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Ratgeber · Anwendung

Heilsteine für Tiere und Pflanzen - macht das Sinn?

Natürlich benötigen nicht nur Menschen, sondern auch Tiere Hilfe, wenn gesundheitliche Probleme entstehen. Erfahrungen bei Haustieren zeigen inzwischen, dass unsere tierischen Mitbewohner, oft ganz ohne Placebo-Effekt, effektiv auf diese alternative Hilfe ansprechen.

heilstein.de Redaktion 10 Min Lesezeit Veröffentlicht 10. Mai 2020 · Aktualisiert 1. Juli 2026
Heilsteine für Tiere und Pflanzen

Natürlich benötigen nicht nur Menschen, sondern auch Tiere Hilfe, wenn gesundheitliche Probleme entstehen. Normalerweise führt der Weg dann möglichst schnell zum Tierarzt. Hier können Heilsteine eine hilfreiche Unterstützung für die ärztliche Behandlung sein.

Erfahrungen bei Haustieren zeigen inzwischen, dass unsere tierischen Mitbewohner, oft ganz ohne Placebo-Effekt, effektiv auf diese alternative Hilfe ansprechen. Selbst in der Prophylaxe kann Hund, Katze oder Kaninchen von der Verwendung vieler Heilsteine profitieren. Ein eher energieloses Kaninchen soll beispielsweise durch ein Tigereisen zu neuer Vitalität finden. Somit entsteht hier für alle Frauchen und Herrchen das neue Experimentierfeld „Heilsteine für Tiere”, bei dem keine negativen Nebenwirkungen befürchtet werden müssen.

Die Steinheilkunde basiert allerdings hauptsächlich auf Erfahrungswerten beim Menschen. Wie Tiere und Pflanzen auf verschiedene Heilsteine reagieren, ist bislang noch nicht ausreichend erforscht. Es gibt Menschen, die ihre Haustiere, besonders Hunde und Katzen, mit Heilsteinen behandeln - oft sind das individuelle Erfahrungen ohne umfassenden Forschungshintergrund. Mittlerweile sind sogar Bücher erhältlich, die eine „Edelsteine-Therapie für Tiere” beschreiben.

In der Indikation sind Tiere und Menschen dabei oft vergleichbar: Ein Stein, der dem Menschen bei Entzündungen hilft, könnte ähnliche Wirkungen bei Tieren zeigen. Die psychische Ebene ist schwieriger einzuschätzen, da die Diagnose problematisch ist - besonders bei Tieren wie Goldfischen.

Die Geschichte der Heilsteine für Tiere

Die Verwendung von Heilsteinen reicht weit in die vorchristliche Zeit zurück. Bereits im antiken Griechenland und im alten Ägypten „haben nicht nur die Menschen von der Kraft der unterschiedlichen Edel- und Schmucksteine profitiert”. Bei den Pharaonen waren Heilsteine für Haustiere - besonders für die verehrten Katzen - ein alltägliches Mittel zum Schutz und zur Förderung des Wohlbefindens.

Heutzutage sind Hunde- und Katzenbesitzer offener gegenüber dieser Therapieform. Sogar Tierärzte nutzen mittlerweile Edel- und Schmucksteine begleitend in ihren Therapien. Die heilsame Schwingung eines Steines kann dazu beitragen, dass sich das Tier besser fühlt. Allerdings „ersetzen, kann ein Heilstein eine notwendige medizinische Maßnahme niemals”.

Wie werden Heilsteine für Tiere eingesetzt?

Heilsteinwasser trinken

Wer die Wirkung von Heilsteinen bei seinen eigenen Haustieren ausprobieren möchte, kann zum Beispiel Heilsteine für das Trinkwasser nutzen. Die Zubereitung ist so einfach, wie die Heilsteinwasser-Herstellung für den Menschen. So können Hunde, Katzen, Kaninchen aber auch größere Tiere, wie beispielsweise Pferde, Heilsteinwasser trinken, sofern der verwendete Heilstein dafür geeignet ist.

Auch hier bieten sich zuerst einmal die klassischen Heilwasser-Steine, wie Amethyst, Bergkristall und Rosenquarz an. Ob Rosenquarz oder Bergkristall die bessere Wahl ist, hängt von der Konstitution und eventuellen Beschwerden des Tieres ab.

Da der Amethyst eine stabilisierende, beruhigende Wirkung hat, ist Amethyst-Wasser besonders für eher nervöse Tiere geeignet. Bei Schmerzen kann man zusätzlich noch Rosenquarze ins Wasser legen, da dieser Heilstein die Durchblutung anregen soll.

Eine Massage mit Heilsteinen

Vor allem Hunde, die seelischen Belastungen ausgesetzt sind, können von der Anwendung spezieller Heilsteine profitieren. Wenn ein Tier seine Bezugsperson oder sein Heim verliert, können bei Hunden depressionsähnliche Verhaltensmuster auftreten. Trauer und Verwirrung können einem sozial veranlagten Tier schwer zusetzen.

Hier bietet sich eine Massage mit Heilsteinen an, wenn der Hund sich anfassen lässt und Vertrauen zu seiner neuen Umgebung entwickelt hat.

Beruhigende, schön abgerundete Massage-Steine, die beim Menschen verwendet werden, können auch bei Tieren zum Einsatz kommen. Amethyst oder Magnesit wirken beispielsweise beruhigend, Bernstein und Sonnenstein stimmungsaufhellend. Beides kann ein trauriges, verwirrtes Tier brauchen.

Spezielle Kämme aus Heilsteinen, können dabei besonders wirkungsvoll sein, um eine Fellpflege mit einer Massage zu verbinden.

Ein Edelstein-Halsband

Wenn ein Tier sich zurückgezogen hat und noch nicht bereit ist, sich auf neue Menschen einzulassen, kann ein fördernder Heilstein am Halsband befestigt, dauerhaft seine Wirkung entfalten. Beispielsweise ein Sonnenstein, Bernstein oder Citrin kann helfen, dass das Tier wieder neuen Mut und Vertrauen entwickelt.

Edelstein-Halsbänder für Hunde und Katzen sind im Handel erhältlich. Man kann sie aber auch selbst aus einem Lederband und geeigneten Heilsteinen herstellen. Bernstein hat sich dabei besonders bei traurigen Tieren bewährt.

Bei einer Blasenentzündung können Chalcedon, Achat, Indigolith oder Citrin als größere Mineralstücke am Lieblingsplatz ausgelegt oder als Trommelstein am Halsband befestigt werden. Da jedes Tier individuell ist, muss man ausprobieren, welcher Stein wirksam ist.

Aber natürlich sind Heilsteine auch für jedes andere Haustier, das ein Halsband trägt, eine Möglichkeit körperliches oder seelisches Wohlgefühl zu erhalten oder zu schaffen. Es gibt inzwischen spezielle Edelstein-Bänder, die beispielsweise vor Zecken oder Flöhen schützen sollen.

Heilsteine für Tiere am Schlaf- oder Lieblingsplatz

Eine weitere Möglichkeit für die Anwendung von Heilsteinen für Tieren, ist die Gestaltung des Schlafplatzes. Heilsteine unter das Körbchen, neben den Käfig oder die Schlafhöhle gelegt, können ebenfalls ihre Wirkung entfalten. Es gibt beispielsweise aus Achat-Scheiben attraktive Mobiles, die man über den Käfig oder Lieblingsplatz des Tieres hängen kann.

Schutz vor Zecken und Ungeziefer

Heilsteine können auch gegen Zecken und Ungeziefer helfen. Besonders wirksam sollen Heliotrop, Bernstein und Rhodonit sein, da Zeckenbisse für Mensch und Tier gefährlich werden können.

Heilsteine für unruhige und ängstliche Tiere

Der Bernstein als Trommelstein kann ängstlichen und nervösen Haustieren helfen, sich zu beruhigen. Er wird außerdem bei Augenentzündungen, Gelenkschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.

Bei hyperaktiven Tieren soll Amethyst in Würfelform „wieder Ruhe und Ordnung in das Leben des ruhelosen Hausgenossen bringen”. Auch Baumachat, Jaspis, rosa Chalcedon und Jade können innere Ruhe fördern.

Primäre Heilsteine für Tiere

Heilsteine für Tiere werden allgemein in primäre, sekundäre und tertiäre Steine unterteilt. Zu den primären Steinen gehören Achat, Amethyst, Karneol und Obsidian.

Der Achat soll dem Tier das Gefühl von Geborgenheit und Ruhe vermitteln. Vor allem sehr nervöse Hunde können von diesem Heilstein profitieren.

Ebenfalls beruhigend wirkt der violette Amethyst. Wenn der Körper des Tieres sehr angespannt ist und der Schlaf dadurch gestört wird, kann Amethyst-Wasser am Abend für eine ruhigere Nacht sorgen. Aber auch ein hellvioletter Trommelstein am Halsband kann Wirkung zeigen.

Eher ängstliche und verschlossene Tiere benötigen unbedingt mehr Sicherheit und Lebensfreude. Hier wird ein Karneol empfohlen, der allgemein für Mut und ein frohes Gemüt steht. Außerdem soll durch diesen Heilstein ein gesundes Immunsystem gefördert und der Stoffwechsel, sowie die Durchblutung und der Kreislauf angeregt werden.

Ein Obsidian kann ebenfalls bei Hunden oder Katzen, die schnell ängstlich reagieren, verwendet werden. Da dieser Heilstein nicht nur Ängste verringern soll, sondern auch in der Wundheilung eingesetzt werden kann, sollte er immer in ihrer Nähe griffbereit sein.

Sekundäre Heilsteine für Tiere

Die sekundären Heilsteine für Tiere werden hauptsächlich dazu verwendet, um Blockaden im Körper des Tieres zu lösen. Damit negative Erfahrungen, die zu einer seelischen Dauerbelastung und anschließendem Fehlverhalten führen können, besser verarbeitet werden, braucht nicht nur der Mensch liebevolle Unterstützung.

Bernsteine - nicht nur bei seelischen Verletzungen

Wenn ein Tier beispielsweise das Vertrauen in die Menschen verloren hat, weil es schlecht behandelt wurde, ist es hilfreich stimmungsaufhellende Heilsteine, wie den Bernstein zu verwenden. Dieser Heilstein kann nicht nur dem Menschen helfen, eine unbeschwertere Haltung und neues Vertrauen zu gewinnen, sondern auch Tiere können von der optimistischen Ausstrahlung dieses versteinerten Harzes profitieren.

Bernsteine werden außerdem bei Allergien und Diabetes eingesetzt. Viele Haustiere leiden inzwischen, ähnlich wie die Menschen, zunehmend an Nahrungsmittel-Allergien und im zunehmenden Alter auch an Diabetes. Hier können Bernsteine hilfreich sein, da sie auf viele Organe (z.B. Leber, Galle, Milz, Pankreas), die Gelenke, Haut und Schleimhäute eine förderliche Wirkung zeigen können.

Calcit für Beweglichkeit und Wachstum

Der Calcit soll bei Mensch und Tier mehr innere Stabilität und ein größeres Selbstvertrauen fördern. Eher lethargische Tiere können somit vom Calcit besonders profitieren, da dieser Heilstein aktivierend auf den gesamten Körper wirken kann. Außerdem wird er als Hilfe bei heranwachsenden Welpen eingesetzt, da er wachstumsfördernd (Knochengerüst, Zähne) und immunstärkend sein soll.

Chrysopras bei Alpträumen

Auch Hunde haben schlechte Träume, die sie in Angst und Schrecken versetzen können. Für diese Fälle kann ein Chrysopras genau der richtige Heilstein sein. Außerdem kann er bei Allergien und Problemen mit der Haut eingesetzt werden, da er eine entschlackende und entgiftende Wirkung zeigt. Besonders auch bei älteren Tieren mit rheumatischen Beschwerden, kann dieser Heilstein lindernd wirken.

Heliotrop für einen besseren Immunschutz

Der Heliotrop gehört zu den Heilsteinen mit einer besonders kräftigenden Wirkung auf das Immunsystem. Da er die Lymphe stärken soll, wird dieser Heilstein bei Infekten und Entzündungen bevorzugt eingesetzt. Die reinigende Wirkung des Heliotrops auf den gesamten Organismus, soll schließlich auch zu größerer Vitalität verhelfen.

Tertiäre Heilsteine für Tiere

Lapislazuli bei großer Unruhe

Vor allem bei Pferden, die als besonders sensibel gelten, wurden mit sogenannten tertiären Heilsteinen Erfolge erzielt. So kann beispielsweise der Lapislazuli bei sehr nervösen und unsicheren Tieren zu einem größeren Selbstvertrauen beitragen. Da dieser Heilstein sich positiv auf Nerven und Gehirn auswirken soll, kann er die Konzentration stärken und eine entspannte Kontaktfreude im Umgang mit anderen Artgenossen und den betreuenden Menschen ermöglichen.

Pferden mit einem sehr hohen Stressempfinden, die nicht wirklich zur Ruhe kommen und immer alles aufmerksam beobachten müssen, kann ein Lapislazuli einen entspannteren Muskeltonus und für den Schlaf auch Ruhetonus verschaffen.

Smaragd für eine schnelle Regeneration

Ein Smaragd soll dem Organismus eine größere Ausgeglichenheit schenken und schützend auf Herz, Verdauungstrakt, Schleimhäute und Augen wirken.

Vor allem Pferde, die im Wettkampfstress stehen, sind besonderen Belastungen ausgesetzt. Hier sollen diese Heilsteine angeblich in den kurzen Erholungszeiten helfen, zu einem ruhigeren Grundtonus der Muskeln zu finden, bevor es wieder an den Start geht.

Die Rolle der Farben

Neben dem einzelnen Stein spielt auch seine Farbe eine Rolle bei der Auswahl.

Warme Farben

Warme Farben wie Gelb, Orange und Rot werden für ein gesundes Herz- und Kreislaufsystem empfohlen:

  • Gelb wirkt auf Verdauung und vegetatives Nervensystem anregend
  • Orange vitalisiert den Organismus und stärkt Blutgefäße sowie Kreislaufsystem
  • Rot wirkt erwärmend und regt Kreislauf und Herztätigkeit an
  • Rosa harmonisiert ein gestresstes Herz

Kalte Farben

Blautöne, neutrales Grün und Violett sorgen für mehr Harmonie:

  • Blautöne wirken beruhigend und kühlend, werden mit Nieren und Blase verbunden
  • Grün steht für Harmonisierung und Regeneration, unterstützt Entgiftung durch Leber und Galle
  • Violett wirkt reinigend auf Gehirn und Nervensystem, reguliert Atmung und Sauerstoffaufnahme

Kombinationen

Eine Kombination aus Gelb und Violett kann sehr hilfreich sein. Ein Halsband aus Amethysten und Bernsteinen kann für verstörte Tiere erwägenswert sein.

Edelstein-Wasser für Tiere und Pflanzen

Geeignete „Wasser-Steine” können über Nacht in kalkarmem Wasser eingelegt werden, damit Tiere davon trinken. Bei Hautproblemen können Waschungen oder Bäder mit Edelstein-Wasser hilfreich sein.

Auch bei Pflanzen wurden erste Versuche mit Edel- und Schmucksteinen unternommen - sowohl durch direkte Einlagerung in die Topferde als auch durch Edelstein-Elixiere im Gießwasser. Diese zeigten teilweise Erfolg.

Literatur wie die „Heilsteine Hausapotheke” von Michael Gienger bietet Inspirationen für experimentelle Anwendungen bei anderen Lebewesen.

Vorsicht bei giftigen Mineralien

Nicht jeder Stein gehört ins Wasser oder in die Nähe von Tieren. Ein Chrysokoll sollte niemals ins Aquarium gelegt werden, da dieses Kupfermineral giftige Verbindungen im Wasser lösen kann.

Heilsteine für Tiere - ein Tipp zum Schluss

Wie bei uns Menschen, so gibt es auch bei Tieren, wie beispielsweise Hunden, Katzen oder Pferden, ganz unterschiedliche Temperamente und Charaktere. Daher ist es wichtig, dass nur die Heilsteine zum Einsatz kommen, die zum jeweiligen Tiertyp passen. Ein lebhafter Wirbelwind, der immer gleich losstürmt, benötigt sicherlich andere Stein-Begleiter, als ein ängstlicher und unsicherer Hasenfuß, der sich am liebsten in eine ruhige Ecke verzieht.

Auch bei Schmerzen reagieren Tiere unterschiedlich auf äußere Hilfestellungen. Erfahrungen zeigen zwar, dass bei Schmerzen ein Bergkristall bei Katzen im Allgemeinen eine bessere Wirkung zeigt, als beispielsweise ein Rosenquarz. Aber das muss nicht für jede Katze gelten, denn natürlich besitzen Katzen ihre eigene Persönlichkeit. Vielleicht haben Frauchen und Herrchen die Möglichkeit, dem tierischen Mitbewohner die Wahl des Heilsteines selbst zu überlassen, sodass deutlich wird, wo ein Mehrwert für das Tier liegt.

Zwei oder drei alternative Exemplare gegen Schmerzen, wie beispielsweise Amethyst, Bergkristall oder Rosenquarz, je an einem anderen Lieblingsplatz ausgelegt, kann vielleicht schnell Klarheit bringen, welcher Heilstein für das Tier einen größeren Nutzen mit sich bringt. In gleicher Weise kann mit Heilsteinwasser verfahren werden. Vielleicht gibt es Vorlieben?

Da Heilsteine keine negativen Nebenwirkungen besitzen, „lohnt sich der Versuch, Heilsteine für Haustiere und ihr Wohl einzusetzen, allemal.” Bei aller Experimentierfreude sollte natürlich immer, wenn sich ernste Beschwerden zeigen, der Besuch beim Tierarzt an oberster Stelle stehen… allerdings begleitend zu einer ärztlichen Therapie, können Heilsteine jedoch eine hilfreiche Ergänzung darstellen.

Haftungsausschluss

Eine Wirkung von Heilsteinen ist weder wissenschaftlich nachweisbar noch medizinisch anerkannt. Alle Texte dienen nur zur Unterhaltung und stellen keine Anleitung zur Eigentherapie dar.

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