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Heilstein · Sphalerit-Wurtzit (Sulfide)-Familie

Schalenblende

Dieser Heilstein besteht aus verschiedenen Sulfiden, wobei Sphalerit und Wurtzit den Hauptanteil ausmachen. Schalenblende zeigt meistens verschiedenfarbige Schichtungen in Gelbbraun, Beige oder Grau.

gelbbraungrausilberbeigeSphalerit-Wurtzit (Sulfide)Nabel-ChakraSakral-Chakra
Schalenblende - Heilstein

Faktenbox

Mineralfamilie
Sphalerit-Wurtzit (Sulfide)
Mohshärte
3.8
Farbe
gelb, braun, grau, silber, beige
Chakra
Nabel-Chakra, Sakral-Chakra
Fundorte
Belgien, Deutschland, Polen

Schalenblende im Überblick

Dieser Heilstein besteht aus verschiedenen Sulfiden, wobei Sphalerit und Wurtzit den Hauptanteil ausmachen. Schalenblende zeigt meistens verschiedenfarbige Schichtungen in Gelbbraun, Beige oder Grau. Sie soll die Wundheilung sowie das Immunsystem fördern und vor allem den Geruchs- sowie Geschmackssinn verbessern.

Schalenblende

Seit dem Mittelalter ist die heutige Schalenblende im Bergbau als “Blende” bekannt, allerdings gibt es keine Hinweise auf eine traditionelle Anwendung als Heilstein. Da sie aus verschiedenen Sulfiden besteht, ist das Erscheinungsbild der Schalenblende sehr vielfältig.

Durch die bänder- bzw. schalenförmige, sogenannte “Wechsellagerung” der verschieden dicken Schichten, entstehen nicht nur deutlich unterschiedliche Farbbänder, sondern auch variierende chemische Zusammensetzungen. Diese führen zu deutlichen Unterschieden der petrographischen Eigenschaften.

Ein Blender für die Bergleute

Als Hauptbestandteil der Schalenblende, ist Zinkblende (Sphalerit) im Bergbau schon lange bekannt. Durch das halbmetallische Erscheinungsbild und ein dementsprechendes Gewicht, schürte die Zinkblende einst die Hoffnung auf einen Blei-Fund, doch wie sich zeigte, war der Eindruck “trügerisch”. So prägten die Bergleute den Begriff “Zinkblende”, da sie sich hatten täuschen bzw. blenden lassen. Auch das heute gültige Synonym “Sphalerit” orientiert sich an dieser “Täuschung”, denn im Jahre 1847 erhielt das kubische Zinksulfid durch den Mineralogen “Dr. E.F. Glocker” den neuen Namen “Sphalerit”, vom griechischen “sphaleros” für “trügerisch”.

Weitere Synonyme für Zinkblende

Neben dem etablierten “Sphalerit” sind außerdem weitere Synonyme wie Brunckit, Spelter und Spiauter im Umlauf. Bezeichnungen wie Faser-, Kolophonium- und Spiegelblende orientieren sich ebenso wie Honigblende (gelblich) an der bergmännischen Zinkblende. Für rötliche Exemplare hat sich Rotschlag, Granat- oder Rubinblende eingebürgert.

Eisenreiche Zinkblende heißt Christophit, Newboldit oder **Marmatit **und weiße Exemplare Cleiophan. Sogenannter Rahtit bezeichnet verunreinigten Sphalerit.

Ein Blender in Lagen-Optik

Im Jahre 1800 prägte der deutsche Mineraloge “D.L.G. Karsten” die Bezeichnung “Schalenblende” nach dem dominierenden Bestandteil des Mineralgemenges “Zinkblende” und der schalenartigen Struktur. Weitere Synonyme sind Strahlenblende oder Leberblende, die jedoch seltener verwendet werden.

Die Paragenese verschiedener Sulfid-Minerale

Die beiden Hauptbestandteile von Schalenblende sind der erwähnte Sphalerit (Zinkblende) und das Sulfid “Wurtzit”. Obwohl das Alpha-Zinnsulfid “Sphalerit” und das Beta-Sulfid”Wurtzit” das Mineraliengemenge dominieren, treten oft noch andere Mitglieder der “Sulfide und Sulfosalze” auf. Dazu gehören beispielsweise der bleihaltige Galenit (Bleiglanz), der eisenhaltige Pyrit (Katzengold) und Markasit sowie Chalkopyrit (Kupferkies). Letzterer enthält Kupfer und Eisen in gleichen Teilen.

Die Merkmale der verschiedenen Mineralschichten

Da der Hauptbestandteil der Schalenblende aus etwa 80 bis 90 % Sphalerit besteht, sind seine Merkmale für das Mineralgemenge prägend. Allerdings sind seine Mohshärte von 3,5 bis 4 und Dichte von 3,9 bis 4,2 durchaus mit den Werten des zweiten Hauptbestandteils “Wurtzit” vergleichbar, der jedoch nur maximal 20 % einnimmt. Beide zeigen Diamantglanz und eine vollkommene Spaltbarkeit. Einzig die Strichfarbe unterscheidet sich geringfügig.

Das Alpha-Zinksulfid “Sphalerit”

Sphalerit kristallisiert im sogenannten “Kubischen Kristallsystem” und bildet deshalb Kristalle in der Form eines Tetraeders, manchmal auch Würfels oder Dodekaeders. Diese treten jedoch meistens als Zwillinge und in verzerrter Form auf, sodass sie schwer zu erkennen sind.

Sphalerit-Aggregate sind fein- bis grobkörnig und erscheinen farblos sowie in der “Nicht-Farbe” Schwarz, aber auch in bräunlichen, gelblichen, grünlichen und rötlichen Tönen. Dementsprechend ist die Strichfarbe gelblich bis dunkelbraun, aber niemals schwarz.

Das Beta-Zinksulfid “Wurtzit”

Der zweithäufigste Bestandteil der Schalenblende ist Wurtzit, der wiederum im sogenannten “Hexagonalen Kristallsystem” kristallisiert. Er bildet häufig Pyramiden und tafelförmige Kristalle, die Diamantglanz zeigen können. Wurtzit ist eine nur schwach stabile (Metastabilität) Modifikation des kubischen Sphalerits, bei deren Entstehung höchste Temperaturen wirken müssen.

Wurtzit erscheint in Schwarz, Braun und Braunrot, die in ihrer Eigenfärbung eine hellbraune Strichfarbe hinterlassen. Während Sphalerit häufiger Kristall-Zwillinge bilden kann, kommen diese bei seinem hexagonalen Verwandten eher selten vor.

Erstmals beschrieben wurde das nach dem französischen Chemiker “C.A. Wurtz” benannt Mineral, Mitte des 19. Jahrhunderts. Als Mitglied der Mineralklasse “Sulfide und Sulfosalze” und Abteilung “Sulfidminerale” ist Wurtzit namengebend für die Unterabteilung “Wurtzit-Gruppe”.

Die Wurtzit-Struktur und Sphalerit-Struktur

Die nach ihm benannte “Wurtzit-Struktur” zeichnet sich durch eine “hexagonal dichteste” Kugelpackung aus, die aus Schwefel- und Zinkatomen im Verhältnis 1 : 1 besteht. Sie gehört zu den wichtigsten Kristallstruktur-Typen, ebenso wie die kubische “Sphalerit-Struktur”, bei der einige schwach polarisierte Ionen-Verbindungen kristallisieren.

Wechsellagerung in “Vergesellschaftung”

Etwa **80 bis 90 %**der Schalenblende bestehen aus dem kubischen Sphalerit, dabei macht Wurtzit als zweithäufigster Bestandteil nur maximal 20 % aus. Die beiden Zinksulfide sind zwar chemisch identisch, doch nur Sphalerit nimmt in seinem Kristallgitter weitere Ionen auf. So zeigt er oft eine Vielzahl an Fremdstoffen und somit auch Färbungen.

Verschiedene Farbbänder in unterschiedlicher Dicke

Durch die abwechselnde, oft parallele Schichten-Lagerung (Wechsellagerung) von Sphalerit und Wurtzit entstehen verschiedenfarbige Bänder, die wie unterschiedlich dicke Schalen dicht an einander gepresst, eng verbunden sind. Diese charakteristische Vergesellschaftung verschiedener Minerale am gemeinsamen Bildungsort entsteht unter den gleichen chemischen und physikalischen Bedingungen. Je nach dem welche Minerale noch beigemengt vorkommen, bilden sich verschiedene Farbbänder in Weiß, Beige, Ockergelb, Braun, Silbergrau bis Schwarz sowie rötliche und leicht grünliche Schichten. Diese können nur wenige Millimeter bis mehrere Zentimeter breit sein.

Bildungs- und Fundorte

Schalenblende entsteht immer durch eine “Primäre Bildung” aus hydrothermalem Zinksulfid-Gel, wobei meistens eine sogenannte “Metasomatose” mitmischt. Hier werden die Minerale eines vorhandenen Gesteins durch auftretende chemische Prozesse gegen Ende der Mineral-Ausfällung verändert oder gar durch andere ersetzt.

Kalkstein als Ausgangspunkt

Im ersten Schritt bildet sich aus Kalkstein ein Sulfid-Gel, das feinste Partikel aus verschiedenen Sulfiden enthält. Diese Zink-, Eisen- und Bleisulfide wachsen im Laufe der Ausfäll- und Abkühlungsphase im zweiten Schritt zu relativ losen Teilchenaggregaten zusammen, die sich als sogenannte Ausflockung absondern.

Chemische und physikalische Veränderungen

Durch die Veränderung der Gel-Konzentration und chemischen Zusammensetzung sowie der Temperatur- und Druckverhältnisse, erfolgt im dritten Schritt nach und nach die Ausfällung der verschieden Inhaltsstoffe je nach Löslichkeit und Sättigung. Dabei sinken die schwereren Teilchen nach unten und lagern sich in charakteristischen Schichten ab, die jeweils ganz unterschiedliche Merkmale später zeigen können.

Natürlich sind die abwechselnden, oft gelblichen und grauen Farbbänder in ihrer verschiedenen Dicke gut sichtbar, sodass sie zusammen mit möglichen, nierenförmigen Zeichnungen und geschwungenen Linienführungen ins Auge stechen. Diese einst parallel verlaufenden Schalen zeigen nach physikalisch einwirkenden Prozessen am Ende einzigartige Windungen im Schichtverlauf, die besonders zur Attraktivität der Schalenblende beitragen.

Europas Schalenblende-Schätze

Schalenblende ist weltweit gesehen ein eher selten vorkommendes Mineralgemenge, denn die größten Vorkommen liegen ausnahmsweise mal nicht in Australien, Brasilien oder Russland. Hier sind die Gruben Deutschlands mit Lagerstätten in Baden-Württemberg (bei Wiesloch) und Nordrhein-Westfalen (bei Wülfrat) ganz vorne mit dabei.

Stalaktite aus Baden-Württemberg

Tropfsteinartige Exemplare mit einer Länge von 30 bis 40 Zentimetern und einem Durchmesser von teilweise bis zu 15 Zentimetern sind aus dem ehemaligen Bergwerk “Grube Segen Gottes” bekannt geworden. Ihre konzentrischen Zeichnungen waren scheinbar einzigartig.

Trauben-Aggregate aus Nordrhein-Westfalen

Ganz anders kommen die Schalenblende-Funde in diesem Bereich von Deutschland daher. Hier haben sich außergewöhnliche, traubenartige, knollige Aggregate gebildet, die ebenfalls einige Dezimeter vorweisen können. Charakteristisch für die “Kalk-Vorlage” der Schalenblende ist der Fundort dort in einem Kalksteinbruch.

Aber auch Österreich (Kärnten) kann ähnlich große Exemplare vorweisen. Neben Frankreich, Belgien und Polen, gibt es geringe Vorkommen in Spanien, Bulgarien, Italien, Griechenland, Slowenien, Tschechien, Irland und Großbritannien.

Außerhalb der EU existieren vereinzelte Fundorte in Amerika (USA, Kanada, Argentinien, Brasilien, Bolivien, Mexiko, Peru), Afrika (Marokko, Tunesien, Nigeria), Asien (China, Japan) und Australien.

Industrielle Verwendung von Sphalerit-Wurtzit

Als Sulfid mit hohem Zinkanteil, könnte auch die Schalenblende eine lukrative Quelle zur Zinkgewinnung sei. Allerdings sind die Vorkommen dünn gesät und erreichen selten das Ausmaß einer abbauwürdigen Lagerstätte. Deshalb bleiben Minen dieser Art weltweit eher eine Seltenheit.

Schalenblende als Schmuckstein

Da die Zeichnungen und farbigen Bänder ähnlich attraktiv sind wie die des Achats, hat sich Schalenblende im Laufe der Zeit zu einem beliebten Schmuckstein entwickelt. Seine ästhetischen und dekorativen Merkmale sind unübersehbar, auch wenn ihn seine geringe Härte von maximal 4 nicht gerade besonders widerstandsfähig macht.

Deshalb eignet sich dieses Sulfidmineral nicht für Fingerringe, die im Alltag einiges aushalten müssen. Im Gebrauch sollte man allerdings auch mit den eher selten vorkommenden Trommelstein-Anhängern immer behutsam umgehen, denn das gut spaltbare Mineralgemenge reagiert empfindlich auf Zusammenstöße.

Bestimmungsmerkmale der Schalenblende

Gemäß seiner Hauptbestandteile, besitzt Schalenblende die gleiche Mohshärte von 3,5 bis 4 wie Sphalerit und Wurtzit. Seine Dichte ist jedoch mit 4,08 bis 4,10 etwas höher. Die vollkommene Spaltbarkeit hinterlässt spröde, unebene Bruchstellen und die undurchsichtige Transparenz zeigt immerhin Glasglanz.

Überraschend ist auch nicht die Strichfarbe, die gelblich bis hellbraun ausfallen kann. Je nach individueller Zusammensetzung zeigt sie sich allerdings manchmal auch in Weiß, was dann gegen eine Eigenfärbung des Sulfidminerals spricht.

Jedoch einen klaren Vorteil hat Schalenblende gegenüber seinem Hauptbestandteil “Sphalerit”, den man rein optisch leicht mit den drei viel härteren Edelsteinen Diamant (10), Topas (8) oder Zirkon (6,5 - 7,5) verwechseln kann. Seine geschwungenen, farblich abgesetzten Schalen oder Bänder sind einzigartig im Reich der Mineralien und Gesteine.

Schalenblende als Heilstein

Da Schalenblende weder in der westlichen, noch östlichen Tradition als Heilstein auftaucht, sind die Erfahrungen in diesem Bereich verhältnismäßig frisch. In der modernen Steinheilkunde kommt sowohl Schalenblende, als auch Sphalerit in seiner reinen Form zum Einsatz.

Schalenblende für stürmische Zeiten

Ein Synonym des Sphalerits ist Honig- bzw. Granatblende und genau an diesen Schmuckstein erinnert die Wirkung der Schalenblende. Auch rote Granate sind Heilsteine für extreme Lebenssituationen. Wer seine Lebensumstände verbessern möchte, hat somit auch in der Schalenblende eine mögliche Hilfe.

Energie und Mut für Veränderungen

Schalenblende vereint die energiebringende Eigenschaft des Sphalerits, den man bei Schwäche, Erschöpfung, Ängsten und Mutlosigkeit bei sich tragen kann, mit gesundem Pragmatismus, der nutzloses Grübeln beendet. So soll die Kombination aus Sphalerit und Wurtzit dabei helfen, dramatische Veränderungen im Leben zu überstehen und alte, unnütze Strukturen endlich aufzubrechen. Innerhalb dieses Umbruchs kann man dann engagiert eine nötige und sinnvolle Wandlung vollziehen.

Gedankenstopp und innere Ruhe

Wer am Abend und in der Nacht durch ständige Gedankenströme am Ein- und Durchschlafen gehindert wird, kann Schalenblende für sich nutzen. Sie soll den inneren, unruhebringenden “Datenstrom” stoppen und dadurch den Schlaf verbessern. So kann eine entmutigende Schwäche und Erschöpfung weichen, die oft auch das Resultat einer lange anhaltenden, schlechten Nachtruhe ist.

Heilstein für den Männerkörper

Körperlich soll Schalenblende vor allem die Entwicklung des Gehirnsund der Sinne fördern, wobei besonders der Geruchs- und Geschmacksinn profitieren. Außerdem soll sie die Netzhaut der Augen stärken und dadurch die Sehkraft im Dämmerlicht verbessern. Des weiteren kann man durch das regelmäßige Tragen dieses Heilsteins angeblich auch die Wundheilung und Immunabwehr verbessern.

Außerdem hält sich hartnäckig das Gerücht, dass einige Heilsteine vor Schadstoffen und schädigender Strahlung schützen können… Schalenblende soll dazugehören.

Frauen- und Männersteine

Das oben Erwähnte ist natürlich auch hilfreich für den weiblichen Organismus, aber ausgesprochene “Frauensteine” gibt es einige Exemplare. Dazu gehören beispielsweise blauer und rosafarbener Chalcedon, Malachit, Mondstein oder Achate mit entsprechender Signatur. Während sich auch Heilsteine wie Rosenquarz, Feueropal und Rubin allgemein auf die Geschlechtsorgane, Fruchtbarkeit und Potenz auswirken können, soll Schalenblende explizit als “Männerstein” auch die Prostata und die Keimdrüsen unterstützen.

Der hohe Sphalerit-Anteil zählt

Da Schalenblende aus mindestens 80 Prozent Sphalerit (Zinkblende) besteht, muss man das Wirkspektrum dieses Sulfides berücksichtigen. Arbeitseifer und Geschwindigkeit gehören zu seinen Attributen, weshalb die Steinheilkunde die reine Zinkblende mit roten Farbtönen (Granat- oder Honigblende) hauptsächlich bei Erschöpfungszuständen, mutloser Aussichtslosigkeit und Ängsten empfiehlt.

Im besten Falle steigert Schalenblende durch ihren hohen Sphalerit-Anteil die Fähigkeit eines abstrakten Denkvermögens und einer spontanen Intuition, die richtige Impulse zur richtigen Zeit sendet. Dadurch verbessert sich die zwischenmenschliche Kommunikation, aber auch der innerer Dialog in Form von sinnlosen Grübeleien kann enden.

Die Multitasking-Fähigkeit ausbauen

Mental soll sich durch Sphalerit die Merkfähigkeit und Konzentration verbessern, aber auch das Talent einer “geteilten Aufmerksamkeit” trainieren lassen. So kann man angeblich mehrere Abläufe parallel mitverfolgen und jeweils das Wesentliche erfassen.

Da jedoch wissenschaftlich bewiesen ist, dass der Mensch im Allgemeinen nicht für ein ständiges Multitasking geschaffen ist, sollte man diese “Spaltung der Aufmerksamkeit” nur anwenden, wenn es dringend notwendig ist. Dauerhafte Mehrfachbelastung ist nämlich enormer Stress für unser ganzheitliches System und kann beispielsweise zu Unruhezuständen, Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen, Herzbeschwerden und schließlich in den Burnout führen.

Die Wirkung auf den Körper

Der Schalenblende entsprechend, soll Sphalerit das Gehirn, die Haut und die Fruchtbarkeit unterstützen sowie die Immunabwehr stärken. Dieser Heilstein wird von der Steinheilkunde außerdem bei unruhigen Beinen empfohlen und therapiebegleitend auch bei Diabetes.

Erstaunliches Wirkungsfeld

Während sich eine Linderung von Diabetesüber die psychosomatischen Zusammenhänge erklären lässt, denn diese Erkrankung benötigt dringen mehr energievolle Lebensfreude, ist die Wirkung auf unruhige Beine doch eher erstaunlich. Hier würde man wohl eher an erdende, beruhigende oder entspannende Heilsteine denken, wie beispielsweise “Versteinertes Holz”, Achat, Tiger- und Falkenauge, Magnesit, Jade, Turmalin, Dumortierit, Saphir, Sonnenstein, Topas, Sugilith… Aber wenn Sphalerit tatsächlich in diesem Bereich seine Wirkung zeigt, sind wohl alle Zweifel unbegründet:)

Verwendung und Pflege der Schalenblende

Wie viele andere Heilsteine auch, kann Schalenblende am besten ihre Wirkung entfalten, wenn man sie als Anhänger direkt auf der Haut trägt. Dafür eignen sich vor allem gebohrte Trommelsteine, die man an einem entsprechend langen Band im Bereich der passenden Körperregion tragen kann.

Die Schalenblende und das geeignete Chakra

Bei Beschwerden mit den Geschlechtsorganen und Problemen mit der Fruchtbarkeit bietet sich normalerweise zuerst das Sakral-Chakra an, dessen Energiezentrum den ganzen Unterbauch “verwaltet”. Aber auch das Wurzel-Chakra im Bereich des Steiß- und Schambeins kann unter Umständen der passende Ort sein, wenn eine tiefe innere Unruhe sich breit gemacht hat.

Allgemein lässt sich ein Schalenblende-Anhänger allerdings auch gut zwischen Nabel- (Solarplexus) und Herz-Chakra tragen, wenn man die persönliche Intuition verbessern möchte. Für eine mentale Wirkung und zur Steigerung der Kommunikationsfähigkeit empfiehlt sich eine möglichst halsnahe Kette (Hals-Chakra).

Wasser marsch!

Ab und zu muss man auch die Schalenblende reinigen, sowohl physikalisch als auch energetisch. Um grobstoffliche Verunreinigung (Staub, fettige Verschmutzung durch die Haut / Kosmetika) zu entfernen, kann man wie üblich beispielsweise kalkarmes Leitungswasser verwenden. Eine ausgiebige Dusche unter einem lauwarmem Strahl und ein anschließendes Abtrocknen mit einem Baumwolltuch (kein Föhn!) sind dabei ausreichend.

Eine Regeneration muss sein!

Danach kann der gesäuberte Heilstein über Nacht auf einer Bergkristall-Gruppe oder in einer Amethyst-Druse energetisch regenerieren, bis er wieder zum Einsatz kommen soll. Wer lieber die Morgen- oder Abendsonne nutzen möchte, sollte seine Schalenblende jedoch im Auge behalten, denn zu starke Sonneneinstrahlung ist keinem Heilstein zuträglich.

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