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„Whiskey on the Rocks" - Whiskeysteine und ihre Anwendung

Wer schon einmal einen „Whiskey on the Rocks" bestellt hat, dem hat der Barkeeper ein Glas mit Whiskey serviert, in dem Eiswürfel schwimmen. Viele Whiskeyliebhaber werden jedoch einen so „verwässert" Drink für sich ablehnen.

heilstein.de Redaktion 4 Min Lesezeit Veröffentlicht 30. Juni 2022 · Aktualisiert 17. Mai 2026
„Whiskey on the Rocks" - Whiskeysteine und ihre Anwendung

Whiskey und gefrorenes Wasser

Wer schon einmal einen „Whiskey on the Rocks” bestellt hat, dem hat der Barkeeper ein Glas mit Whiskey serviert, in dem Eiswürfel schwimmen. Viele Whiskeyliebhaber werden jedoch einen so „verwässert” Drink für sich ablehnen. Für sie bleibt der einzigartige Geschmack des jeweiligen Whiskeys mit dieser Praxis auf der Strecke. Allerdings einen warmen Whiskey schätzt keiner, gekühlt muss schon sein.

Wahre Kenner trinken zwar auch einen „Whiskey on the Rocks”, aber in diesem Fall sind sogenannte Whiskeysteine im Spiel. In diesem Fall macht die Bezeichnung in der Übersetzung „Whiskey auf den Steinen” auch endlich Sinn.

Was sind Whiskeysteine?

Bei diesem eher neuartigen „Whiskey on the Rocks” handelt es sich um ein Glas Whiskey, das mit einem oder gleich mehreren bestimmten Heilsteinen serviert wird. Die Auswahl der infrage kommenden Steine ist groß und reicht von gewöhnlichem Talk, also Speckstein, über Basalt, Shungit und Marmor bis hin zu Granit. Diese Whiskeysteine machen den Whiskey nicht weniger alkoholhaltig und halten ihn deutlich länger angenehm kühl, als Eiswürfel. Zudem lösen sich die Steine natürlich nicht auf, wie Eis. Der Whiskey behält somit bis zum Schluss seinen einzigartigen Geschmack.

Die Größe der würfelförmigen Whiskeysteine lässt sich mit der von klassischen Eiswürfeln vergleichen. Die Steine besitzen abgerundete Ecken und Kanten, damit sie das Whiskeyglas nicht zerkratzen. Dies ist zugleich der Grund, warum Heilsteine mit nur sehr geringer Mohshärte verwendet werden. So bleibt das Trinkglas unbeschädigt.

Vorbereitungen für einen wahren „Whiskey on the Rocks”

Um die Heilsteine für einen „Whiskey on the Rocks” richtig nutzen zu können, müssen sie zuerst zwei bis vier Stunden vor dem geplanten Trinkgenuss in den Tiefkühlschrank oder ins Eisfach gelegt werden. Pro Glas sollten nicht mehr als drei Kühlsteine verwendet werden, damit der Drink langsam, aber nachhaltig gekühlt, jedoch nicht zu kalt wird.

Denn unter zu großer Kälte leidet das Aroma eines jeden Whiskeys. Natürlich ist auch dies eine Frage des Geschmacks, aber eine Temperatur von etwa 20° Grad (Zimmertemperatur) wird als ideal angesehen.

Nach dem Alkoholgenuss sollten die Whiskeysteine wieder mit normalem Leitungswasser gereinigt werden, um sie für den nächsten wahren „Whiskey on the Rocks” erneut im Gefrierschrank zu verstauen. Das Wasser in den Rissen und feinen Hohlräumen der Steine kann so wieder gefrieren. Je nachdem, um welche Whiskeystein-Sorte es sich handelt, dehnt sich der Stein im Laufe der Zeit unterschiedlich stark aus.

Dabei kann das Volumen bis zu neun Prozent zunehmen. Der eher körnige und polymineralische Granit sieht im Glas besonders attraktiv aus, kann jedoch durch Frost auch schneller gesprengt werden, als seine anderen „Whiskeystein-Kollegen”.

Zu welchen Getränken passen die Kühlsteine?

Man nennt sie zwar „Whiskeysteine”, aber natürlich können sie auch andere alkoholische und alkoholfreie Getränke über einen relativ langen Zeitraum angenehm kühl halten. Weißwein schmeckt beispielsweise gut gekühlt am beste. Das Gleiche gilt für GinTonic, Wodka oder Tequila. In einigen bunten Cocktails machen sich die Steine ebenfalls sehr gut.

Wer also verhindern will, dass beispielsweise sein „Whiskey on the Rocks” standardmäßig gekühlt nach einiger Zeit nur noch nach dem Getreide (Gerste, Hafer, Mais, Roggen) schmeckt, aus dem der Whiskey hergestellt wurde, sollte vorzugsweise mit Whiskeysteinen kühlen. So kann ein Bourbon oder Scotch ohne Geschmacksverlust genossen werden.

Übrigens:

In Schottland, Irland und England heißt es „Whisky”. Nur in den USA ist von einem „Whiskey” die Rede, wenn ein Bourbon gemeint ist.

Edelsteine und Alkohol

Es ist keine neuzeitliche Erfindung Edelsteine in alkoholische Getränke zu geben. Schon in der Antike hat man mit Hilfe von Amethysten versucht, die berauschenden und unangenehmen Nachwirkungen von Wein zu reduzieren. Man glaubte, dass mit diesen Steinen die „Katerstimmung” nach dem Genuss des beliebten „Rebensaftes” verringert oder gar aufgehoben werden konnte.

Auch Hildegard von Bingen stellte mit Edelsteinen alkoholische Elixiere her, die sie für besonders wirksam hielt. Sie kochte u.a. Edelsteine in Wein und Bier auf oder lies die Sonneneinstrahlung „wirken”. Die experimentierfreudige Nonne schrieb Edelsteinen eine bedeutende Rolle in der Heilbehandlung zu.

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