Chalkopyrit

 

Kupfer-Pyrit“ (Chalkopyrit) spricht unseren Forschergeist an, der Unerklärlichem und magischen Geheimnissen Aufmerksamkeit schenkt. Zusammenhänge und verborgene Prozesse verschiedener Entwicklungsphasen können so erkannt werden und neue Erkenntniswelten schaffen. Dementsprechend steht Chalkopyrit für körperliche Reinigungsprozesse und soll die entgiftende Ausscheidung ankurbeln.

Farbe:  Messinggelb
Familie: Chalkopyrit
Aufladen: mit Bergkristall
Chakra: keine Zuordnung
Länder: Russland, Deutschland, Japan, Mexiko, USA, Peru, China, Rumänien
Sternzeichen: Zwillinge und Krebs
Spirituell: weckt Neugier und die Lust an Lebenserfahrungen
Seelisch: hilft bei der Ursachenforschung von Problemen und Krankheiten
Mental: verbessert die Beobachtungsgabe und fördert ein systematisches Denken
Körperlich: soll sich besonders auf die reinigenden und ausscheidenden Prozesse des Körpers (Darm) fördernd auswirken
Anwendung: größere Chalkopyrit-Stufen im Raum aufstellen, oder kurzzeitig als Trommelstein auflegen, NICHT für die Herstellung von Edelsteinwasser geeignet (giftige Inhaltsstoffe können sich lösen!), bei Nervosität kein längerer, direkter Körperkontakt!

Chalkopyrit als Heilstein

Wer dem Wunsch Raum geben möchte, das Leben mit all seinen Wirren und Irrungen zu verstehen, kann eine besondere Anziehungskraft zu Chalkopyrit verspüren. Welche Faktoren auch immer unser Leben bestimmen, „Kupfer-Pyrit“ (griech. chalko = Kupfer) kann unsere Beobachtungsgabe erweitern. So zeigen sich vielleicht Zusammenhänge und Gründe für beispielsweise Erkrankungen, die zuvor im Verborgenen lagen.

Körperliche Reinigungsprozesse setzen zuerst im Organismus gespeicherte Gift- und Abfallstoffe frei. Diese können, bis sie endlich gänzlich ausgeschieden wurden, zu sogenannten „Erstverschlimmerungen“ führen. So kann Übelkeit oder eine Art Benommenheit ein Hinweis sein, dass sich der Körper gerade in heftiger Entgiftungsaktion befindet. Viel Trinken (stilles Wasser) und Schonung (z.B. Mittagsruhe) für kurze Zeit sind dann hilfreich, um die erste Phase zu überstehen.

Synonyme für Chalkopyrit

Das bekannteste Synonym für Chalkopyrit dürfte wohl „Apachengold“ sein. Aber auch beispielsweise Pyramidaler Kupferkies, Gelbkupfererz, Kupfereisenerz und Kupfereisenkies sind gebräuchliche Namen. Weitere Synonyme aus der traditionellen Bergmannssprache und dem heutigen Handel sind Geelkies, Homichlin, Koribronce, Nierenkies, Kupferphyllit oder Towanit.

Wie erkennt man Chalkopyrit?

Da Chalkopyrit zu den weltweit häufigsten Mineralien gehört, und sowohl magmatisch, sedimentär als auch metamorph entstehen kann, ist sein Erscheinungsbild nicht einheitlich.

Chalkopyrit-Kristalle oder derbe Aggregate

Primär entstehen, vor allem hydrothermal auf Innenwänden von Erzgängen, Drusen mit aufgewachsenen, schönen Kristallen. Dabei können sich auch Kristall-Zwillinge oder Vierlinge, sowie skelettförmige Strukturen bilden. Doch diese Schönheiten sind nicht so häufig zu finden, wie die derben und krustigen Aggregate, die auch teils mit anderen Mineralien vermengt sein können (Nephrit oder Sphalerit).

Farbe und Oberfläche

Wenn das typische Messinggelb des Chalkopyrits durch Sauerstoff oxidiert, können seine Oberflächen, neben dem charakteristischen Metallglanz, auch bunt anlaufen. Meistens kommt er in chemisch reiner Form vor, nur selten sind durch die Entstehung bedingte Silber- oder Goldeinlagerungen zu finden.

Härte und Co.

Bei einer fast mittleren Mohshärte von 3,5 bis 4 entsteht eine grünlich-schwarze Strichfarbe. Die unvollkommene Spaltbarkeit zeigt einen unebenen, teils muscheligen Bruch, bei einer Dichte von 4,1 bis 4,3. Chalkopyrit ist immer völlig undurchsichtig (opak).

Verwechslungen

Reine Eisensulfid Pyrit-Grüppchen unterscheidet sich alleine durch ihre höhere Härte von 6 bis 6,5 leicht von dem weicheren „Kupfer-Pyrit“. Ein weiteres Eisensulfid Markasit ist ebenso hart wie Pyrit. Das seltenere Kupererz Bornit können nur Fachleute vom Chalkopyrit unterscheiden. Allerdings ist hier die Mohshärte mit 3 noch geringer als bei Chalkopyrit, außerdem besitzt Bornit gar keine Spaltbarkeit. Bornit wird selten als Stufe angeboten, und der sogenannter „Buntkupferkies“ ist oft der häufig vorkommende Chalkopyrit.

Chalkopyrit-Nephrit

Dieses Gemenge aus Chalkopyrit und dem, auch als „Jade“ gehandelten, Aktinolith zeigt in der Steinheilkunde erweiterte Wirkkapazität. Hier werden die Schattenseiten unserer Persönlichkeit angesprochen und durch Einsicht und Akzeptanz zu einem Erfahrungsschatz, denn „aus Schaden wird man klug“… hoffentlich.