt zu den wirksamsten Schutzsteinen in der Steinheilkunde. Er ist eine Kraftquelle für mehr Durchhaltevermögen und verleiht jedem neuen Projekt und Neuanfang eine optimistische Aufbruchsstimmung.
Light Opal
Die Hellen Opale dagegen wirken auch ihrer zarten Färbung entsprechend sanfter. Sie sind im Vergleich eher unscheinbar und gehört doch zu den bekanntesten Heilsteinen. Ihre milchige Farbe und ihre schimmernden Effekte auf der Oberfläche des Hellen Opals sollen vor allem eine stimmungsaufhellende Wirkung haben. Das bedeutet mehr Lebensfreude für eher pessimistische Gemüter!
Der passende Schliff für ein schillerndes Farbenspiel
Viele Menschen kennen den Edel- und Heilstein „Opal” als eine in allen Farben schillernde Kostbarkeit. Die verschiedenen Muster und die Farbenvielfalt der einzelnen Varietäten sind immer wieder faszinierend. Deshalb tragen manche Opale auch gerne „blumige” Namen.
Der bunte „Harlekin-Opal”, der „Pfau” oder das „Pinfire” (das Nadelfeuer) können durch einen dementsprechend Schliff ihre ganze Pracht entfalten. Natürlich sind diese besonders farbenprächtigen Exemplare auch sehr begehrt.
Sinnbildlich stehen diese bunten Exemplare für Sanftmut und Freundlichkeit. Sie sollen den Körper vor Krankheiten schützen, den Stoffwechsel harmonisieren und bei Blasen- sowie Nierenproblemen helfen.
Der passende Schliff für viele Opale
Bei Opalen wird üblicherweise der Cabochon-Schliff verwendet, da er die verschiedenen Farbenspiele oft am besten zur Geltung bringt. Dieser Schliff gehört zu den einfachsten und auch ältesten Schliffarten für Edelsteine. Seine einfachste Form ist unten flach und auf der „Schauseite” gewölbt. Ein „Doppelter Cabochon” hat die Form einer Linse, die auf beiden Seiten gewölbt geschliffen ist.
Der Glattschliff ohne Facetten wird bei allen Edelsteinen mit besonderem Schimmer, irisierenden Effekten, Asterismus und auffallenden Farbmustern verwendet. Nicht allein Opale können so ihre verborgene Schönheit perfekt zur Geltung bringen. Beispielsweise Katzen- und Tigeraugen werden ebenso gerne in der Form eines Cabochons geschliffen. Die geometrische Grundform eines Cabochons ist meistens rund oder oval. Je nach Steinvorlage kann der Schliff aber auch an die natürliche Form des jeweiligen Edelsteins angepasst werden. So entstehen auch beispielsweise Tropfenformen.
Besonders klare Opale, wie beispielsweise der Feueropal, erhalten jedoch oft auch einen Facettenschliff, um ihr „Feuer” noch zu verstärken. Dieser Schliff unterstützt auch den Eindruck der Edelstein-Qualität.
Matrix- und Boulder-Opale kann man auf dem Markt allerdings auch oft als unbearbeitete Rohsteine oder schlichte Trommelsteine erwerben.
Dubletten, Tripletten und Intarsien
Immer öfter werden Schmuckstücke mit Opalen kostengünstig angeboten. Hier sollte dann geprüft werden, ob es sich um vollwertige, „ganze” Opale handelt, oder um eine günstigere Hybrid-Version, die aus verschiedenen Materialien zusammengesetzt wurde.
Dubletten
Beliebt sind sogenannte Opal-Dubletten, deren obere „Schauseite” aus einem natürlichen Edelopal-„Laminat” besteht. Diese Edelopal-Scheibe wird mit einem meist schwarzen Untergrund verbunden, geklebt oder verschweißt. Als Unterlagen dienen entweder gewöhnliche, minderwertige Opale, dunkler Chalcedon oder einfach nur Glaskörper.
Optisch gesehen, zeigen diese Dubletten ebenso wie ein echter „Voll-Edelstein” ein beeindruckendes Farbenspiel. Als Heilsteine sind diese manipulierten, künstlich zusammengesetzten Schmucksteine jedoch wertlos. Sie erfreuen unseren Schönheitssinn und haben somit in der Schmuckherstellung durchaus ihre Existenzberechtigung, weil sie dazu beitragen, dass sich mehr Menschen diesen beliebten Edelstein leisten können. Auch wenn es nur ein Teil- oder Bruchstück ist.
Tripletten
Bei dieser Komposit-Version dient ein Gemeiner Opal als Grundlage, auf der als Zwischenschicht ein Edelopal verklebt oder verschweißt wird. Als schützende dritte Schicht erhält diese Opal-Triplette eine Lage aus Bergkristall, Hart- oder Bleiglas.
Da Opale sehr empfindlich auf Hitzeschwankungen reagieren und auch bei Zusammenstößen mit hartem Material (z.B. bei Fingerringen) leicht brechen können, ist eine dementsprechende Schutzschicht durchaus sinnvoll. So kann der Opal im Schmuckstück bei regelmäßigem Tragen nicht so leicht beschädigt werden. Eine Stein erhaltende Maßnahme, die eine gleichbleibende, optische Qualität sichert.
Intarsien
Hier werden kleine Edelopale in bestimmten Mustern, Motiven oder Symbolen auf einer passenden Unterlage aufgebracht. So können kleine „Einlegearbeiten” mit besonders ausgefallener, bunter Optik entstehen. Fingerringe für Herren, Manschettenknöpfe oder Armreife zeigen beispielsweise gerne Intarsien-Ornamente. Neben Opal-Intarsien ist auch das kostengünstigere Perlmutt dafür sehr beliebt.
Dubletten, Tripletten und Intarsien können allesamt wegen ihrer künstlichen Bearbeitung nicht als Heilsteine wirksam sein. Aber sie eignen sich durchaus für ausgefallene, farbenfrohe Schmuck-Kreationen, denn sie erfreuen unser Bedürfnis nach Schönheit, Farbe und Glanz.
Außerirdische und irdische Opale
Im Jahre 2008 gab die NASA bekannt, dass auf dem Mars größere Flächen mit Opal-Einlagerungen entdeckt worden waren.
Diese Opale dürften wohl unbezahlbar sein, aber ein irdischer „Black Opal” aus Australien kann je nach Größe und Farbenspiel mit über 20.000 € gehandelt werden. Da die schwarze Körperfarbe des Edelsteins die verschiedenen Farbkontraste besonders gut sichtbar macht, gehört er in der Sammlergemeinde zu den begehrtesten Exemplaren in der gesamten Opal-Welt.
Varietäten und verwandte Steine
Zu den Varietäten des Opals mit eigener Beschreibung gehören:
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