Eine lange Tradition
Das Pendeln ist ein fester Bestandteil der Esoterik und Radiästhesie. Historisch wurden Wünschelrute und Pendel zur Suche nach Wasserquellen und unterirdischen Rohstoffen eingesetzt. Obwohl moderne Untersuchungen nur Zufallstreffer zeigen, hat sich die Praxis bis heute erhalten.
In der Neuzeit angekommen
Heute dient das Pendel dazu, unbewusste innere Wahrnehmungen sichtbar zu machen und bei Unsicherheiten Klarheit zu verschaffen. Auch wenn dies im ersten Augenblick seltsam erscheint, dass jemand ein Heilstein-Pendel zu Rate zieht, so entspricht es doch dem Bauchgefühl, Instinkt oder der Intuition.
Eignungstest
Es wird behauptet, dass jeder Mensch das Pendeln durch Üben erlernen kann. Allerdings muss man sich bewusst machen, dass selten eine klare objektive Allgemeingültigkeit damit verbunden werden kann. Die Fähigkeit lässt sich nicht erzwingen.
Die Bedienung eines Heilstein-Pendels
Welche Hand darf es denn sein?
Ein Heilstein-Pendel besteht aus einem geschliffenen Edelstein an einer Kette oder einem Faden. Die Hand, der Arm und die Schulter sollten möglichst entspannt bleiben. Rechtshänder halten es bevorzugt in der rechten Hand, Linkshänder in der linken, wobei auch Alternativen möglich sind.
JA oder NEIN - das ist hier die Antwort
Zunächst sollte man klären, welche Pendelbewegung „JA” und welche „NEIN” bedeutet. Beispielsweise kann ein im Uhrzeigersinn Kreisen als JA erwiesen und ein Hin-und Her als NEIN fungieren.
Geeignete Fragen sind beispielsweise: „Ist dieser Edelstein jetzt gut für mich?” oder „Brauche ich heute einen Schutzstein?” Fragen müssen kurz und so präzise wie möglich sein und sollten aus einer gutwilligen, inneren Haltung heraus formuliert werden.
Achtsame Handhabung
Je reißerischer mit diesem Thema umgegangen wird, um so unglaubwürdiger wird die individuell funktionierende Praxis. Pendeln sollte nicht zur Schau gestellt werden wie ein Trick oder als Zeichen spiritueller Überlegenheit.
Welches Material bietet sich als Pendelgewicht an?
Historisch wurden Pendel aus Messing oder Kupfer hergestellt. Heute gibt es Varianten aus verschiedenen Materialien sowie Edel- und Heilsteinen.
Edel- und Heilsteine als Pendelgewicht
Beliebte Steine sind Amethyst, Bergkristall, Rosenquarz oder Hämatit sowie Lapislazuli, Rauchquarz und andere. Die Form eines Lots mit zur Erde zeigender Spitze ist sinnvoll, ebenso Tropfen-, Kugel- oder Zylinderformen.
Je schwerer und ausschweifender ein Pendel gestaltet ist, umso langsamer und ungenauer seine Bewegungen sein werden. Anfänger profitieren von einer schlichten, aerodynamischen Tropfenform.
Tipp für Anfänger: Ein Bernstein (fossiles Harz) besitzt ein geringes Gewicht und könnte somit die Übungsphase erleichtern.
Was sind Chakren-Pendel?
Chakren-Pendel bestehen aus Heilsteinen, die den Sieben Energiezentren des Körpers zugeordnet werden. Beispiele sind der violette Amethyst für das Scheitel-Chakra oder der kräftig blaue Lapislazuli für das Hals-Chakra.
Was passiert beim Pendeln eigentlich?
Wissenschaftliche Untersuchungen machen unbewusste, kaum sichtbare Muskelbewegungen des menschlichen Körpers für Pendelbewegungen verantwortlich.
Ein nicht-wissenschaftlicher Ansatz ist die Radiästhesie, wonach alles existierende seine eigene typische Strahlung (Schwingung) besitzt. Der menschliche Körper gleicht einem feinen Sensor, der über die eigene Aura andere Schwingungen wahrnehmen kann.
Im Artikel besprochen
Amethyst
Der violette Quarz - Stein der Klarheit, Meditation und des erholsamen Schlafs.
Rosenquarz
Der harmonisierende Rosenquarz - Klassiker unter den Heilsteinen, Stein der sanften Selbstliebe und der Tröstung.
Lapislazuli
Der tiefblaue Lapislazuli mit goldenen Pyrit-Einschlüssen - Stein der Wahrheit, der Freundschaft und der authentischen Kommunikation.
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