Verwechslungen mir Dendriten-Chalcedon und Moosachat
Dendriten-Chalcedon besitzt charakteristische, schwarze Dendriten aus Mangan, während Mossachat seine Zeichnung ebenfalls durch Eisensilikate erhält. Allerdings sind diese hier nicht, wie beim Baumachat, in kleinen Rissen eingelagert.
Die grünen, moosartigen Einschlüsse des Moosachats entstehen durch eine intensive Verbindung der Eisensilikate mit der mikrokristallinen Struktur. Dadurch entstehen aber eher im Stein schwebende Schlieren und keine Verästelungen. Auch Moosachat ist verhältnismäßig hart, hat einen weißen Strich und kann nicht gespalten werden. Seine durchscheinende Transparenz zeigt oft beeindruckende grüne, innere “Fantasiewelten”, sodass Moosachat ein beliebter Schmuckstein ist. Er hat einen typischen Wachsglanz.
Da Moosachate jedoch keine Bänder besitzen, die einen echten Achat auszeichnen, wäre auch hier die Bezeichnung “Moos-Chalcedon” sinnvoller gewählt.
Baumachat in der Steinheilkunde
Als Schmuckstein spielt der Baumachat eigentlich keine Rolle. Erst durch die Steinheilkunde ist dieser schlichte Quarz als Heilstein bekannt geworden. So ist er inzwischen als Rohstein, Trommelstein und Anhänger auf dem Markt erhältlich und gehört zu den kostengünstigen Heilsteinen. Die Steinheilkunde unterscheidet zwei verschiedene Arten von Baumachat, die auch in ihrer Wirkung leicht unterschiedlich sind.
Baumachat als Chalcedon
Dieser weiße Chalcedon mit grünlichen Einschlüssen kann für innere Ruhe sorgen und unangenehme Gefühle vertreiben. Er erleichtert eine sachliche Kommunikation und wird körperlich zur Stärkung des Immunsystems empfohlen.
Baumachat als Quarz
Ein derber, weißer Quarz mit grünen Einschlüssen verleiht Stabilität, Ausdauer und Beharrlichkeit. Herausforderungen werden angenommen und gemeistert. Körperlich soll dieser Baumachat die Widerstandskraft fördern und ebenfalls das Immunsystem stärken.
Die Anwendung von Baumachat
Da Baumachat erst sehr langsam seine Wirkung entfaltet, sollte man ihn ständig tragen. Der geeignete Platz ist im Bereich der Thymusdrüse, die sich zwischen Herz- und Hals-Chakra befindet. Hier kann sich die förderliche Wirkung auf das Immunsystem am besten entfalten. Aber auch ein größerer Handschmeichler in der Hosentasche ist denkbar.