Whiskey on the Rocks – Whiskeysteine und wie sie verwendet werden

Whiskey on the Rocks – Whiskeysteine und wie sie verwendet werden

Wer schon einmal einen Whiskey on the Rocks bestellt hat, dem wird der Barkeeper ein Glas mit Whiskey serviert haben, in dem Eiswürfel schwimmen. Alle, die gerne Whiskey trinken und sich damit auch auskennen, werden einen Drink, der so „verwässert“ wurde, wahrscheinlich ablehnen. Kenner trinken zwar auch einen Whiskey on the Rocks, aber in diesem Fall sind sogenannte Whiskeysteine im Spiel. Hier passt die Übersetzung vom Whiskey auf dem Stein auch zu den einzelnen Zutaten.

Was genau sind Whiskeysteine?

Bei einem Whiskeystein handelt es sich streng genommen um ein Glas Whiskey, was mit einem bestimmten Heilstein serviert wird. Die Auswahl der infrage kommenden Steine ist groß und reicht vom gewöhnlichen Talk, also einem Speckstein, über Basalt, Shungit und Marmor bis zum Granit. Diese Whiskeysteine machen den Whiskey nicht weniger alkoholhaltig, aber sie halten ihn deutlich länger angenehm kühl, als das Eiswürfel können. Zudem lösen sich die Steine natürlich nicht auf wie das Eis und der Whiskey behält so bis zum Schluss seinen einzigartigen Geschmack. Die Größe der würfelförmigen Whiskeysteine lässt sich mit der von klassischen Eiswürfeln vergleichen, zudem haben die Steine abgerundete Ecken, damit sie das Whiskeyglas nicht verkratzen. Dies ist zugleich der Grund, warum Heilsteine mit einer nur sehr geringen Mohshärte verwendet werden, da sie keine Schrammen hinterlassen.

Whiskey on the Rocks und die richtigen Vorbereitungen

Um die Steine für den tatsächlichen Whiskey on the Rocks richtig nutzen zu können, müssen die Heilsteine zwei bis vier Stunden vor dem geplanten Trinkgenuss in den Tiefkühlschrank oder ins Eisfach gelegt werden. Pro Glas sollten es nicht mehr als drei Steine sein, die den Drink langsam, aber nicht nachhaltig kühlen. Gereinigt werden die Whiskeysteine mit normalem Leitungswasser und kommen dann zurück in den Tiefkühlschrank. Das Wasser, was sich in den Rissen und den feinen Hohlräumen der Steine sammelt, gefriert wieder. Je nachdem, um welchen Whiskeystein es sich handelt, dehnt sich der Stein im Laufe der Zeit aus, wobei das Volumen dabei bis zu neun Prozent zunehmen kann. Bei einem Granit, der einen eher körnigen und polymineralischen Charakter hat, kann es sogar passieren, dass der Frost ihn buchstäblich sprengt.

Zu welchen Getränken passen die Steine?

Sie heißen zwar Whiskeysteine, aber sie können natürlich auch andere alkoholische Getränke über einen relativ langen Zeitraum angenehm kühl halten. Weißwein schmeckt beispielsweise gut gekühlt am beste, das Gleiche gilt für Gin mit Tonic, Wodka oder Tequila. In einigen bunten Cocktails machen sich die Steine auch sehr gut. Bei welcher Temperatur Whiskey im Speziellen getrunken wird, ist reine Geschmackssache. Ideal ist aber Zimmertemperatur, die zwischen 20° und 22° Grad liegen sollte, denn wenn der Whiskey zu kalt ist, schadet es seinem Aroma.

Fazit zu Whiskey on the Rocks

Den Whiskey mit Eis zu kühlen und ihn damit zu verdünnen, hat den Nachteil, dass er innerhalb von kurzer Zeit nur noch nach Gerste, Mais, Hafer oder Roggen schmeckt, den Getreidesorten, aus denen Whiskey hergestellt wird. Wer den puren, reinen Geschmack genießen möchte, sollte seinen Bourbon oder Scotch mit Whiskeysteinen genießen. Übrigens, in Schottland, Irland und England heißt es Whisky, nur in den USA ist von einem Whiskey die Rede, wenn ein Bourbon gemeint ist.

Bild: @ depositphotos.com / DenisKozlov

Ralf