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Heilstein · Feldspat-Familie

Mondstein

Der milchig schimmernde Mondstein - Feldspat-Varietät und klassischer Stein der Weiblichkeit, Intuition und Zyklen.

weißgraugrünrot mit milchigem SchimmerFeldspatSakralchakraHerzchakraHalschakra
Mondstein - Heilstein, Nahaufnahme einer typischen Probe
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Faktenbox

Mineralfamilie
Feldspat
Mohshärte
6
Farbe
weiß, grau, grün, rot mit milchigem Schimmer
Chakra
Sakralchakra, Herzchakra, Halschakra
Sternzeichen
Krebs, Schütze, Fische, Skorpion
Fundorte
Sri Lanka, Brasilien, Madagaskar
Reinigung
lauwarmes Wasser, sanft trocknen - bei energetischer Reinigung über Nacht auf Amethyst-Druse
Aufladung
klassisch bei Vollmond-Nacht - alternativ auf Bergkristall
Element
Wasser
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Mondstein im Überblick

Die Feldspat-Varietät “Mondstein” zeigt die Farben Weiß, Grau, Grün und Rot mit einem milchigen Schimmerüberzug. Sie steht eng in Verbindung mit allem Weiblichen und soll insbesondere bei Beschwerden während der Menstruation und Wechseljahre helfen.

Erkennungsmerkmale des Mondsteins

Mineralogisch gesehen gehört Mondstein in die Feldspat-Familie und zur Mineralklasse der Gerüst-Silikate. Je nach Fundort erscheint er als Varietät mit verschieden hohem Gehalt an Orthoklas- (Adular), Albit- (Natrium-Feldspat) oder sehr selten Labradorit-Schichten. Alle drei Gesteinsarten gehören zur Feldspat-Familie und sind auch als eigenständige Heilsteine zu finden.

Entstehung und Kristallsysteme

Der primär gebildete Schmuckstein entsteht in Pegmatiten und zeigt sich nach der Entmischung und langsamen Abkühlung der Schmelze als “Perthit” oder “Antiperthit”. Dabei entscheidet das Mengenverhältnis von Natrium und Kalium, ob Albit dominiert (Antiperthit) oder Orthoklas bzw. Mikroklin (Perthit). Diese Dominanz entscheidet schließlich auch über das Kristallsystem. Meistens kristallisiert Mondstein im “Monoklinen Kristallsystem”, wenn der monokline Orthoklas-Anteil überwiegt. Sobald aber der trikline Feldspat (Albit, Mikroklin, selten auch Labradorit) den größeren Anteil ausmacht, ist selten auch eine Kristallisation im “Triklinen Kristallsystem” möglich.

Die Erscheinungsform des Mondsteins

Obwohl der primäre Mondstein meistens monoklin und seltener auch triklin kristallisiert, bildet er keine Kristalle. Er ist nur in derben, massigen Aggregaten und Spaltstücken zu finden

Seine farblose bis weiß-bläuliche, graue, braun- bis rötliche sowie gelb- bis grünliche Erscheinungsform zeigt feine Lamellenstrukturen. Diese sind durch die Entmischung und langsame Abkühlung der Gesteinsschmelze (Perthitisierung) entstanden. Dabei lagern sich die einzelnen Bestandteile der Feldspäte in deutlich sichtbaren Schichten ab, die später den einzigartigen Mondstein-Schimmer und bläulich “wogenden” Lichtverlauf verursachen, wenn Licht auf den Heilstein fällt.

Der typisch blaue Mondstein-Schimmer

Wenn sich die verschiedenen Feldspäte bei der langsamen Abkühlung der Gesteinsschmelze wieder von einander absetzen, entstehen Lamellenstrukturen, die später zu den typischen Lichtreflexen des Mondsteins führen. Beim geschliffenen weißen Mondstein-Cabochon entsteht so Pech- bis Glasglanz mit Schimmerverläufen, während sich das Licht über die Steinoberfläche bewegt. Dieses bläuliche Schimmern, das sich in der Bewegung zeigt, wird Adulareszenz genannt.

Ein ganz besonderer Blauschimmer kann bei weißen Mondsteinen entstehen, der durch die Einlagerung von Albit verursacht wird. Albit ist ein Natrium-Feldspat, der je nach Höhe der Bleieinlagerung und Mischverhältnisse den Mondstein mehr oder weniger blau schimmern lässt. Grundsätzlich kann man sagen, je höher der Albit-Anteil im Mondstein, umso deutlicher erscheint der blaue Lichtschimmer.

Bestimmungsmerkmale des Mondsteins

Mondstein erreicht eine Härte zwischen 6 und 6,5 auf der Mohshärte-Skala. Seine Dichte liegt bei 2,56 bis 2,62 und die Spaltbarkeit ist durch seine Lamellenstruktur vollkommen ausgeprägt. Deshalb findet man Mondstein schon in seinem natürlichen Umfeld als Spaltstücke mit typisch unebenen Bruchstellen. Die Strichfarbe dieses Heilsteins ist immer weiß, auch wenn seine Farbpalette von farblos, weiß und grau bis zu zarten Rot-, Orange-, Gelbbraun- bis Grüntönen reicht. Die Transparenz des Mondsteins kann dabei durchscheinend bis leicht durchsichtig sein.

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