heilstein.de Logo heilstein.de
Heilstein · Opal (Oxide)-Familie

Prasopal

Der nickelhaltige Prasopal hat die Farbe Grün. Er soll von Unsicherheiten, Schuldgefühlen sowie unbegründeten Ängsten befreien und auf den Körper reinigend und entgiftend wirken.

grünOpal (Oxide)Herz-Chakra
Prasopal - Heilstein

Faktenbox

Mineralfamilie
Opal (Oxide)
Mohshärte
5.8
Farbe
grün
Chakra
Herz-Chakra
Sternzeichen
Fische, Krebs
Fundorte
Australien, Amerika, Asien

Prasopal im Überblick

Der nickelhaltige Prasopal hat die Farbe Grün. Er soll von Unsicherheiten, Schuldgefühlen sowie unbegründeten Ängsten befreien und auf den Körper reinigend und entgiftend wirken.

Prasopal und allgemeine Opal-Merkmale

Charakteristisch für den seltenen Prasopal ist sein farbgebender Nickelgehalt, der sich während seiner “Sekundären Bildung” einlagern konnte. Als “Gewöhnlicher Opal” ist Prasopal in Sedimenten und Sediment-Gesteinen aus Kieselsäure-Gel entstanden.

Sedimentäre Opal-Bildung

Unter dem Einfluss von eindringenden Flüssigkeiten, löste sich einst zuerst Kieselsäure, um später in Form von Kieselsäure-Gel langsam in einem Verdunstungsprozess zu verhärten. Auch wenn die Konsistenz schließlich völlig verfestigt erscheint, bleibt in Opalen immer ein Rest der ehemaligen Flüssigkeit erhalten. Diese sorgt vor allem bei Edelopalen für das besondere “Opalisieren”, das zusammen mit einem attraktiven Farbenspiel die hohe Wertigkeit dieser Opal-Gruppe ausmacht.

Gewöhnliche Opale” besitzen allerdings kein nennenswertes Opalisieren mehr und auch kein lebhaftes Farbenspiel. Deshalb gehört auch Prasopal, obwohl er selten ist, zu den eher erschwinglichen Opal-Exemplaren.

Wechselnde Bedingungen

Wesentlich bei der sedimentären Opal-Bildung sind zyklische Wechsel von feuchten und trockenen Klimaperioden, die mit der Zeit zur Verwitterung von Tonmineralien und tonhaltigen Gesteinen führen. Die daraus lokal entstandenen Resultate sind schließlich die Voraussetzung für die jeweilige Opal-Bildung. Prasopal bildete sich somit in Gebieten, die einen hohen Nickelgehalt aufwiesen. Beispielsweise die großen australischen Opal-Vorkommen sind einst innerhalb eines riesigen Sedimentbeckens entstanden, in das Kieselsäure-Lösungen eindringen konnten. Dabei veränderte sich immer wieder der Grundwasserspiegel, sodass auf mit Wasser geflutete Perioden Trockenzeiten folgten, in denen Verhärtungsprozesse des Kiesel-Gels stattfanden.

Prasopal und andere grüne Opale

Da es auch andere grüne Opale gibt, die sich optisch nicht immer leicht voneinander unterscheiden lassen, sollte man immer im Fachhandel auf die Suche nach dem gewünschten Opal gehen.

Pistazien- und Chrysopal

Unter den “Gewöhnlichen Opalen” hat hauptsächlich der primär entstandene “Pistazien-Opal” eine ähnlich hellgrüne Färbung und durchscheinende Transparenz, sodass er am ehesten mit Prasopal verwechselt werden kann. Doch meistens besitzt diese ebenfalls seltene Varietät des “Gewöhnlichen Opals” leicht grün-bräunliche Bereiche. Der grüne Andenopal “Chrysopal” zeigt dagegen aufgrund seines Kupfergehalts oft ein leicht bläuliches Grün oder gar deutliches Türkis, sodass er meistens gut vom zarten, leicht gelblichen Grün des Prasopals zu unterscheiden ist.

Außerdem kann auch ein primär entstandenes Opal-Nontronit-Gemengeebenfalls hellgrüne Farbtöne besitzen. Doch die eher undurchsichtige Transparenz ist ein Indiz dafür, dass es sich nicht um den leicht durchscheinenden Prasopal handelt.

Nickelhaltiger Chalcedon und Prasopal

Der ebenfalls sekundär entstandene Chrysopras ist ein Chalcedon, der wie Prasopal durch seinen Nickelgehalt farblich geprägt ist. Hier macht vor allem die Härte und das Kristallsystem der beiden grünen Heilsteine den Unterschied.

Amorph oder trigonal?

Während Prasopal durch seine innere, einzigartige Opal-Struktur aus unzähligen, winzigen Silicium-Dioxid-Kügelchen als “quasi-amorpher” Heilstein einen Sonderstatus besitzt, kristallisiert Chrysopras im “Trigonalen Kristallsystem”. Als Mitglied der Quarz-Gruppe gehört der Chalcedon “Chrysopras” jedoch ebenfalls wie Prasopal in die Mineralklasse der Oxide.

Verschiedene Härtegrade

Am schnellsten kann man die beiden unterschiedlichen Heilsteine über die Mohshärte identifizieren. Während Chrysopras mit 6,5 bis 7 oft die Quarz-Härte erreicht, liegt die Härte eines Prasopals mit 5,5 bis 6 deutlich darunter.

Deshalb gehören alle Opale zu den eher empfindlichen Schmuck- und Heilsteinen, die man zusätzlich auch vor Sonneneinfluss und austrocknender Wärme schützen sollte. Die Steinheilkunde empfiehlt Opale buchstäblich in angefeuchtete “Watte zu packen”, damit sie nicht weiter austrocknen können und dabei ihr opalisierendes Schillern verlieren.

Prasopal-Bestimmungsmerkmale

Neben der schon erwähnten Mohshärte von 5,5 bis 6, sind für eine gemmologische Bestimmung auch die Dichte von 1,98 bis 2,50 und die weiße Strichfarbe richtungsweisend. Opale besitzen allgemein keine Spaltbarkeit und hinterlassen muschelige, spröde und splitterige Bruchstellen.

Die Transparenz und das Farbenspiel bringen den Unterschied

Während wertvolle Edelopale ein prächtig opalisierendes Farbenspiel und durchsichtige (z. B. Feueropal) bis durchscheinende (z. B. Black Opal) Transparenz zeigen, sind “Gewöhnliche Opale” eher unscheinbar. So auch der zart grüne, einfarbige Prasopal, der nur eine maximal durchscheinende Transparenz erreicht. Opale zeigen einen glasähnlichen Glanz.

Schutzmaßnahmen für Opale

Da alle Opale zu den weniger robusten Schmuck- und Heilsteinen gehören, muss man bei ihrer Lagerung wenigstens drei Dinge beachten.

Keine warme Trockenheit!

Man sollte sie unbedingt vorsorglich vor intensiver Sonne (Fensterbank) und Wärme (Heizung) schützen. Das bedeutet auch, dass Opal-Schmuck nichts für ausgedehnte Sonnenbäder und Sommerhitze-Perioden ist.

Schutz vor mechanischer Beanspruchung!

Am besten trägt man Schmuckstücke wie beispielsweise Fingerringe oder Armreife mit Opalen zu besonderen Anlässen und Soiree-Veranstaltungen. So können die empfindlichen Steine nicht im Alltag durch ungewollte Zusammenstöße mit härteren Materialien, wie Stein- und Glastischplatten, Schaden nehmen und Risse bilden.

Wasserbäder erwünscht!

Da Opale mit der Zeit durch Verdunstung ihre Flüssigkeitseinlagerungen verlieren, sind gelegentliche Bäder in kalkfreiem Wasser für sie eine Schönheitskur. Die Steinheilkunde empfiehlt außerdem, Opale buchstäblich in angefeuchteteWatte zu packen”, damit sie nicht weiter austrocknen können und dabei ihr opalisierendes Schillern verlieren.

Prasopal als Heilstein

Opale gehören im Allgemeinen zu den stimmungsaufhellenden **Heilsteinen **und genießen deshalb traditionell nicht nur als Schmuckstein eine weltweite Beliebtheit. Die höchsten Preise erzielt der Handel vor allem in asiatischen Ländern wie Japan, da dort Opale, neben grüner Jade, als ausgesprochene Glücksbringer gelten.

Begleiter bei seelischen Belastungen

Während Edelopale für eine intensive Lebensfreude mit allem Drum und Dran stehen, wirken “Gewöhnliche Opale” meistens etwas differenzierter auf Geist, Seele und Körper. So setzt die Steinheilkunde Prasopal hauptsächlich in Situationen ein, in denen Menschen unter Schuldgefühlen, depressiven Ängsten und verunsichernden Selbstzweifeln leiden.

Grün für die Seele

Prasopal und andere grüne Opale (Chloropal) können dabei helfen, sich von alten, seelischen Belastungen zu befreien, damit sich das eigene Leben endlich zwangloser gestalten lässt. Grüne Opale sind deshalb ideal als Therapiebegleiter, wenn man sich mit seinem verbalen Ausdruck schwer tut. Mit einem Prasopal-Anhänger zwischen Herz- und Hals-Chakra kann es leichter fallen, sich alle Belastungen von der Seele zu sprechen (Gesprächstherapie). So kann sich eine lähmende seelische Erschöpfung mit der Zeit verflüchtigen.

Zwanglosigkeit, Leichtigkeit und eine Gegenanzeige!

Opale sollen ihre Wirkung allein schon durch ein meditatives Betrachten erlebbar machen, sodass sich danach eine deutliche Erleichterung einstellen kann. In der therapeutischen Anwendung wird er auf entsprechende Körperregionen aufgelegt oder längere Zeit mit Hautkontakt am Körper getragen. Wenn sich allerdings neben einem zwanglosen Lebensgefühl und Fröhlichkeit auch noch eine gewisse Unentschlossenheit und zerstreute Unbekümmertheit einschleicht, sollte man eine “Opal-Pause” einlegen. Grundsätzlich sind Opale weniger geeignet für ein flatterhaftes, unzuverlässiges Naturell, das eher etwas mehr Stabilität und Ernsthaftigkeit benötigt. Ein “Zuviel” an unbekümmerter Leichtigkeit kann eine sinnvolle Bodenhaftung vertreiben, denn ein Mensch braucht nicht nur “Flügel”, sondern auch “Wurzeln”, um im Leben Balance zu finden.

Körperliches Wohl im grünen Bereich

Allgemein wirken sich viele grüne Heilsteine positiv auf die Funktion der Leber, und somit auch auf die Entgiftung des Körpers aus. Dementsprechend soll Prasopal eine Stärkung von Leber und Nieren initiieren, was sich schließlich auch auf die entgiftende Reinigung der Körperflüssigkeiten auswirken kann. Besonders bei rheumatischen Beschwerden soll Prasopal deshalb offenbar lindernd sein.

Nickel - metallischer Mineralstoff und Allergen

In der Steinheilkunde sind die unterschiedlichen Zusammensetzungen der verschiedenen Heilsteine das zentrale Thema. Je nach vorhandenen Mineralstoffen zeigen sich auch entsprechende therapeutischen Anwendungsmöglichkeiten.

Die Wirkung von Nickel in der Steinheilkunde

Da Prasopal durch seinen Nickelgehalt maßgeblich geprägt ist, muss man auch die Auswirkung dieses metallischen Mineralstoffes genauer betrachten. Nickel hat hier nämlich nicht nur einen Einfluss auf die charakteristische Grünfärbung, sondern ist auch in der Steinheilkunde für das oben erwähnte therapeutische Wirkspektrum verantwortlich…

So soll metallisches Nickel (Ni) die Lebertätigkeit, und damit die Entgiftung des Körpers fördern. Seelisch wirkt das chemische Element ebenfalls reinigend, indem es dabei helfen kann, belastende Erlebnisse und Bilder endlich loszulassen. Außerdem sollen sich Alpträume, Gereiztheit und ängstliche Traurigkeit in der “Nickel-Aura” langsam verabschieden und auflösen.

Das Kontaktallergen “Nickel”

Auch wenn die Steinheilkunde die positiven Auswirkungen des metallischen Elements “Nickel” hervorhebt, so ist dieses “Halbmetall” allerdings ebenso der Hauptauslöser von Kontaktallergien auf der Haut. Ein erhöhter Nickelgehalt im Trinkwasser und in der Atemluft hat inzwischen allein in Deutschland zu einer Sensibilisierung von etwa 10 % der Kinder geführt. Betroffen sind bis zu 4,5 Millionen Menschen, die bei einem erneuten Nickel-Kontakt mit Allergien rechnen müssen. Deshalb hat die Gesetzgebung mit Richtwerten reagiert, sodass Metalle oder Legierungen, die Hautkontakt haben, wie beispielsweise vernickelte Schmuckstücke oder Brillen, kaum noch vorkommen. Trotzdem ist vor allem bei importierter Ware Vorsicht geboten.

Gesundheitliche Risiken

Nickelverbindungen werden allgemein als krebserregend eingestuft, außerdem können Veränderungen des Erbguts auftreten, die nicht zuletzt auch die Fortpflanzung gefährden. Aus diesen Gründen lehnt auch die Steinheilkunde eine innerliche Anwendung deutlich ab.

Metallisches Nickel kommt allerdings auch in pflanzlichen Lebensmitteln vor, wie beispielsweise Getreide, Nüsse, Hülsenfrüchte (Soja) und Kakaopulver (Schokolade) sowie einige Gemüse- (Karotten, Spargel…) und Obstsorten (Bananen, Pflaumen…). Aber auch Metall-Konserven, Meeresfrüchte, Innereien (Leber) und Genussmittel (Tabak und Tabakrauch) zeigen oft hohe Nickelwerte.

Deren tolerierte Höchstwerte regelt die “Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit” (EFSA). Demnach stuft man die Toleranz-Menge an Nickelzufuhr täglich (TDI) bei 2,8 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht als unbedenklich ein. Das sind umgerechnet nur 0,0028 Milligramm! Nach österreichischen Studien kann ein Glas Soja-Drink (auch in Bio-Qualität), mit einem Nickelgehalt von bis zu 0,6 Milligramm pro Liter, die Tagestoleranz-Grenze schnell bei weitem überschreiten.

Nickel-Bedarf der Industrie

Die industrielle Nickel-Gewinnung und der Einsatz von anorganischen Nickelverbindungen in vielen industriellen Prozessen und Produkten stellt ein wachsendes, gesundheitliches Risiko dar. Allerdings ist Nickel in vielerlei Hinsicht manchmal unerlässlich. Als Rostschutz findet man es beispielsweise in Edelstahl, Permanent-Magneten, wiederaufladbaren Batterien, Münzen, Gitarrensaiten und als Katalysator in der Chemieindustrie.

Nickel im alltäglichen Gebrauch

Bis heute sind Nickellegierungen immer noch in Modeschmuck, Metallknöpfen und Reißverschlüssen (z. B. Jeansbekleidung), medizinischen Implantaten und Materialien für Zahnersatz, sowie Handys und Kosmetika zu finden.

Vor allem durch das Einatmen von nickelhaltigen Feinstäuben und Tabakrauch nehmen schwere Atemwegs- und Lungenerkrankungen immer weiter zu. Aber auch der steigende Nickelgehalt im Trinkwasser und in der Nahrungskette gibt Anlass zur Sorge.

Fazit

Nickelhaltige Heilsteine wie Prasopal sollten auf gar keinem Fall zur Herstellung von Trinkwasser benutzt werden. Bei bekannter Sensibilisierung oder eindeutiger Nickel-Hautallergie sollte man außerdem vorsichtshalber auf die Anwendung nickelhaltiger Heilsteine verzichten. Allerdings kann man eine hautkontaktlose, meditative Betrachtung in Erwägung ziehen, wenn sich beispielsweise ein Prasopal-Exemplar ins eigene Leben “eingeschlichen” hat und besonders gut gefällt. Denn auch auf diesem Wege können sich positive Reaktionen im seelisch-geistigen Bereich zeigen.

Produkte

Prasopal kaufen – du hast die Wahl

Schmuck mit Prasopal bei Juwelo, den Stein als Rohstein, Trommelstein oder Set bei Amazon oder passende Artikel bei Pranahaus. Such dir aus, wo du kaufst.

* Affiliate-Links. Du zahlst denselben Preis, wir erhalten eine kleine Provision.