Farbe: Beige, Gelb bis Braun, Rot bis Violett, Grün
Familie: Jaspis (Quarze / Oxide)
Aufladen: mit Bergkristall
Chakras: Wurzel- und Nabel-Chakra (Solarplexus), Herz- und Hals-Chakra
Länder: Australien, Deutschland, Sibirien, Sizilien, Korsika, Südafrika, Madagaskar, Namibia, Ägypten, USA, Mexiko, Venezuela, Brasilien...
Besonderheit: Buntjaspis, Turitella-, Brekzien-, Cappuchino-Jaspis, Poppy- und Bilder-Jaspis
Spirituell: unermüdliche Zielstrebigkeit, Willens- und Schöpferkraft
Seelisch: stärkt die Konfliktbereitschaft, macht mutig und belastbar 
Mental: verbessert die Kontrolle über Gedanken und Handlungen, macht arbeitswillig auch bei größeren Aufgabenstellungen und regt die Fantasie an 
Körperlich: soll je nach Varietät unter anderem beleben, regenerieren, entgiften, den Kreislauf und die Durchblutung anregen sowie das Immunsystem stärken 
Anwendung: immer mit Hautkontakt tragen oder auflegen

Der körnige Jaspis 

Die moderne Definition des Minerals "Jaspis", und somit der gleichnamigen Familie, beschreibt einen mikrokristallinen, feinkörnigen Quarz, der trotz seiner trigonalen Kristallstruktur keine größeren Kristalle bildet. Dabei entstehen primär immer körnige, dichte Massen, die keine regelmäßige Begrenzung zeigen. Außerdem lässt sich Jaspis nicht spalten und besitzt stets eine undurchsichtige Transparenz. In chemisch reiner Form ist diese Varietät des Quarzes durch ihre polykristalline Struktur eigentlich weiß, doch meistens sorgen verschiedene Verunreinigungen dafür, dass Jaspis eine Vielzahl an farblichen Erscheinungsformen, Zeichnungen und Musterungen zeigt.

Farben 

Vereinfacht kann man drei farbliche Prägungen in Rot, Gelb und Grün unterscheiden, die durch die Einlagerung unterschiedlicher Eisen-Verbindungen entstehen. Als Mitglied der Quarz-Gruppe gehört Jaspis zur Mineralklasse der "Oxide", deren Eisenverbindungen zu den unterschiedlichen Färbungen führt.

So überwiegen in gelben Varietäten meistens "Eisenhydroxid"-, in roten Steinen "Eisenoxid"- und grünen Exemplaren "Eisensilikat-Verbindungen". Graue bis dunkelgraue Färbungen entstehen außerdem oft durch "Manganoxide", während die verschiedenen Brauntöne der Varietät "Turitella-Jaspis" durch "Aluminium-Silikate" verursacht werden. Obwohl auch Magnesium-, Calcium-, Natrium- und Kalium-Bestandteile selten fehlen, wirken sie sich jedoch nicht farbgebend aus.

Varietäten

Neben der farblichen Erscheinung, zeigt diese vielseitige Familie auch unterschiedliche Zeichnungen und Muster, die sie zu attraktiven Schmucksteinen für die Schmuck-Herstellung machen. Aber auch die moderne Steinheilkunde hat die verschiedenen Varietäten für sich entdeckt. Allgemein steht Jaspis hier für Leistungs- und Willenskraft, die an Ausdauer kaum zu überbieten ist. Jedoch bringt jede Varietät individuelle Eigenheiten mit sich, die es zu entdecken lohnt. Die Bezeichnungen der verschiedenen Varietäten stammen hier aus der Steinheilkunde des Autors und Heilstein-Pioniers "Michael Gienger".

Elfenbein-Jaspis

Diese hell-beige Varietät ist primär entstanden und soll laut moderner Steinheilkunde auf den Körper und das Bindegewebe sehr entschlackend wirken, was Allergien und Hautprobleme lindern kann. Eine geistige Entsprechung liegt hier in der Loslösung von übernommenem, fremdem Gedankengut. Seelisch hilft Elfenbein-Jaspis dabei, innerlich gestärkt, Extreme zu vermeiden.

Bilder- und Landschaftsjaspis

Die oft gelb-bräunlichen bis schwarzen Zeichnungen auf beige bis hellgrau farbigem Grund dieser primär entstandenen Varietät, erinnern oft an beispielsweise Wüstenlandschaften. Die vielfältigen Musterungen lassen jedoch auch sehr viele andere bildhafte Interpretationen zu.
Diese Varietäten kommen hauptsächlich zum Einsatz, wenn man in extrem kraftraubenden Lebensverhältnissen feststeckt. Indem der Fokus auf die einfachen, oft wesentlichen Dinge des Alltags gelenkt wird, können trotz aller Belastungen freudvolle Momente entstehen. Diese Lichtpunkte spornen zum Durchhalten und zur Bewältigen der unschönen Situation an. 
Körperlich sollen Bilder- und Landschaftsjaspis die entschlackende Reinigung des Bindegewebes fördern und die Ausscheidung über Blase, Darm und Haut anregen. So können allergische Reaktionen auf Dauer gelindert werden.

Cappuchino-Jaspis

Beige-braun abwechselnde Schichten erinnern hier an die bekannte italienische Kaffeespezialität in Kaffeebraun mit weißem Milchschaum. Diese primär entstandene Varietät kann das geistige und körperliche Leistungsvermögen verstärken und in Krisenzeiten eine standfeste, innere Ruhe verleihen. Durch eine sinnvolle Einteilung der eigenen Kräfte, kann man so auch ein größeres Arbeitspensum bewältigen. Cappuchino-Jaspis soll das Immunsystem und den Magen stärken sowie die entschlackende Ausscheidung über den Darm fördern.

Gelber Jaspis

Limonit-haltiger, gelber Jaspis ist sekundär entstanden und hilft vor allem bei der Verarbeitung von unschönen Erfahrungen. Er fördert eine beharrliche Ausdauer bei kraftzehrenden "Marathonläufen" des Lebens. Dauerhaft getragen, sollen gelbe Varietäten eine stabile Immunabwehr aufbauen, die Verdauung fördern und das Bindegewebe straffen.
Für eine Heilanwendung sollte man gelben Exemplare hauptsächlich im Nabelbereich (Solarplexus) einsetzen, denn das sogenannte "Nabel-Chakra" eignet sich auch für ein dauerhaftes Tragen eines Anhängers besonders gut.

Brauner Jaspis

Diese primär entstandene Varietät zeigt verschiedene Brauntöne. Sie fördert zum einen eine unermüdliche Beharrlichkeit, um begonnene Vorhaben gezielt voranzutreiben, zum anderen kann sie jedoch auch Flexibilität für nötige Richtungsänderungen aktivieren. Braune Exemplare sollen bei tiefer Erschöpfung helfen, den Kreislauf stabilisieren sowie die Verdauung und Ausscheidung über den Darm anregen. Deshalb eignet er sich hier für eine Anwendung im Bereich des "Sakral-Chakras" unterhalb des Nabels.
Um seine beruhigende Wirkung auf den Geist zu entfalten, bietet sich jedoch auch das "Hals-Chakra" an, das Herz und Kopf harmonisierend verbindet.

Roter Jaspis

Hämatit-haltiger, rostroter Jaspis stammt aus einer sekundären Gesteinsbildung und ist auf dem Markt sehr gut vertreten. Er soll in uns die "Kriegernatur" wecken, denn er hat eine mutige Willenskraft und energievolle Dynamik im Gepäck. Für unangenehme Aufgabenstellungen kann er in uns einen regen Geist und den nötigen selbstsicheren Wagemut erwecken. Körperlich soll roter Jaspis die Durchblutung fördern und so belebend auf den Kreislauf wirken. Als "fiebertreibender" Heilstein muss man ihn bei entzündlichen Erkrankungen vorsichtig einsetzen oder besser meiden.
Sensitive Personen können die Energie-Ausstrahlung dieser Varietät für zu heftig empfinden, weshalb hier für kurze Heilanwendungen nur der Bereich des Scham- und Steißbeins ("Wurzel-Chakra") in Frage kommt. Tatsächlich kann eine rote Jaspiskette, deren Perlen um den Nacken zu viel Energie in den Kopf transportieren, bei manchen Menschen deshalb zu Kopfschmerzen führen. 

Grüner Jaspis

Das Grün dieser primär entstandenen Varietät wird durch Eisensilikat-Einlagerungen verursacht. Seiner Farbe entsprechend wirkt sich die grüne Varietät bevorzugt auf das "Herz-Chakra" aus und somit gleichermaßen auf die Gefühle und Gedanken. Eine Gefühlswelt, die ernst genommen wird, kann sich ausleben und beruhigen. So erlangt man auch eine bessere Kontrolle über die eigene Gedankenwelt und kann Handlungen effektiver einsetzen. Grüner Jaspis verbindet Herz und Verstand harmonisch und stärkt durch diesen Gleichklang auch die geistig-seelische Abwehrkraft und inneren Gleichmut.
Körperlich setzt die Steinheilkunde diese Varietät bei Entzündungen, Erkältungen und Infektionen ein, da sie die Immunabwehr stärken soll. Für eine Heilanwendung ist, vor allem bei entzündlichen Vorgängen im Körper, der obere Brustbereich zwischen Herz- und Hals-Chakra zu empfehlen. Man sollte dort einen entsprechenden Anhänger eine längere Zeit direkt auf der Höhe der Thymus-Drüse tragen.

Bunter Jaspis

Wenn mehrere Farben zusammenkommen, entstehen verschieden bunte Jaspis-Varietäten, die eigene Bezeichnungen tragen. Dabei zeigt sogenannter "Buntjaspis" oft rote, gelbe und grüne Streifen und Bögen mit fleckenartigen Unterbrechungen. Der bunt gemusterte "Poppy-Jaspis" erinnert hingegen eher an eine weiß-grüne Konfetti-Ladung auf rotem Hintergrund. Der mehrfarbig "Poppy" ist sekundär entstanden, während sich Buntjaspis primär und sekundär bilden kann.

Buntjaspis

Hier stehen seelische Aspekte und eine individuelle Schöpferkraft im Mittelpunkt. Die belebende Wirkung dieser mehrfarbigen Varietät unterstützt ein vielschichtiges Seelenleben und beflügelt die Fantasie, die sich durch kreative Impulse Ausdruck verschaffen möchte. Eigene Ideen wollen unbedingt auf einzigartige Weise umgesetzt werden.
Körperlich soll Buntjaspis die Funktionsgewebe (Parenchym) der Organe regenerieren, entgiften und das Immunsystem stärken. Ein Anhänger kann man dafür dauerhaft im Bereich des Nabels (Sakral- und Nabel-Chakra) tragen. Je nach farblicher Dominanz sind Gelbtöne für den "Solarplexus" ideal. Überwiegen Rottöne, sollte man den Heilstein besser etwas tiefer tragen.

Poppy-Jaspis

Schon sein buntes Muster erinnert an Party und gute Laune. So weckt er auch das Interesse und die Lust nach neuen, abwechslungsreichen Erfahrungen. Mit viel schöpferischer Fantasie ausgestattet, steht einer Realisierung dieser Ideenfülle nichts mehr im Weg. Ein "Poppy" soll sich hauptsächlich unterstützend auf die Leber auswirken, die ein gesundes Immunsystem und eine starke Regenerationsfähigkeit gewährleistet.

Trümmer-Jaspis

"Brekzie" nennt man ein Gestein, das sich nach seiner natürlichen Zerstörung, durch beispielsweise Erdbeben oder hohen Druck von Gesteinsüberlagerungen, aus eckig-kantigen Gesteinstrümmern erneut wieder verfestigt hat. Dabei diente ein feinkörniges Material als Kitt (z.B. Chalcedon), das zuerst die Zwischenräume der Trümmerstückchen füllte und beim Verfestigen zu einem Breksien-Gestein dauerhaft verband.  

Jaspis-Brekzie

Wenn sich kantige Jaspis-Trümmerstückchen mithilfe von Chalcedon-Kitt zu einem erneuten Gestein verbinden, entsteht ein unregelmäßiges, einzigartiges Muster. "Brezien-Jaspis" zeigt die Farben des zerbrochenen Ausgangsgesteins als diffus verteilte Flecken in der verkittenden Substanz der Matrix. 
Konfliktbereitschaft und Wiedergutmachung stehen hier auf dem Programm. Neben den allgemeinen Jaspis-Qualitäten für Geist, Seele und Geist, tritt hier noch eine typische Eigenschaft für Brekzien-Gesteine hervor. Dieses aus Trümmern sekundär entstandene Gestein lehrt wie kein anderes, nach Niederlagen und Enttäuschung, die uns zu Fall gebracht haben, erneut wieder aufzustehen. Auch entstandene Schäden kann man, wenn möglich reparieren und beseitigen. Diese Varietät ermöglicht im Gebrauch kein "Vogelstrauß-Verhalten", hier kann man sich nicht wegducken, um Probleme auf die lange Bank zu schieben. Jaspis-Brekzie stärkt die Konfliktbereitschaft und Selbstkritik, ohne wenn und aber.

Vulkanjaspis

Ein weiteres Brekzien-Gestein aus Jaspis und Chalcedon ist der sekundärer entstandene, sogenannte "Vulkanjaspis". Roter Jaspis ist hier so von einer Chalcedon-Substanz umschlossen, dass er an einer Stelle hervorzubrechen scheint. 
Hier ist eine sorgsame Vorsicht geboten. Diese Varietät vertreibt oberflächliches, leichtfertiges Verhalten, das in gefährlichen Situationen schlimme Auswirkungen haben kann. Nach dem Motto "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste" kann man in der Ausstrahlung dieses Heilsteins angemessen sorgfältig, ruhig und bestimmt reagieren. 
Leber, Milz, Nieren und Darm soll diese Varietät anregen, sodass eine effektivere Reinigung des Bindegewebes über die Lymphe und das Blut möglich ist.

Jaspis-Konglomerat

Bei einer Gesteinsbildung aus mindestens 50% abgerundeten Trümmerstücken grobkörniger Sediment-Gesteine spricht man von einem sogenannten "Konglomerat". Im Vergleich zum sehr häufig vorkommenden Brekzien-Jaspis ist Jaspis-Konglomerat eher selten. Doch die Steinheilkunde hat die Vorzüge und Unterschiede der beiden Trümmer-Jaspis-Arten in ihrer Wirkung entdeckt. So steht das Konglomerat hier für Kritikfähigkeit und Selbstkorrektur. Wer ein objektiveres Gespür entwickelt, kann hilfreiche und hemmende Einflüsse leichter unterscheiden. Diese Varietät regt dazu an, sich selbst immer wieder kritisch zu hinterfragen, und wenn nötig den eingeschlagenen Kurs zu ändern. Körperlich soll sie Milz, Dünndarm und die Verdauung unterstützen sowie den Kreislauf stärken.

Weitere Jaspis-Varietäten und Besonderheiten

Der optischen Erscheinung gemäß erscheinen Bezeichnungen wie Schlangenhaut-, Tiger- oder Zebra-, aber auch Band-, Streifen- und Regenbogenjaspis auf dem Mineralienmarkt. Die Zusammensetzungen einiger Gesteinsgemengen, die neben Jaspis auch ehemals organische Substanzen oder andere Mineralien enthalten, bringen ebenfalls optisch sehr reizvolle Exemplare hervor. So findet man in der Steinheilkunde beispielsweise die Besonderheit "Turitella-Jaspis" (auch Fossil- oder Schlangenjaspis genannt), die ihr einzigartiges Aussehen versteinerten Schnecken verdankt.

Turitella-Jaspis 

Diese Varietät zeigt deutlich sichtbar die Überreste der versteinerten Gehäuse von ausgestorbenen Schnecken. In der Steinheilkunde steht dieser oft graue Jaspis mit hellen Gehäuseumrissen für Besinnung und Rückzug. Seelisch belastende Schuldgefühle kann man mit diesem Heilstein überwinden, ganz egal ob sie begründet oder unbegründet sind. So führt eine Befreiung von hinderlichen Emotionen dazu, dass man sich wieder den eigenen Träumen, Wünschen und Plänen zuwenden kann. Körperlich soll "Turitella" die Entschlackung und Ausscheidung fördern und die Widerstandskraft gegen Umweltgifte und Strahlung verbessern. 

Eisenjaspis 

Das Jaspis-Hämatit-Gemenge zeigt rote bis braune Färbungen und ist tertiär entstanden. Hier wirken zwei effektive Heilsteine zusammen, die beide für die Steigerung der körperlichen Kondition bekannt sind. Ein unbedingter Überlebenswille und nachdrückliches Geschick helfen dabei, belastende Umstände zu verbessern und Ideen umzusetzen. Körperlich soll dieser "Powerstone" den Kreislauf und die Durchblutung anregen sowie die Eisenaufnahme, und damit die Bildung von roten Blutkörperchen, verbessern.

Mookait (Hornstein)

Als Jaspis-Opal-Gemenge ist Mookait ein eigenständiges Mineral, soll aber trotzdem hier erwähnt werden. Das Gemenge vereint nämlich die verschiedenen Erfahrungswelten der Minerale "Jaspis" und "Opal". Widerstandsfähige Willenskraft gepaart mit flexibler Leichtigkeit, macht das Leben abwechslungsreich und verstärkt die Intensität bei allem, was man erlebt. Mehrere Möglichkeiten können sich dabei anbieten, aus denen man voller Lebenslust die passende Richtung wählen kann. Mit Mookait im Schlepptau macht es Spaß intensive Erfahrungen zu sammeln. Körperlich soll das Immunsystem, die Leber und Milz gestärkt sowie die Reinigung des Blutes und die Wundheilung gefördert werden.

Lavendeljaspis 

Diese Varietät mit Chalcedon-Gehalt zeigt eine zart violette Färbung, die an den mediterranen  Lippenblütler "Lavendel" erinnert. Hier verleiht der Chalcedon-Anteil eine größere Feinfühligkeit und verbindet einfühlsame Aufmerksamkeit mit einer stabilen, inneren Ruhe. So bringt die violette Varietät Vitalität und Ausdauer, die stetig bereit ist, Neues dazuzulernen. Achtsame Selbstliebe, entspannte Selbstsicherheit und ausgeglichene Zufriedenheit werden außerdem mit ihr verbunden.
Körperlich soll dieser violette Heilstein die Reinigung über die Körperflüssigkeiten vorantreiben sowie Drüsen, Nieren, Blase und Lymphe in ihrer Funktion stärken. Durch die Verbesserung der Regenerationsfähigkeit, kann ein angenehmes, körperliches Wohlgefühl entstehen, das sich auch harmonisierend auf Seele und Geist auswirkt. 

Woher stammt die Bezeichnung "Jaspis"?

Die Ursprünge liegen im Orient und haben sich wahrscheinlich über das assyrische "aschpu", ägyptische oder persische "yashp" und hebräische "jaspheh" oder "jaschpeh" zum griechischen "iaspis" entwickelt, was übersetzt "gesprenkelt" oder "geflammt" bedeutet. Allerdings zeugen schriftliche Überlieferungen aus dem Altertum von einer vielfältigen Verwendung des Begriffs "Jaspis", sodass man davon ausgehen kann, dass oft auch andere Gesteine damit gemeint waren.
Der "edelste Stein", der in der Bibel als Jaspis benannt wird, ist klar wie Eis und kann deshalb nur ein Bergkristall oder gar Diamant gewesen sein. Im antiken Griechenland und Mittelalter war Jaspis immer grün, und kann somit auch andere grüne Mitglieder der Quarz-Gruppe, wie beispielsweise den rot getupften Heliotrop, beschreiben. 

Die moderne Definition

Nach der heutigen Begriffsbestimmung handelt es sich bei "Jaspis" um einen bunten, undurchsichtigen Quarz, der eine körnige, mikrokristalline Kristallstruktur zeigt. Die faserige, mikrokristalline Variante heißt "Chalcedon". Der oben erwähnte "Heliotrop" zeigt sowohl körnige, als auch faserige mikrokristalline Kristalle und nimmt somit eine Zwischenstellung ein.
Durch diese recht weit gefasste Definition, kann Jaspis eine enorme Vielfalt an Farben und deren Kombinationen sowie abstrakten Zeichnungen und Musterungen bieten.

Synonyme und Handelsnamen

Es gibt verhältnismäßig wenig Synonyme für den heutigen Jaspis. "Jasper" und "Iolanthit" sind teilweise noch gebräuchlich, während "Bayat" inzwischen veraltet sein dürfte. "Hornstein" als Synonym ist allerdings irreführend, da diese Bezeichnung eigentlich ein eigenständiges Gestein beschreibt. Die Begriffe "Schwimmstein" und "Vogesit" stehen für verwitterten, porösen Jaspis, der an seinem geringeren Gewicht zu erkennen ist. 
Handelsnamen existieren hingegen so viele, wie Varietäten bekannt sind. Je nach Farbe, Musterung und Herkunft haben sich inzwischen die verschiedensten Kreationen an Namen entwickelt und ein Ende scheint nicht in Sicht.

Brauner, gelber und roter Jaspis

Im Bereich der gelben und bräunlichen Exemplare können die Bezeichnungen "Bilder"- und "Landschaftsjaspis" auftauchen, zu denen auch die sandfarbenen "Kalahari-Picture-Stones" gehören können. Einfarbig brauner Jaspis heißt auch "Nilkiesel", sind jedoch zusätzlich Zeichnungen zu erkennen, die an Pinselstriche erinnern, spricht man von "Schriftjaspis". Rotbraune Steine mit gelblichen Flecken werden "Vabanit" oder "Wabanit" genannt, während hell-dunkel gestreifte Exemplare entsprechend den Namen "Zebrajaspis" tragen. "Eisenjaspis" oder "Eisenkiesel" sind Bezeichnungen für einfarbige, gelb bis rote Varietäten.

Grüner, violetter und schwarzer Jaspis

Obwohl die Bezeichnung "Plasma" oder "Prasma" für den dunkelgrünen Chalcedon verwendet wird, taucht doch fälschlicherweise auch grüner Jaspis unter diesem Namen auf. Violette Varietäten tragen bezeichnenderweise den Namen "Lavendeljaspis", während man die schwarze Varietät einst "Basanit", "Pramnion" oder "Lydit" nannte. Manchmal bietet der Handel schwarzen Jaspis leider auch als "Onyx" (Chalcedon) an. Eine schwarz-beige marmorierte Jaspis-Variante trägt außerdem den fantasievollen Namen "Puddingstein".

Buntjaspis

Mehrfarbiger Jaspis zeigt oft die Farben Rot, Gelb und Grün. Bunt gebänderte Varietäten heißen Regenbogen-, Streifen-, Schlangenhaut-, Tiger- oder einfach nur Bandjaspis. "Popjaspis" oder "Poppy" wiederum ist bunt geleckt oder getupft.

Fossil- und Trümmerjaspis

Aus verkieseltem, graubraunem Tongestein ist ein Jaspis mit fossilen Schneckengehäusen entstanden. Dieser "Fossil-Jaspis" trägt außerdem die Bezeichnung "Turitella-Jaspis" oder "Schlangenjaspis". Der Name "Schneckenachat" ist dagegen irreführend, da es sich hier nicht um Achat handelt.
Brekzien aus eckigen Bruchstücken oder Konglomerate aus abgerundeten Körnern eines zertrümmerten Jaspis-Gesteins sind durch eine Quarz-Verkittung erneut wieder verbunden. Man fasst sie unter "Trümmerjaspis" zusammen, wobei "Brecclet"- oder "Brekzien-Jaspis" sehr häufig vorkommt und Konglomerate selten sind.

"Silberlinien", "Blüten" und "Leopardenfell"

Weitere Synonyme sind Silberblatt- oder Silberlinien-Jaspis, die man beispielsweise namentlich mit der Serpentin-Varietät "Silberauge" verwechseln kann. So sind "Silberaugen" als "Zebra-Jaspis" auf dem Markt zu finden. Ein sogenannter "Blütenjaspis" ist in Wahrheit ein Unakit-Gestein, das sich aus den Mineralen Epidot, Feldspat und Quarz zusammensetzt. Das vulkanische Gestein "Rhyotith" wiederum wird je nach Fundort gerne auch als Leopardenfell- (Mexiko), Regenwald- (Australien) oder Augenjaspis angeboten.

Drei Quarz-Verwandte

Abschließend kann man sagen, dass nicht jeder bunte Stein, der namentlich so angeboten wird, auch wirklich zur Jaspis-Familie gehört. Leider herrscht im unkundigen Handel oft keine klare Unterscheidung zwischen den undurchsichtigen Quarz-Varietäten, sodass ein als "Jaspis" gekennzeichneter Stein, tatsächlich auch ein Mitglied der Chalcedon- oder Achat-Familie sein kann. Für Unkundige kann die unterschiedliche Transparenz richtungsweisend sein. Chalcedon ist nämlich immer und Achat meistens durchscheinend, während Jaspis immer undurchsichtig ist. Dabei ist ein Jaspis als Rohstein meistens matt, Chalcedon und Achat zeigen dagegen auch oft Wachsglanz. Da im polierten Zustand Heilsteine der drei Quarz-Mitglieder Glasglanz zeigen ist eine sichere Unterscheidung hier nicht immer leicht. So entstehen immer wieder neue Namenskreationen, die Jaspis, Chalcedon und Achat munter durcheinander kombinieren. Zeigt ein Stein beispielsweise Bänder bietet sich natürlich die Bezeichnung "Achat" an, aber auch Chalcedon und Jaspis können gebändert sein. Deshalb "Augen auf beim Jaspis-Kauf"!

Wie ist Jaspis entstanden?

In den meisten Fällen ist Jaspis sekundär aus Kieselsäure-Lösungen entstanden, die den Boden und vorhandene Gesteine durchdrangen. Aber an einigen Fundorten hat sich der körnige, mikrokristalline Quarz auch primär gebildet. Meistens findet man ihn in knolligen Kugeln und Gangfüllungen in derber, sprenkeliger Form.

Primäre Bildung

Während magmatische Kieselsäure-Lösungen sich bildende Vulkangesteine durchdringen, reichern sie aus der Umgebung Fremdstoffe, insbesondere Eisenverbindungen an. Wenn sie schließlich in Gängen und Hohlräumen der Vulkangesteine charakteristisch im "Trigonalen Kristallsystem" zu feinkörnigem Jaspis auskristallisieren, erscheinen sie als Spalten- und Hohlraum-Füllungen. Hier kann sich Jaspis beispielsweise auch vergesellschaftet mit Achat und anderen Quarzkristallen zeigen. 
Buntjaspis und grüner Jaspis aus Indien sowie weitere Vorkommen in Mexiko oder auch Deutschland sind Beispiele für diese Form der Entstehung.

Sekundäre Bildung

Sehr häufig entsteht Jaspis jedoch, wenn Prozesse der Verwesung und Verwitterung Kieselsäuren freigeben, die sich anschließend im Sickerwasser lösen. Während die entstandene Kieselsäure-Lösungen durch tonhaltige oder sandige Gesteine sickern und sie mehr und mehr durchdringen, findet in den feinen Poren der jeweiligen Gesteine eine Verkieselung von größerem Ausmaß statt. So können ganze "Jaspis-Felsen" entstehen.
Beispiele lassen sich in Australien in Form von gelben und roten Jaspis-Gesteinen, Brekzien und Mookait (mit Opal-Anteil) finden. Südafrika hat außerdem noch Landschafts- und Pop-Jaspis zu bieten. Madagaskar ist für seine Vorkommen an Buntjaspis bekannt, während die US-Staaten Wyoming und Oregon attraktiven Turitella- bzw. Bilderjaspis abbauen.

"Quebrada de Jaspe"

Ein ganz besonderes High-Light ist das Flussbett aus rotem Jaspis auf der Hochebene "Grand Sabana" in Venezuela. Die sogenannte "Jaspis-Schlucht" (Quebrada de Jaspe) ist einzigartig. Im Weltnaturerbe "Nationalpark Canaima" befindet sich außerdem der höchste Wasserfall der Welt. "Salto Ángel" hat eine Fallhöhe von nahezu 1000 Metern.

Merkmale zur Bestimmung

Da man Jaspis nicht nur mit den Klassikern "Chalcedon" und "Achat" verwechseln kann, sind gemmologische Bestimmungsmerkmale für dementsprechende Untersuchungen sehr wichtig. Allerlei bunte Gesteine, die man nicht so leicht zuordnen kann, landen gerne mal in der Jaspis-Schublade.

Härte, Dichte und Co.

Als Mitglied der Quarz-Familie hat Jaspis eine Mohshärte von 6,5 bis 7 zu bieten. Somit ist er ziemlich widerstandsfähig und eignet sich zur Herstellung von attraktiven Schmucksteinen. Trotz seiner undurchsichtigen Transparenz zeigt er nämlich im polierten Zustand schönen Fett- bis Glasglanz. Im Gegensatz zu vielen Quarzen (z.B. Achat, Chalcedon), die immer einen weißen Strich zeigen, ist Jaspis in seiner Strichfarbe variantenreicher. Je nach Farbe und Zusammensetzung des Exemplars kann sie weiß, gelb, bräunlich oder rötlich ausfallen. Wie einige andere Quarz-Mitglieder lässt sich auch Jaspis nicht spalten und zeigt muschelige, unebene Bruchstellen. Seine Dichte liegt mit 2,58 bis 2,91 im typischen Quarz-Bereich.

Varietäten nach Herkunft, Farbe und Zeichnung

Wie oben schon beschrieben, existieren sehr viele Bezeichnungen und Handelsnamen für die einzelnen Jaspis-Varietäten. Da dabei auch irreführende, weil schlichtweg falsche Begriffe oft im Umlauf sind und immer wieder auch neu kreiert werden, muss man genauer hinschauen. 

Fundorte als Namensgeber

Kellerwald-Achat stammt aus dem gleichnamigen deutschen Mittelgebirge in Hessen und ist eigentlich ein roter Jaspis mit weißen Adern. Gegen "Kellerwald-Jaspis" wäre hier wohl nichts einzuwenden.

Nunkircher Jaspis ist nach dem Stadtteil der saarländischen Stadt Wadern benannt und hat eine weiß-graue, teilweise auch gelblich bis bräunlich rote Färbung. Mit dem lichtechten, anorganischen Pigment "Berliner Blau" eingefärbt, kann man ihn aber manchmal auch als Lapislazuli-Imitation unter den Bezeichnungen "Deutscher Lapis", "Swiss Lapis" oder werbewirksamer "Nunkirchener Lapislazuli" auf dem Markt finden. 

Ägyptischen Jaspis findet man in großen Mengen als Geröll im Nil und in der Wüste. Als Kugeljaspis, Jaspisknollen oder Nilkiesel erscheint er auf dem Markt. Seine Farben variieren von ockergelb, braun bis ziegelrot und zeigen oft geflammte oder gestreifte Muster. In der Nähe von Kairo hat sich außerdem ein seltenes Jaspis-Konglomerat gebildet, das aus der Kreidezeit stammen soll.

Farbe und Zeichnung

Bandjaspis heißt eine bunt gebänderte oder parallel gestreifte Varietät, die man bevorzugt auch heute noch zur Herstellung von Gemmen und Siegelsteinen verwendet. Das Gestein "Jaspachat" oder auch "Achatjaspis" ist eine gelb-braun-grüne Variante, bei der Achat und Jaspis miteinander verwachsen sind.
Basanit ist feinkörnig-schwarz und dient oft bei einer Strichprobe als Unterlage, wenn man in Juweliergeschäften oder Goldschmiede-Werkstätten beispielsweise die Strichfarbe eines Steins oder den Goldgehalt einer Legierung ermitteln möchte.
Bilderjaspis wiederum stammt oft aus Südafrika oder Australien und kann wegen seiner braunen und schwarzen Maserung leicht mit anderen Mineralen wie Mookait, Pietersit oder Tigereisen verwechselt werden.
Ozean-Jaspis stammt aus Madagaskar und trägt in der esoterischen Szene auch den Namen "Augenjaspis", die Bezeichnungen Augenachat, Kugel-Rhyolith oder -Chalcedon sind jedoch irreführend.
Dalmatinerjaspis hat wie sein tierisches Vorbild schwarze Sprenkel oder Punkte auf hellgrauem bis beigefarbenem Grund, während Zebrajaspis aus Indien dementsprechend helle Striche auf dunkelbraunem Untergrund zeigt.

Veraltete und falsche Bezeichnungen

Einige irreführende Begriffe sind zum Glück so gut wie nicht mehr gebräuchlich. Trotzdem sollte man sie kennen, falls sie doch noch irgendwo auftauchen. 

Porzellan- und Blutjaspis

Dazu gehört "Porzellanjaspis" (auch "Porzellanit"), der Jaspis-Gesteinen recht ähnlich sehen kann, aber mineralogisch eine andere Entstehungsgeschichte hat. Er ist durch eine sogenannte “Verbrennungsmetamorphose” aus Ton- oder Sandstein entstanden und enthält als "gefrittetes Gestein" maximal 20% Glas. Ist der Glasanteil höher, heißt das Gestein "Buchit".

Eine weitere Fehlbezeichnung stellt der Begriff "Blutjaspis" dar, der leider immer noch als Synonym für den oben schon erwähnten "Heliotrop" verwendet wird. Dieser ist jedoch eine eigenständige Quarz-Varietät.

Plasma, Prasem, Silex und Hornstein

Die Bezeichnungen "Plasma" (grobkörnige) und "Prasem" (feinkörnige Struktur) beziehen sich auf grüne Jaspis-Varietäten und sind leider immer noch gebräuchlich, obwohl diese eigentlich für andere Minerale reserviert sind. Eine sehr feinkörnige bis faserige Variante des Chalcedons trägt nämlich den Namen "Plasma", während der Begriff "Prasem" eine eigenständige lauch- bis dunkelgrüne Quarz-Varietät beschreibt. Letztere ist durch Silikat-Einschlüsse in Kristallquarzen gekennzeichnet.
"Silex" wiederum ist in Wahrheit ein Synonym für Flint oder Feuerstein und hat mit Jaspis nichts zu tun. Das gleiche gilt für die Verwendung des Namens "Hornstein", der als silikatreiches Sedimentgestein ebenfalls "jaspisfrei" ist.

Ein Schmuckstein mit Tradition

Auch wenn Jaspis im Altertum bei den Griechen und Römern ein sehr beliebter und angesehener Schmuckstein war, hat er im Lauf der Jahrhunderte an Bedeutung verloren. Ende des Mittelalters sprach man ihm noch magische Fähigkeiten zu, die der Schweizer Arzt und Naturforscher "Conrad Gessner" folgendermaßen beschrieb:

"Der Jaspis ist ein Schild vor der Brust, das Schwert in der Hand...
Er schirmt gegen alle Krankheiten und erneuert Geist, Herz und Verstand."

Heute würde wohl kein Arzt oder Wissenschaftler diese Einschätzung noch wagen. Wir sind vernünftiger geworden und verlassen uns ausschließlich auf Laborergebnisse. Den modernen Standards kann eine sensitiv wahrgenommene Erfahrung natürlich niemals genügen, deshalb hat Jaspis wie viele Heilsteine nur einige wenige Fans. Einzig als Schmuckstein hat er es weit gebracht.

Die "Zarin der Schalen"

Im Jahre 1843 beendete "Awraam Iwanowitsch Melnikow" seine Arbeit an dem damals weltweit größten grünen Schmuckstein, aus dem er eine ovale Schale mit dem Gewicht von etwa 19 Tonnen gefertigt hatte.
Die sogenannte "Kolyvan-Vase" ist eine circa zweieinhalb Meter hoch thronende Schale mit dem Umfang von über 12 Metern. Sie ist aus grün-grau gebändertem "Revnev-Jaspis" gefertigt, der seit Anfang des 19. Jahrhunderts am Fuße des Berges "Rewnjucha" im Altai-Hochgebirge abgebaut wird. Dieser Jaspis zeigt nach dem Polieren einen wunderschönen spiegelglatten Glasglanz
Die größte Schale aus Jaspis befindet sich heute im Kunstmuseum "Eremitage" in Sankt Petersburg.

Zwei besonders große Jaspis-Kugeln 

In Deutschland kann man zwei ziemlich große, geschliffene Kugeln aus Jaspis besichtigen. Die größere von beiden wiegt etwa eine Tonne, hat einen Durchmesser von 87,5 Zentimetern und befindet sich im nordrhein-westfälischen Sankt Augustin-Hangelar.
Im deutschen "Edelstein-Museum" in Idar-Oberstein kann man eine 224 Kilogramm schwere Kugel besichtigen, die einen Durchmesser von 54 Zentimetern aufweist. Ursprünglich stammte der 800 kg schwere Rohling aus Botswana.

Die heutige Verwendung von Jaspis

Da Jaspis in großen Massen vorkommt, eignet er sich für Tischplatten, Gefäße (Vasen, Kannen, Dosen...) und andere Schmuckgegenstände (Kerzenleuchter, kleine Skulpturen...). Auch als Gemmen und Siegelsteine für Stempel und Ringe sind sie noch im Gebrauch. In der sakralen Kunst und herrschaftlichen Architektur finden sich unter anderem Altarkreuze, Säulen- und Altarverzierungen sowie architektonische Elemente und Mosaike aus Jaspis.