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Stein-Aspekt · Bedeutung

Rubin Bedeutung - "Stein der Steine", Wort Gottes, Karfunkel

Was Rubin symbolisiert - als "Stein der Steine" in religiösen und esoterischen Kreisen. Im Alten Testament Symbol für den königlichen Stamm Juda. Hrabanus Maurus sah in ihm das "Wort Gottes".

Lesezeit ~5 Min Aktualisiert 19. Mai 2026 Zur Rubin-Übersicht
Rubin - Heilstein, Nahaufnahme einer typischen Probe
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Auf einen Blick

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Name

Vom lateinischen "rubeus" für "rot" - diese Bezeichnung entstand um das Jahr 1250.

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Symbol

"Stein der Steine" - soll die Wirkkräfte aller Heilsteine in sich vereinen.

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Bibel

Vierter Edelstein im liturgischen Gewand des jüdischen Hohenpriesters - steht für Stamm Juda.

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Rubin - “Stein der Steine”

In vielen alten Kulturen Europas (Griechenland, Rom), Asiens (Indien, Myanmar) und im alten Ägypten war der rote Korund bekannt. Wahrscheinlich baute man schon in der Bronzezeit in Südostasien Rubine ab. Bewiesen ist jedoch nur die Nutzung der roten Edelsteine als Talisman in Indien vor bereits 2.000 Jahren.

Ein biblisches Symbol

Im „Alten Testament” der Bibel taucht Rubin als vierter Edelstein des liturgischen Gewandes des jüdischen Hohenpriesters auf - in das 12 verschiedene Edelsteine eingearbeitet waren. Diese symbolisieren die 12 Stämme Israels, wobei Rubin für den königlichen Stamm „Juda” steht.

Traditionelle Gelehrtenmeinungen

Der Mainzer Erzbischof und Universalgelehrte „Hrabanus Maurus” (780–856) erwähnte den Rubin in seinen zahlreichen Schriften und beschrieb ihn als das „Wort Gottes”, das im Dunkeln leuchtete.

Für den königlichen Berater „Alkuin” von Karl dem Großen war der Rubin dem Erlöser „Christus” gleich. Somit ist Rubin bis heute in den Lapidarien religiöser und esoterischer Kreise der sogenannte „Stein der Steine”, der die Wirkkräfte aller Heilsteine in sich vereinen soll.

Rubin oder Karfunkel?

In Europa entstand erst um das Jahr 1250 die heute noch übliche Bezeichnung „Rubin”, die sich vom lateinischen „rubeus” für „rot” ableitet.

Der im Mittelalter gebräuchliche Name „Karfunkel” galt nämlich zuvor für verschiedene rote Edelsteine. Da man sie noch nicht stofflich auseinanderhalten konnte, waren:

  • rote Granate
  • Spinell
  • roter Korund

…zu dieser Zeit in einem gemeinsamen „Namenstopf” vertreten. Deshalb kann man in mittelalterlichen Schriften heute nachträglich nicht mehr genau nachvollziehen, welches Mineral dort als Karfunkel tatsächlich auftaucht.

So hat sich schon mancher „Rubin” in adligem und königlichem Geschmeide in späterer Zeit als beispielsweise roter Granat oder Spinell entpuppt.

Rubin oder Saphir?

Anfang des 19. Jahrhunderts erkannte man schließlich die nahe stoffliche Verwandtschaft des roten Karfunkels „Rubin” mit dem blauen Saphir. Die Tatsache, dass beide zur Korund-Familie gehören, machte endlich eine klare Unterscheidung bezüglich der beiden anderen Karfunkelsteine „Granat” und „Spinell” möglich.

Die Farben des Korunds

Heute bezeichnet man alle chromhaltigen, hell- bis dunkelroten Korunde mit dem Begriff „Rubin” - da Korund noch andere Farben zu bieten hat.

Auch wenn wahrscheinlich die meisten zuerst an blaue Edelsteine denken, fasst man unter der Bezeichnung „Saphir” alle nicht-roten Korunde zusammen. Laut Definition können Saphire somit auch farblos, grünlich, gelb, grau oder sogar rosafarben sein. Aber im Allgemeinen ist tatsächlich ein strahlendes Himmelblau bis fast schwarzes Dunkelblau das Markenzeichen von Saphiren.

Häufige Fragen

Was bedeutet "Stein der Steine"?
Rubin ist bis heute in den Lapidarien religiöser und esoterischer Kreise der sogenannte „Stein der Steine", der die Wirkkräfte aller Heilsteine in sich vereinen soll. Diese Bezeichnung geht auf Gelehrte des frühen Mittelalters zurück.
Welche biblische Symbolik hat Rubin?
Im "Alten Testament" der Bibel taucht Rubin als vierter Edelstein des liturgischen Gewandes des jüdischen Hohenpriesters auf, in das 12 verschiedene Edelsteine eingearbeitet waren. Diese symbolisieren die 12 Stämme Israels, wobei Rubin für den königlichen Stamm „Juda" steht.
Woher kommt der Name "Rubin"?
In Europa entstand erst um das Jahr 1250 die heute noch übliche Bezeichnung „Rubin", die sich vom lateinischen „rubeus" für „rot" ableitet. Der im Mittelalter gebräuchliche Namen "Karfunkel" galt nämlich zuvor für verschiedene rote Edelsteine - Granate, Spinell und roter Korund wurden in einem gemeinsamen "Namenstopf" geführt.

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