Chemische und physikalische Eigenschaften von Übergangsmetallen
Alle bekannten, chemischen Elemente werden im "Periodensystem" nach ihrer steigenden Kernladung systematisch aufgeführt. Dabei besitzt Mangan mit dem Kürzel "Mn" die "Ordnungszahl" 25. Chrom (Cr) hat die Ordnungszahl 24, was bedeutet, dass dieses Metall ein Elektron wenige besitzt. Eisen (Fe) hingegen hat mit der Ordnungszahl 26 ein Elektron mehr als Mangan. Da diese Metalle chemisch gesehen in ihrer Elektronen- oder Ionen-Anzahl "unvollkommen" sind, entstehen spezifische Eigenschaften. Deshalb gehören nicht alle Metalle automatisch zu den Übergangsmetallen.
Typisch für Mangan ist, dass es, seiner Gruppe gemäß, farbige Verbindungen bildet und viele unterschiedliche Oxidationszustände einnehmen kann. Als guter Katalysator kann es die Reaktionsgeschwindigkeit chemischer Reaktionen verbessern, ohne sich selbst dabei zu verbrauchen. Außerdem bilden Übergangsmetalle Koordinationsverbindungen (Komplexe), die ebenso magnetische Eigenschaften entwickeln können.
Das Spurenelement Mangan
Die unterschiedlichen metallischen Elemente erhalten in der Steinheilkunde, als Bestandteile vieler Mineralien, ein eigenes Wirkspektrum. Mangan gehört dabei zu den „herzerwärmenden“ Mineralstoffen und soll schmerzlindernd wirken. Während aller empfindsamer Verarbeitungsprozesse, bei denen ein Verstehen, Verzeihen oder Versöhnen angestrebt wird, kann sich Mangan beweisen. So soll sich Mangan auf die Herztätigkeit und die Fruchtbarkeit förderlich auswirken.
Allerdings darf Mangan als Spurenelement, nur innerlich eingenommen werden, wenn ärztlich nachgewiesen tatsächlich ein Mangel besteht. Denn Spurenelemente sind zwar lebensnotwendig für die körperlichen Funktionen, wirken aber nur in "Spuren" gesundheitsförderlich. Ein "Zuviel" wirkt dagegen schnell toxisch.
Quarz + Mangan = energiereiche „Verarbeitungsprozesse“
Die Steinheilkunde empfiehlt Dendritenquarz aufgrund seiner Zusammensetzung unter anderem zur Stärkung der Nerven und Linderung von Schmerzen. Gehirn und Herz sollen ebenso von dieser Quarz-Mangan-Kombi profitieren, da bei der Aufarbeitung schmerzhafter Erfahrungen eine geistig-seelische Verbindung auch physisch erlebbar werden kann. Da Dendritenquarz eine neutrale Wahrnehmung fördern soll, kann auch eine "geistige Verdauung" von verletzenden Erfahrungen leichter gelingen. Aus einem befreiten Denken heraus kann sich schließlich auch ein klarer, eigener Standpunkt entwickeln, der für seelisch ausgeglichene Stabilität sorgt und mehr Lebensfreude verbreitet.
Dendritenquarz in der Anwendung
Heilsteine mit Mangan-Dendriten, wie hier der Dendritenquarz, sind lediglich für eine äußere Anwendung geeignet. Deshalb sollte nur ein regelmäßiges Tragen oder Auflegen mit Hautkontakt erfolgen. Da Quarz eine stark belebende Wirkung zeigt, ist er für sensible Personen für die Nacht eher ungeeignet. Das „Koffein“ unter den Mineralen kann bei Erschöpfung und psychosomatischer Schwäche helfen, den Alltag mit klarem Verstand und wacher Sinneswahrnehmung zu stemmen.