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Stein-Aspekt · Herkunft

Smaragd Fundorte - Kolumbien (55% Weltmarkt), Sambia, Brasilien und mehr

Wo Smaragd auf der Welt vorkommt - Kolumbien liefert 55% des Weltmarkts. Plus Sambia, Tansania, Brasilien, Russland und sogar Österreich und Norwegen.

Lesezeit ~5 Min Aktualisiert 19. Mai 2026 Zur Smaragd-Übersicht
Smaragd - Heilstein, Nahaufnahme einer typischen Probe
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Auf einen Blick

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Kolumbien - liefert seit 1573 etwa 55% der Smaragde für den Weltmarkt.

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Quick-Facts

Indien, Kolumbien, Brasilien, Russland, Südafrika, Sambia, Tansania, Mosambik, Österreich, Norwegen.

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Historisch

Über 1.000 Jahre lang aus Sahara-Bergwerken nach Europa.

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Quick-Facts: Hauptländer

Die Original-Faktenbox listet folgende Länder als Hauptvorkommen:

  • Indien
  • Kolumbien
  • Brasilien
  • Russland
  • Südafrika
  • Sambia
  • Tansania
  • Mosambik
  • Österreich
  • Norwegen

Kolumbien - 55 % des Weltmarkts

Im Zuge der Eroberung von Südamerika durch die Spanier im 16. Jahrhundert erschloss man sich eine sehr lukrative „Smaragd-Quelle” - der traditionelle Handel reichte von den Fundorten in Kolumbien bis nach Chile und Mexiko.

Ab dem Jahre 1573 stammten die Smaragde nicht mehr aus Ägypten, sondern aus der erbeuteten, kolumbianischen Muzo-Mine der südlichen „Neuen Welt”.

Bis heute liefert Kolumbien etwa 55 % der Smaragde für den Weltmarkt.

Die Sahara - die historische Hauptquelle

„Smaragdos” wurde zum ersten Mal im alten Ägypten vor etwa 3.300 Jahren erwähnt. Über 1.000 Jahre lang lieferte man die grünen Naturschätze aus den Bergwerken in der Sahara auch nach ganz Europa.

Diese Bergwerke wurden im 16. Jahrhundert durch die kolumbianischen Vorkommen abgelöst.

Geologie der Smaragd-Bildung

Der harte Edelstein „Smaragd” kann durch verschiedene Bildungsprozesse entstehen:

Primäre Smaragd-Bildung - Kolumbien

Primär entsteht Smaragd als „hydrothermale Bildung” in den Klüften und Spalten von Schwarzschiefer - der einen organischen Ursprung (biogen) besitzt.

Man findet diese primär entstandene Beryll-Varietät vor allem als Adern in grobkörnigen, magmatischen Tiefengesteinen (Pegmatite) wie beispielsweise Granit (Plutonite).

Hauptfundort der primären Bildung: Kolumbien.

Tertiäre Smaragd-Bildung - Russland, Österreich

Smaragd kann sich auch tertiär bilden - in der Kontaktzone von zwei Gesteinen durch Metamorphose, wenn sich Druck oder Temperatur entsprechend ändern.

Voraussetzung:

  • Ein Gestein reich an Beryllium und Aluminium
  • Das andere Gestein steuert seinen Chrom-Anteil bei

Dann findet man Smaragd fest verwachsen in Metamorphiten wie Gneis oder Glimmerschiefer.

Hauptfundorte der tertiären Bildung: Russland, Österreich.

Sekundäre Smaragdlager - Flusssedimente

Sekundär kommen Smaragde als sogenannte „Mineralseifen” in den Sedimenten von Flüssen vor - da Berylle zu den härtesten Edelsteinen gehören (Mohshärte 7,5–8).

Nach Verwitterungsprozessen löst sich der härtere Smaragd aus dem umliegenden Muttergestein, das mit der Zeit zerfällt. Wasserläufe und heftige Regengüsse transportieren die edlen Rohsteine schließlich immer weiter in tiefer gelegene Regionen.

Smaragde aus Österreich

Eine Besonderheit: Auch in Österreich gibt es Smaragd-Vorkommen - vor allem im Habachtal in den Tauern. Diese tertiär gebildeten Vorkommen sind klein, aber als Mineralien-Sammlerstücke bekannt.

Smaragde aus Sambia und Tansania

In den letzten Jahrzehnten haben Vorkommen in Sambia, Tansania und Mosambik an Bedeutung gewonnen. Sie liefern oft Smaragde mit etwas dunklerem Grün als die kolumbianischen Steine - gelegentlich sogar mit höherer Klarheit.

Häufige Fragen

Welches Land ist die Smaragd-Hauptquelle?
Kolumbien liefert seit 1573 etwa 55 % der Smaragde für den Weltmarkt. Im Zuge der Eroberung Südamerikas durch die Spanier im 16. Jahrhundert erschloss man sich eine sehr lukrative Smaragd-Quelle - die kolumbianische Muzo-Mine.
Wo gab es früher die Hauptquelle für Smaragd?
Über 1.000 Jahre lang lieferte man die grünen Naturschätze aus den Bergwerken in der Sahara nach ganz Europa. Erst ab dem Jahre 1573 stammten die Smaragde nicht mehr aus Ägypten, sondern aus Kolumbien.
Welche Länder hat die Original-Faktenbox?
Indien, Kolumbien, Brasilien, Russland, Südafrika, Sambia, Tansania, Mosambik, Österreich, Norwegen.

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