Epidot (Unakit)

Heilstein Epidot

Epidot als Heilstein soll die Regeneration von Geist und Körper fördern und das Immunsystem stärken.

FARBE: GRÜN
Familie: Epidot
Licht: Sonne
Chakren: Herzchakra
Länder: Österreich, Skandinavien, Peru, Madagaskar, Pakistan, USA, Canada, Mexiko

Kaum ein anderer Heilstein hat so viele Geheimnisse wie der Epidot oder Unakit. Dies beginnt schon mit seiner Farbe, die er offensichtlich wie ein Chamäleon wechseln kann. Während der Heilstein, der unter dem Namen Epidot bekannt ist, in der Regel alle Grüntöne abdeckt, schimmert der Unakit in Grün und Rot, er hat Einschlüsse in Weiß und Orange, selbst schwarze Exemplare wurden bereits gefunden. Der Name kommt aus dem altgriechischen „unakis epidosis“, was so viel wie zusammenwachsen bedeutet.

Dieser einzigartige Heilstein ist eine bunte Mischung als mehreren anderen Steinen, neben Feldspat ist auch etwas Quarz dabei. Dies mag mit ein Grund sein, warum der Epidot auch unter anderen Namen bekannt ist. Schon in der Antike war der Stein begehrt und wurde für viel Geld gehandelt. Heute ist er ein Heilstein, der sich seine Geheimnisse bewahrt hat, aber genau das macht den Epidot so interessant.

Die bizarren Farben des Heilsteins

Seit Jahrhunderten sind die Menschen von den vielen, zum Teil sehr bizarren Farben des Epidot fasziniert. Viele der Steine sind grün und dieses Grün erinnert an Oliven oder an Pistazien, selten hingegen sind gelbe, graue oder braune Steine. Das Gleiche gilt für die Heilsteine, die eine rötliche Farbe haben oder sogar tiefschwarz sind. Bizarr sind die Mischfarben und einige der Steine sind so wunderschön gezeichnet und gemasert, dass Sammler sehr viel Geld dafür bezahlen.

Ein hellgrüner Epidot ist wertvoller als ein Stein in einem dunklen Grün. Vielfach sind die hellgrünen Heilsteine von orangen und roten Feldern durchsetzt, was sie zu begehrten Schmucksteinen macht. In seiner Optik zeigt der Epidot in den meisten Fällen einen intensiven Glasglanz. Sein Aussehen wird zudem davon bestimmt, welche Form er hat, ob er als Schmuckstein, als Ausstellungsstück in einer Mineralienausstellung, als Handschmeichler oder als Trommelstein infrage kommt.

Wo ist der Epidot zu finden?

Heute ist bekannt, dass es weltweit Epidot Vorkommen gibt, allerdings in verschiedenen Größenordnungen.

Bekannt sind größere Vorkommen in Brasilien, Afrika und China.

Kleinere Vorkommen gibt es zudem in:

Österreich Pakistan Mexiko USA Norwegen Tschechien Madagaskar

 

Nicht nur die Größe des Vorkommens ist beim Epidot von großem Interesse, auch die Beschaffenheit des Bodens spielt eine wichtige Rolle. Sie ist für die vielen unterschiedlichen Farben des Heilsteins zuständig und variiert von Land zu Land, von wirtschaftlicher Bedeutung ist der Abbau aber nirgendwo. Einige sehr schöne bunte Exemplare werden zudem noch als Schmucksteine verkauft.

Ein Heilstein mit vielen Namen

Im Laufe der langen Geschichte wird der Stein immer wieder Epidot oder Unakit genannt, aber er hat noch eine Reihe von anderen Namen. Diese beiden Namen hat er aufgrund seiner Kristallform bekommen, bei der die untere Seite länger ist als die obere Seite. Wahrscheinlich wurde der Epidot 1782 entdeckt, es gibt allerdings Forscher, die seine Entdeckung weitaus früher datieren. Im Jahre 1801 erkannte Abbé René-Just Haüy, der französische Mineraloge und Geistliche, dass der Epidot ein eigenständiges Mineral ist.

Bekannt wurde der grüne Heilstein auch unter dem Namen Pistacit, was sich auf seine Farbe bezieht, die vielfach dem Grün einer Pistazie ähnelt. Des Weiteren wird er Puschkinit und Oisanit, Beustit und Arendalit, Thallit und Scorza, Acanthicon, Achmatit, Akanthikonit, aber auch Rosstrevorit oder Escherit genannt. Jedes Land, in dem der Heilstein gefunden wird, hat einen eigenen Namen für den grünen Stein, der noch so viele Geheimnisse hat.

Ein Stein für den Frühling

Ein Epidot in einem hellen, frischen Grün ist der optimale Begleiter für die ersten Wochen des Jahres. Noch ruht die Natur und sie schöpft Kraft für die Erneuerung und den Aufbruch. Ein vielleicht schwungvoller Start in ein neues Jahr und die vielen guten Vorsätze liegen schon eine Weile zurück und es gibt bereits die ersten neuen Blockaden und Hürden, die gemeistert werden müssen. Leider läuft im neuen Jahr nicht alles so, wie man es sich in der Silvesternacht gewünscht hat, aber ein Heilstein wie der Epidot kann dabei helfen, optimistischer in die Zukunft zu schauen. Er ist der ideale Heilstein, um für die kommenden Monate die nötige Kraft zu tanken und er hilft auch dabei, Fehlschläge leichter zu verkraften. Alle, die an ein erfolgreiches neues Jahr glauben, sollten daher einen Epidot stets bei sich haben, der die Energiereserven immer wieder auffüllt.

Die Geschichte des Epidot

Wie weit die Geschichte des Epidot in die Vergangenheit reicht, ist bis heute leider nicht bekannt, nach Ansicht von Wissenschaftlern muss er aber deutlich älter als 3000 Jahre sein. Auf Zeichnungen, die in Höhlen gefunden wurden, ist der markante grüne Stein bereits abgebildet, wie er zur Herstellung von Steinäxten verwendet wird. Dies lässt darauf schließen, dass einige Naturvölker den Epidot bereits kannten und ihn genutzt haben. Später wurde er vielfach mit einem Turmalin verwechselt, wodurch eine zeitliche Bestimmung kaum noch möglich ist.

Nach Beschreibungen in der Antike ist bekannt, dass der Epidot oftmals als Amulett und somit noch als Glücksbringer getragen wurde. Römische Legionäre trugen den Stein, um sich vor Kriegsverletzungen zu schützen. Wenn Männer in den Krieg zogen, bekamen sie von ihren Frauen einen Epidot, der für eine gesunde Heimkehr sorgen sollte.

Welche Wirkung hat der Epidot auf den Körper?

Der Epidot war lange Zeit ein Glücksstein, der außerdem als Heilstein für Körper und Seele zum Einsatz kam. Bis heute wird ihm eine entkrampfende Wirkung nachgesagt, vor allem bei Unterleibskrämpfen. Frauen, die vor und während der Periode unter starken Krämpfen leiden, sollten den Unterleib sanft mit einem Epidot massieren. Zudem trägt der Heilstein zur Stabilität der einzelnen Organe bei und unterstützt das Immunsystem. In der Erkältungszeit kann es also nicht schaden, den grünen Heilstein in der Tasche zu haben.

Der Unakit ist zudem ein Heilstein, der sich um Drüsen kümmert, er ist der richtige Heilstein für eine gute Fettverdauung und um die Atmung zu regulieren. Wer gerne gut und mal fett isst, sollte einen Epidot in der Tasche haben, denn er soll die Verdauung ankurbeln. Alle, die krank sind, können mit der Hilfe des Heilsteins die Genesung ankurbeln.

Ein Heilstein sogar für die Seele

Seinen guten Ruf als Heilstein für die Seele hat der Epidot noch aus einer Zeit, als eine Depression noch Melancholie genannt wurde. Heute können Depressionen effektiv behandelt werden, der Heilstein ist aber nach wie vor ein unterstützendes Element für alle, die unter Depressionen leiden. Der Epidot ist zugleich der Heilstein, der dabei helfen soll, mit der Einsamkeit besser zurechtzukommen. Er wirkt stimmungsaufhellend bei allen, die Kummer haben und schützt vor allzu großem Selbstmitleid. Menschen, die zu früh aufgeben und zu schnell resignieren, sollten einen Epidot immer bei sich tragen, der ihnen Mut und Durchhaltevermögen geben kann.

Viele wünschen sich, selbstbewusster aufzutreten, sie möchten belastbarer sein und streben eine größere innere Harmonie an. Bei all diesen Problemen kann der grüne Heilstein helfen, vielleicht sogar als hübscher Schmuckstein oder als Handschmeichler, der in die Hosentasche passt. Ideal ist der Stein ebenfalls, wenn es um die Entspannung nach einem langen und stressigen Arbeitstag geht.

Mit dem Epidot richtig meditieren

Der Unakit ist ein Heilstein, der sich hervorragend zum Meditieren eignet. Seine Eigenschaft als Heilstein für die Ausgeglichenheit erlangt er schon durch seine große Ausstrahlungskraft. Ob allein oder als Teil eines Steinkreises, der Epidot verleiht allen, die mit seiner Hilfe meditieren, eine große innere Ruhe. Zudem macht er es möglich, die einzelnen Stadien während einer Meditation selbst viel bewusster und intensiver zu erleben. Im Steinkreis ist der ungewöhnliche Heilstein ein gerne gesehener Gast und hat sich dort schon seit langer Zeit fest etabliert. Einige Heilsteine lassen sich nur schlecht in einen Steinkreis integrieren, nicht so der Epidot, er passt sich den anderen Steinen ohne Probleme an. Für eine erfolgreiche Meditation mit einem Steinkreis ist dies von großer Wichtigkeit.

Viele Anwendungsmöglichkeiten

Für den Epidot gibt es ganz unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten. Eine gute Idee ist es, den Stein am besten über Nacht ins Wasser zu legen und dieses Wasser anschließend als „Badezusatz“ nutzen, um sich im warmen Badewasser von einem anstrengenden Tag zu entspannen. Das Wasser des Heilsteins kann zudem die Organe und die Immunabwehr stärken, was im Winter stets von Vorteil ist. Menschen, die unter einem Trauma aus ihrer Kindheit leiden oder andere psychische Probleme haben, sollten den Epidot entweder als Schmuckstein tragen oder den Stein auf die Stirn legen.

Viele Heilsteine sind ideal für eine Meditation, der Epidot gehört dazu. Wer mit dem Stein meditieren möchte, kann ihn dabei entweder in der Hand halten oder im Zimmer aufstellen. Er bringt nicht nur die erhoffte Ruhe, mit dem Heilstein kann es außerdem gelingen, eine andere Sichtweite der Dinge zu bekommen. Wer beispielsweise nach einem Streit das Recht bei sich sieht, ist in der Lage, durch den Epidot auch die Haltung des Anderen zu verstehen. Somit wird es leichter, ein versöhnliches und klärendes Gespräch zu führen.

Sternzeichen spielen (fast) keine Rolle

Bei der Mehrzahl der Heilsteine sind Horoskope und Sternzeichen sehr wichtig. Sie stehen, ebenso wie die einzelnen Elemente und die unterschiedlichen Chakren, mit dem Heilstein in einer engen Verbindung. Beim Epidot ist das Ganze anders, denn dieser außergewöhnliche Heilstein lässt sich weder einem Sternzeichen noch einem bestimmten Chakra zuordnen. Dass es keinen Partner unter den Sternzeichen gibt, ist unüblich, was einmal mehr zeigt, dass der Epidot ein sehr eigener Heilstein ist, es gibt jedoch noch einen anderen Grund.

Die Zuordnung von Heilsteinen zu bestimmten Tierkreiszeichen in Horoskopen sorgt in vielen Fällen für Verwirrung. Dies ist immer der Fall, wenn ein Heilstein in einem Horoskop einem Tierkreiszeichen zugeordnet wird, in einem anderen Horoskop aber nicht. Dafür gibt es einen einfachen Grund, denn die Zuordnung der Heilsteine zu Sternbildern ist eine Lehre mit sehr langer Tradition. Da lange Zeit nicht einmal feststand, dass es sich beim Epidot um ein eigenständiges Mineral handelt, hat sich auch niemand die Mühe gemacht, den Stein einem Tierkreiszeichen zuzuordnen.

Heute ist klar, dass auch der Epidot nicht ganz ohne die Zuordnung zu einem Tierkreiszeichen auskommt: Am ehesten passt der Heilstein zu einem schwierigen Tierkreiszeichen: dem Skorpion. Bei Menschen, die unter diesem Sternbild geboren wurden, entfaltet der Heilstein seine volle Regenerationskraft und hilft dabei, Probleme besser bewältigen zu können.

Der Skorpion und der Epidot

Sie passen gut zusammen, der geheimnisvolle Heilstein und der ebenfalls geheimnisvolle Skorpion. Den Menschen, die zwischen dem 24. Oktober und dem 22. November geboren wurden, wird eine fast schon magische Anziehungskraft nachgesagt. Skorpione leben sehr intensiv, sie sind die geborenen Organisatoren und sie vergessen niemals etwas. Menschen, die unter diesem Stern geboren wurden, haben den Ruf, loyal, aber auch dominant zu sein. Skorpione sind besitzergreifend und sie erwarten die hohen Ansprüche, die sie selber haben, selbstverständlich auch von anderen. Eine weitere negative Eigenschaft ist, dass sie Rache wollen, wenn sie jemand verletzt hat.

Ein Skorpion lässt sich nur ungern in die Karten schauen und das Schweigen, was sie häufig umgibt, wird diesen Menschen oftmals zu Unrecht als Arroganz ausgelegt. Der Epidot ist der perfekte Begleiter für den schwierigen Skorpion. Er gibt ihm die Ruhe und die Gelassenheit und hilft dabei, Schwierigkeiten zu überwinden.

Was den Epidot mit dem Zoisit verbindet

Viele, die sich mit Heilsteinen auskennen, rücken den Zoisit gerne in die Nähe des Epidot und das nicht nur, weil diese beiden Steine sich ähneln. Das Muttergestein des Zoisit ist der Rubin und in den 1990er Jahren haben Geologen festgestellt, dass der Zoisit und der Epidot miteinander verwandt sind. Das, was diese beiden wunderschönen Heilsteine unterscheidet, ist ihre Kristallstruktur: Während der Zoisit rhombisch ist, ist der Epidot monoklin. Der Zoisit beeindruckt vor allem durch sein intensives Grün, was er seinem hohen Anteil an Chrom verdankt.

Die Wirkkraft der beiden Heilsteine ist aber vergleichbar, denn beide stehen für Erholung und Regeneration. Wie der Epidot, so kann auch der Zoisit die Heilung beschleunigen und bei Erschöpfung hilfreich sein. Der Unterschied liegt hier aber darin, dass der Epidot mit einer gewissen Leichtigkeit helfen kann, der Zoisit hat es da schon schwerer. Seine gesammelte Kraft ist nicht so direkt spürbar, er wirkt eher nachhaltig, sorgt jedoch für mehr Ausdauer und Widerstandskraft. Diese beiden Eigenschaften sind beim Epidot nicht so sehr ausgeprägt.

Thulit und Piemontit - enge Verwandte

Viele Heilsteine ähneln sich, was ihr Äußeres oder ihre Wirkkraft angeht, aber es gibt nur wenige Heilsteine, die so viele enge Verwandte haben wie der Epidot. Neben dem Zoisit gehören noch der Thulit und der schöne Piemontit zum engeren Verwandtenkreis. Der Thulit ist ebenfalls ein Heilstein, der sich der Regeneration und der Erholung nach langen Krankheiten verschrieben hat. Er kann bei schweren seelischen Belastungen helfen und verschüttet geglaubte Gefühle wieder beleben. Der Thulit wird nicht umsonst der Stein der Künstler genannt, denn kommt er zusammen mit dem Epidot zum Einsatz, sorgt dies für neue schöpferische Kraft. Schriftsteller mit einer Schreibblockade sollten diese beiden Heilsteine immer in der Nähe haben, damit die Ideen wieder fließen können.

Der Vierte im Bunde, der eng mit dem Epidot verwandten Heilsteine ist der Piemontit. Er ist ebenfalls monoklin und gilt als Heilstein der romantischen Gefühle, der Liebe, Lust und Sinnlichkeit. Anders als der Epidot ist der Piemontit aber bodenständiger, er weckt das Interesse und kann allen helfen, die noch unentschlossen oder zögerlich sind. Wird er zusammen mit dem Epidot getragen, dann kann man mehr Zielstrebigkeit erreichen und Erfahrungen besser verarbeiten. In seinen Eigenschaften ist er dem Thulit sehr ähnlich, obwohl er, was seine Struktur abgeht, näher mit dem Epidot verwandt ist.

Was ist beim Tragen des Steins zu beachten?

Wie jeder Heilstein, so muss auch der Epidot von Zeit zu Zeit entladen, gereinigt und wieder geladen werden. Der Stein gilt jedoch als sehr empfindlich, was die Reinigung angeht. Wird er als Schmuckstein direkt auf der Haut getragen, dann setzen sich unweigerlich Schmutzpartikel, Hautfett und Reste von Cremes oder Seife auf dem schönen Heilstein ab. Daher ist es notwendig, ihn jede Woche einmal mit etwas lauwarmem Wasser zu pflegen, und zwar ohne Seife oder sonstige Reinigungsmittel. Ideal ist Wasser, was einen niedrigen Kalkanteil hat. Falls dies nicht zur Verfügung steht, dann ist neben Regenwasser auch geschmolzener Schnee eine sehr gute Alternative.

Wasserflecken sollten bei der Reinigung vermieden werden, daher ist es sehr wichtig, den Epidot nach der Reinigung sorgfältig abzutrocknen. Was dem Heilstein aber gar nicht gut bekommt, ist das Trocknen mithilfe eines Föhns. Durch die Wärme kann es durchaus passieren, dass der Stein reißt und damit unbrauchbar ist. In sehr seltenen Fällen kann der Epidot sogar platzen, was sogar gefährlich werden kann. Was der Stein allerdings gerne hat, ist ab und zu ein kleines Sonnenbad zu nehmen, und zwar am besten früh am Morgen, wenn die Sonne aufgeht oder am Abend bei Sonnenuntergang. So kann der Heilstein neue Energie tanken.

Fazit zum Epidot

Der Epidot ist und bleibt ein geheimnisvoller Heilstein, dessen Wirkkraft und Eigenschaften noch immer nicht vollständig entschlüsselt sind. Bekannt ist, dass er bei Krankheiten helfen kann, die die oberen Luftwege betreffen und dass er seinem Träger zu mehr Energie verhelfen kann. Besonders faszinierend an diesem Heilstein sind aber seine vielen unterschiedlichen Farben: Er kann grün und blau, rosé und grau, violett und dunkelrot sein. Sammler sind bereit, sehr viel Geld für einen Epidot in einer seltenen Farbe auszugeben. Der Heilstein steht für den Aufbruch oder für eine gravierende Veränderung. Er macht es leichter, Altbekanntes zu verlassen und sich neuen, aufregenden Dingen zuzuwenden. Als Schmuckstein ist er aufgrund seiner Farbenpracht begehrt und wer ein Schmuckstück mit einem echten Epidot kaufen möchte, sollte auf jeden Fall den Stein vorher sehr genau prüfen.

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