Die Geschichte der Heilsteine für Tiere
Die Verwendung von Heilsteinen reicht weit in die vorchristliche Zeit zurück. Bereits im antiken Griechenland und im alten Ägypten „haben nicht nur die Menschen von der Kraft der unterschiedlichen Edel- und Schmucksteine profitiert”. Bei den Pharaonen waren Heilsteine für Haustiere - besonders für die verehrten Katzen - ein alltägliches Mittel zum Schutz und zur Förderung des Wohlbefindens.
Heilsteine als Teil moderner Tierbehandlung
Heutzutage sind Hunde- und Katzenbesitzer offener gegenüber dieser Therapieform. Sogar Tierärzte nutzen mittlerweile Edel- und Schmucksteine begleitend in ihren Therapien. Die heilsame Schwingung eines Steines kann dazu beitragen, dass sich das Tier besser fühlt. Allerdings „ersetzen, kann ein Heilstein eine notwendige medizinische Maßnahme niemals”.
Anwendungsmöglichkeiten für Haustiere
Rosenquarz- und Bergkristall-Trinkwasser
Das tägliche Trinkwasser der Tiere lässt sich durch Rosenquarz oder Bergkristall aufwerten. Die Wahl hängt von der Konstitution und eventuellen Beschwerden des Tieres ab.
Am Lieblingsplatz oder Halsband
Bei einer Blasenentzündung können Chalcedon, Achat, Indigolith oder Citrin als größere Mineralstücke am Lieblingsplatz ausgelegt oder als Trommelstein am Halsband befestigt werden. Da jedes Tier individuell ist, muss man ausprobieren, welcher Stein wirksam ist.
Schutz vor Ungeziefer
Heilsteine können gegen Zecken und Ungeziefer helfen. Besonders wirksam sollen Heliotrop, Bernstein und Rhodonit sein, da Zeckenbisse für Mensch und Tier gefährlich werden können.
Heilsteine für unruhige Haustiere
Der Bernstein als Trommelstein kann ängstlichen und nervösen Haustieren helfen, sich zu beruhigen. Er wird auch bei Augenentzündungen, Gelenkschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.
Bei hyperaktiven Tieren soll Amethyst in Würfelform „wieder Ruhe und Ordnung in das Leben des ruhelosen Hausgenossen bringen”. Auch Baumachat, Jaspis, rosa Chalcedon und Jade können innere Ruhe fördern.
Die Rolle der Farben
Warme Farben
Warme Farben wie Gelb, Orange und Rot werden für ein gesundes Herz- und Kreislaufsystem empfohlen:
- Gelb wirkt auf Verdauung und vegetatives Nervensystem anregend
- Orange vitalisiert den Organismus und stärkt Blutgefäße sowie Kreislaufsystem
- Rot wirkt erwärmend und regt Kreislauf und Herztätigkeit an
- Rosa harmonisiert ein gestresstes Herz
Kalte Farben
Blautöne, neutrales Grün und Violett sorgen für mehr Harmonie:
- Blautöne wirken beruhigend und kühlend, werden mit Nieren und Blase verbunden
- Grün steht für Harmonisierung und Regeneration, unterstützt Entgiftung durch Leber und Galle
- Violett wirkt reinigend auf Gehirn und Nervensystem, reguliert Atmung und Sauerstoffaufnahme
Kombinationen
Eine Kombination aus Gelb und Violett kann sehr hilfreich sein. Ein Halsband aus Amethysten und Bernsteinen kann für verstörte Tiere erwägenswert sein.
Wichtiger Hinweis
Da Heilsteine keine negativen Nebenwirkungen besitzen, „lohnt sich der Versuch, Heilsteine für Haustiere und ihr Wohl einzusetzen, allemal.”
Im Artikel besprochen
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