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Stein-Aspekt · Bedeutung

Achat Bedeutung - "Erdregenbogen-Stein" vom Fluss Achates

Was Achat symbolisiert - Theophrastos beschrieb ihn als "Erdregenbogen-Stein" vom Fluss Achates auf Sizilien. Mythen ranken sich um Schutz, Macht und Liebe.

Lesezeit ~5 Min Aktualisiert 9. Juni 2026 Zur Achat-Übersicht
Achat - Heilstein, Nahaufnahme einer typischen Probe
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Auf einen Blick

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Name

Vom antiken Fluss "Achates" auf Sizilien (heute Carabi, Caratello oder Dirillo).

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Symbolik

"Erdregenbogen-Stein" - Theophrastos beschrieb ihn mit hoher Wertschätzung.

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Mythos

Stein der Leidenschaft, Macht, Reichtum und gelungenen Wortwahl.

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Märchen, Mythen und Legenden

Um viele Heilsteine ranken sich seltsame Geschichten. Achate machen hier keine Ausnahme. So wurden im frühen Mittelalter beispielsweise Achate auf Marktplätzen angepriesen, die es dem Träger ermöglichen sollten, zwischen echten und falschen Freunden zu unterscheiden.

Stein der Leidenschaft, Macht und gelungenen Wortwahl

Männer auf Freiersfüßen sollten Achat auf der Brust tragen, wenn sie das Herz einer Frau erobern und ihre Leidenschaft wecken wollten. Achate galten lange als Edelsteine der Reichen und Mächtigen. Wer diese gebänderten Stein ständig bei sich trug, sollte dadurch seine Macht festigen und seinen Reichtum vermehren. Redner wiederum steckten sich gerne Achate in die Tasche, denn er sollte dabei helfen, frei und ohne Lampenfieber zu sprechen. Bevor es aber ans Rednerpult ging, war es wichtig, den Achat zuvor anzuhauchen und ihn dann anschließend abzulecken.

Schutz vor natürlichen und übernatürlichen Gefahren

In vielen Bauernhäusern konnte man im Mittelalter ebenfalls Achate zu finden, denn man glaubte, dass sie fähig waren, Unwetter mit Blitzen, Hagel und Stürmen abzuwehren. Außerdem sollten Achate vor allem die Kinder beschützen, bei denen die Sterblichkeitsrate sehr hoch war. Der sogenannte “bösen Blick” unfreundlicher Zeitgenossen schien allgegenwärtig sein Unwesen zu treiben und die Angst vor Geister und Dämonen war groß in der Bevölkerung. Auch davor sollten Achate die Menschen bewahren.

Bis heute vertrauen viele Naturvölker weltweit immer noch dem Achat als Schutzstein. Er soll vor den Bissen giftiger Schlangen schützen und böse Geister bannen. Angeblich besessene Personen müssen nur Achat-Wasser trinken, um die Dämonen zu vertreiben.

Wie kam Achat zu seinem Namen?

Viele Edel- und Schmucksteine sind durch eine lange Tradition in den verschiedenen Kulturen vertreten, so auch der Achat. Das erste Exemplar soll angeblich in der Antike auf der heutigen Insel Sizilien entdeckt worden sein. Allerdings zeigen Funde aus ägyptischen Gräbern, dass man Achate schon vor mehr als 3000 Jahren verarbeitete.

Ein Erdregenbogen-Stein

Nach Überlieferungen des griechischen Philosophen Theophrastos von Eresos (v. 369-288) stammt der erste Achat-Fund aus dem Fluss Achates (heute Carabi, Caratello oder Dirillo). Der Schüler des Aristoteles beschrieb einen Erdregenbogen-Stein mit hoher Wertschätzung. So ist es wahrscheinlich, dass zu dieser Zeit erstmals die Bezeichnung “Achat” entstand, da verschiedene, besonders schöne Steine aus dem Gebiet des Flusses Achates hauptsächlich zu Schmucksteinen verarbeitet wurden.

Seine Bedeutung als Heilstein bekam der Achat jedoch erst später.

Traditionelle Verwendung des Achats

Vermutlich gehört der heutige Achat zu den ältesten Mineralien, die der Mensch für seine Zwecke bearbeitet hat. Schon vor mehr als 3000 Jahren war er in Ägypten ein begehrter Schmuckstein, was Funde aus Pharaonen-Gräbern beweisen. Zu dieser Zeit stellten die Ägypter aus dem gebänderten Stein prachtvolle Siegelringe her, die vor allem hohe Beamte am Hof des Pharaos trugen. Achat stand für Reichtum und eine vornehme Lebensweise. Wer das nötige Geld und Ansehen besaß, trug Schmuckstücke mit diesem Stein am Körper oder ließ sich aus großen Exemplaren Gefäße und Kunstgegenstände herstellen. Später dienten sie Verstorbenen als wertvolle Grabbeigaben.

Häufige Fragen

Woher kommt der Name "Achat"?
Nach Überlieferungen des griechischen Philosophen Theophrastos von Eresos (369-288 v. Chr.) stammt der erste Achat-Fund aus dem Fluss Achates (heute Carabi, Caratello oder Dirillo) auf Sizilien. Der Schüler des Aristoteles beschrieb einen „Erdregenbogen-Stein" mit hoher Wertschätzung.
Welche Mythen ranken sich um Achat?
Im frühen Mittelalter wurden Achate auf Marktplätzen angepriesen, die es dem Träger ermöglichen sollten, zwischen echten und falschen Freunden zu unterscheiden. Männer auf Freiersfüßen sollten Achat auf der Brust tragen, wenn sie das Herz einer Frau erobern wollten.
Was sagten Redner über Achat?
Redner steckten sich gerne Achate in die Tasche, denn er sollte dabei helfen, frei und ohne Lampenfieber zu sprechen. Bevor es aber ans Rednerpult ging, war es wichtig, den Achat zuvor anzuhauchen und ihn dann abzulecken.

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