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Stein-Aspekt · Kaufen

Achat kaufen - Echtheit, gefärbte Steine und die wichtigsten Varietäten

Was beim Achatkauf wichtig ist - Vorsicht vor künstlich gefärbten und gebrannten Achaten (als Heilsteine unbrauchbar). Plus die 70+ Handelsbezeichnungen und Imitate-Warnung.

Lesezeit ~6 Min Aktualisiert 19. Mai 2026 Zur Achat-Übersicht
Achat - Heilstein, Nahaufnahme einer typischen Probe
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Auf einen Blick

1

Vorsicht

Künstlich gefärbte oder gebrannte Achate sind als HEILSTEINE UNBRAUCHBAR.

2

Erkennung

Kobaltblau, Pink, Magenta, Violett, Apfelgrün, perfektes Schwarz - alles gefärbt!

3

Imitate

Achat wird oft als Smaragd-, Karneol- oder Onyx-Imitat verkauft.

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Achat kaufen

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Worauf ist beim Kauf eines Achats zu achten?

Mineralien und besonders Heilsteine üben auf viele Menschen eine besondere Faszination aus. Wo die Nachfrage groß ist, da sorgt der Markt dafür, dass auch das Angebot stimmt.

Schonend zum Geldbeutel

Da Achate im Allgemeinen nicht zu den teuren Heilsteinen gehören, kann man ihre Wirksamkeit auf sich selbst leicht überprüfen, ohne sich in große Unkosten zu stürzen. Als Handschmeichler in der Tasche oder als Schmuckstein an einem Band um den Hals getragen, kann man diesen ziemlich robusten Heilstein lange Zeit verwenden.

Wer einen Achat erwerben möchte, sollte sich dennoch davon überzeugen, dass es sich um einen echten und natürlichen Stein handelt. Künstlich gefärbte oder gebrannte Achate kann man als Heilsteine nicht mehr verwenden.

Fälschungen und manipulierte Steine

Seit die Steinheilkunde von vielen Menschen neu entdeckt wurde, hat sich auch der Markt vermehrt auf die Lieferung von „Heilsteinen” eingerichtet. So gibt es inzwischen nicht nur bei hochpreisigen Edelsteinen viele Fälschungen und Imitationen, die ihr Geld nicht wert sind.

Vorsicht ist immer geboten, wenn ungewöhnlich auffallende Farben den Betrachter locken.

Verdächtige Farben

Ein kräftiges Pink, Violett oder Kobaltblau ist als Farbe sehr beliebt, kommt jedoch in der Natur bei Achaten ganz bestimmt nicht vor. Diese Achate sind industriell nachträglich eingefärbt oder durch Brennen manipuliert.

Wenn Achate erscheinen in:

  • Kobaltblau
  • Pink
  • Magenta
  • Violett
  • Apfelgrün
  • Perfektem Schwarz
  • Braun

…kann man davon ausgehen, dass diese hundertprozentig gefärbt oder erhitzt wurden. Denn die Natur hat Achate zwar vielfältig, aber einzig in Naturfarben erschaffen, die nicht ins Auge „knallen”.

Färbe-Methoden der Industrie

Die Industrie nutzt Spuren von Eisen, Mangan, Nickel oder Kobalt, um unauffällige Minerale in attraktive Farbsteine zu verwandeln:

  • Blaue Achate erhalten durch Eisen ihre strahlende Färbung
  • Rote Achate wurden mit Eisenoxid behandelt
  • Gelbe Achate entstehen durch Eisenchlorid
  • Grüne Achate haben oft eine Behandlung mit Nickelnitratlösung hinter sich
  • Braune Achate entstehen durch Kobaltnitrat- oder Zuckerlösungen
  • Schwarze Achate erhalten durch Kohlenstoff ihre einheitliche Färbung
  • Aprikosenachate aus Botswana verdanken ihre Rosafärbung oft einer Wärmebehandlung (Brennen)

Beschädigte Steine

Auch geklebte Exemplare sollte man lieber meiden. Wenn ein Edel- oder Schmuckstein gebrochen ist, muss ein fachkundiger Gemmologe diesen reparieren. Der seriöse Handel zeigt diese Beschädigung für die interessierte Kundschaft auch deutlich an.

Existieren mehrere sichtbare Nahtstellen, so ist der vorliegende Stein mit Sicherheit aus mehreren kleineren Stücken zusammengesetzt und somit eine Fälschung. Als Heilsteine sind verkittete Achate ebenfalls nicht zu gebrauchen.

Achat als “Imitationsgrundlage” für andere Mineralien

Ein wesentlich größeres Problem stellt allerdings die Tatsache dar, dass sich Achate hervorragend zur Fälschung anderer Mineralien eignen.

So kann erscheinen:

  • Grüngefärbter Achat als Smaragd-Imitat
  • Rotgefärbter Achat als Karneol-Imitat
  • Schwarzgefärbter Achat als Onyx-Imitat

Allein unter dem Mikroskop kann man die winzigen Farbpartikel des Färbeprozesses entdecken - das bloße Auge wird hier getäuscht.

Über 70 Handelsbezeichnungen

Insgesamt gibt es mehr als 70 verschiedene Handelsbezeichnungen für Achate, die entweder auf die Zeichnung oder die Farbe des Steins hindeuten. Beispiele aus der Original-Quelle:

  • Bandachat - gleichmäßige Schalenbänderung
  • Augenachat - ringförmige Streifen, an Augen erinnernd
  • „Crazy Lace” Achat - bizarre Muster und Zeichnungen
  • Feuerachat - irisierende Schichten aus Eisenoxid und Edelopal
  • Wasserachat / Enhydro - mit „Urwasser” gefüllt
  • Holzachat - Muttergestein versteinertes Holz
  • Kristallachat - mit hellem Bergkristall-Kern
  • Trümmerachat - mit tektonischen Brüchen
  • Zebra-Achat - schwarz-weiß gebändert
  • Sternachat - sternförmig in Ryolith
  • Aprikosenachat - rosa (oft gebrannt!)
  • Friedensachat - natürlich weiß
  • Blut-/Fleischachat - natürliche Orange- oder Rottöne

Empfehlung

Wer einen Achat als Heilstein kaufen möchte, sollte:

  • Naturfarben bevorzugen (eher gedämpft als grell)
  • bei zwei Bezugsquellen vergleichen
  • nicht die billigsten Stücke kaufen - und nicht die grellbuntesten
  • Bei Aprikosenachaten und ähnlichen rosa Varietäten gezielt nach „natürlich belassen” fragen

Häufige Fragen

Was muss man beim Achat-Kauf beachten?
Wer einen Achat erwerben möchte, sollte sich davon überzeugen, dass es sich um einen echten und natürlichen Stein handelt. Künstlich gefärbte oder gebrannte Achate kann man als Heilsteine nicht mehr verwenden. Vorsicht ist immer geboten, wenn ungewöhnlich auffallende Farben den Betrachter locken.
Welche Farben sind bei Achaten verdächtig?
Ein kräftiges Pink, Violett oder Kobaltblau ist als Farbe sehr beliebt, kommt jedoch in der Natur bei Achaten ganz bestimmt nicht vor. Diese Achate sind industriell nachträglich eingefärbt oder durch Brennen manipuliert. Auch Magenta, Apfelgrün, perfektes Schwarz oder Braun sind sichere Anzeichen für Manipulation.
Können Achate als Imitate anderer Steine verkauft werden?
Ja - Achate eignen sich hervorragend zur Fälschung anderer Mineralien. Grüngefärbter Achat kann als Smaragd-Imitat, rotgefärbter als Karneol- und schwarzgefärbter Achat als Onyx-Imitat auf dem Markt erscheinen. Allein unter dem Mikroskop kann man die winzigen Farbpartikel des Färbeprozesses entdecken.

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