Weltweite Fundorte
Beispielsweise aus dem Südosten des Edelstein-Kontinents Australien (New South Wales) und aus den US-Bundesstaaten Arizona und New Mexiko stammen schöne Malachit-Exemplare für die Schmuckherstellung. Weitere Vorkommen liegen auf allen Kontinenten.
Europäische Vorkommen
Frankreich, Spanien, Portugal, Italien (Insel Elba), Großbritannien, Irland, Norwegen, Finnland, Belgien, Niederlande, Schweiz, Österreich, Rumänien, Ungarn, Bosnien, Slowenien, Slowakei...
Asiatische Vorkommen
China, Indien, Indonesien, Malaysia, Kambodscha, Kasachstan, Japan, Israel, Iran, Afghanistan, Mongolei, Taiwan, Thailand, Vietnam, Südkorea, Philippinen...
Afrikanische Vorkommen
Ägypten, Guatemala, Angola, Marokko, Sambia, Tunesien, Simbabwe, Südafrika...
Amerikanische Vorkommen
Argentinien, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Costa Rica, Kanada...
Außerdem gibt es Malachit-Funde auf den Kontinenten "Ozeanien" (Neuseeland) und "Antarktika" (Antarktis).
Woher stammt der Name "Malachit"?
Über den Ursprung der Bezeichnung "Malachit" gibt es bis heute keinen unumstößlich schlüssigen Anhaltspunkt. Einige sind davon überzeugt, dass sich der Name vom griechischen "malache" oder "moloche" für "Malve" ableitet, da der römische Gelehrte und Verwaltungsbeamte "Plinius der Ältere" (von 23 bis 79) zu seiner Zeit den Namen "Molochites" prägte. Das Synonym "Malvenstein" scheint diese These zu unterstützen. Allerdings beschrieb der bekannte Römer einen "grün funkelnden Glücksstein", was die Assoziation mit der heutigen Farbe "Mauve" (Malve) in Frage stellt. Denn sie ist eine aufgehellte, rotviolette Farbmischung aus den Grundfarben Blau und Rot. Grün kommt hier nicht vor.
Eine weitere Vermutung stützt sich auf das griechische "malako" für "weich", das aus heutiger Sicht mehr Sinn macht. Da Malachit tatsächlich ein Stein mit geringer Mohshärte ist, der sich auch mit primitiveren Gerätschaften leicht bearbeiten lässt, hat er ebenfalls das Synonym "Weichstein" erhalten.