Rhodolith als Heilstein
Mit der Farbe Rot verbindet man im Allgemeinen Energie, Leidenschaft und Erotik, aber auch Wut und Aggression, wenn sie im Übermaß vorhanden ist. Da Rhodolith jedoch eher verschiedene Mischtöne dieser Grundfarbe zeigt, entsteht eine durchweg positive Ausstrahlung.
Rosa- und Pinktöne
Pink und rosafarbene Exemplare fördern eine aufrichtige Herzlichkeit und eher romantische Gefühle, wobei mit der Intensität des Pink-Tons auch eine optimistische Offenheit und unbekümmerte Kontaktfreude zunimmt. Aktiv geht man auf andere zu und erwartet nur das Beste. Doch selbst wenn diese Hoffnungen durch die Unfreundlichkeit des Gegenübers zerschlagen werden sollten, kann man fröhlich weiterziehen und sein Glück woanders suchen.
Herzliches Rosa
Vor allem Rosa-Töne eignen sich für das Herz-Chakra, das in seiner befreiten Energieform die ersten drei Haupt-Chakras mit den zwei geistig geprägten "Kopf-Chakras" verbinden kann. Instinktive Impulse und intuitive Empfindungen aus den unbewussten Bereichen des Wurzel-, Sakral- und Nabel-Chakras treffen im Herzen mit den rationalen, gedanklichen Überlegungen und geistigen Eingebungen des Stirn- und Nabel-Chakras zusammen. Hier entsteht ein von Herzen kommendes Vertrauen in das Leben und eine sinnliche Freude daran. Verzeihen fällt plötzlich leichter, da man den inneren Reichtum in sich selbst entdecken konnte.
Ausnüchterungszellen-Rosa
Da Rosa sich nachweislich beruhigend auf die Herzfrequenz und Atmung auswirkt, gibt es in Amerika Gefängniszellen, deren Wände man mit einem ganz bestimmten Rosa-Ton gestrichen hat. Man hofft, dass sich der Farbton mildernd auf die aggressive Verhaltensweise einiger Insassen auswirken kann. Auch wenn die gemachten Untersuchungen dazu von einigen in den Bereich der "Pseudowissenschaft" eingeordnet werden, so ist die fördernde Wirkung der Farbtherapie inzwischen auch wissenschaftlich bewiesen und anerkannt.
Sinnliches Pink
Dieser intensive Rosarot-Ton ist nicht jedermanns Geschmack, dabei kann er in uns die pure Lebensfreude und eine charismatische Ausstrahlung entfachen. Ungezwungene, erotische Begegnungen gelingen in der Pink-Sphäre besonders gut, denn sie fördert Fröhlichkeit, und somit den Spaßfaktor. Ernster, leistungsbezogenen Sex hat hier keinen Platz. Genußvolle Erotik für alle Parteien steht hier im Fokus.
Pinkfarbener Rhodolith kann sich am besten auf dem Sakral-Chakra entfalten, wo er beim Mann sogar die Potenz verbessern soll. Grund dafür könnte seine angeblich anregende Wirkung auf den Kreislauf, Stoffwechsel und die Durchblutung sein. Ein Versuch ist es wert!
Grenzgänger "Braunrot" und "Rotviolett"
Während dunkel- bis braunroter Rhodolith sich für das Wurzel-Chakra eignet, liegen rotviolette Exemplare auf der Stirn (Drittes Auge) richtig. Hier unterstützen sie geistige Prozesse, die im Idealfall zu mehr Erkenntnis und geistigem Wachstum führen können.
Eher bräunliche Rottöne auf dem Wurzel-Chakra fördern eine bessere Bodenhaftung und das Urvertrauen, das den richtigen Ort zur richtigen Zeit stets erlebbar macht. Eine tiefe Freude an einer sinnlichen Lebendigkeit schwingt hier immer mit, sodass Probleme zu Herausforderungen werden, die man optimistisch bewältigen möchte.
Rhodolith und seine Mineralstoffe
Als Mischkristall der Granat-Gruppe gehört Rhodolith zur Mineralklasse der Insel-Silikate und ist in seiner Zusammensetzung immer wieder einzigartig. Je nach Mischverhältnis dominiert das Element Magnesium (Mg) des Pyrops oder das Eisen (Fe) des Almandins. Beide besitzen jedoch einen prägenden Anteil an Aluminium (Al), sodass dieser seinen wichtigen Wirkbereich beisteuert.
Wie wirkt Aluminium?
Spuren von Aluminium sollen einen basischen Stoffwechsel unterstützen, und somit einer Übersäuerung des Körpers (z. B. bei rheumatischen Erkrankungen und zu viel Magensäure) entgegenwirken. Außerdem setzt die Steinheilkunde dieses Element bei Schwächezuständen und einer reduzierten Wahrnehmung ein, um die Leitfähigkeit der Nerven zu verbessern.
Aluminium soll beruhigend wirken, Nervosität, Ängste und Schuldgefühle vertreiben und den Wunsch nach innerer und äußerer Veränderung wachrufen. Dabei fördert es einen gesunden, bodenständigen Realitätssinn, der zwar im Augenblick mit all seinen reizüberflutenden, künstlichen Welten und Illusionen lebt, aber erkennt, wie man diese sinnvoll handhaben kann.
Ohne Magnesium geht es nicht
Magnesium ist bekanntermaßen der Gegenspieler von Calcium und in dieser Kombination für den Körper unentbehrlich. Der wichtige Mineralstoff "Magnesium" wirkt nachweislich entkrampfend, entspannend, beruhigend und erhöht die nervliche Belastbarkeit sowie die körperliche Leistungsfähigkeit. Ein Sportler kann beispielsweise nicht auf eine ausreichende Magnesium- und Calcium-Zufuhr über die Nahrung oder über Nahrungsergänzungen verzichten, da er durch seine körperliche Aktivität einen erhöhten Bedarf hat.
Seelisch und geistig kann Magnesium eine liebevolle Selbstakzeptanz und eine optimistische Gesinnung unterstützen, die sich durch einen inneren Gleichmut auch im äußeren Umfeld harmoniestiftend auswirkt. Dadurch wird eine anspornende, hoffnungsfrohe Atmosphäre geschaffen, in der man sich bestens weiterentwickeln kann.
Eisen für mehr Energie
Der Eisen-Gehalt des Rhodoliths hängt auch von seinem Almandin-Anteil ab. Eisen zeigt eine anregende bis sogar antreibende Wirkung und ist bei Schwäche und Müdigkeit angesagt. Dynamische Ausdauer, tatkräftige Willenskraft, Durchsetzungsvermögen und Begeisterungsfähigkeit werden mit dem Mineralstoff Eisen verbunden, ebenso wie Aufrichtigkeit und wissbegieriger Forscherdrang.
Körperlich ist Eisen für die Bildung von Hämoglobin und roten Blutkörperchen unentbehrlich. Ein Eisenmangel wirkt sich somit negativ auf die Blutqualität, den Sauerstofftransport im ganzen Körper, das Immunsystem und die Vitalität aus. Auch die Leber und Milz sowie der Darm und das Knochenmark benötigen ausreichend Eisen.
Die anregende Wirkung des Rhodoliths
Rhodolith kann natürlich keine Mineralstoffe im Körper ersetzten, die man über die Nahrung oder als Ergänzungen zu sich nehmen muss. Allerdings soll seine Ausstrahlung bestimmte innere Abläufe unterstützen, sodass der Körper beispielsweise Magnesium- oder Eisen-Präparate leichter aufnehmen und verarbeiten kann. Bis diese individuelle Beobachtung der Steinheilkunde irgendwann auch von der sogenannten "anerkannten Wissenschaft" bestätigt wird, kann wohl noch dauern. Aber Mitte des 20. Jahrhunderts hat man schließlich auch über die Idee der "Psychosomatik" noch ordentlich gelästert. Heute ist sie ein wichtiger Bestandteil einer jeden Therapie und sei´s nur "Rücken und Gelenke".